Dead Space (Remake)

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
erhzrt.png

Auf der EA Play hat Electronic Arts am Ende der Show einen Teaser rausgehauen zum Remake der Dead Space Reihe, zu dem es ja im Vorfeld schon diverse Gerüchte gab. Bis auf den Teaser ist aber noch wenig bekannt. Entwickelt wird es von den Motive Studios die zuvor die Kampagne von Star Wars Battlefront 2 sowie das Spiel Star Wars: Squadrons gemacht haben.

Recommented content - Youtube An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. For more information go to the privacy policy.

REDWOOD CITY, Calif.--(BUSINESS WIRE)-- Motive, a studio of Electronic Arts Inc. (NASDAQ: EA), today announced during EA Play Live 2021 the sci-fi classic survival horror game, Dead Space™, will be returning as a remake completely rebuilt from the ground up. Dead Space is being developed exclusively for next generation consoles and PC, raising the level of horror and immersion to unprecedented heights for the franchise through stunning visuals, audio and controls powered by the Frostbite™ game engine. Fans will experience an improved story, characters, gameplay mechanics and more as they fight to survive a living nightmare aboard the desolate mining starship, the USG Ishimura, all while uncovering the dreadful mystery of what happened to the slaughtered crew and ship - watch the official teaser video here.
“The Dead Space franchise made a huge impact on the survival horror genre when it was released 12 years ago, and I came to Motive as a fan first to specifically work on this game,” said Phillippe Ducharme, Senior Producer of Dead Space. “We have a passionate team at Motive who are approaching this remake as a love letter to the franchise. Going back to the original and having the opportunity to do so on next-gen consoles excited everyone on the team. As we look to modernize the game, we’ve reached out to dedicated fans and invited them to provide us with feedback since the early stages of production to deliver the Dead Space game they want and for new players to enjoy as well.”

In Dead Space, Isaac Clarke is an everyman engineer on a mission to repair a vast, sprawling starship, the USG Ishimura, only to discover something has gone horribly wrong. The ship's crew has been slaughtered and infected by some alien scourge...and Isaac’s beloved partner, Nicole, is lost somewhere on board. Now Isaac is alone with only his tools and engineering skills as he attempts to uncover the nightmarish mystery of what happened aboard the Ishimura. Trapped with hostile creatures called “necromorphs”, Isaac faces a battle for survival, not only against the escalating terrors of the ship, but his own crumbling sanity.

Dead Space will be available worldwide on PlayStationⓇ5, Xbox Series X|S and PC. For more information and to stay up to date on the remake, visit the official website, like Dead Space on Facebook and Instagram, follow the franchise on Twitter and subscribe to its YouTube channel.
 
Zuletzt bearbeitet:

paul23

Bekanntes Gesicht
Verstehe das Ganze nicht so wirklich. Braucht es wirklich ein Remake? Es ist doch nicht so alt, und es sieht heute noch sehr gut aus. Hoffe außerdem dass nicht zu viel verändert wird, oder besser gar nichts. Bei EA weiß man ja nie was am Ende raus kommt.
 

Kraxe

Bekanntes Gesicht
13 Jahre und nicht alt? :B

Super Mario 64 DS erschien beispielsweise 8 Jahre nach Originalrelease. 13 Jahre war auch der Unterschied zwischen Ocarina of Time 3D und dem Original.

Vor 13 Jahren hatte ich mein Abschlussjahr.

Das passt schon so, sofern das Remake gut umgesetzt wird.
 

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
Zumal es als Horrorspiel sehr von neueren Möglichkeiten wie HDR und RayTracing.

Zudem ist es ja ne andere Engine als seinerzeit, nämlich EAs Haus-Engine, die FrostByte
 

paul23

Bekanntes Gesicht
Ein FF7 ist aus heutiger Sicht nicht mehr gut spielbar, Dead Space schon. %) Für grafische Spielereien reicht ein Remaster. Bei einem Remake besteht die Gefahr , dass EA Mist abliefert. Ich bleibe da vorsichtig.
 
Zuletzt bearbeitet:

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
Da das alte Spiel nicht die FrostByte hatte und EA die für gefühlt 95% ihrer Spiele nutzen (Ausnahme sind das Mass Effect Remaster und die Spiele von Respawn)
 

T-Bow

Bekanntes Gesicht
Da das alte Spiel nicht die FrostByte hatte und EA die für gefühlt 95% ihrer Spiele nutzen (Ausnahme sind das Mass Effect Remaster und die Spiele von Respawn)
Oh Gott, du hast mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass das Spiel wahrscheinlich mit der Frostbite-Engine laufen wird... ich weiß ja nicht, bin kein großer Fan dieser Engine, da EA all ihren Entwicklern diese Engine aufzwingt.

