Retro-Science-Fiction-Abenteuer-Roman.

Extrem gut zu lesen. Sehr flüssig geschrieben, tolle Umgebung (!) und man lernt sogar ab und zu noch was dabei (Wie z.B. dass jökull "Gletscher" auf Isländisch bedeutet und darum so viele Gletscher Islands das Wort mit im Namen haben
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)
Wenn man bedenkt, dass das Buch 1864 geschrieben wurde, liest sich das ganze nochmal ne Ecke spannender. Schon cool zu sehen, was der Autor sich damals schon so für Gedanken gemacht hat. An irgendeiner Stelle spricht eine Figur über die Zukunft und erwähnt, dass er sich sicher ist, dass die Wissenschaft irgendwann mal bessere Alternativen zur Kohleenergie entwickeln wird. Da dachte ich mir auch nur "Woah." *g*
Bevor ich dem Drängen einer Freundin nachgebe und mir endlich die Serie "Sherlock" ansehe will ich die Originalromane gelesen haben. Angefangen mit "Eine Studie in Scharlachrot". Bin jetzt so gut wie durch mit dem Buch (Ist ja auch nicht so dick) und finde, dass es extrem interessant zu lesen ist - Ganz einfach deswegen, weil Sherlock Holmes so eine Kultfigur geworden ist. Bei manchen Szenen musste ich immer mal wieder stutzen, als ich den Namen gelesen habe. Den Namen "Sherlock Holmes" kennt jeder. Tausendmal gehört in allen möglichen Zusammenhängen. Aber wenn man dann die tatsächliche
Geschichte mal vor sich hat ist das zwischendurch... ganz komisch. Kann ich nicht genau beschreiben. Als würde man sein Leben lang nur von Jesus hören, bevor man dann irgendwann mal eine Bibel in der Hand hält. Oder so.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass meine Vorstellung von Sherlock Holmes irgendwie immer falsch war. Seit ich gehört habe, dass Dr. House sich an dem Charakter Holmes orientiert, bin ich irgendwie immer davon ausgegangen, dass Sherlock Holmes der Figur House sehr ähnlich ist - Halt irgendwie verbittert, arschig, aber genial. Tatsächlich macht Holmes einen ziemlich offenen, überdrehten, fröhlich-arroganten und... schrägen Eindruck. Da musste ich mich auch erstmal dran gewöhnen. Komische Erwartungshaltung.
Die Geschichte an sich ist spannend, aber momentan etwas konfus. Mitten im Buch endet die Geschichte um den Kriminalfall ganz plötzlich und es wird eine vollkommen andere Geschichte erzählt, in der Holmes, Watson usw. gar nicht vorkommen, sondern in der die Vorgeschichte des Verbrechens (glaube ich) näher beleuchtet wird. Auch gut zu lesen, aber irgendwie fehlen mir die anderen Figuren. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt.
Fazit: Auf jeden Fall gut zu lesen. "Das Zeichen der Vier" ist bereits auf meiner Wunschliste.
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