The Legend of Zelda: Skyward Sword HD

GF0P

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Nachdem ich ja erst im November nach fast *hust* 6 *hust* Jahren Twilight Princess durchgezockt habe, hab ich direkt mit Skyward Sword angefangen.
Ich muss sagen, dass es im direkten Vergleich erstmal "schlechter" rüberkam. Bunte Grafik, Charaktere, die in ihrer Überzeichnung an einen miesen Anime erinnern, aber schon der erste Dungeon hat mich vom Hocker gehauen, wie genial das Schwertkampf-Feature integriert ist!
Leider hat mein Nunchuck - bzw. dessen Bewegungssensor kurz vor Weihnachten endgültig den Geist aufgegeben, somit ist blocken und rollen unmöglich. Auch das befreien aus Spinnennetzen kann man knicken :(

Nun - hab jetzt einen neuen, und werde den Rest der Woche so richtig durchstarten :)
 

paul23

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Ich habe auch nochmal neu angefangen, aus dem selben Grund wie Flamer (wollte mal was anderes spielen), und weil ich es noch nicht beendet habe. Bin jetzt bei ca. 15 Stunden, wobei ich die meiste Zeit Nebenmissionen gemacht habe, die gefallen mir sehr gut. Ka. warum aber finde die am besten von allen Zelda Episoden.
Insgesamt gefällt mir das Spiel jetzt auf den zweiten Blick wesentlich besser, vielleicht sollte man sich auf das Game ohne Vorurteile einlassen. Die hatte ich nämlich bei ersten anspielen. Auch die Steuerung hat mich jetzt überzeugt, und die Abwechslung bei den Tempel ist richtig gelungen.
So weit wie Flamer würde ich allerdings nicht gehen, für mich bleibt A Linkt to the Past das beste Zelda aller Zeiten. :)
 

PSYCHOBUBE

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als ich das erste mal die Grafik sah, war ich wie viele andere erstmal abgeschreckt. die Graphik wurde ja damals in der 1. hälfte 2010 bekannt. aber trotzdem war ich damals bereit mich auf das Spiel einzulassen. besonders weil auch bekannt wurde dass man mit dem Schwert ordentlich kämpfen kann. Ausserdem hatte mich vor vielen Jahren auch WW abgeschreckt und spielte das Spiel erst im Jahre 2005. und war positiv überrascht. Deshalb habe ich mich an der Graphik von ss gewöhnt. bei Gamescom 2010 hatte ich das Spiel auch mal ausprobiert. war zwischen 2-3 stunden in der Schlange. und nach dem Spielen war mir klar, dass ich das Spiel mögen werde.

Für mich hat jedes Zelda Spiel ihre eigene Charme :) Und es wäre für mich langweilig wenn es nur eine Art von Graphik-Stil gäbe. was alle Spiele gleich haben (da ich erst mit SNES anfing zu zocken, kann ich die beiden NES Spiele nicht ganz so gut einschätzen, da ich die Qualität eines Spieles mit zu dessen Zeit technischen Möglichkeiten vergleiche) ist die Liebe zum Detail.
 

paul23

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Der grafische Stil hat mich persönlich nie gestört, bin schließlich großer Windwaker Fan. :) Nur war mir die Grafik etwas zu pixelig. Im ersten Moment war mir die Steuerung auch etwas too much, bis ich kapiert hab wie geil die eigentlich ist.
Was mich eigentlich überzeugt, ist wie erwähnt, die spielerische Abwechslung innerhalb der verschiedenen Levels, bzw. Tempel. Es ist unglaublich was die Entwickler für Ideen hatten. Dann noch die kleineren Neuerungen (Käfersammeln), und die Nebenmissis. Durch den
Spoiler:
Demon
und die Dankbarkeitsjuwelen wirken die Nebenmissionen interessanter und befriedigender. :)
 

r3tr0

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Die Idee mit den Steinen der Zeit ist genial, doch dann nutzen sie sie nicht richtig und machen so was draus - ärgerlich. :/

Es würd mich sowieso wundern wenn dieses Phänomen nicht irgendwann als Nintendo-Syndrom in die Geschichte eingehen wird.

Nintendo - Now you are playing with gute Ideen die nicht völlig durchgezogen wurden.
 

Ankylo

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The Legend of Zelda: Skyward Sword in Kuchenform

Ich liebe Kekse, ich liebe Plätzchen und ich liebe Kuchen. Dabei ist es mir eigentlich ziemlich egal, ob ich es mit Standardformen zu tun bekomme, also zum Beispiel mit einem normalen Butterkeks, oder ob es sich dabei um irgendwelche Zootiere handelt. Das eine mag vielleicht witziger aussehen, aber den Geschmack verbessern tun die Elefanten und Giraffen nicht.

Doch dieser The Legend of Zelda: Skyward Sword-Kuchen, den ihr euch gleich in einem Video anschauen könnt, ist viel zu schade zum Essen! Vielleicht wird auch deswegen niemand dabei gezeigt, wie er sich ein Stück Kuchen genehmigt, weil es einfach zu vielen das Herz brechen würde (oder die "Erbauer" brachten es einfach nicht übers Herz, was ich sehr gut verstehen könnte). Der Tempeleingang besteht aus sechs Lagen Reis-Kräckern und der hintere Teil des Tempels aus neun Kuchen, die übereinander geschichtet wurden. Die Figuren (bis auf Link) bestehen aus Knete und der Rest aus Styropor. Wenn man nun pingelig sein möchte, ist es wohl eher eine Art Diorama mit Kuchen, aber da Kuchen besser sind als Dioramen bleibt dieses Meisterwerk der epischste Kuchen, den ich bisher gesehen habe.

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Quelle: ntower.de


Sieht einfach nur fantastisch aus! :X
 

Herr-Fee

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die haben den anscheinend doch gegessen...
bei 4:07 sieht man schon wie stücke fehln. zuerst hab ich gedacht das wär beim aufbau... aber der teil der fehlt ist bei 2:50 schon da bevor er angemalt wurde ;)
 

Ankylo

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Nachdem ich mir Skyward Sword zum Release in der limitierten Edition holte, habe ich es heute endlich beendet.

