AW: GC 06
Für mich war die Messe dieses Jahr wie immer sehr gut.
Lediglich Nintendo bot dieses Jahr extrem wenig.
Optisch machte der Stand zwar was her und den DS Lite konnte man auch anzocken - aber nur ein Display für Zelda Phantom Hourglass und nur eins für Starfox DS fand ich doch schon sehr dürftig.
Nichts gegen Big Brain, English Training und 42 Spieleklassiker - aber diese Art der Vernachlassung von "vollwertigen" Spielen fand ich dumm.
Die Bühnenshow war auch mehr als dürftig.
Keine Würdigung der letzten Gamecube-Titel + Das einzige was den Normalsterblichen vom Wii gezeigt wurde, war der E3-Trailer in mieser Qualität.
Ich bete dafür, dass die Moderatoren der Nintendo-Show nächstes Jahr ausgetauscht werden!
Microsoft war dieses Jahr 1A. Viele Spielestationen zum Anzocken, großer weiträumiger Stand, gemütlich Atmosphäre.
Saint's Row, Splinter Cell Double Agent und Timeshift machten einen sehr guten Eindruck.
Einziger Wermutstropfen hier: Viva Pinata konnte man nicht zocken, da 50% der Konsolen abgestürzt waren und dort wo es lief, ruckelte es unmenschlich.
Sony bot auch einen sehr großen Stand - Softwaremäßig war es aber sehr dürftig.
God Of War II war geil, B-Boy und Shinobido interessierten mich nicht , ansonsten Standard-Programm: MTV TRL, Haufenweise singstar, haufenweise EyeToy, haufenweise Buzz!(das Kinderquiz / das Sportquiz...).
PSP gab es aber genug zum Zocken.
Mein persönliches Messe-Highlight war die Präsentation von Ubisoft von Red Steel und Rayman Raving Rabbids, welche ja auch nur der Presse gezeigt werden durfte.
Zu Red Steel zeigte man einer der E3 leicht abgeänderten aber vom Verlauf her identischen Demo. Grafisch sah es auf dem LCD-TV nicht sooo schön aus, aber nett war, dass man alle möglichen Gegenstände kaputt schießt.
Zum Beispiel schießt man auf einen Stapel Papier und alles Fliegt durch die Gegend. So ist fast jedes Objekt im Spiel irgendwie verwundbar.
Die Steuerung war äußerst sensibel. Man muss beim Zielen gar nicht großartig Rumfuchteln. Die Uzi war schwer zu kontrollieren, im "Zoom"-Modus (man bewegt sich langsamer und kann dafür etwas genauer zielen) trifft man die Gegner aber ziemlich gut. Nett waren auch die Explosionen, wenn man das Auto zerschießt und alles was man zerstören kann in dem leuchtenden Stadtteil. Mit dem Nunchukk-Aufsatz öffnet man Türen und lädt seine Schrotflinte nach.
Dreht man ihn nach rechts blockt man mit einem Zweit-Schwert bei Kämpfen mit seinem Katana. Die Schwertkämpfe warn ganz nett, die Spielfigur schlägt zu wie der Spieler der den Controller hat (allerdings nur 3 Richtungen: oben, links, rechts).
Die Steuerung des Schwertkampfes soll aber nochmal komplett überarbeitet werden.
Alles in allem hat mir das Spiel recht gut gefallen, ein bisschen Skepsis bleibt aber bis zum Launch.
Rayman war einfach nur durchgeknallt. Es wurden verschiedene Minispiele präsentiert in der der Remote-Einsatz vielfältig zum Einsatz kommt (zb. Rayman fliegt durch die Luft durch Ringe, man muss die Karnickel mit Saft bespritzen indem man den Nunchukk wie eine Pumpe benutzt usw.).
Das Spiel sah gut aus und machte nen geilen Eindruck (Vom Freak-Faktor her). Allerdings befürchte ich, dass wir hier nur eine Minispielsammlung mit n bissl Story aufgetischt kriegen.