Nun, ich bin gespannt auf das Remake. Bock hätt' ich schon, auch wenn das Original natürlich nach wie vor super spielbar ist. Genau wie Burnout Paradise (von dem es bereits ein Remaster gibt), Resident Evil 4, The Last of Us, Demon's Souls, ... ist eben so. EA ist schlichtweg so ein super komischer Verein, sobald es um Remakes geht. Ich meine, das Portfolio haben die doch definitiv (gerade, was PS2-Spiele angeht), und dann kommen... Burnout Paradise (kaum Aufwand, da nicht nötig) und Mass Effect (großer Aufwand). Bei denen heißt es wohl Alles oder Nichts.

Was mich etwas positiv stimmt, dass das Remake nur für PS5/XBox Series/PC kommt. Aber wer entwickelt das Teil denn nun? Man wird immer auf Visceral Games weitergeleitet, die nicht mehr existieren.
 

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
Im Teaser steht unten EA Motive, also das Team welches bisher an 2 Star Wars Games gewerkelt hat. Frostbite Logo ist da auch zu sehen, dass es diese also nutzt dürfte fix sein, sonst wären die Logos nicht dort.
 

Walti

Bekanntes Gesicht
Verstehe das Ganze nicht so wirklich. Braucht es wirklich ein Remake? Es ist doch nicht so alt, und es sieht heute noch sehr gut aus. Hoffe außerdem dass nicht zu viel verändert wird, oder besser gar nichts. Bei EA weiß man ja nie was am Ende raus kommt.
Ich denke nicht, dass es ein Remake braucht, aber wenn EA es gut umsetzt bin ich durchaus daran interessiert.
Zum einen glaube ich, dass wie Lox bereits geschrieben hat, dass neue Techniken wie RayTracing durchaus positive Asuwirkungen auf die Atmosphäre haben, besonders bei einem Horrorspiel. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass die USG Ishimura im Remake ein großer zusammenhängender Komplex ist und nicht wie im Original aus einzelnen Levelabschnitten besteht, welche nur durch die Monorails verbunden waren.
 

Revolvermeister

Bekanntes Gesicht
Um mal ein bisschen ausführlicher zu werden: Lieber ein Remake, als ein Remaster. Das ist schön, das ist gut. Ich versteh nicht ganz, wieso EA diesen Aufwand betreibt für eine Reihe, die ja leider nie den großen Reibach machte, aber klar, wieso nicht? Und nach 13 Jahren kann man das locker rechtfertigen (gerade wenn man das mit anderen Titeln vergleicht, die nach ein bis zwei Jahren bereits remastered werden). Hoffnungen mache ich mir trotzdem nicht, und meine Erwartungen sind niedrig. Ich meine: die olle FrostByte-Engine. Macht doch bloß Ärger, das Scheißteil.
Ich fand die Idee damals - aus Sicht eines Außenstehenden - gar nicht so doof. Alle EA-Produkte auf derselben Technik, was spart man sich doch da für Lizenzkosten! Weniger Gelddruck könnte sogar heißen, dass man es sich leisten kann, das ein oder andere interessante Projekt zu entwickeln, bei dem man ansonsten abgesagt hätte. Und logistisch wäre es vermutlich auch ganz praktisch, wenn man irgendwelche Studios auf dasselbe Projekt ansetzt, ähnlich wie Rockstar bei Red Dead Redemption 2, oder bei den seelenlosen Ubisoft-Blockbustern.
Aber die Realität sah halt dann anders aus, denn abgesehen von den Battlefield-Schweden hatte bei dem Ding keiner den Durchblick. BioWare hat sich beeindruckend selbst demontiert, und nicht nur einmal (Dragon Age 3), sondern gleich zweimal (Mass Effect Andromeda) feststellen müssen, dass FrostByte keine Rollenspiele kann - und dann kam Anthem. Ansonsten gab es noch das Amy-Hennig-Star-Wars-Ding, das eingestampft wurde, unter anderem deshalb, weil die Engine nur Steine in den Weg gelegt hat. Und sonst? NfS ist langweilig, Fifa wie gehabt.
Das einzige EA-Studio, das unter dieser Engine-Diktatur aufblühte war Respawn mit Titanfall 2 (Kritikererfolg zumindest), Jedi: Fallen Order, und Apex Legends. Selbstverständlich benutzt gerade Respawn FrostByte nicht.

