Crystalchild
Bekanntes Gesicht
Atelier Rorona - The Alchemist of Arland (Review + Diskussion)
http://dualshockers.com/wp-content/uploads/2010/07/atelierrorona_logo.jpg"]
Spieler: 1
Genre: RPG (Simulation)
Entwickler / Publisher: Nippon Ichi Software, Gust Co. Ltd.
Trohpäen: Ja
Spieldauer: 25 - 150 stunden
Sprache: Englische Texte, Englisch/Japanische Sprachausgabe
[MEDIA=youtube]jz11BaKMYH8[/MEDIA]
[size=2][color="#ff0000"]
Was IST Rorona?[/color][/size]
Bei Atelier Rorona handelt es sich - einfach ausgedrückt - um ein Spiel in dem es dass Ziel ist, seinen Alchemie-Shop am laufen zu halten.
Astrid, die besitzerin des Atelier half den damals noch erkrankten Eltern der jungen Rorona mittels Alchemie wieder auf die Beine; Da jedoch scheinbar lieber in Reisen quer durch die Welt, als in Schuldentilfung investiert wird, muss Rorona die so entstandenen Schulden abarbeiten.
Astrid ist jedoch alles andere als motiviert hart zu Arbeiten, und so wirft das Geschäft trotz emsiger bemühungen des unfreiwilligen Schützlings kaum gewinn ab, und soll somit Geschlossen, und durch was anderes ersetzt werden. ~ Die letzte Möglichkeit dies zu verhindern; Mache Profit! .. Naja, nicht ganz, aber fast.
Ein Königlicher Erlass, welcher alle 3 Monate für die nächsten 3 Jahre fällig wird, verlangt, dass Astrid den Nutzen von Alchemie, und somit die Existenzberechtigung des Shops unter Beweis stellt, indem sie für das Königreich nützliche Dinge kreiert, und die Obrigkeit somit milde stimmt.
Da sie darauf aber noch sehr viel weniger erpicht ist, überträgt sie dass gesammte Geschäft an Rorona. Toll.
[img]http://scrawlfx.com/wp-content/uploads/2009/06/atelier-rorona-working-na.jpg"]
[size=2][color="#0000ff"]Wie Funktioniert Rorona?[/color][/size]
Man kann das Spiel problemlos unterteilen; Sammeln, Kombinieren, Handeln, Interagieren, Kämpfen.
Prinzipiell bekommt man alle 3 Monate einen Auftrag aus dem Königshaus, für welchen man Exakt 90 Tage Zeit hat. Meist muss man gewisse Dinge kreeiren, und dann abliefern.
Schön; Wieder erwarten muss man nicht jeden Stein 2 mal umdrehen ~ es geht nicht darum zu Suchen, denn zu 90% weiss man wo man fündig wird; Viel wichtiger ist, dass man innerhalb dieser 90 Tage zusätzliche Dinge erledigt, wie Sidequests, Schmiedekunst, Party-Events, das Entdecken neuer Orte, Das Entdecken neuer Partymitglieder etc.pp.
Ergo ist es kein 'Schaffe ich Ziel X in der Zeit?' sondern ein 'Wieviel schaffe ich zusätzlich?' Und genau dass ist der Ansporn des Spiel's, neben dem Sammelwahn kommt bisher nicht gekannter Perfektionismus zum Vorschein.
Das Kampfsystem ist arg Simpel - man stelle sich ein Ur-RPG vor, in dem es kein mana gibt, und man stattdessen mit Lebensenergie Zahlt, um Moves vom Stapel zu lassen. Der Sinn dahinter? Man verhindert großen Schaden, in dem man kleinen Schaden durch das vollführen der eigenen Skills in Kauf nimmt ~ daher ist es nur wichtig abzumessen was in welcher Situation besser ist; Dem Gegner eine Runde zu schenken und seinen Angriff in Kauf zu nehmen, oder mit Leben zu bezahlen um ihn zu vehindern. Das Sorgt dafür, dass man irgendwann ganz einfach nach Arland zurückkehren MUSS, da die eigenen Ressourcen aufgebraucht sind. Natürlich kann man Heiltränke wie in jedem anderen RPG auch kaufen, jedoch stehlen diese Platz, welcher eventuell für Synthese-Zutaten gebraucht werden würde. (Ein Teufelskreis - man muss seine Zeitintensiven ausflüge ins Freie nunmal Planen.)
[img]http://scrawlfx.com/wp-content/uploads/2009/09/Atelier-rorona-confirmed-for-us.jpg"]
[size=2][color="#ff9900"]Was zeichnet Rorona aus?
