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Grand Theft Auto IV + Episodes from Liberty City

AW: Grand Theft Auto IV

Neue Infos zu Grand Theft Auto IV

02.09.07 - Hier sind weitere Details zu Rockstars Grand Theft Auto IV (PS3, Xbox 360) aus der Game Informer.

- Die Öffentlichkeit verhält sich äußerst realistisch: Ein Passant kauft eine Zeitung an einem Kiosk, andere stehen zusammen in einer Ecke rum und rauchen; man kann sogar im vorbeigehen das Feuerzeug hören.

- Pfeift und winkt nach einem Taxi, hält nicht sofort das Erste an. Nimmt man auf dem Rücksitz Platz, sieht man den Innenraum aus der Ich-Perspektive. Mit dem Digikreuz wählt man ein Fahrziel aus.

Mit der A-Taste überspringt man die Fahrt und ist sofort am Ziel. Mit X sagt man dem Fahrer, schneller zu fahren, mit Y steigt man aus. Der rechte Analog-Stick bewegt die Kamera.

- Waffen kriegt man von Little Jacob, der sie im Kofferraum seines Wagens für Niko bereithält. Allerdings muss man zu ihm im Spielverlauf erst eine Beziehung aufbauen, damit er Niko mit Knarren versorgt.

- Erstmals gibt es einen Kalender im Spiel, der die einzelnen Wochentage zeigt.

- Die Deckungen, hinter denen Niko Schutz während einer Schießerei sucht, sind je nach Material wie in echt zerstörbar.



gamefront.de
 
AW: Grand Theft Auto IV

foleykitano am 02.09.2007 14:42 schrieb:
...
- Erstmals gibt es einen Kalender im Spiel, der die einzelnen Wochentage zeigt.
...
wochentage gabs in gta: sa schon. waren aber eigentlich nur für den triathlon von bedeutung.
der rest klingt nach wie vor gut.
 
AW: Grand Theft Auto IV

wochentage gabs in gta: sa schon. [/quote]

Klar gab es die, aber keinen Kalender. ;)
 
AW: Grand Theft Auto IV

gamefront.de schrieb:
Neue Details zu Grand Theft Auto IV

09.09.07 - Hier sind weitere Einzelheiten zu Rockstars Grand Theft Auto IV (PS3, Xbox 360) aus der amerikanischen Gamepro und der schwedischen Play (Danke an GTAIV Dude).

- Das 'in Deckung gehen' greift Dinge von Rainbow Six Vegas und einem Xbox 360-Shooter von Epic auf. Das Zielen ähnelt dagegen Resident Evil 4, wo man auch diesen 'Schulter-Stil' hatte.

- Die Bildschirmanzeigen nennt das Magazin minimalistisch 'bis zum geht nicht mehr'.

- Musik kommt auch von der australischen Rockband Airboune.

- Zwar gibt's Ammu-Nation nicht mehr, doch andere Geschäfte, in denen man Waffen kaufen kann.

- Auf einigen Werbetafeln waren 'The Whiz', 'Shark Credit Cards' und 'Pirate Music' zu sehen.

- Im Radio waren ein Reggae-Song und 'Sucker MC's' von Run DMC zu hören.

- Eine Frau schreit aus ihrem Auto heraus: 'This shit is bananas!' Einem Passanten fallen Lebensmittel aus der Einkaufstasche. Sie rollen über den Boden, und er sammelt sie ein.

- Vehikel: Sanchez und PCJ-Motorräder sind wieder vorhanden.
 
AW: Grand Theft Auto IV

Der Soundtrack scheint gut zu werden. :)

Und kann mir einer mal diese Aussage erklären:

Die Bildschirmanzeigen nennt das Magazin minimalistisch 'bis zum geht nicht mehr'.

Ich kapier die nicht. :B
 
AW: Grand Theft Auto IV

DMX am 09.09.2007 15:38 schrieb:
Und kann mir einer mal diese Aussage erklären:
Die Bildschirmanzeigen nennt das Magazin minimalistisch 'bis zum geht nicht mehr'.
Ich kapier die nicht. :B

Das Magazin, von dem die Aussage kommt, meint wohl damit, dass die Bildschirmanzeigen ziemlich beschränkt sind.
 