Ich glaube, FrostByte wird auch die Entwicklung vom Dead Space Remake zerhauen.
 

paul23

Bekanntes Gesicht
Ich liebe das Spiel, und natürlich bin auch ich interessiert. Aber ich bleibe dabei. Das Spiel braucht kein Remake, es gibt einfach keinen Grund dafür.
Ein einfaches Remaster , vielleicht mit allen drei Teilen, hätte gereicht.
 

Skeletulor64

Bekanntes Gesicht
Dazu muss man aber auch die Hardware haben. Dead Space kam für PS3, kann also weder auf PS4 noch PS5 gespielt werden (PS Now zählt nicht)
Stimmt auch wieder, ich mach mir solche Gedanken eigentlich kaum, da ich immer noch alles aufbewahrt habe.

Aber klar, es hat auch was für sich, wenn man immer nur eine oder zwei aktuelle Konsolen (z.B. PS5 und Switch) hat. Schon aufgeräumt und kein Chaos.

Dead Space könnte man jedenfalls auch einfach für 15€ als Port auf die PS5 hauen und es wäre ohne Probleme spielbar.
 

Kraxe

Bekanntes Gesicht
Weil man sonst einfach das Original nochmal spielt. :O
Das Original ist grafisch sichtbar schlechter als das Remake und läuft nicht in 4K.

Wenn das Remake gut wird, dann gibts da nichts zu diskutieren. Jedes gute Spiel - egal ob Original, Remaster, Remake oder was weiß ich - hat seine Daseinsberechtigung.

Wenn es ein Reinfall wird, dann muss man das Game ohnehin stark hinterfragen. Aber jetzt soll es mal erscheinen.
 

Mysterio_Madness_Man

Bekanntes Gesicht
Es ist schon witzig. Damals war Dead Space sowas wie das bessere Resident Evil. Wo Teil 5 und 6 geschwächelt haben, war Dead Space mit ähnlicher Mechanik, frischem setting und einer gekonnten Mischung aus Action, Atmosphäre und Horror auf Anhieb am Vorbild vorbei gezogen.
Und kaum feiert RE mit Teil 2 einen riesen Erfolg als Remake, muss jetzt auch Dead Space dem Vorbild wieder folgen.
Denn es stimmt schon, ein remaster hätte wohl ausgereicht.

Letztendlich läuft es aber doch nur hierauf hinaus:
Wenn das Remake gut wird, dann gibts da nichts zu diskutieren. Jedes gute Spiel - egal ob Original, Remaster, Remake oder was weiß ich - hat seine Daseinsberechtigung.
 

paul23

Bekanntes Gesicht
Und kaum feiert RE mit Teil 2 einen riesen Erfolg als Remake, muss jetzt auch Dead Space dem Vorbild wieder folgen.
Denn es stimmt schon, ein remaster hätte wohl ausgereicht.
Bloß dass diese Spiele aus den 90ern sind, und hier das Remake eben Sinn macht.
Ich bin erstaunt dass ich hier scheinbar der Einzige bin, der findet dass das Remake unnötig ist.
Dead Space ist schon geil. Und so ist die Gefahr groß dass EA es verkackt. (Denn Remake heißt etwas verändern) Zumal sie mittlerweile ohnehin nicht so viel Liebe in ihre Produktionen stecken wie andere Publisher.
 
Zuletzt bearbeitet:

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
Weil das halt auch extrem subjektiv ist was nötig ist und was nicht.

Vielleicht kann man im Remake Sachen umsetzen die man damals schon gerne gehabt, für die aber entweder die Zeit/Respurcen zu knapp wurden oder technisch damals noch nicht so umgesetzt werden konnte (zusammenhängendes Schiff, mehr Gegner, bessere Gegner-KI, neue Locations ...)
 

Kraxe

Bekanntes Gesicht
Bloß dass diese Spiele aus den 90ern sind, und hier das Remake eben Sinn macht.
Ich bin erstaunt dass ich hier scheinbar der Einzige bin, der findet dass das Remake unnötig ist.
Dead Space ist schon geil. Und so ist die Gefahr groß dass EA es verkackt. (Denn Remake heißt etwas verändern) Zumal sie mittlerweile ohnehin nicht so viel Liebe in ihre Produktionen stecken wie andere Publisher.
Dann verkacken sie das Projekt halt. Wo ist das Problem? Das Original bleibt ja deswegen erhalten.