Den Anfang fand ich sehr sehr gut fand, jedoch stelle sich kurz darauf Ernüchterung ein, da mir die Bewegungssteuerung überhaupt nicht gefiel. Deshalb habe ich das Spiel nach dem dritten Tempel auch über ein Jahr liegen lassen und mir am 30. April gedacht, dass kannst du jetzt auch endlich mal durchspiele. Also wurde die Wii entstaubt und weitergespielt.

Jetzt nach den 35 Spielstunden allein für das Spiel und nur zwei oder drei Nebenaufgaben muss ich sagen, ich bin mehr als begeistert. Die Steurung und ich sind zwar keine Freunde des Lebens geworden, allerdings haben wir uns sehr gut angefreudet. Zum Spielprinzip muss ich nicht viel sagen, denn es ist nicht nur wie immer sehr gut, sondern wurde mit dem Craftingsystem auch sinnvoll erweitert. Das Leveldesign wie man es von Nintendo kennt überragend und auch die Tempel lassen sich alle sehen. Außerdem kann man seinen eigenen Weg durch einen Tempel bauen, das ist einfach genial. :-D

Am meisten überrascht hat mich jedoch die Präsentation. Nintendo hat es zum ersten Mal geschafft einem Zelda eine gute Handlung zu geben, die auch bewegt und richtige Zwischensequenzen hat. Sicherlich stört die fehlende Sprachausgabe vielen Leuten, trotzdem habe ich sie nicht vermisst, da die Charaktere auch für mich genügend Tiefe hatten. Endlich mal keine Pappkameraden, sondern richtige Figuren die Gefühle und Schicksale haben.

Obwohl die positiven Aspekte klar überragen, gibt es trotzdem auch ein paar Kritikpunkte. Zum einem fehlt mir persönlich eine richtige Stadt so wie Hyrule in Twilight Princess oder die vielen Orte in Wind Waker. Dafür ist die Oberwelt für mich riesig und das entschädigt sogar ein gutes Stück weit. Ansonsten hat mich nur der letzte Bosskampf gestört., da er für mich ein wenig zu kurz war. Dafür war es der Beste, den ich jemals in einem Zelda erlebt habe. Grandiose Inszenierung und einfach ein toller Gegner, sowohl vom Aussehen als auch der Art & Weise.

Ich kann Leute verstehen, die von Skyward Sword enttäuscht sind, weil es für sie kein typisches Zelda ist, für mich allerdings ist es ein sehr gutes, da Nintendo endlich mal neue Sachen macht und sich das auch traut. Das erwarte ich von nun an jetzt in jedem Zelda. Die Reihe The Legend of Zelda soll sich weiterentwickeln und nicht für immer nur versuchen eine Kopie von Ocarina of Time zu bleiben. Deshalb war Skyward Sword für mich eine sehr positive Überraschung und ein würdiger Abschluss für die Wii.
 

R1DD89

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Ich habe gerade etwas lustiges über das Heldenlied oder Song of the Hero gefunden.
Musste aber auch erst 5 mal hinhören um es zu erkennen. Echt cool!

Spoiler:
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Hab heute Skyward Sword auf Heldenmodus durchgezockt. Wieso hat Nintendo diesen Schwierigkeitsgrad nicht als normalen
Schwierigkeitsgrad genommen? Wäre doch Perfekt gewesen! Und dann einen noch härteren Modus für die Profis! Naja ...

Man erkennt das am Anfang vielleicht nicht aber je länger man Skyward Sword spielt desto besser wird es!
Es ist wirklich ein sehr gutes Spiel!
 

PSYCHOBUBE

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@R1DD89: Ich hab FRagen zu Heldenmodus. Denn ich habe angefangen und mich nicht getraut weiterzuspielen, da man nirgendswo Herzen aufladen kann ausser über Trank. Ausserdem fällt die Herzleiste doppelt so schnell. Ausserdem war ich beim normalen Modus mit den Standard gegner ausgelastet. Ausser den Amos grrrrrrrrrr

1. ich bin so ein Typ der ohne Rücksicht auf verluste sich einfach ins Kampgetümmel wirft, wie groß sind die Chancen für mich? Ich blocke die Steine der Oktoroks meist erfolgreich mit den Schwert ab. Ich kann leichter mit Schwert abwehren,

2.im normalen modus gibt es ja die Herzmedialle wo man vermehrt Herzen findet. Gibt es die im Heldenmodus auch?



Ich würde mich ja eher trauen, wenn im Heldenmodus genauso viele Herzen zum Energieaufladen zu verfügung stünde

3. Wie sind die Gegner so drauf? Bei vielen Gegner wünsche ich mir schon etwas mehr Stärke. Besonders bei den Bokoblins. mit denen würde ich schon gerne länger fechten.


4, Ändert sich was in der Storyline im Heldenmodus? Antwort kannst du mir ja in Spoiler schicken.
 

R1DD89

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@Psychobube
Jo, kein Problem :)

1. Also, das könnte auf jeden Fall an manchen Stellen ganz schön knifflig werden wenn du dich immer ins Kampfgetümmel
wirfst. Die Gegner machen immerhin doppelten Schaden. Also mehr Taktik und Vorsicht ist angesagt. Aber im Grunde ist es trotzdem
nicht wirklich schwer.

2. Ja, die Herzmedaille gibt es immer noch. Sobald du die hast erscheinen sogar im Heldenmodus Herze :) Die Herzgräser sind dann
auch wieder da. Aber im Gegensatz zum normalen Modus erscheinen die Herze eher selten. So kam es mir vor.

3. Die Gegner verhalten sich immer noch ganz normal. Da hat sich nichts verändert außer der Schaden natürlich. Es könnte noch sein
das sie etwas mehr aushalten. So kam es mir bei manchen Gegnern vor. Bin mir aber nicht sicher.

