Squat: 175kg (raw mit Gurt)
Bench: 125kg (raw, paused)
Deadlift: 200kg (raw mit Gurt)
Du Tier
Aber danke für die ausführliche Antwort!
Für deine Ziele wünsche ich dir viel Glück! Je nach Körpergröße und Gewicht würde ich dir vielleicht sogar empfehlen, ein paar Monate auf Kraft zu trainieren, um dann mehr Volumen mit mehr Gewicht reinzubringen. Was sind denn deine Kraftwerte für Squat und Bench wenn ich fragen darf? Ansonsten sind die Tipps natürlich immer gleich: Ordentlich reinhauen beim Essen, schön viel schlafen und nicht so viel saufen. ;-D
Danke! Gleichfalls natürlich!
Ich muss sagen, ich hab keine Ahnung, was meine maximalen Werte bei den Übungen wären, weil ich's noch nie so ausgetestet hab und mich immer nur mit dem Gewicht befasse, das ich auch ein paar mal sauber drücken/heben kann. In dem Rahmen hab ich jetzt eben die 110kg Deadlift, Squat werd ich wahrscheinlich am Donnerstag mal testen, ob das da auch klappt, ansonsten 100kg und beim Bankdrücken mit Müh und Not 80kg (da häng ich schon ne ganze Weile dran

), jeweils eben drei Sets mit sechs bis zehn Wiederholungen. Mach zur Zeit noch alles ohne Gürtel, obwohl ich mir schonmal zur Sicherheit einen billigen zugelegt hab, aber ich will so lange wie möglich (vielleicht immer) ohne Gürtel trainieren.
Ich hatte "mein ganzes Leben" lang gerade mal so um die 65 bis 67kg bei ca 183cm gewogen, also auch, als ich 2009 mit studieren angefangen hab. Zu der Zeit konnte ich auch nur mit ein paar Hanteln zuhause trainieren und was halt so ohne Studioequipment machbar ist, weil es hier kein richtiges Fitnesstudio gibt, bis auf eins, das um die 50€ pro Monat will (bei nem Zweijahresvertrag, wohlgemerkt), und bei so ner Abzocke mach ich nicht mit. Gibt auch nen günstigeren Studententarif, da zahlt man so um die 25 oder 30€ und darf nur Montags und Mittwochs nach 20 Uhr trainieren gehen
Naja, hatte mich dann mit Heimtraining zwischendurch auf 70kg gebracht, dann stand ne richtig fiese Mathe-Wiederholungsklausur an, wo ich im Vorfeld auf knapp 63kg gefallen bin vor lauter Stress und Panik
Danach ging's aber wieder langsam aufwärts und jetzt hab ich zum dritten Mal in Folge ein Semester lang diesen Kraftraumschlüssel "gewonnen" (kostet immer noch 30€ pro Semester, aber egal) und bin mittlerweile bei stabilen 80kg (was ich früher echt nie für möglich gehalten hab, weil ich wirklich essen konnte was ich wollte, ohne Gewicht zuzulegen).
Is aber schon ne coole Sache und man wird richtig süchtig danach. Hatte vor ein paar Wochen fast zwei Monate Zwangspause einlegen müssen und ich wär fast durchgedreht
Falls jemand eh schon mit dem Gedanken spielt (
>implying irgendwer liest immer noch mit 
); am Anfang kostet es meistens viel Überwindung, sich ins Studio zu schleppen und dann auch wirklich nicht nur so lange zu trainieren bis man denkt
"Ok, jetzt fühlt sich das Gewicht ein bisschen schwerer an, als es mir angenehm ist, Feierabend!", sondern bis physisch wirklich keine weitere Wiederholung mehr drin ist (sollte man ganz am Anfang nicht unbedingt so hart durchziehen, sonst hat man dann ewig Muskelkater und die Lust und der gemachte Fortschritt leiden darunter). Aber irgendwann wird es einfach so ein selbstverständlicher Teil des Wochenablaufs, dass man sich eher schon darauf freut, wenn man mal wieder einen neuen persönlichen Rekord in Angriff nehmen kann. Oder wenn man nach dem Training bei alltäglichen Bewegungen (gehen, Kopf aufstützen, Bierkästen schleppen) oder im Spiegel bemerkt, wie der Körper sich verändert. Es hat auf jeden Fall etwas von diesem guten Gefühl, wenn man in einem Rollenspiel nach langem Kämpfen endlich ein Level aufsteigt, nur ist es eben im echten Leben, was es noch viel besser macht.