Ich sehe das so wie bei Advance Wars und Prince of Persia: "Die Franchises leben!" Die jeweiligen Publisher hätten die Franchises nicht anrühren müssen. Jetzt gibt es zumindest Möglichkeit, dass diese Franchises wieder Beachtung bekommen. Risiko ist natürlich gegeben, dass die Games scheitern, sowohl kommerziell als auch in der Qualität. Bei Advance Wars ist das Risiko wohl geringer.

Einfach mal abwarten. Man weiß ja noch nichts vom Remake, außer dass die ersten Szenen die grafischen Verbesserungen verdeutlichen.
 

Mysterio_Madness_Man

Bekanntes Gesicht
Und kaum feiert RE mit Teil 2 einen riesen Erfolg als Remake, muss jetzt auch Dead Space dem Vorbild wieder folgen.
Denn es stimmt schon, ein remaster hätte wohl ausgereicht.
Ich bin erstaunt dass ich hier scheinbar der Einzige bin, der findet dass das Remake unnötig ist.
Mein Post sagt doch, dass das Remake etwas erzwungen wirkt und nicht nötig ist.
Du zitierst genau den Post, der dir zum Großteil beipflichtet und sagst dazu, dass du alleine dastehst?
 

Revolvermeister

Bekanntes Gesicht
Wenn man schon so an die Sache rangeht, finde ich, jedes Remake ist eigentlich unnötig. Die Sache ist doch die: Spiele sind Produkte ihrer Zeit. Die Spielmechaniken, die Geschichten, die Grafik, ergeben zusammen eine ganz spezielle Art von Identität, wie ich finde, die eben sehr stark von der Gegenwart geprägt ist und dem aktuellen Stand der Technik. In Ocarina of Time zum Beispiel - ein langweiliges Beispiel, weil naheliegend - greift alles absolut fantastisch ineinander und ergibt diesen Primus und Urreiter des 3D-Adventures. Ein paar Jahre später hätte das Spiel total anders ausgesehen, sich anders angefühlt, es wäre etwas anderes geworden, weil es andere Konzepte gegeben hätte, die gerade modern gewesen wären (oder die man hätte erfinden müssen).
Oder Metal Gear Solid, dieses ausufernde Schleichspiel, das regelmäßig die vierte Wand durchbrochen hat. Trotz Pixelmatsch ist das Original natürlich deutlich besser als das Remake für Nintendos Würfel. Denn alles war viel griffiger, es war neuer, und die Versuche irgendwelche Verbesserungen einzufügen haben eher semi geklappt. Die Aktionen, die man aus MGS2 übernommen hat, waren zum Beispiel ziemlich bescheuert, weil man da ganze Abschnitte überspringen konnte, oder gewisse Hindernisse viel leichter bewältigen konnte. (Aber die Grafik war halt besser.)
Konzepte kommen und gehen. Eine Zeit lang war ja Bogenschießen echt der Shit und in aktuellen Blockbustern stark vertreten, oder der Boom der Gears-of-War-Deckungsballereien. Und inzwischen halt die omnipräsente Open-World.

Remakes sind echt eine komische Geschichte, wenn man darüber genauer nachdenkt. Ein altes Spiel in neuen Schläuchen, mit einem schöneren Lack, das auf den aktuellen Markt geworfen wird, der inzwischen ganz andere Standards hat. Ich finde, Ocarina of Time oder Majoras Mask fühlen sich echt falsch an, mit der aufgemöbelten 3DS-Remake-Grafik. Das ist eine unnatürliche Verbindung, wenn man so will. Sogar die Mass-Effect-Trilogie sticht aus der Menge aktueller Spiele heraus, sieht man sich das Leveldesign an, das ganz klares Produkt der PS3/Xbox360-Ära ist. Die Level sind so kantig, so flach, so künstlich. Man merkt es bereits, wenn man sich den Next-Gen-Port von GTA V genauer anschaut, denn auch da ist die Spielwelt ungeheuer kantig, im Gegensatz zu anderen Titeln der PS4-Ära (oder halt PS5-Ära, wenn GTAV schon wieder neu aufgelegt wird). Denn inzwischen sind Spielwelten unfassbar rund und gut modelliert - weil die Rechenkraft inzwischen da ist.