Spoiler:
4. Von der Story her ändert sich nichts. Manche Dialoge sind nur etwas anders. Dieser Lehrer am Anfang sagt einem dann
das man im Heldenmodus spielt und es dort keine Herzen gibt. Phai sagt z.b auch etwas anderes wenn sie einen nervt wenn
man zu wenige Herze hat. Ich würde empfehlen einen Trank zu trinken da es im Heldenmodus keine Herzen gibt oder so ähnlich.
Nur so kleine Sachen halt.


Vielleicht gibt es noch ein paar andere Dinge die sich geändert haben, aber mir ist nichts weiter aufgefallen. Habs nur ganz
normal durchgespielt, also nicht zu 100%.
 

ThreeSix187

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Ich bin echt gerade mit mir gerade selbst am Zettern, ob ich 219 €uro (in Worten zwaaaiiiihuuwwwnnndäääärtundnoooiinntsseeeen) für ein einziges Spiel sammt 3DS XL im triforce/Zeldadesign ausgeben würde. Immerhin gibt es für mich als Tötungspiel-liebenden 33 jährigen Menschling keine weiteren interessanten Spiele auf den 3DS und ich glaube nicht das ich mich dazu erbarmen kann, mit der Pokemon Serie warmzuwerden.

Wie hoch ist den die ungefähre Nettospielzeit bei dem neuen Zelda?

Upps verschieben bitte. ich habe beim schreiben den falschen Thread angeklickt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mysterio_Madness_Man

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Ich bin echt gerade mit mir gerade selbst am Zettern, ob ich 219 €uro (in Worten zwaaaiiiihuuwwwnnndäääärtundnoooiinntsseeeen) für ein einziges Spiel sammt 3DS XL im triforce/Zeldadesign ausgeben würde. Immerhin gibt es für mich als Tötungspiel-liebenden 33 jährigen Menschling keine weiteren interessanten Spiele auf den 3DS und ich glaube nicht das ich mich dazu erbarmen kann, mit der Pokemon Serie warmzuwerden.

Wie hoch ist den die ungefähre Nettospielzeit bei dem neuen Zelda?

Ähhhh, falscher Thread?
http://forum.videogameszone.de/nintendo-ds-3ds/9305577-legend-zelda-link-between-worlds.html
 

Devilhunter2002

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Gerade Skyward Sword durchgespielt und damit Runde 1 meiner grossen Wii-Highlights-Nachholphase beendet. Zeit für ein Fazit:

Um es gleich vorweg zu nehmen – das Spiel hat mich gleichzeitig positiv überrascht und auch enttäuscht. Hatte ehrlich gesagt nicht viel davon erwartet aber insgesamt gefiel es mir besser als Twilight Princess (von dem ich damals sehr enttäuscht war) und massiv besser als die DS-Ableger (die ich echt mies fand). Von dem her könnte man schon fast wieder von einem Aufwärtstrend sprechen.

Zunächst fand ich es gut dass endlich mal etwas mehr Wert auf Story und Inszenierung gelegt wurde als bisher. Klar, im Vergleich zu wirklich tollen Story-Spielen fehlt noch eine ganze Menge in Sachen Inszenierung und Emotionen, doch innerhalb der Zelda-Reihe gehört der Teil mit Abstand zu den besten – es gibt endlich mal vernünftig inszenierte Cutscenes, eine gute Story, Wendungen und einen coolen Abschluss. Die Tatsache dass die Ursprünge der Reihe (Link+Zelda, Triforce, Masterschwert, Ganon) beleuchtet werden kommt da noch als Spannungsbonus hinzu.
Auch das Tempeldesign und die Abwechslung bei den Tempeln gefielen mir mal wieder recht gut. Es gibt zwar ziemliche Schwankungen in der Qualität, doch einige Tempel stechen doch gut heraus, bieten coole Ideen (Timeshift) oder Locations und lassen die uninspirierten Vertreter in Phantom Hourglass und Spirit Tracks vergessen.
Auch den Grafikstil mag ich – der Aquarell-Look ist wirklich schick und macht das Beste aus den begrenzten Reserven der Wii. Leider kommt der Stil durch die niedrige Auflösung nur selten wirklich zur Geltung und wird vom starken Kantenflimmern runtergezogen – Schade eigentlich. In HD wäre der Stil sicher ein echter Augenschmaus.
Und völlig überraschend fand ich sogar dass die mir eigentlich verhasste Fuchtelsteuerung doch einen gewissen Reiz hat. Es hat einfach was mit dem Schwert selbst zuzuschlagen, das Schwert zum „blocken“ nutzen zu können oder ähnliche Spielereien. Manche Dinge (wie Blocken oder Rollen per Nunchuk-Schütteln) sind aber sehr unglücklich platziert und kaum präzise nutzbar. Habe deswegen auch komplett ohne Schild gespielt, was dank des niedrigen Schwierigkeitsgrads kein Problem ist.