AW: Grand Theft Auto IV

dsr159 am 09.09.2007 15:40 schrieb:
DMX am 09.09.2007 15:38 schrieb:
Und kann mir einer mal diese Aussage erklären:
Die Bildschirmanzeigen nennt das Magazin minimalistisch 'bis zum geht nicht mehr'.
Ich kapier die nicht. :B

Das Magazin, von dem die Aussage kommt, meint wohl damit, dass die Bildschirmanzeigen ziemlich beschränkt sind.

Damit will man wohl das Spiel wie bei The Darkness atmosphärischer machen.
 
AW: Grand Theft Auto IV

ndz am 09.09.2007 15:53 schrieb:
dsr159 am 09.09.2007 15:40 schrieb:
DMX am 09.09.2007 15:38 schrieb:
Und kann mir einer mal diese Aussage erklären:
Die Bildschirmanzeigen nennt das Magazin minimalistisch 'bis zum geht nicht mehr'.
Ich kapier die nicht. :B

Das Magazin, von dem die Aussage kommt, meint wohl damit, dass die Bildschirmanzeigen ziemlich beschränkt sind.

Damit will man wohl das Spiel wie bei The Darkness atmosphärischer machen.

Achso, okay, danke... =)
 
AW: Grand Theft Auto IV

petib am 10.09.2007 17:54 schrieb:
foleykitano am 10.09.2007 17:29 schrieb:
Djzocken am 09.09.2007 20:46 schrieb:
Ich hab das neue Cover gefunden :-D

http://www.myspacecomedy.com/images/funny/gta-somalia.jpg
Das is uralt, hatte ja sogar Rakeem vor Ewigkeiten mal als Avatar :P
alte menschen brauchen halt länger, bis sie sowas entdecken :finger:

m0wl , Stiffler :-D :P
 
AW: Grand Theft Auto IV

Hab gerade auf cynamite.de ein Mega-Preview gelesen. Top! Viel Spaß damit:

Exklusive Vorschau: Grand Theft Auto 4
Games Aktuell exklusiv bei Rockstar Games in New York! Nur hier lesen Sie, wie sich zwei der ersten Missionen spielen.

Unser Besuch in New York beginnt mit unterschwelligen Botschaften, denn beim Fußmarsch vom Hotel zum Rockstar-Office sehen wir an Bushaltestellen und Laternenmasten Aufkleber mit dem markanten "IV"-Symbol. Das Rockstar-Logo am Eingang dürfen wir noch filmen, dann heißt es "Kamera aus!". Schade, so können wir den bestens ausgestatteten Präsentationsraum nicht zeigen, aber doch zumindest beschreiben: Inmitten der Lautsprecher der Dolby-Digital-Anlage steht ein mächtiger 60-Zoll-Plasmafernseher. Zwar kein Full-HD-Gerät, aber das ist nicht schlimm, denn vorerst werden alle Rockstar-Spiele "nur" in 720p, also mit 1280 x 720 Pixeln programmiert. Dass das trotzdem super aussehen kann, dazu später mehr…

Ungewöhnlich, aber letztlich sinnvoll: Die drei Rockstar-Jungs, die übrigens nicht namentlich genannt werden wollen, zeigen uns die 45-minütige Präsentation zweimal hintereinander. "Lehn dich erstmal zurück und schau dir alles in Ruhe an – beim zweiten Mal erklären wir dann alles", lautet die Begründung. Gut so, denn dadurch entgeht uns – und Ihnen, liebe Leser – kein Detail. Los geht’s!
Waffen beschaffen

