Geht es nach Danny Bilson, Oberhaupt von THQs Sparte für Core
Games, dann hat “Homefront” keinesfalls das Lob erfahren, das es
eigentlich verdient hätte. Zwar konnte man mit dem Shooter erfolgreich
von sich reden machen, im Endeffekt versteht sich der Titel jedoch als
Kunst und sei daher nicht mit Zahlen zu bewerten.
Wie er weiter ausführt, ging es nicht einmal darum, große Namen wie
“Battlefield” oder “Call of Duty” zu schlagen, sondern lediglich darum,
die breite Masse dazu zu bringen, über “Homefront” zu sprechen. Ein
Unterfangen, das laut Bilson durchaus von Erfolg gekrönt war. Auch wenn
man sich mehr positives Feedback gewünscht hätte.
“Begrüße ich es, dass es kontrovers diskutiert wurde? Sicherlich
nicht. Ich würde es bevorzugen,wenn es jeder auf der Welt mögen würde.
Aber es gibt 20 Wertungen über 80 Prozent, einige Hasser und einige
Wertungen im mittleren Bereich. Lese ich jedes Review, um herauszufinden
was wir machen müssen, um die 100 zu knacken? Natürlich. Denn das ist
meine Aufgabe.”
“Aber was ich eigentlich sagen will ist, dass dieses Spiel niemals
eine Durchschnittswertung von 71 Prozent verdient hat. Man kann Kunst
nicht mit Zahlen bewerten”, so Bilson weiter.