ABER das Spiel hat auch einige ziemlich grosse Probleme:
Das grösste Problem ist für mich wie schon im Vorfeld vermutet die Bewegungssteuerung. Das um diese Technik herum gebaute Gameplay ist innovativ, gut durchdacht und würde eigentlich sehr gut funktionieren und auch Spass machen, doch leider ist die Technik dahinter einfach viel zu unpräzise und funktioniert nicht wirklich gut.
Es gibt zwar von recht gut funktionierenden Elementen (Schwertkampf, Beetle, Bogen) über leidlich funktionierende aber mit Sticks+Knöpfen wesentlich sinnvoller umgesetzte Elemente (Bomben, Fliegen) bis hin zu katastrophal funktionierenden Elementen (Tauchen, Loren-Fahrt, freier Fall) eine breite Bandbreite an Qualitätsstufen, so wirklich 100% funktioniert aber keine davon. Vor allem beim Schwertkampf merkt man das sehr gut wenn aus Horizontalschlägen plötzlich Diagonalschläge oder Stiche werden, ein Schwung nach links einen Schlag nach rechts auslöst oder wenn eine einfache Bewegung um das Schwert in Stellung zu bringen (Ghirahim, Elektrogoblins) zu 80% als Attacke fehlinterpretiert wird.
Und das ist einfach unheimlich Schade da dies nicht nur an den Nerven zehrt sondern auch den durch das eigentlich coole Gameplay aufkommenden Spass zeimlich drückt. So geil ich den „realistischen“ Ansatz des Schwertkampfes finde mit dem Suchen einer Lücke in der Deckung, dem gezielten Schwingen in diese Lücke hinein oder dem Abwehren von Schlägen per Schwerthieb in die richtige Richtung, so Schade ist es wenn die Bewegungen oft fehlinterpretiert werden und man so nie das Gefühl der vollen Kontrolle hat.
Auch wirkt es über weite Strecken nicht so als hätten sie ein Spiel entwickelt und dabei überlegt welche Aspekte von einer Bewegungssteuerung profitieren würden. Vielmehr hatte ich das Gefühl als müssten die Entwickler eine Art Demo für Motion+ schaffen indem man zwanghaft möglichst alles im Spiel irgendwie mit Bewegungssteuerung ausführt – selbst bei den kleinsten Dingen wo es überhaupt keinen Sinn macht oder wo eine Stick- oder Hybridsteuerung deutlich besser wäre – weniger wäre hier meiner Meinung nach mehr gewesen.

Der zweite grosse Kritikpunkt betrifft den generellen Spielablauf. Der wirkt mittlerweile ziemlich angestaubt und eher nach Spieldesign aus den Anfangstagen der 3D-Spiele mit interaktionsarmen Umgebungen, sehr simplem Questsystem (bring das dahin, hol mir 5 davon), viel Backtracking und sehr starren Wiederholungen (Steintafel -> Suchquest -> Tempel -> Zwischenboss mit Item -> grosser Schlüssel -> Boss -> wieder von vorn). Es gibt zwar auch Nebenquests die aus diesem Korsett ausbrechen, doch irgendwie verliess mich einfach die Motivation diese Quests zu machen – zu oft musste ich schon wieder irgendwas sammeln oder eine langweilige Kleinigkeit erledigen (Staubsaugen bzw. Staubblasen z.B.) Da die Belohnungen mir auch nicht wirklich viel brachten (Herzteile brauch ich nicht – das Spiel ist schon leicht genug, Rubine habe ich mehr als genug und Medaillien oder grössere Beutel sind nicht notwendig) habe ich die Nebenquests irgendwann einfach sein lassen.

Ausserdem kam ich mir über weite Teile schon sehr „gegängelt“ vor wenn der Spielfluss immer mal wieder künstlich unterbrochen wurde - Suche meine 3 Freunde um Infos von mir zu bekommen. Suche die 5 vergrabenen Schlüsselteile in der gerade erst durchquerten Welt um die Tür zu öffnen. Geh nochmal zurück und suche 3 Generatoren. Mache 3 identische Prüfungen die jeweils darin bestehen die genau gleichen 15 Gegenstände zu suchen. Besuche nochmal die bereits erledigten Gebiete um ein Lied zu sammeln. Bestreite denselben (furchbar lahmen) Bosskampf gegen den Imprisoned gleich mehrmals.
Hier würde ich mir echt wünschen Nintendo würde sich mal einige moderne Rollenspiele ansehen und schauen wie man Quests interessant und spannend gestaltet ohne auf so altertümliche Gängeleien zurückzugreifen. Sie müssten nichtmal über den Tellerrand schauen – Majora’s Mask damals bot um Welten bessere und abwechslungsreichere Quests. Wieso sie da nie darauf aufgebaut haben wundert mich bis heute.
Auch könnte Nintendo sich doch endlich mal erbarmen und alternative Schwierigkeitsgrade von Anfang an einbauen wenn sie ihre Spiele schon immer leichter machen. Denn in Sachen Anspruch ist der Titel für mich der leichteste der ganzen Reihe – nicht ein einziges Mal zu sterben, nicht einen einzigen Trank oder Fee benötigen und jeden Boss auf den ersten Blick zu durchschauen und ohne Mühe zu erledigen ist einfach zu viel des Guten.

Also insgesamt ein gutes Spiel mit sehr guten Ansätzen die leider nicht immer zu Ende gedacht wurden. Von mir würde es eine 80-85 bekommen – wie man da all die 90+ Wertungen rechtfertigt ist mir schleierhaft (alleine die schlecht funktionierende und extrem unpräzise Bewegungssteuerung verunmöglicht für mich schon eine höhere Wertung)

Für den nächsten Ableger würde ich mir wünschen dass sie diejenigen Punkte die Skyward Sword besser macht als die vorherigen Ableger (Story, Inszenierung, Tempeldesign) noch weiter ausbauen und den generellen Spielablauf endlich mal einer Generalüberholung/Modernisierung unterziehen.
Ach...und lasst bitte den nervigen Begleiter weg der ständig jede Kleinigkeit extra erklärt. "Meister...die Türe ist verschlossen! Es gibt hier sicher irgendwo einen Schlüssel" - "Ach sag bloss, da wäre ich ja nie drauf gekommen!".
 
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Mysterio_Madness_Man

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Sehr schöner Post Devil. Deine Sicht der Dinge zu lesen ist immer interessant, da du oft auch einen anderen Blickwinkel mitbringst.
Bei mir ist es inzwischen genau zwei Jahre her, dass ich mich in das Spiel gestürzt habe, demnach hab ich nicht mehr alles auswendig im Kopf. Ich weiss aber noch, dass ich mit der Steuerung sehr zufrieden war und das mich das Spiel ansich von Stunde 0 bis Stunde 60 (so viel Zeit habe ich damit verbracht) absolut gefesselt hat.