Erste Szene: Niko Bellic steht morgens mitten auf dem Times Square in New York, respektive Liberty City. Ein weiterer Tag in einer weitestgehend noch fremden Stadt steht unserem Immigranten bevor. Der erste Fußmarsch führt Niko zu seinem Bekannten Little Jacob. Denn unser "GTA IV"-Held braucht eine Waffe – und Little Jacob hat den ganzen Kofferraum voll. Bellic
greift zur Neun-Millimeter-Pistole. "Heute kann man nicht einfach in New York in den Waffenladen gehen und eine Pistole kaufen. Die muss man sich anderweitig besorgen", begründet Rockstar den Wegfall der traditionsreichen "Ammu-Nation"-Shops.
Ein Police Officer namens Francis McReary hat etwas gegen Niko Bellic in der Hand und "bittet" ihn deshalb um einen Gefallen. Bellic soll einen Anwalt der Kanzlei Goldberg, Ligner & Shyster beseitigen. Um Mr. Goldberg möglichst unauffällig zu begegnen, will sich Niko bei der Kanzlei bewerben – um dann beim Vorstellungsgespräch zuzuschlagen.

Taxi fahren 2.0

Niko lässt sich per Taxi ins Internet-Cafe "Totally Wireless" kutschieren. Wo wir auch schon bei einer der wichtigsten Neuerungen von "GTA IV" wären: dem passiven Taxifahren. Nahm man in den bisherigen Folgen immer auf dem Fahrersitz Platz und verdiente sich bei Bedarf mit Taximissionen ein paar Dollar dazu, so ist man nun auf Wunsch ein ganz normaler Fahrgast, der von A nach B will.

Der Clou dabei: Auf diese Weise kann man jeden Ort in Sekundenschnelle erreichen! Man setzt den Zielpunkt auf der Karte und überspringt per Knopfdruck die Fahrt dorthin. Auch Sonderwünsche erfüllt der Taxifahrer. Hat Niko Hunger? Kein Problem, das Yellow Cab fährt ihn zum nächsten Fast-Food-Restaurant. Ist Niko verletzt? Auch da hilft der Taxifahrer und bringt ihn zum Krankenhaus.

Auf Wunsch kann man sich die Fahrt auch in kompletter Länge geben. Dann sitzt man auf der Rückbank und schaut vorn oder seitlich aus dem Fenster. Das macht vor allem zu Spielbeginn Sinn, um sich etwas Orientierung in Liberty City zu verschaffen – oder um einfach das Treiben in der Metropole zu bewundern.
Übrigens ist innerhalb von Missionen das Taxifahren eingeschränkt. Denn wer von der Polizei verfolgt wird, der findet kein Yellow Cab, das ihn mitnimmt.

Im Internet-Cafe angekommen steuern wir einen freien PC an. "Jeder Computer im Spiel verschafft Niko Zugang zum Internet", so Rockstar. Dabei unterscheidet sich die Bedienung nicht von gängigen Web-Browsern. In unserem Fall landen wir mit wenigen Klicks auf der Website von Goldberg, Ligner & Shyster – und schicken dorthin unsere Bewerbung.
Jetzt machen wir uns auf den Weg zu einem Treffen mit Officer McReary, der uns bereits über die zweite Mission informiert. Denn erstmals gibt es größere Missionen wie unsere Anwaltsgeschichte, die sich über mehrere Tage erstrecken. In der Zwischenzeit führt man kleinere Missionen aus. Kompliziert? "Nun, das Leben eines Kriminellen heutzutage ist nicht einfach", so Rockstar.

Handyfun

Auch als Chefredakteur eines Spielemagazins hat man viele Termine – und verliert dank technischer Hilfsmittel nicht den Überblick. Niko Bellic macht's genauso! Sein Handy ist Telefon, Messenger, Organizer, Foto-Kamera und GPS in einem. Beispiel: Auf dem Weg zu McReary klingelt Nikos Handy – Mr. Goldbergs Sekretärin Karen ist dran: "Ich möchte Sie zu einem Vorstellungsgespräch heute um 14 Uhr einladen." Niko trägt den Termin in seinen Handy-Kalender ein und wird dann automatisch und rechtzeitig daran erinnert. Dazu Rockstar: "Im finalen Spiel ist der Termin für das Bewerbungsgespräch erst einige Tage später, aber für diese Präsentation wurde der Ablauf gestrafft." Und was ist, wenn man den Termin verpasst? "Kein Problem, Karen beschwert sich zwar, gibt Niko aber einen neuen Termin – und dann wieder und wieder, wenn es sein muss."

