Schon wieder ein Amoklauf...

AW: Schon wieder ein amoklauf...

Stellungnahme des BIU - Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. - zur aktuellen Debatte nach den Ereignissen in Emsdetten am 20.11.06

Gestern Morgen kam es in Emsdetten zu einem tragischen Vorfall, als ein 18-jähriger Mann an einer Schule mit Schusswaffen gezielt auf ehemalige Mitschüler und Lehrer geschossen hat. Mehrere Personen wurden dabei verletzt, der Täter nahm sich anschließend das Leben. In der aktuellen Berichterstattung gerät zunehmend die Debatte um ein Verbot von „Killerspielen“ in den Vordergrund. Vielen Berichten ist zu entnehmen, dass das Computerspiel „Counterstrike“ den Täter zu der schrecklichen Tat animiert haben soll.

Die Erkenntnisse der Ermittlungsbehörden, sowie die von dem Delinquenten vor seiner Tat ins Internet gestellten Informationen, deuten dagegen auf einen sehr komplexen Tathintergrund hin. Offensichtlich befand sich der Täter in einer schwierigen und für ihn aussichtslosen Lebenssituation. Dem Abschiedsbrief ist zu entnehmen, dass er in erster Linie die Schule und das soziale Umfeld für seinen verlorenen Lebensmut und seine Perspektivlosigkeit verantwortlich machte. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Konsum gewalthaltiger Medien und der Tat sind nach den bislang vorliegenden Informationen nicht erkennbar. Im vorliegenden Fall hat aus unserer Sicht nicht der Jugendschutz versagt. Vielmehr haben die sozial-staatlichen Mechanismen, die Jugendlichen Orientierung und Unterstützung für ein Erwachsenenleben mit Perspektive geben sollen, nicht gegriffen.

Wir appellieren an die Medien und die Politik, den Blick auf die eigentlichen Tatumstände nicht durch eine unsachliche Debatte über ein Verbot von „Killerspielen“ zu verstellen. Die aktuelle Gesetzeslage verbietet schon heute die Verbreitung von „Gewalt verherrlichenden" Computer- und Videospiele auf der Grundlage des Strafgesetzbuches. Die von einigen Politikern geforderte staatliche Kontrolle der Alterskennzeichnung ist seit der Novelle des Jugendschutzgesetzes im Jahr 2003 Lebenswirklichkeit. Die Alterskennzeichnung von Spielen für Kinder und Jugendliche erfolgt nicht durch eine Selbstkontrollinstitution der Industrie, sondern durch die Obersten Landesjugendbehörden der Länder. Von den Obersten Landesjugendbehörden nicht gekennzeichnete Spiele können jederzeit von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert werden. Deutschland verfügt damit über das engmaschigste Netz im Jugendmedienschutz. Ein generelles Verbot von Spielen für Erwachsene kommt einer Zensur gleich, welches angesichts der vielfältigen staatlichen Mechanismen nicht gerechtfertigt ist.

Den Opfern des tragischen Vorfalls in Emsdetten ist man eine sachgerechte Diskussion schuldig. Die Reduzierung der Tatumstände auf eine Debatte um ein Verbot von Killerspielen wird der Komplexität der Ursachen nicht gerecht und sie wird insbesondere den eigentlich Betroffenen keine Hilfestellung geben können.


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Ich bin mir sicher die Sache mit dem Verbot ist eigentlich vom Tisch und die Politiker nehmen die Debatte nur noch zur Selbstinszenierung anstatt dass ein Gesetz, was in der Tat einer Zensur gleichkommt, dabei herauskommt. Schließlich wird Politik auch zum Teil von der Wirtschaft diktiert und da die große Koalition das schwache Wachstum (hoffentlich) nicht schwächen will, brauchen wir in meinen Augen keine Befürchtungen über ein Verbot "von Killerspielen" :S haben.
 
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Also, bei allem Respekt für Computerspieler, die hier unverdienterweise über einen Haufen mit potentiellen Amkoläufern geschoren werden, DAS ist schon krass, dass sich einer in einem PC-Spiel eine Karte mappt, die den Ort seiner zukünftigen Tat zeigt, das zeigt schon, dass es da eine Verbindung "PC-->Amoklauf" gegeben haben muss. Das kann keiner abstreiten.

Klar treten die Medien das unnötig breit, aber man muss auch erkennen, dass sicherlich ein Fünkchen Wahrheit dahinter steckt.