Aber ich glaube die Ansprüche an z.B. die Steuerung sind bei uns auch verschieden. Jahre lang habe ich mit der normalen Wiimote hantiert, habe Wii Sports usw. ohne Ende gezockt. Dabei realisiert man recht schnell, dass es keine realistische Bewegungen benötigt um die gewünschten Komandos aus zu führen (beim Wii Sports Boxen z.B. reicht jeweils eine kleine handgelenksbewegung für einen zerstörenden Schlag).
Bei Zelda SS hatte ich dann das erste mal das Gefühl, dass ich mit meinen Bewegungen tatsächlich ins Spiel eintauche. Es gibt, wie du sagst auch Schwächen. Alles, was per Nunchuck Rütteln getan wird, ist immer totaler Mist. Aber die Schwertführung klappt zu 95% genau... und das war wirklich fantastisch für mich. Und wenn man ein Spiel bewertet, so muss man sich die Frage stellen "Was holt das Spiel aus den Möglichkeiten der Hardware heraus?".
Nun kann man sagen, dass Motion+ immernoch nicht da ist, wo man eine Bewegungssteuerung gerne hätte. Doch Zelda holt das Maximum aus dieser Steuerung raus. Ähnlich wie Mario Galaxy sicher keine perfekte Grafik hat, aber die Grenzen der Hardware absolut auslotet. So hat Galaxy eine sehr gute Grafikwertung verdient - ebenso wie Zelda in der Steuerung.
Ich verstehe deine Sichtweise aber auch (denke ich zumindest). Dein Standard ist der klassische Controller. Präzise, direkt und einfach gestrickt. Und du willst von einer Bewegungssteuerung, dass sie diese Kriterien ebenso gut meistert. Mit diesem Ansatz ist die Zelda SS Steuerung sicherlich nicht sehr gut... höchstens noch gut.

Für mich ist Zelda SS allerdings das erste und bisher einzige Spiel, welches das Potential der Bewegungssteuerung in einem ganz großen Spiel nutzt. Es steht für mich damit auf einer Stufe mit Spielen wie Super Mario Bros. (machte das J&R Genre und das schnelle Scrollen Salonfähig), Mario 64 (machte die freie Bewegungsmöglichkeit und Kamerasteuerung Salonfähig) oder Metal Gear Solid (machte eine erwachsene, spannende Erzählweise salonfähig).

PS: Ist PS Move denn wirklich präzieser? Habe es nie getestet, hab hier aber mal gelesen, dass es ehr schlechter als M+ funktionieren soll.

PPS: Freu mich schon auf weitere Wii/Wii U Berichte von dir :)
 

andypanther

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Ich kann viele deiner Kritikpunkte verstehen, Devil. Es stimmt dass die Steuerung nicht immer optimal ist, insbesondere die Steuerung beim Fallen habe ich abgrundtief gehasst. Controller werden immer die überlegenere Variante sein.

Was das Design betrifft, da seh ich das nicht so tragisch. Zum Beispiel mag ich persönlich Backtracking, da es für mich in einem 3D-Spiel nichts langweiligeres gibt, als wenn man einfach durch einen fixen Pfad marschiert und die vorherigen Orte nie wieder sieht. Daher liebe ich das Metroidvania-Prinzip (das Nintendo allerdings heutzutage nicht mehr zu mögen scheint). Nur die Wiederholungen der Prüfungen und des Imprisoned-Fights hätte man sich echt sparen können.

Von der Schwierigkeit her kann ich dir nicht zustimmen. Wahrscheinlich lag es an meiner Unfähigkeit mit Motion Controls umzugehen, aber ich bin doch recht oft draufgegangen. Das einfachste 3D-Zelda war für mich immer Twilight Princess, während die alten 2D-Teile eh auf einer ganz anderen Stufe liegen (viel Glück mit Link to the Past, wenn man bereits bei TP Mühe hatte!)

Die mit Abstand grösste Schwäche des Spiels ist die unglaublich penetrante Begleiterin, die konstant das Gameplay unterbricht und einen auf Captain Obvious macht. Jeder hat im letzten Dungeon irgendwann begriffen, was ein Bossschlüssel ist, nur sieht Nintendo das nicht. Mein grösster Wunsch für ein neues Zelda ist dass man dieses Dauertutorial zumindest optional ausschalten kann (so schwer kann das ja wohl nicht zu implementieren sein). Denn so wie es in SS ist, leidet das Gameplay ernsthaft darunter: Es senkt den Wiederspielwert und zerstört auch einen eigentlich interessanten Charakter.

Ich bin gespannt wie das nächste Zelda ausfallen wird, wobei ich mir aber nicht allzu viele Hoffnungen mache dass mein Hauptkritikpunkt erkannt wird. Und ausserdem: Hype für Hyrule Warriors!
 

Devilhunter2002

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Und wenn man ein Spiel bewertet, so muss man sich die Frage stellen "Was holt das Spiel aus den Möglichkeiten der Hardware heraus?".

Das stimmt natürlich. Allerdings finde ich es noch sehr viel wichtiger dass auf Seiten der Entwickler die Limitierungen einer Hardware erkannt und respektiert werden. Wenn man bemerkt dass etwas nicht vollends funktioniert sollte man nicht zwanghaft versuchen es dennoch umzusetzen. Dann hätten sie lieber realistisch rangehen sollen, schauen was kann die Bewegungssteuerung und wie und wo kann man das was sie kann sinnvoll einbauen. Und hier wurde einfach sehr vieles "zwanghaft" eingebaut ob es nun gut funktioniert oder nicht - einfach damit man sagen kann "Wir haben Bewegungssteuerung". Die 360° Steuerung im Raum beim Tauchen funktioniert z.B. katastrophal über die Neigung der Wiimote, wäre per Stick hingegen äusserst einfach gewesen. Oder das merkwürdig ungelenke Drehen der Schlüssel für die Bosstüren.

Nun kann man sagen, dass Motion+ immernoch nicht da ist, wo man eine Bewegungssteuerung gerne hätte.[...]
Ich verstehe deine Sichtweise aber auch (denke ich zumindest). Dein Standard ist der klassische Controller. Präzise, direkt und einfach gestrickt. Und du willst von einer Bewegungssteuerung, dass sie diese Kriterien ebenso gut meistert. Mit diesem Ansatz ist die Zelda SS Steuerung sicherlich nicht sehr gut... höchstens noch gut.