Wir erreichen Officer McReary und sehen die erste Cutscene. Die Dialoge und Zwischensequenzen gehören seit jeher zu den Highlights von "GTA" und so sind wir wenig überrascht, dass auch dieses Mal Sprecher und Drehbuchautoren einen tollen Job gemacht haben. Schon nach den ersten Sätzen kommt rüber, was für ein harter Hund Niko Bellic ist – und wie unsympathisch McReary wirkt. Neu ist, dass dank HD-Grafik nun die Mimik viel besser zur Geltung kommt und so noch mehr Emotionen vermittelt werden.

Spoiler-Warnung!

Mitten im Gespräch zwischen Niko Bellic und Officer McReary meinen die Rockstars, uns einen Gefallen tun zu müssen – und drehen kurzzeitig den Ton herunter. "Hier kommt ein Spoiler und wir wollen ja nicht den Spaß verderben" hören wir als Begründung. Hey, echt nett von euch, Jungs…

Sei's drum, Hauptsache wir kennen jetzt unseren zweiten Auftrag. Und zwar sollen wir einem zu neugierigen Fotografen, der ein paar Schnappschüsse von McReary gemacht hat, den Memory Stick aus der Digicam stehlen.

Netterweise hat McReary uns einen Wagen klar gemacht – ein Porsche Carrera. Zumindest sieht er so aus, allerdings gibt es auch in "GTA IV" keine "echten" Autos. Doch außer dem Logo fehlt unserem "Comet" wenig zu einem echten Zuffenhausener. Ansonsten gibt’s auf den Straßen Liberty Citys alles, was Räder hat. Ferraris, BMWs, Mustangs, Lieferwagen, SUVs, VW Jettas, Müllwagen...

So, nachdem wir bisher die ganze Zeit zu Fuß beziehungsweise per Taxi unterwegs waren, sitzen wir endlich selbst am Steuer. Sofort fällt die veränderte Positionierung der Kamera ins Auge. Standardmäßig ist diese tiefer als bisher angesiedelt – und vor allem etwas nach links versetzt. Die Rockstar-Jungs scheinen unsere leichte Skepsis zu spüren und zögern nicht, diese Entscheidung zu begründen. "Man sitzt eben im Auto auf der linken Seite, also ist die neue Perspektive realistischer. Außerdem ergibt sich daraus seine längere, geradere Perspektive als früher." Nun, mal schauen, wie schnell sich die Spieler daran gewöhnen werden. Und schließlich gibt es ja auch weitere Kameraperspektiven. Diese haben wir allerdings noch nicht gesehen.

Bei unserer Fahrt zum Fotografen hilft das verbesserte GPS. Erstmals ist nicht nur der Zielort markiert, sondern auch der optimale Weg dargestellt, und zwar mit einer gelben Linie. Wer kannte nicht die Verwirrung bei Überführungen oder Einbahnstraßen in früheren "GTA"-Folgen? Das hat nun dankenswerterweise ein Ende.

Zurück zu unserer Fotografen-Mission. Wir erreichen eine Aussichtsplattform und wie auf Zuruf meldet sich unser Handy: Eine SMS ist da. Die Textnachricht kommt von Officer McReary, und darin steht die Handynummer des Fotografen, um den wir uns kümmern sollen. Zack, zack, kopiert Niko die Nummer aus der SMS in seine Kontakteliste.