[/color][/size]
Das Spielprinzip. Rorona ist, wie viele Spiele von Nippon Ichi keinesfalls ein AAA Titel, weder technisch, noch stilistisch.
Jedoch gibt es sogut wie keine Spiele die ähnlich funktionieren, das einzige dass man in gewissen Aspekten hiermit vergleichen könnte wäre wohl Harvest Moon, aber selbst dass ist noch sehr weit hergeholt.
Die Hauptmotivation ist ganz einfach die Tatsache dass man unter Zeitdruck gewisse Dinge erledigt, und sich selbst anspornt gaaanz viel in gaaanz wenig Zeit zu schaffen.
[color="#ff0000"][img]http://www.japanator.com/elephant/ul/15891-620x-convo9.jpg
Grafik[/color]
Grafisch ist Rorona unter aller Kanone, und eine Beleidigung für gute Cel' Shading PS2 Games. (2/10)
+ Stimmiges Gesammtbild, nette Zeichnungen
- Grausame Charmodelle, Altbackene Animationen, Krankhaft nahe Kamera, triste Umgebung.
[color="#ff0000[/img]
Sound[/color]
Der Sound passt zur Farbenfrohen Optik, sehr angenehme Melodien. (8/10)
+ Stimmige Untermalung
- Bis auf den Themesong vergisst man sie - sie bleiben nicht hängen.
[color="#ff0000[/img]Technik[/color]
Sämtliche Aspekte sind simpel gehalten, funktionieren aber so wie sie sollen. (6/10)
+ Das Gesamtpaket funktioniert.
- Umständliches Containersystem, generell Simpel gehalten (Könnte Hardcore RPG'lern sauer aufstoßen!)
____________________________________________________________________________________
Weder gut noch schlecht, aber definitiv einzigartig.
Hobbyfarmer, Nippon Fans und Sammelverrückte werden auf ihre Kosten kommen, alle anderen sollten sich einen Kauf überlegen.
[color="#339966[/img]6/10[/color]
~~~~~~~~~~~~~~
Mir persönlich gefällt's, und ich spiele es gerne., nicht zuletzt da der schlichte Alltag hier und da auch durch nette Minievents aufgelockert wird, welche eine nette Prise Humor mit in den Pott werfen. Aber es ist definitiv kein Spiel für jedermann.
http://dualshockers.com/wp-content/uploads/2010/07/atelierrorona_logo.jpg"]
Spieler: 1
Genre: RPG (Simulation)
Entwickler / Publisher: Nippon Ichi Software, Gust Co. Ltd.
Trohpäen: Ja
Spieldauer: 25 - 150 stunden
Sprache: Englische Texte, Englisch/Japanische Sprachausgabe
[MEDIA=youtube]jz11BaKMYH8[/MEDIA]
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Was IST Rorona?[/color][/size]
Bei Atelier Rorona handelt es sich - einfach ausgedrückt - um ein Spiel in dem es dass Ziel ist, seinen Alchemie-Shop am laufen zu halten.
Astrid, die besitzerin des Atelier half den damals noch erkrankten Eltern der jungen Rorona mittels Alchemie wieder auf die Beine; Da jedoch scheinbar lieber in Reisen quer durch die Welt, als in Schuldentilfung investiert wird, muss Rorona die so entstandenen Schulden abarbeiten.
Astrid ist jedoch alles andere als motiviert hart zu Arbeiten, und so wirft das Geschäft trotz emsiger bemühungen des unfreiwilligen Schützlings kaum gewinn ab, und soll somit Geschlossen, und durch was anderes ersetzt werden. ~ Die letzte Möglichkeit dies zu verhindern; Mache Profit! .. Naja, nicht ganz, aber fast.
Ein Königlicher Erlass, welcher alle 3 Monate für die nächsten 3 Jahre fällig wird, verlangt, dass Astrid den Nutzen von Alchemie, und somit die Existenzberechtigung des Shops unter Beweis stellt, indem sie für das Königreich nützliche Dinge kreiert, und die Obrigkeit somit milde stimmt.
Da sie darauf aber noch sehr viel weniger erpicht ist, überträgt sie dass gesammte Geschäft an Rorona. Toll.
[img]http://scrawlfx.com/wp-content/uploads/2009/06/atelier-rorona-working-na.jpg"]
[size=2][color="#0000ff"]Wie Funktioniert Rorona?[/color][/size]
Man kann das Spiel problemlos unterteilen; Sammeln, Kombinieren, Handeln, Interagieren, Kämpfen.