Der Auslöser ist es sicherlich nicht, da gibt es ganz andere Dinge, wie zum Beispiel das schon oft angesprochene Mobbing, dass die Leute so fertig macht, dass sie so schwach werden, sich isolieren und die Kraft verlieren sich aus dieser Isolierung zu lösen.
Und genau DAS ist imo der Ansatzpunkt, der angegangen werden muss...wie kann man Leuten helfen, die isoliert sind.

Soviel dazu...

Des Weiteren ist es krass, was man über den Typen im Internet findet. Dieses Forum, wo er bereits vor 2 Jahren (!!) seine Gefühlswelt offenbart, und schreibt, dass er alles in sich hineinfrisst und dass das Fass irgendwann überlaufen wird.

Einfach krass, mehr kann ich dazu nicht sagen.

Psycho
 
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BigPsycho am 21.11.2006 22:20 schrieb:
Also, bei allem Respekt für Computerspieler, die hier unverdienterweise über einen Haufen mit potentiellen Amkoläufern geschoren werden, DAS ist schon krass, dass sich einer in einem PC-Spiel eine Karte mappt, die den Ort seiner zukünftigen Tat zeigt, das zeigt schon, dass es da eine Verbindung "PC-->Amoklauf" gegeben haben muss. Das kann keiner abstreiten.
Tja, wenn die Medien, die so einen Müll verbreiten sich mal ordentlich schlaumachen würden :rolleyes:

Hier mal ein Link für dich... bitte aufmerksam lesen!
 
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BigPsycho am 21.11.2006 22:20 schrieb:
DAS ist schon krass, dass sich einer in einem PC-Spiel eine Karte mappt, die den Ort seiner zukünftigen Tat zeigt, das zeigt schon, dass es da eine Verbindung "PC-->Amoklauf" gegeben haben muss.
Er hätte das Ganze theoretisch genausogut auf Papier planen können, anstatt virtuell, nur wäre es da wahrscheinlich viel umständlicher gewesen.
Ich weiß ja nicht, ob er seine Schule zur genauen Tatplanung nachgebaut hat, oder einfach um sich mal da auszutoben.
Mehr will ich auch gar nicht sagen, weil ich mich sonst wieder über dieses strunzdumme (aus der Mode gekommene Wörter müssen von Zeit zu Zeit mal wieder erwähnt werden ;) ) Gelaber der Politiker aufreg.
Nachher hab ich Krebs wegen dem Ganzen und dann haben auch mich
-übertragend- die Videospiele umgebracht. :-D
 
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mipu am 21.11.2006 22:32 schrieb:
BigPsycho am 21.11.2006 22:20 schrieb:
Also, bei allem Respekt für Computerspieler, die hier unverdienterweise über einen Haufen mit potentiellen Amkoläufern geschoren werden, DAS ist schon krass, dass sich einer in einem PC-Spiel eine Karte mappt, die den Ort seiner zukünftigen Tat zeigt, das zeigt schon, dass es da eine Verbindung "PC-->Amoklauf" gegeben haben muss. Das kann keiner abstreiten.
Tja, wenn die Medien, die so einen Müll verbreiten sich mal ordentlich schlaumachen würden :rolleyes:

Hier mal ein Link für dich... bitte aufmerksam lesen!
Dieser Artikel rückt die Sache doch mal ins rechte Licht, die Map war weder von ihm (sie enstand in einer Zeit wo er noch nich mal gemapped hat) noch war es seine Schule, sondern eine von einer Schule die über 200 km entfernt liegt.
Auf der Map kann man die Klassenzimmer nicht betreten.
usw...
 
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BigPsycho am 21.11.2006 22:20 schrieb:
Also, bei allem Respekt für Computerspieler, die hier unverdienterweise über einen Haufen mit potentiellen Amkoläufern geschoren werden, DAS ist schon krass, dass sich einer in einem PC-Spiel eine Karte mappt, die den Ort seiner zukünftigen Tat zeigt, das zeigt schon, dass es da eine Verbindung "PC-->Amoklauf" gegeben haben muss. Das kann keiner abstreiten.

Aber die einseitige Berichterstattung in den Medien lässt vermuten, dass ALLE Vieospieler so sind, und das darf nicht sein.