Unser Held weiß nicht, wie der Fotograf aussieht. Und da laufen verdammt viele Leute mit Kameras herum. Also wählen wir die Nummer der Zielperson (aus) und schauen, wer jetzt in diesem Moment abnimmt. Aha! Wir entdecken jemanden, der sein Handy zum Ohr führt – und kurz danach kommt ein fragendes "Hallo" durch unseren Lautsprecher. Wir verwi- ckeln den Angerufenen in ein kurzes Gespräch, legen dann auf und checken nochmal die Lage. Und tatsächlich: Die potenzielle Zielperson steckt ihr Handy wieder ein.
Tumult in Liberty City

Jetzt muss es schnell gehen. Wir rennen zu dem Typen hin, der zufälligerweise eine Kamera bei sich hat. Zwei Kopfschüsse später ist das Chaos perfekt. Passanten laufen schreiend durch die Gegend. Wir ziehen den Memory Stick aus der Kamera unseres Opfers und rennen davon. Dabei fällt auf, dass es drei Geschwindigkeiten zu Fuß gibt: Gehen, joggen und rennen. Beim Sprint geht Niko nach einiger Zeit die Puste aus. Dafür gehören die Zeiten von nur acht Laufrichtungen der Vergangenheit an: Niko beherrscht nun den geschmeidigen Kurvenlauf.

Weitere Neuerung: Unser offensichtlich getuntes GPS am linken unteren Bildrand zeigt jetzt eine Vielzahl von sich bewegenden Punkten, die für Polizisten zu Fuß sowie für motorisierte Cops stehen. Außerdem liegen über dem Gebiet ein engerer und ein weiterer Kreis. Diese symbolisieren zwei Such-Levels. Für den Spieler gilt es nun, schnellstens aus dem engeren Umfeld zu entkommen, denn hier sind die Polizisten am aggressivsten. Und wenn man auch den weiteren Kreis verlässt, ist man praktisch erstmal untergetaucht.

Die Radien der Kreise hängen unter anderem von der Schwere der Tat ab und davon, wie viel Aufmerksamkeit man bei der Ausführung der Straftat erregt hat.

Niko ist ganz gut zu Fuß, trotzdem sollten wir uns jetzt schleunigst ein Auto suchen, um rasch zu entkommen. Dabei fällt auf, dass jetzt viel mehr Autos abgeschlossen sind. Ist ja auch irgendwie logisch im Jahre 2007. Doch kein Problem für Niko Bellic: Mit dem Pistolengriff schlägt er einfach die Scheibe der Fahrertür ein und steigt ein. Jetzt aber schnell weg hier! Tja, zu früh gefreut, denn natürlich fehlt der Schlüssel. Also muss Niko erst den Wagen kurzschließen, was noch mal ca. drei Sekunden dauert. Endlich läuft der Motor und wir düsen davon. Da uns niemand beim Einsteigen in den Wagen gesehen hat, verringert sich der Suchradius der Polizei – und in wenigen Sekunden sind wir in Sicherheit.

Die erste Mission ist geschafft. Doch Zeit zum Durchatmen bleibt kaum, denn gerade erinnert uns unser Handy-Kalender an den Vorstellungstermin bei Goldberg, Ligner & Shyster. Da wir in den schäbigen Klamotten (siehe Bilder) unmöglich bei einer Anwaltskanzlei antanzen können, fahren wir schnell zu "Perseus", der Edel-Boutique für den Mann
 
AW: Grand Theft Auto IV

Forts.: Da wir in den schäbigen Klamotten (siehe Bilder) unmöglich bei einer Anwaltskanzlei antanzen können, fahren wir schnell zu "Perseus", der Edel-Boutique für den Mann von Welt. Auch das Einkaufen von Kleidung ist jetzt realistischer. Anstatt sich in die Umkleide zu stellen und über ein Bildschirmmenü durchs Angebot zu klicken, läuft man einfach durch den Laden und stöbert die Klamotten an den Ständern durch. Wir finden, dass uns ein Braunton ganz gut steht – und entscheiden uns für einen schicken Anzug in der Farbe "Schokolade". Per Taxi lassen wir uns zur Kanzlei bringen. Wir melden uns an und gehen dann ins Büro von Mr. Goldberg im zweiten Stock.

Die nächste Zwischensequenz folgt. Mr. Goldberg scheint ziemlich beeindruckt von unserer Bewerbung. Kein Wunder, denn offensichtlich sucht er jemanden, der für ihn die Drecksarbeit übernimmt: "Niko, Sie sind jemand, der sich die Welt anschaut, Probleme erkennt und Sie aus der Welt räumt. Das gefällt mir."