Meine Erwartung an eine Steuerung (völlig egal welcher Art) ist einfach nur dass sie funktioniert und ich als Spieler die Kontrolle darüber habe was meine Spielfigur macht. Wenn das gewährleistet ist bin ich im Grunde schon zufrieden. Habe auch keine Probleme damit wenn eine Steuerung übertrieben kompliziert oder mit Doppelbelegungen arbeitet - solange es funktioniert ist alles gut. Und wenn eine Bewegungssteuerung dies nicht völlig gewährleisten kann dann ist sie einfach noch nicht soweit auf so breiter Front eingesetzt zu werden bzw. ein komplettes Spiel zu tragen.

Bei Skyward Sword hatte ich eben nie wirklich das Gefühl dass ich 100% "Herr der Lage" bin da meine Bewegungen sehr oft fehlinterpretiert wurden. Wenn ich nach links schwinge, das aber nicht als Schlag nach links ausgegeben wird führt das bei mir zu einem Bruch und zu Frust - weil es eine unberechenbare Komponente - den Zufall ins Spiel bringt. Kann gar nicht zählen wie oft ich mich bei den Kämpfen mit Ghirahim aufgeregt habe wenn er mein Schwert gefangen hat obwohl ich die Bewegung von der anderen Seite ausgeführt habe oder wenn ein Schlag nach rechts in der Elektrokeule der Goblins gelandet ist weil das Spiel stattdessen nach links schlägt.
Und frag lieber nicht wie oft ich die Lorenfahrt in der Wüste machen musste nur weil ich nach links lehne, Link aber 5 Zentimeter vor der Abzweigung von selbst wieder nach rechts lehnt ohne dass ich den Controller bewegt hätte.

Insgesamt ist es ja schon so dass das Gameplay hinter der Bewegungssteuerung (v.A. die Schwertkämpfe) durchaus Spass macht weil es mal etwas ganz neues ist und auch die Kämpfe dadurch etwas dynamischer und packender werden. Es ist aber einfach Schade wenn so etwas erzwungen wird obwohl es nicht zuverlässig funktioniert und dadurch das Spiel schlechter erscheinen lässt als es eigentlich wäre.

PS: Ist PS Move denn wirklich präzieser? Habe es nie getestet, hab hier aber mal gelesen, dass es ehr schlechter als M+ funktionieren soll.

PPS: Freu mich schon auf weitere Wii/Wii U Berichte von dir :)

Ob es präziser ist kann ich dir gar nicht mal sagen..an der Front dürften sich Move und M+ nicht allzu viel nehmen. Wo Move allerdings wesentlich besser ist ist die Erkennung der Bewegungen. Dort ist eine Bewegung nach links zuverlässig eine Bewegung nach links und 30° nach rechts oben ist immer 30° nach rechts oben. M+ hingegen hat dort für meinen Geschmack eine deutlich zu hohe Fehlerrate bzw. wurde die Toleranz wohl technikbedingt recht hoch eingestellt sodass es schnell zu Fehlinterpretationen kommt.

PS: Mario Galaxy 2 steht als nächstes auf der Liste.
 
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R1DD89

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Keine Sorge, das Spiel ist schon bestellt und unterwegs. Wird dann nach Galaxy 2 als nächstes angegangen.

Jo, ist auch besser so. Das Spiel braucht nämlich viel Zeit. Also ich will ja nicht übertreiben aber wenn du vor hast in
Xenoblade alles zu erledigen, dann wirst du wohl so an die 200 Stunden beschäftigt sein. Nur für die Story braucht
man denke ich mal schon 50 Stunden. Wenn nicht noch mehr! Mammut-Rollenspiel halt. Aber die sind es wert! :-D

Zur Skyward Sword Steuerung:
Ich fand die sehr gelungen. Das Schwertschwingen hat nicht immer zu 100% geklappt, sagen wir zu 95%, aber gestört hat mich
das eigentlich nicht. Wenn man genau schwingt (oder nur so tut, geht ja auch aus dem Handgelenk ^^) Dann klappt das schon.
 

Tingle

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Ich finde nach wie vor, dass die einzige wirkliche Daseinsberechtigung der Wii-FB die Pointerfunktion ist, weil das wirklich flotter von der Hand geht, als das Zielen per Analogstick. Alles andere sind mehr oder weniger nette Spielereien, die aber im Leben keinen klassischen Controller auch nur im Ansatz ersetzen können. Leider wurde ja auch diese schöne Funktion bei SS durch Neigetechnik ersetzt (wenn ich mich richtig erinnere).
Das schlimmste Beispiel für die vermurkste Steuerung war bei mir dieser Metallkäfer. In etwa 40 Prozent der Fälle hatte der Käfer direkt nach dem Abschießen oder einige Sekunden später einen dauerhaften Rechts- oder Linksdrall. Selbst wenn ich die Fernbedienung auf einen Tisch gelegt hab, ist der Käfer weiter zur Seite gedriftet. Hab dann irgendwann meinen einzigen Motion Plus-Controller zu Nintendo geschickt und eben das Problem geschildert und lange Rede, kurzer Sinn; letztendlich hieß es "Das ist halt so". Die Hardware funktionierte angeblich tadellos, wie mit irgendwelchen speziellen Tests herausgefunden wurde und man muss halt einfach "aufpassen", wenn man den Käfer abfeuert :B
Ging das eigentlich sonst irgendwem noch so?
Ich find das ist eine bodenlose Frechheit, dass man einem diese an sich schon unpräzise Steuerung aufzwingt und dann muss man auch noch damit leben, dass sie quasi total verbuggt ist.
 

meisternintendo

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Also ich misch mich mal kurz ein:
Imo war Skyward Sword bei weitem nicht perfekt und hatte für ein Zelda leider erstaunlich viele Kritikpunkte, aber die Steuerung fand ich einfach in fast allen Belangen super. Verstehe da jetzt auch nicht, wieso da einige mit Problemen zu kämpfen hatten (nicht richtig kalibriert?). Nach Metroid Prime 3 und eventuell noch ein paar kleineren Produktionen kriegt man bei SS meiner Meinung nach die beste Wii Steuerung überhaupt. Bei mir hat da wirklich fast alles reibungslos geklappt.
 