Zudem ist ein Gesetzesentwurf, der Killerspiele gänzlich verbietet imo unhaltbar; in einem solchen Fall hagelt es hoffentlich massiv Verfassungsbeschwerden >:| Aber der feine Herr Stoiber samt Beckstein im Schlepptau ist ja schon dabei, einen eben solchen in die Wege zu leiten
Ich bin schon auf die blöden Gesichter gespannt, wenn dann nach dem Inkrafttreten des Gesetzes der nächste Amok läuft
Denn erstens ist das nicht die Lösung, auch Erwachsene von der Möglichkeit, solche Spiele zu spielen, auszuschließen, und zudem wäre dem Jugendschutz mit einer vo nmir vorgeschlagenen Ausweisvorlagepflicht in Geschäften und Kaufhäusern mindestens genausoviel geholfen. Und wenn dann einer seinen großen Bruder in den Laden schickt, ist das weder die Sache des Jugendschutzes noch die der Spieleentwickler, sondern die der Eltern :|
 
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mipu am 21.11.2006 22:32 schrieb:
BigPsycho am 21.11.2006 22:20 schrieb:
Also, bei allem Respekt für Computerspieler, die hier unverdienterweise über einen Haufen mit potentiellen Amkoläufern geschoren werden, DAS ist schon krass, dass sich einer in einem PC-Spiel eine Karte mappt, die den Ort seiner zukünftigen Tat zeigt, das zeigt schon, dass es da eine Verbindung "PC-->Amoklauf" gegeben haben muss. Das kann keiner abstreiten.
Tja, wenn die Medien, die so einen Müll verbreiten sich mal ordentlich schlaumachen würden :rolleyes:

Hier mal ein Link für dich... bitte aufmerksam lesen!

Jau, eben gerade gelesen...trotzdem darf man als PC-Spieler nicht jegliche Schuld der PC-Spiele von sich weisen und die Schuld den "bösen" Medien geben.

Es ist nunmal ein Fakt, dass die Hemmschwelle zum Töten durch exzessives Spielen sicherlich gesenkt wird. Reaktionsfähigkeit wird gesteigert und bei einigen, wenigen (!!) Menschen kann dies durchaus seinen Teil zum Amoklauf beitragen. Ich sage nicht, dass es DER entscheidende Teil ist, wenn ihr meinen Text oben zu Ende gelesen hättet, dann hättet ihr das auch erkannt.
Ich sage lediglich, dass man nicht so tun darf als ob Counterstrike und Doom die absolut harmlose Berieselung für 13-jährige sind, denn das ist meiner Meinung nach nicht der Fall.

Um euch den größten Teil der Ursache (meiner Meinung nach) nochmal zu zeigen, zitiere ich mich nochmal selbst:

Der Auslöser ist es sicherlich nicht, da gibt es ganz andere Dinge, wie zum Beispiel das schon oft angesprochene Mobbing, dass die Leute so fertig macht, dass sie so schwach werden, sich isolieren und die Kraft verlieren sich aus dieser Isolierung zu lösen.
Und genau DAS ist imo der Ansatzpunkt, der angegangen werden muss...wie kann man Leuten helfen, die isoliert sind.

Das ist meine Meinung, aber jetzt als PC-Spieler auf Stur zu schalten ist falsch.
Ja, die Politik reagiert falsch.
Ja, die Politik probiert schnell etwas zu machen, was populär ist.
Ja, die Politik setzt sich im Moment nicht mit den wahren Ursachen auseinander...

ABER:
Auch Computerspiele haben in den falschen Händen zur falschen Zeit einen Anteil daran, dass sowas passiert.

So, ich hoffe ihr habt es verstanden und hört nicht nach einem Satz auf zu lesen -.-

Psycho
 
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BigPsycho am 22.11.2006 10:04 schrieb:
Ja, die Politik reagiert falsch.
Ja, die Politik probiert schnell etwas zu machen, was populär ist.
Ja, die Politik setzt sich im Moment nicht mit den wahren Ursachen auseinander...

ABER:
Auch Computerspiele haben in den falschen Händen zur falschen Zeit einen Anteil daran, dass sowas passiert.

So, ich hoffe ihr habt es verstanden und hört nicht nach einem Satz auf zu lesen -.-

Psycho

100% agree, aber das verhält sich mit allen Medien so. Wenn ich daran denke, dass ein Kind "Menschenfeind" von Gaspar Noe im Saturn einfach so kaufen kann, dann wird mir schon mulmig. Wer den Film gesehen hat weiß was ich meine.