Prinzipiell bekommt man alle 3 Monate einen Auftrag aus dem Königshaus, für welchen man Exakt 90 Tage Zeit hat. Meist muss man gewisse Dinge kreeiren, und dann abliefern.
Schön; Wieder erwarten muss man nicht jeden Stein 2 mal umdrehen ~ es geht nicht darum zu Suchen, denn zu 90% weiss man wo man fündig wird; Viel wichtiger ist, dass man innerhalb dieser 90 Tage zusätzliche Dinge erledigt, wie Sidequests, Schmiedekunst, Party-Events, das Entdecken neuer Orte, Das Entdecken neuer Partymitglieder etc.pp.
Ergo ist es kein 'Schaffe ich Ziel X in der Zeit?' sondern ein 'Wieviel schaffe ich zusätzlich?' Und genau dass ist der Ansporn des Spiel's, neben dem Sammelwahn kommt bisher nicht gekannter Perfektionismus zum Vorschein.
Das Kampfsystem ist arg Simpel - man stelle sich ein Ur-RPG vor, in dem es kein mana gibt, und man stattdessen mit Lebensenergie Zahlt, um Moves vom Stapel zu lassen. Der Sinn dahinter? Man verhindert großen Schaden, in dem man kleinen Schaden durch das vollführen der eigenen Skills in Kauf nimmt ~ daher ist es nur wichtig abzumessen was in welcher Situation besser ist; Dem Gegner eine Runde zu schenken und seinen Angriff in Kauf zu nehmen, oder mit Leben zu bezahlen um ihn zu vehindern. Das Sorgt dafür, dass man irgendwann ganz einfach nach Arland zurückkehren MUSS, da die eigenen Ressourcen aufgebraucht sind. Natürlich kann man Heiltränke wie in jedem anderen RPG auch kaufen, jedoch stehlen diese Platz, welcher eventuell für Synthese-Zutaten gebraucht werden würde. (Ein Teufelskreis - man muss seine Zeitintensiven ausflüge ins Freie nunmal Planen.)
[img]http://scrawlfx.com/wp-content/uploads/2009/09/Atelier-rorona-confirmed-for-us.jpg"]
[size=2][color="#ff9900"]Was zeichnet Rorona aus?
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Das Spielprinzip. Rorona ist, wie viele Spiele von Nippon Ichi keinesfalls ein AAA Titel, weder technisch, noch stilistisch.
Jedoch gibt es sogut wie keine Spiele die ähnlich funktionieren, das einzige dass man in gewissen Aspekten hiermit vergleichen könnte wäre wohl Harvest Moon, aber selbst dass ist noch sehr weit hergeholt.
Die Hauptmotivation ist ganz einfach die Tatsache dass man unter Zeitdruck gewisse Dinge erledigt, und sich selbst anspornt gaaanz viel in gaaanz wenig Zeit zu schaffen.
[color="#ff0000"][img]http://www.japanator.com/elephant/ul/15891-620x-convo9.jpg
Grafik[/color]
Grafisch ist Rorona unter aller Kanone, und eine Beleidigung für gute Cel' Shading PS2 Games. (2/10)
+ Stimmiges Gesammtbild, nette Zeichnungen
- Grausame Charmodelle, Altbackene Animationen, Krankhaft nahe Kamera, triste Umgebung.
[color="#ff0000[/img]
Sound[/color]
Der Sound passt zur Farbenfrohen Optik, sehr angenehme Melodien. (8/10)
+ Stimmige Untermalung
- Bis auf den Themesong vergisst man sie - sie bleiben nicht hängen.
[color="#ff0000[/img]Technik[/color]
Sämtliche Aspekte sind simpel gehalten, funktionieren aber so wie sie sollen. (6/10)
+ Das Gesamtpaket funktioniert.
- Umständliches Containersystem, generell Simpel gehalten (Könnte Hardcore RPG'lern sauer aufstoßen!)
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Weder gut noch schlecht, aber definitiv einzigartig.
Hobbyfarmer, Nippon Fans und Sammelverrückte werden auf ihre Kosten kommen, alle anderen sollten sich einen Kauf überlegen.
[color="#339966[/img]6/10[/color]
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Mir persönlich gefällt's, und ich spiele es gerne., nicht zuletzt da der schlichte Alltag hier und da auch durch nette Minievents aufgelockert wird, welche eine nette Prise Humor mit in den Pott werfen. Aber es ist definitiv kein Spiel für jedermann.