Kraxe

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Was mir an Skyward Sword nicht so gefallen hat, waren die nervigen Suchaufgaben. Die Krönung ist die Suche nach dem Tempelschlüssel auf dem Eldin-Vulkan. Zuerst spielt man sich eine Weile bis zum Tor hoch - das hat ja noch Spaß gemacht - aber dann muss man Teile des Weges wieder zurückgehen um eben die Schlüsselteile einzusammeln. Möchte aber nicht zuviel spoilern. Eine Sammelaufgabe hat mir wirklich Spaß bereitet, aber insgesamt schon nervig.

Positiv und das macht das Spiel sogar besser als Ocarina of Time ist das Rätseldesign. Viele kritisieren ja das lineare Erdland, aber das hat Nintendo eigentlich klug gelöst, indem man einfach immer wieder kleine Aufgaben und Rätsel auf dem Weg zum Tempel bereitgestellt hat, damit das nicht monoton wird. Gerade die Spielewelt in Skyward Sword ist dadurch extrem abwechslungsreich. Man kann sich das Erdland so als wie einen riesengroßen Dungeon vorstellen. Immer steht man vor einer kleinen Herausforderung, die man bewältigen muss um weiterzukommen. Langweilig wirds nie, trotz des menschenlosen Erdlands.

Die Steuerung ist interessant, weil es was Neues ist und gerade Skyward Sword so einzigartig macht. Das Spiel wird durch die Steuerung schon etwas schwieriger als alle anderen 3D Zeldas, aber die Steurung ist wirklich gut umgesetzt und frustriert wirklich selten. Mit dem Schild hatte ich ein paar Mal Schwierigkeiten wenn das Spiel schneller wurde, bzw mehr Gegner mich attackierten, aber die Remote-Gestik mit dem Schwert funktioniert wirklich toll und so hätte meiner Meinung nach schon TP sein müssen. Aber das ist ein schnell gemachter Port, von daher sollte das keine Kritik an TP sein.

@Tingle
Mit dem Käfer funktionierte eigentlich alles tadellos, aber mit dem Schild hatte - wie beschrieben - ich hin und wieder meine Probleme. Ich hab halt auch nur immer mit der goldenen Wii-Fernbedienung gespielt. Aber ich werde dein Problem mal mit den anderen Remotes testen.

Wie gesagt, die Steuerung ist ein großes Plus des Spieles. Weiters Lob würde ich dem Tempeldesign geben. Für mich generell das wichtigste Feature eines Zeldas. Tempel schlecht = Zelda schlecht. Da kann der Rest noch so überzeugen. Deshalb bin ich wahrscheinlich auch einer der wenigen, die die DS-Zeldas in höchsten Tönen loben.
Die Tempel in Skyward Sword sind zwar von der Größe her nicht mehr komplex. Dh es gibt weniger Räume, aber dafür sind die einzelnen Räume umso größer und komplexer. Generell finde ich die Tempel sehr gelungen. Der erste Dungeon ist lahm. Also an dem sollte man das Spiel nicht messen.

Generell zieht der Spielspaß nach dem dritten Tempel meiner Meinung nach extrem an. Nicht nur wegen den geil designten Dungeons, sondern auch wegen der Story.

Auch cool gelungen ist Wolkenhort. Diese erinnert mich stark an Unruh-Stadt aus Majoras Mask.

Ich stelle das Spiel nicht auf eine Stufe mit A Link to the Past oder Ocarina of Time, weil Skyward Sword das Rad nicht neu erfindet, aber es macht für meine Bedürfnisse soviel richtig, dass ich, nach einer kleinen persönlichen Enttäuschung über Twighlight Princess, wieder zuversichtlich in die Zukunft der 3D-Zeldas blicke.

Eiji Anouma und sein Team leisten sehr gute Arbeit und haben das Franchise fest im Griff. Bin sehr glücklich, dass mein Lieblings-Franchise in so guten Händen ist. :X
 

PSYCHOBUBE

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Die mit Abstand grösste Schwäche des Spiels ist die unglaublich penetrante Begleiterin, die konstant das Gameplay unterbricht und einen auf Captain Obvious macht. Jeder hat im letzten Dungeon irgendwann begriffen, was ein Bossschlüssel ist, nur sieht Nintendo das nicht. Mein grösster Wunsch für ein neues Zelda ist dass man dieses Dauertutorial zumindest optional ausschalten kann (so schwer kann das ja wohl nicht zu implementieren sein). Denn so wie es in SS ist, leidet das Gameplay ernsthaft darunter: Es senkt den Wiederspielwert und zerstört auch einen eigentlich interessanten Charakter.

da kann ich dir nur zustimmen. allein schon wenn sie einige Lösungen der Rätsel schon verrät. Oder einem offensichtliche Dinge ungefragt erzählt. Oder wenn sie ständig darauf hinweist, dass die Batterien zur Neige gehen. Wenn sie einen hinweisen würde, wenn dies wirklich soweit ist, und nicht 2 Stunden oder mehr vorher. :S Sie weist darauf hin und ich kann trotzdem noch mehrere Stunden mit alten Batterie zocken. :|

Spoiler:
wundert mich dass sie nicht darauf hinweist wenn es mal Zeit ist auf Toilette zu gehen :B
Tipp: Sobald Phai nervt; stellt euch voriges Szenario vor. Phai sagt plötzlich: 'Gebieter ich habe Euch was zu berichten, ich vernehme ein unangenehmen Geruch. Der scheint aus Eurer Hose zu kommen. Zu 95% Wahrscheinlichkeit hättet ihr doch mal auf Toilette gehen sollen. :B:B:B
Okay der Witz war platt.