Und eben weil Videospiele so schnell überholt sind, stellt sich bei Remakes die Frage: wie viel wird neu gemacht? Welche System können überhaupt behalten werden? Und wie behält man die Seele des Originals bei? Wie schafft man es dasselbe alte Spiel zu entwickeln, aber eben moderner? Denn im Grunde wagt man sich an einen Spagat, der meiner Meinung nach zwei Gegensätze erfordert und für den es sehr viel Feingefühl braucht. Und je länger man (ich) darüber nachdenkt, desto unmöglicher und witzloser erscheint mir das Konzept.
Die Remakes zu Resident Evil 2 und Final Fantasy VII gehen ja sogar so weit, dass praktisch gar keine Ähnlichkeit mehr zu dem Original vorliegt (nur inhaltlich ... einigermaßen). Kann man das wirklich noch als Remake bezeichnen? Sind ja im Grunde völlig andere Spiele.

Worauf ich hinaus will? Gute Frage, aber ich denke irgendwas in der Art:
Ich bin gespannt, wie stark sich bei Dead Space das Remake vom Original unterscheiden wird. Aber letztendlich gilt in meinen Augen: nur Original ist legal ... oder so.
 

Mysterio_Madness_Man

Bekanntes Gesicht
Die Remakes zu Resident Evil 2 und Final Fantasy VII gehen ja sogar so weit, dass praktisch gar keine Ähnlichkeit mehr zu dem Original vorliegt (nur inhaltlich ... einigermaßen). Kann man das wirklich noch als Remake bezeichnen? Sind ja im Grunde völlig andere Spiele.

Für mich sind das die perfekten Beispiele, was ein richtiges Remake ist.
Ich finde zum Beispiel die Definition von Links Awakening für Switch sehr schwer. Es wurde neu programmiert und ist daher eigentlich ein Remake. Aber das ganze wirkt sich kaum aufs Gameplay aus. Eigentlich ist nur die Optik neu.
Man hätte auch ein waschechtes 3D Zelda daraus machen können. Das wäre dann ein richtig richtiges Remake gewesen.
Habe das Spiel auf der Switch gerne gespielt, aber ein richtiges Remake fände ich besser.
Denn so hatte ich oft den Gedanken: Beim nächsten Mal spiele ich lieber wieder das Gameboy Spiel, das hat mehr Seele.
 

Kraxe

Bekanntes Gesicht
Resident Evil 2, Linke Awakening und FF VII Remake sind für mich eigentlich die perfekten Beispiele wie Remakes in der heutigen Zeit auszusehen haben.

Jedes dieser Spiele ist ein Genuss.
 

Desardh

Senior Community Officer
Teammitglied
Ich sag's ja irgendwie jedes Mal bei diesem Thema, auch wenn es echt niemanden zu interessieren scheint, aber: Remakes/Remaster sind auch dazu da, um alte Marken für neue Zielgruppen (sprich: jüngere Spieler, die die Originale nicht kennen und auch nicht mehr anfassen werden) zugänglich zu machen und die Marke damit wiederzubeleben - und nicht nur für alte Fans, von denen manch einer sicher auch kein Interesse mehr hat. Andere haben Bock auf eine Neuauflage. Beides okay.

Und weil Aufwand und Kosten niedriger sind als eine vollständige Neuentwicklung, ist das gern mal der erste Schritt, um zu schauen, ob eine echte Wiederbelebung einer Reihe überhaupt noch profitabel und sinnvoll ist. Wenn's ein Erfolg ist, gibt's vielleicht eine Fortsetzung. Wenn's ein großer Erfolg ist, gibt's wahrscheinlich eine Fortsetzung. Wenn's ein Flop ist, dann halt nicht - im Zweifel muss dann aber auch kein Studio geschlossen werden, weil's ein Verlustgeschäft war. Gilt jetzt vielmehr für unabhängige Studios, klar.

Wer ein Dead Space 4 möchte, muss das Remake nicht kaufen - sollte aber hoffen, dass es ein Erfolg wird. Die Fans von vor 13 Jahren, von denen viele spätestens mit dem dritten Teil vergrault wurden, keinen Bock mehr haben oder tot sind + ein paar Neueinsteiger die drauf scheißen, dass sie die ersten drei Spiele "verpasst" haben, reichen auf dem Papier sicherlich erstmal nicht aus, um eine millionenschwere Neuproduktion zu rechtfertigen. In diesem Sinne ist Dead Space dann nämlich schon: eine alte, angestaubte Marke, die nicht auf dem Höhepunkt endete. Sowohl in Sachen Qualität als auch Verkaufszahlen... ansonsten hätte es eine Fortsetzung vermutlich schon gegeben.
 

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
Gameplay Showcase

Recommented content - Youtube An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. For more information go to the privacy policy.
 
Oben