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Lustiger zeitungsartikel

schwatzer

Erfahrener Benutzer
300-PS-Nobelkarosse rasiert Ampelmast
Kurioser Unfall

Der Unfall gehört in die Rubrik kurios: Quasi aus dem
Stand hatte am Montag gegen 18 Uhr eine Autofahrerin aus dem Kreis
Altenkirchen mit einer Nobelkarosse den Ampelmast an der Einmündung der
Schul- in die Hauptstraße in Niederpleis rasiert.

Einen solchen Crash hatten selbst die beiden erfahrenen Polizisten, die den
Unfall an Ort und Stelle aufnahmen, noch nicht gesehen: Nach den Recherchen
der Beamten dürfte die Frau vor dem Linksabbiegen auf die Hauptstraße
kräftig aufs Gaspedal getreten haben.

Der 300 PS starke Wagen, der laut Polizei dem Chef der Fahrerin gehört, war
nach der Kollision ebenso reif für den Schrottplatz wie der Ampelmast samt
Lichtzeichenanlage und elektronischer Steuerung. Der Aufprall setzte die
komplette Ampelsteuerung der Kreuzung außer Betrieb. Weil der ramponierte
Mast, der bereits starke Schlagseite hatte, umzustürzen drohte,
demontierten ihn noch am Dienstagabend Mitarbeiter eines Fachunternehmen.

Die Frau, die unverletzt blieb, hatte nach dem Unfall ganz andere Sorgen:
Ihr Interesse galt laut Polizei in erster Linie der Organisation eines
Ersatzfahrzeuges sowie ihrer Handtasche und den Lebensmittel auf dem
Beifahrersitz des Unfallautos. Der Schachschaden dürfte in die Zehntausende
gehen.

MfG
der Schwätzer
 
LOL!!!! Mir passiert das ständig in GTA zum Spaß , aber ich habe nicht gedacht, dass sowas in Wirklichkeit passiert!
 
hab noch was gefunden:


"Sie müssen fühlen, was ich vorhab!"

. Hier mein kleiner Beitrag aus der Kategorie
"erlebe es selbst, sonst glaubst Du´s nicht".Ich glaube, die Versicherungsunterlagen dazu habe ich heute noch in meinen Unterlagen.

Es war im Sommer 2000, ich fuhr als Beifahrer bei meiner Freundin zum Einkaufen. Da wir eine Einfahrt verpasst hatten, mussten wir umdrehen. Hierzu hielten wir auf der Hauptstraße hinter einem Audi 100 an, der ebenfalls zum Linksabbiegen vor einer Einfahrt stand und bogen dann direkt hinter diesem links ab. Unser Plan war: In die Straße einfahren und rückwärts nach rechts wieder zurück. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Der Audi 100 hatte den selben Plan.

Folgedessen stoppte dieser unmittelbar nach dem Abbiegen in der Straße. Wir blieben
mitten in unserem Abbiegevorgang ca. 2 Meter hinter dem Audi stehen. Bevor wir nur ansatzweise wussten, was passiert, fuhr der AUDI bereits rückwärts nach rechts zurück in die Hauptstraße, wobei die Fahrerin nur in Richtung ihrer geplanten Fahrt Augen hatte.

So setzte die Fahrerin also Ihren AUDI mit der Fahrertür an unsere Stoßstange. Also, erstmal Warnblinker setzen und aussteigen. Das erste, was wir von der Fahrerin im Alter von ca. 40 Jahren, die von Ihrer Mutter (ca. 60) lautstark unterstützt wurde, zu hören bekamen: "Aha, ein Sportwagen, ein Cabrio, ein Flitzer. Sie sind zu schnell gefahren."

Welch´ Ehre für unseren Suzuki Swift 1.3 Cabrio, ihm gingen ob des "Sportwagens" vor
stolz die Scheinwerfer an ...Als weitere Indizien für unsere Schuld wurden dann wie selbstverständlich aufgeführt:

- Sie haben die Hauptstraße blockiert,
- Sie dürfen da gar nicht stehen.

Und als absoluter Oberhammer:

- "Sie müssen fühlen, was ich vorhab !!!!!"

Da konnte dann nur noch die Polizei helfen. Diese benötigte immerhin eine gute halbe Stunde, um der Fahrerin beizubringen, daß Sie den Unfall verursacht hat. Die obigen
Argumente konnten von den Polizisten vollständig entkräftet werden:
- Der Suzuki stand, und kann somit keinen Unfall verursachen !!
- wir standen aufgrund des unvorhersehbaren Verhaltens des AUDI auf der Hauptstraße,
und behindert haben wir auch niemand.
- Beim Rückwärtsfahren gilt eine erhöhte Aufmerksamkeitspflicht usw. usw. Die Polizisten taten mir trotzdem leid: Mutter und Tochter, die Dame erhielt noch vor Ort die Schuldzuweisung für den Unfall und die Bußgeldandrohung in Höhe von DM 75,-.
Leider hat sie das Ihrer Versicherung so nicht mitgeteilt. Bis der Schaden vollständig bezahlt war, gingen sage und Schreibe 3,5 Monate ins Land ...

mfg
der schwätzer
 
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