Was Steuerung betrifft:Ich komme gut zurecht. Auch wenn mal die Steuerung nicht 100% genau funktioniert wie ich möchte. Wenigstens kann man jederzeit kalibrieren und den Pointer neu zentrieren, was recht bequem ist. Stichattacken mit dem Schwert funktioniert bei mir aus dem sitzen nicht. Wenn ich die aber brauche, dann stehe ich solange auf.
Und ich blocke auch gerne mit dem Schwert ab. Mit etwas Übung kann man auch die Steine von den Oktorocks mit dem Schwert abwehren und zum Viech zurück werfen :-D Ich kämpfe fast ohne Schild.

Ich habe gestern das erste Red Steel gespielt (hab ich mir neulich geholt), und merke ein deutlichen Unterschied zu Zelda SwS. Gerade der Pointer ist bei Red Steel unbequemer. Da ich den nicht zentrieren kann. Ich muss immer mein Arm fast gerade strecken. Während ich bei SwS mein Arm schön locker hängen lassen kann.
Ausserdem schaffe ich es nicht bei Red Steel raus und rein zu zoomen. Da ist Bewegungsteuerung auf 'teufel komm raus' eingebaut, aber es ist verdammt schwammig, so dass ich das zoomen vergessen kann.
da ist die Steuerung bei Zelda SwS wesentlich besser und bequemer.


@devil-hunter: ich fand dein Post und Fazit sehr interessant und gut begründet. Ich persönlich finde aber die ganzen Geschichten bei den anderen Zelda Spielen aber auch sehr gut. Okay, viele Geschichten sind bei einigen anderen Zeldas zu linear, meiner Meinung, aber TP fand ich persönlich geschichtlich gesehen sehr schön. Aber das ist letztendlich Geschmackssache. :-D

Zum Glück sind Geschmäcker verschieden, Sonst wären alle Zelda Spiele gleich. ;)

Wenn ich jede Zelda Geschichte, mit der gesamten Geschichte rund um Hyrule betrachte, mag ich selbst alle Geschichten und die bewegen mich sehr. Die drei Zeitlinien, wo in der einen das Land Hyrule mit der Zeit verfällt.....
 

Tingle

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Mit dem Käfer funktionierte eigentlich alles tadellos, aber mit dem Schild hatte - wie beschrieben - ich hin und wieder meine Probleme. Ich hab halt auch nur immer mit der goldenen Wii-Fernbedienung gespielt. Aber ich werde dein Problem mal mit den anderen Remotes testen.
Hatte nur mit der goldenen gespielt :B

Wie gesagt, die Steuerung ist ein großes Plus des Spieles. Weiters Lob würde ich dem Tempeldesign geben.
Ich find auch nicht alles schlecht an dem Spiel, aber insgesamt hat es doch einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen, weil es mir teilweise einfach etwas zu hingeschlampt gewirkt hat (besonders die stellenweise lächerlich miese Grafik - Aquarellstil hin oder her)

Mir hat es beispielsweise gut gefallen, dass man seine Waffen upgraden konnte. Es hätte allerdings nicht so offensichtlich sein dürfen, dass man immer bis zu einem bestimmten Gebiet warten musste, damit man neue Sammelgegenstände finden konnte, die für die Upgrades nötig waren. So wusste man immer sofort, welche Ausrüstung das Spiel gerade an Link erwartete. Ich mag's bei Rollenspielen immer, wenn man schon recht früh entweder zu horrenden Preisen oder durch gut versteckte Schatztruhen oder unmenschlich schwere Gegner einen Gegenstand bekommen kann, den man eigentlich erst viel später erhält. So fühlt man sich ein bisschen unabhängiger vom vorgegebenen Verlauf und hat auch das Gefühl, dass man sich den momentanen Vorteil gegenüber den Gegnern verdient hat (Beispiele: bei Chrono Trigger gleich auf diesem Jahrmarkt das extrem teure Schwert kaufen, anstatt die billige Standardklinge oder bei Xenoblade viel zu früh diese riesige Fledermaus, die irgendwas mit "Matrix" heißt besiegen um so einen ordentlichen Levelsprung zu machen und erstmal eine Weile die eigentlichen Gegner völlig zu überrennen).
Bei Skyward Sword war es immer so "Oh, ok, ich bin in der Wüste angekommen und werd sofort mit trockenen Grasbüscheln vollgespamt. Denke mal, ich sollte damit jetzt mein Schild/... aufrüsten."
Das ist irgendwie ein wenig am Ziel vorbeigeschossen. Dennoch besser, als überhaupt kein Upgradesystem.

Gut gefallen haben mir auch die teils leicht surrealen Momente (auf sowas steh ich sowieso, weshalb ich Mario Sunshine auch Galaxy vorziehe), beispielsweise auf dem Wüstenschiff mit der geisterhaften Musik oder während den Prüfungen, als man von diesen gruseligen Metallviechern verfolgt wird.

Oh, und dass Link rennen kann war nett %)
 

Kraxe

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Oh, und dass Link rennen kann war nett %)

Jo das Upgraden ist wirklich ein tolles Feature, was ich mir auch im neuen WiiU-Zelda wünsche, aber dass Link rennen kann finde ich total bescheuert. Zumindest die Ausdaueranzeige nervt gewaltig. Da wären mir die Pegasus-Stiefel lieber gewesen. :-D
 

Tingle

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Heute kam ja endlich ein neuer Sequelitis-Teil raus (eine Videoserie, in der Arin / Egoraptor Spiele und ihre Nachfolger miteinander vergleicht, bisher ging's um Castlevania und Mega Man), in dem A Link to the Past und Ocarina of Time sich gegenüberstehen. Passt jetzt nicht unbedingt zum Thema hier, aber Skyward Sword kriegt auch sein (meiner Meinung nach verdientes) Fett weg:

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Ich kann seinem Ocarina-Gebashe zwar nicht allzu viel Zustimmung abgewinnen, aber dennoch ein interessantes Video.
 
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