Irgendwann wird uns sein Gelaber zu bunt. Wir ziehen die Neun-Millimeter und zielen auf sein Gesicht. Mr. Goldberg zuckt zwar im ersten Moment zusammen, versucht dann aber Coolness vorzuspielen. "Oh, starker Move, Niko. Aber Pistolen machen mir keine Angst. Wissen Sie: Nicht Waffen töten Menschen, sondern Videospiele töten Menschen." Brüller! Einmal kurz gelacht, dann zweimal abgedrückt und Mr. Goldberg fliegt rücklings durchs Fenster seines Büros in die Tiefe.
Zwei laute Schüsse im Büro, eine Leiche auf der Straße – da dauert es erwartungsgemäß keine zehn Sekunden, bis die ersten Sicherheitsbeamten und Cops anrücken.

Rumble in Liberty City

Was jetzt folgt, liebe Leser, ist die actionreichste und spannendste Schießerei, die wir in der bisherigen Geschichte der "GTA"-Serie erleben durften. Dazu trägt vor allem die vollkommen neue Steuerung bei. Wir verlassen das Büro, drücken unseren Rücken gegen die Wand und bewegen uns vorsichtig Richtung Treppe. Doch da sind schon die ersten beiden Wachen, die sich hinter einer Glastür verstecken. Wir halten den Kopf unten, schleichen voran und nutzen einen Putzwagen als Deckung. Doch da fliegen auch schon die ersten Domestos-Flaschen, getroffen von feindlichen Kugeln. Unbeeindruckt strecken wir unsere Knarre nach oben und geben ein paar Schüsse ab.

Das Blindfeuer zeigt Wirkung – die Wachen verstecken sich wieder hinter der Tür. Das ist unsere Chance! Wir gehen aus der Deckung und feuern auf die Glastür. Die Scheibe splittert, und wir haben freie Schussbahn auf die Wachen. Während wir dem einen Schutzmann einen Kopfschuss verpassen, treffen wir den anderem nur am Bein. Als er sich aufrappeln und erneut auf uns schießen will, servieren wir ihm zwei weitere Kugeln. Das hat geholfen.

Jetzt erreichen wir das Treppenhaus und liefern uns heiße Schusswechsel mit den cleveren Cops. Einen, der an der Rolltreppe steht, treffen wir am Knie. Er knickt weg und überschlägt sich einige Male während er die Rolltreppe hinunterpurzelt. Doch auch der rappelt sich wieder auf, sodass wir noch mal nachhelfen müssen.
Als wir das Erdgeschoss erreichen, schnappen wir uns eine Uzi. Und die brauchen wir auch, denn vor dem Gebäude warten schon einige Cops – und ballern von draußen ins Gebäude…
Ende der Präsentation. Erste Reaktion: Wow! Obwohl wir gemeinerweise nicht eigenhändig spielen durften, wurde uns eben bewusst, dass Steuerung, Künstliche Intelligenz der Gegner und das Zielsystem nicht wiederzuerkennen sind. Endlich kann es "GTA" in diesen Aspekten mit den besten Shootern aufnehmen, endlich wirken Schusswechsel nicht wie ein notwendiges Übel, sondern spannend und herausfordernd.
So sieht’s aus

Liebe Grafik-Fetischisten, wir haben euch lange genug auf die Folter gespannt, aber natürlich wollt ihr vor allem wissen, wie gut "GTA IV" nun wirklich aussieht. Dazu sei als Erstes auf die brandneuen und exklusive Screenshots in unserem Artikel sowie auf unser Video auf der Heft-DVD verwiesen, denn (bewegte) Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass "GTA IV" wirklich so aussieht, dass also weder die Screens noch die Trailer in irgendeiner Weise geschönt sind. Alles Spielgrafik!