Natürlich kann die Hemmschwelle durch Zocken herabgesetzt werden, aber es ist nur eine Möglichkeit, und virtuelle Waffen zu bedienen und reale Waffen abzufeuern ist kein Vergleich. Schon nur vom Gewicht mancher Waffen wäre es vielen Zockern unmöglich eine Waffe so zu benutzen wie man es in den Games tun kann.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass Spiele mit gewalthaltigem Gameplay in den falschen Händen eine Auslöserfunktion haben können, aber sie sind niemals die Ursache, noch die Begründung für solche Taten oder die Bereitschaft dazu.
Aber ich kann mich noch an den 11. September erinnern. Damals wurde gesagt, dass die Terroristen mit dem Microsoft Flightsimulator trainieren konnten.

:-D Ich weiß noch damals als das in Erfurt passiert ist, hab ich Splinter Cell im Coop gespielt und hab nen N24 Reporter dabei getroffen. Der hat mich während des Levels immer vollgelabert von wegen: Bring den um... Warum lässt du den leben... Sollen wir sie alle umnieten... :-D Ein Freund hat mich dann über ICQ über diesen Clown informiert... Summa sumarum hatte er am Ende des Matches mehr Leute auf dem Gewissen als ich (auch nicht schwer, habe ja keinen umgebracht....)
 
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Habt ihr gestern in den nachrichten gehört was stoiber gesagt hat?.Ich zitiere:Killerspiele gehören in deutschland verboten.Sie animieren jugendliche andere menschen zu töten.Als ich das gehört habe habe ich wirklich herzhaft gelacht.keine ahnung haben aber blöd labern so sind unsere politiker. :rolleyes:
 
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veran am 22.11.2006 12:43 schrieb:
Habt ihr gestern in den nachrichten gehört was stoiber gesagt hat?.Ich zitiere:Killerspiele gehören in deutschland verboten.Sie animieren jugendliche andere menschen zu töten.Als ich das gehört habe habe ich wirklich herzhaft gelacht.keine ahnung haben aber blöd labern so sind unsere politiker. :rolleyes:


^^ naja wisst ihr immer wenn jemadn nach verboten schreit, ist das nix anderes als populismus, also versuchen einen breiten teil der bevölkerung auf seine seite zu ziehen, bzw. slber gut darzustehen.

das verbote nix bringen wissen wir doch alle. aber man kann ja immernoch wähler damit gewinnen, also den teil der bevölkerung mit den IQ so knapp unter null... :rolleyes:

Wie diese :oink: versuchen aus einem AMOKLAUF einen persönlichen vorteil für sich und ihre wahlergebnisse zu ziehen ist echt verwerflich.




Es ist schon erschreckend wie computerspiele die hemmschwelle senken, und wie vor allen dingen die ganze videospielindustrie verroht...

ich selber spiele resident evil. das is blutig gebe ich zu aber ich denke doch das es in filmen, auch blutig zu geht, um eben die story und die atmosphäre besser zu gestalten.

Wenn ich allerdings spiele wie z.B. CS oder GTA sehe, dann wird mir schlecht. der einzige inhalt ist der zu töten ohne story oder änliches. Wer braucht das?!?-es ist krank...

Die spiele tragen wirklich ihren teil dazu bei. den egal wie viele menschen man abgeknallt hat, oder wie viele kinder man mit dem auto überfahren hat, es bleibt konsequenslos!!! das senkt hemmschwellen und fördert unsoziales verhalten.

warum entwickelt die industrie sowas? die resultate sind absehbar, aber solange jemand geld verdient... :rolleyes:

meine meinung, wie immer. wer meint mich anbrüllen zu müssen soll es tun, er bekräftigt mich damit nur in meinem standpunkt. ich werde wie immer darauf versichten "selber" zu sagen, danke.

rechtschreibfehler blabla bleibt auch bei euch^^

mfg lord
 
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Lord-Yuan am 22.11.2006 15:21 schrieb:
Es ist schon erschreckend wie computerspiele die hemmschwelle senken, und wie vor allen dingen die ganze videospielindustrie verroht...

ich selber spiele resident evil. das is blutig gebe ich zu aber ich denke doch das es in filmen, auch blutig zu geht, um eben die story und die atmosphäre besser zu gestalten.

Wenn ich allerdings spiele wie z.B. CS oder GTA sehe, dann wird mir schlecht. der einzige inhalt ist der zu töten ohne story oder änliches. Wer braucht das?!?-es ist krank...

Die spiele tragen wirklich ihren teil dazu bei. den egal wie viele menschen man abgeknallt hat, oder wie viele kinder man mit dem auto überfahren hat, es bleibt konsequenslos!!! das senkt hemmschwellen und fördert unsoziales verhalten.


