Es gibt nur die drei die ich dir da aufgeschrieben habe, musst du mal googlen. Sonst Eppendorfer landstraße, da kommt man immer mal hin.
Danke
Nee nee, ich rede immer nur von denen, die mir negativ auffallen. Weil wenn etwas positiv is, muss ich mich ja auch nicht drüber aufregen, oder? ^^
Und wie schon erwähnt, ich bin der Meinung in Deutschland muss niemand auf der Straße leben, deshalb habe ich auch keinen Mitleid mit denen, wenn die rumstinken und heulen dass die nicht duschen können. Das is doch deren freie entscheidung gewesen rumzuhausen unter Brücken. Oder nicht?
es ist nicht so einfach wie du denkst. Wenn ich schreiben könnte, was ich gerne würde ich es tun. Aber ich kann es aus datenschutzrechtlichen und freundschaftlichen Gründen nicht tun.
Denn nicht immer findet man Wohnungen.
Und nicht immer hat es mit Stolz zu tun Hilfe zu suchen, sondern oft auch mit Angst! Viele Obdachlose haben eine schlimme Vergangenheit hinter sich. Oder sind zu krank und nicht bereit es einzusehen.
Ich selber war auch eine Zeit lang ohne Zuhause. Aber nicht weil ich eine schlimme Familie habe (ich habe eine tolle!!!! Die ich LIEBE!!!!!) sondern weil ich zu krank war. Bei meinen Eltern konnte ich nicht wohnen weil ich im sehr schlimmen Zustand war und es war für sie hard-core mich so zu sehen. Alleine Wohnen konnte ich auch nicht. Und kaum eine Einrichtung wollte mich, weil sie Angst hatten mich zu verlieren . Also "wohnte" ich quasi im Krankenhaus. Wenn ich einigermaßen gute Tage hatte dann konnte ich mal bei denen Wochenende übernachten, und ich bin auch ca. alle 1-2 wochen geritten. Und meine Eltern konnten mit mir auch Gassi gehen

Aber wohnen?
Vor paar Monaten traf ich in Altona einen Obdachlosen, der mich in der "Sushi-Faktory" um etwas Geld bat. Ich fragte warum er nicht wenigstens im Obdachlosen heim schlief. Weil er fror. Aber er sagte, dass er befürchte dass man ihm das letzte hab und gut, was er besaß, klauen würde. Denn die Gefahr ist dort immer groß. Verständlich. Er war sehr aufdringlich und ich hatte Angst er würde vom Geld Alkohol kaufen, deshalb gab ich ihm nichts. Und er musste weggeschickt werden

Armer Mann. Er war verzweifelt. Ich hätte ihm lieber direkt etwas Brot gekauft. Ich weiß nicht warum ich dies nicht tat. ich kann mich nicht mehr erinnern. Erstmal wollte ich ihm Geld geben, damit er sich was zu essen kaufte, aber wenn er sich davon Alkohol oder gar illegale Drogen kaufen würde, dann hätte ich ihn sogar geschadet. Man weiß nie welche Vorgeschichte bei Obdachlosen gewesen ist. Das Leben auf der Straße ist schlimm und oft auch tödlich. Menschen können schwere Trauma davon tragen.
Meine Mutter erzählte mir mal, als mein Bruder noch ein Kind war, da trafen die ein Obdachlosen. Sie unterhielten sich. Und am ende fand der Obdachlose sie so nett dass er meinem Bruder ein Eis spendierte.
Am besten ist, wenn man Obdachlose oder Bettler einfach mal fragt, warum sie in der Situation sind. Ich glaube wir (ich eingeschlossen) tun dies zu wenig. Ich glaub kaum dass es Menschen gibt, die freiwillig unter der Brücke wohnen. Denn das Leben auf der Straße besteht aus Angst und Verzweiflung, kein Wunder dass die meisten sich lieber irgendwelche Rauschmittel oder Alkohol kaufen als Nahrung. Und bestimmt misstrauen solche Menschen auch andere oder haben gar Angst vor denen.