Insgesamt ist der Grafikstil viel realistischer als bei den Vorgängern. Rockstars R.A.G.E.-Engine, die erstmals bei "Rockstar präsentiert: Tischtennis" zum Einsatz kam, leistet hier ganze Arbeit. Vor allem die sehr authentisch wirkenden Licht-/Schatteneffekte sowie die Reflexionen auf dem Lack der Autos oder auf nassem Boden sehen sehr natürlich aus. Doch auch auf PS3 und Xbox360 arbeitet Rockstar mit diversen Filtern, um dem Spiel einen eigenen Look zu verpassen.
Liberty City wirkt unheimlich lebendig. Die Straßen und Gehwege sind belebt, Passanten telefonieren mit dem Handy, rauchen, unterhalten sich, fotografieren und so weiter. Der Hot-Dog-Verkäufer versucht lautstark, Niko an seinen Stand zu locken. Rempelt man versehentlich einen Mülleimer, rollt dieser physikalisch korrekt berechnet davon. Ständig wird irgendwo gehupt, was wir nach drei Tagen New-York-Aufenthalt nur als "sehr realistisch" bewerten können…
Von "Saints Row" hat man sich dieses Detail abgeschaut: Steht man dicht neben einem Auto, hört man bereits leise das Autoradio. Öffnet man die Tür, wird die Musik lauter. Apropos Musik: Um den Soundtrack von "GTA IV" macht Rockstar noch ein Geheimnis. Uns wurde gesagt, dass die russischen Rocksongs und die sphärischen Trance-Tracks in der Demo nur Platzhalter waren. Gerüchten zufolge will Rockstar bei "GTA IV" weniger auf Hits setzen und stattdessen mehr Musik von noch unbekannten Bands einbauen.

Noch war die Grafik nicht fehlerfrei. Rockstar betont, dass man Probleme wie Pop-Up, Clipping und Ruckeln in den verbleibenden Monaten noch ausmerzen wird. "Die Spielbarkeit steht an erster Stelle – im Notfall verzichten wir deshalb auf das eine oder andere Detail."

Unser FAZIT

Natürlich war der Vorgänger "GTA: San Andreas" keineswegs perfekt. Die Steuerung war nicht optimal, Schusswechsel nervten mehr, als dass sie Spaß machten. Und der Grafik merkte man an, dass die PS2 eben schon einige Jahre auf dem Buckel hatte. Dass von "San Andreas" trotzdem mehr als 20 Millionen Exemplare verkauft wurden, spricht für den Rest des Spiels, der war nämlich nahezu perfekt.
Was heißt das jetzt für "GTA IV"? Dass das neue "Grand Theft Auto" mit der deutlich verbesserten Steuerung, der faszinierend-realistischen Großstadt-Atmosphäre und der bombastischen HD-Grafik das "perfekte Spiel" wird? Noch ist es viel zu früh, das beurteilen zu können. Viele Punkte blieben bei unserer Präsentation offen und konnten bzw. wollten bei der anschließenden Fragerunde seitens Rockstar nicht beantwortet werden. Doch eines bleibt festzuhalten: Wenn wir heute 100 Euro aus unserer Redaktionskasse auf die Spiele setzen müssten, die am ehesten das Zeug dazu haben, unser 100-Prozent-Wertungssystem nach oben hin auszureizen, dann würden wir zehn Euro auf "Resident Evil 5" setzen – und die restlichen 90 Euro auf "GTA IV"! (Thomas Szedlak)

Mit gezielten Verbesserungen und famoser HD-Grafik ist "GTA IV" auf dem Weg zum perfekten Spiel.
Einschätzung: Sehr gut

Direktlink: http://www.cynamite.de/ps3/previews/aktuelle/exklusive_vorschau_grand_theft_auto_4/81666/exklusive_vorschau_grand_theft_auto_4.html
 
AW: Grand Theft Auto IV

Geil. :X

Hört sich alles sehr geil an und ich kann's nicht mehr erwarten. Schade, dass aus dem Oktober-Termin nichts geworden ist. :S
 
AW: Grand Theft Auto IV

vielen dank für die mühe, aber ein link hätte es auch getan ;)
zumal dieser artikel schon recht alt ist. der müsste hier schonmal irgendwo verlinkt sein.
 
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