Ich wurde in der Schule auch massiv gemobbt. Hab ich mir manchmal vorgestellt diese Leute zu ermorden??? Oh ja und wie, aber habe ich damals schon gezockt? Nein. Habe ich nachdem ich mit dem Zocken begonnen hatte mehr Lust diese Schweine die mich tagtäglich gepiesackt haben umzunieten. Nein.
Im Gegenteil, Spiele mit gewalttätigem Inhalt können sehr gut dazu dienen Agressionen abzubauen. Nur manchmal ist die Psyche mancher menschen so angeknackst, dass sowas nicht mehr reicht. Bei mir hat sichs zum glück anders entwickelt.
Das hat aber mit den Spielen nicht viel zu tun. Ich denke nämlich, dass Medien nur dann deine Hemmschwelle senken können, wenn du die Medien nicht als das begreifst was sie schlussendlich sind. Unterhaltung. Oder wenn du schon keine Hemmschwelle mehr hast. Dies auch schon als Ergänzung zu dem was ich vorher zum Thema Hemmschwelle gesagt habe.

Das wahre Problem ist Isolation. Menschen die sich in sich selber zurückgezogen haben, weil sie nur dort Akzeptanz finden, sind nunmal unberechenbar, weil sie nur sich selbst Rechenschaft tragen müssen. Ihre gesamte Wertevorstellung entwickelt sich auf einer gestörten Selbsterfahrung. Solche Persönlichkeitsstörungen äußern sich dann auch ganz unterschiedlich. Depressionen, Magersucht, Agression, Suizidgedanken, Misanthropie, Suchtverhalten, Zwänge bis hin zu ernsten psychosomatischen Störungen. (wobei all diese Symptome sehr ernst sind)


Wenn man solchen Leuten helfen möchte, dann sollte man das schon tun, bevor sie sich in sich zurückziehen, nicht erst dann wenn etwas passiert rumflennen und so tun als hätte man nichts gemerkt oder eh nichts tun können. Oder wie die CDU einfach die Schuld bei etwas suchen das man nicht versteht. Denn genau diese Scheinheiligkeit, das verabscheuen Leute die zu Ausenseitern werden.

In diesem Sinne euer lebensfroher Driveby :)
 
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vb4 am 23.11.2006 17:54 schrieb:
Lord-Yuan am 22.11.2006 15:21 schrieb:
Wenn ich allerdings spiele wie z.B. CS oder GTA sehe, dann wird mir schlecht. der einzige inhalt ist der zu töten ohne story oder änliches. Wer braucht das?!?-es ist krank...
:B
Du musst nicht so tun, als würdest du es hassen. Kein Politiker liest dies.

Ich mag die 3D GTAs nicht, aber in GTA2 war es immer wieder witzig, einfach abzuschalten und die ganze Stadt in Aufruhr zu versetzen. %)
vor allem wenn man die richtigen cheats kannt, konnte man mal schnell die armee zu einem kommen

das geht ja ohne god modus fast garnet =P
 
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xElldIncht am 23.11.2006 18:17 schrieb:
vor allem wenn man die richtigen cheats kannt, konnte man mal schnell die armee zu einem kommen

livelong = Unendliches Leben

Das Ist nur ein beispiel von vielen ;)
 
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Ich geb auch mal meinen Senf dazu...
Natürlich ist die Gesellschaft um den Menschen herum Schuld. Hab gestern Abend einen Bericht im TV um den Fall gesehen. Er hat Counter Strike gezockt, wei Millionen andere Menschen auch, war Außenseiter in der Schule, wie viele andere auch...aber das Komische meiner Meinung nach war, dass er die Mörder der Columbine-High-School vergöttert hat. Also sowas kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Um nochmal zu CS zurückzukehren: Er hat einen Level errichtet, der genau dem Rohbau seiner Schule entsprach und dies wussten sowohl Schüler als auch Lehrer dieser Schule...und spätestens da müsste doch Alarm geschlagen werden, oder?
Naja, es ist traurig, aber selbst wenn man sowohl Ego-Shooter als auch brutale Actionfilme verbieten würde, würde es immer wieder passieren...Aber vllt. könnte das auch die Gewaltbereitschaft eindämmen. Das Schlimmste meiner Meinung nach war aber, dass er sich anscheinend ohne jegliche Probleme Waffen aus dem I-Net besorgen konnte... :|
 
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liess das

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,449857,00.html

und für alle, hier ma der Abschiedsbrief, für die die ihn nicht kennen

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24032/1.html
 
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