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[PS3] Resident Evil 6

Ich habe Leons Kampagne beendet und was soll ich sagen: Capcom ist schon fies, die Kampagne als "gruselig" anzupreisen. Die ersten beiden Kapitel bringen noch halbwegs das klassische Gruseln zurück, danach mutiert die Kampagne aber immer mehr zum heutigen Resi-Standard. Mich persönlich stört das überhaupt nicht, aber ich kann schon verstehen, dass das anderen ein Dorn im Auge ist.

Jedenfalls hat mich die Leon-Kampagne bis zum Ende überzeugt und auch durchgehend Spaß gemacht, gerade weil sie eben so viel Abwechslung in Sachen Design und Settings bietet. Finde sie auf jeden Fall cool.

Nun bin ich gerade im zweiten Kapitel der Chris-Kampagne und irgendetwas stimmt hier nicht. In der Leon-Kampagne hatte man durchgehend zu viel Munition, aber hier wo viel mehr geballert werden muss, gibt es (bisher) immer Munitionsknappheit und man muss gegen mit Schusswaffen ausgerüstete Gegner in den Nahkampf. Verkehrte Welt. :B

Ansonsten wirkt die Chris-Kampagne bisher genau so wie ich sie mir vorgestellt habe: Gears of War - Gameplay mit unbrauchbarem Deckungssystem. Bin mal gespannt, wie sich das in den nächsten vier Kapiteln noch weiterentwickelt. :)
 
Darf ich fragen, wie lange du für die jeweiligen Kampagnen gebraucht hast?
Ich bin der, der gerne alles erkundet, also brauch ich eh ziemlich lange, aber ich wüsste gerne wie lange man ungefähr braucht.

Außerdem war mir die Demo von der Helligkeit her zu dunkel, obwohl ich ganz hoch gestellt habe, bei Leon habe ich die Zombies am Boden immer nie gesehen, weil es zu dunkel war. Ist das im fertigen Spiel besser?
 
Der Userscore auf Meta zu Resi 6 ist 0.4 ..

what the fuck. Ich meine, geistigen Dünnschiss lässt man am besten links liegen, aber das ist echt mal hart. :B
Aber wie ich schon vorher sagte, Metacritics stinkt und ruiniert digitale Unterhaltung.

*Wartet auf nen Preissturz, oder auf Weihnachten um Resi zu kaufen*
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich hab jetzt die Demo mehrfach gespielt und mir alle 3 Kampagnen genauer angeschaut.

Also ich muss meine Aussage von neulich revidieren.

An die Steuerung und das gewöhnungsbedürftige Deckungssystem gewöhnt man sich nach einer Zeit.
Wenn man alle 3 Kampagnen als eigenständiges Spiel betrachtet, dann ist es gar nicht mehr so schlimm.

Die Kampagne von Leon ist aus der Sicht von 2 Secret-Service Leuten ( die sind doch vom Secret Service oder :B ), die versuchen einige Leute zu retten und die versuchen die Sache aufzuklären. Hier ist alles eher etwas dunkler, ruhiger und vielleicht auch gruseliger. Außerdem gibt es hier die klassischen Zombies.

Die Kampagne von Chris ist aus der Sicht eines Soldaten, der zusammen mit seinen Kameraden versucht die Monster zu beseitigen.
Hier steht klar die Action und Ballerei im Vordergrund, es ist etwas heller und statt den klassichen Zombies hat man es mit schießwütigen Infizierten zu tun.

In der Kampagne von Jake ist es wieder eher düster und man hat mit massig Monstern zu tun, bzw. Schießwütigen, die zu Monstern mutieren. Dabei ist Jake etwas trainierter als Leon, er beherrscht den Nahkampf etwas besser und hat mehr Waffen. Leider ist aus der Demo für mich noch nicht ersichtlich um was es in der Kampagne von Jake genau geht.

Wenn man wirklich mal den Namen Resident Evil ausblendet, alle Kampagnen als eigenständiges Spiel betrachtet und sich in das jeweilige Szenario genauer reinversetzt, dann ist das Spiel auf einmal gar nicht mehr so schlecht.
Es ist auf jeden Fall um einiges besser als Racoon City, denn das Spiel war ja absoluter Müll.
Wem die Filme gefallen und wem Resident Evil 5 gefallen hat, der ist wohl auch hier genau an der richtigen Stelle.

Man darf Resident Evil 6 nicht mit den ganz alten Teilen vergleichen, die Zeiten sind vorbei, man sollte es mit dem 5. Teil vergleichen und wenn man das macht, sieht man, dass Capcom versucht auf die Fans einzugehen.
Das Szenario ist um einiges düsterer als im 5. Teil, die Steuerung ist auch besser als im 5. Teil, allein schon weil man jetzt laufen und schießen gleichzeitig kann und man versucht wieder etwas mehr Horror einzubauen.

Also meine jetzige Meinung ist, dass es eindeutig besser ist als Teil 5 und ich halte eine Wertung zwischen 80 und 85% sinnvoller.
 
Darf ich fragen, wie lange du für die jeweiligen Kampagnen gebraucht hast?
Ich bin der, der gerne alles erkundet, also brauch ich eh ziemlich lange, aber ich wüsste gerne wie lange man ungefähr braucht.

Für die Leon-Kampagne habe ich in etwa 6 - 7 Stunden gebraucht. Das kann natürlich von Spieler zu Spieler unterschiedlich sein, insbesondere wenn man wie ich in der U-Bahn etwa 10x von einem Zug überfahren wurde. :B

Wenn du gerne alles erkundest (es gibt überall versteckte Emblems), bist du vielleicht 1 Stunde länger als sonst dran, denn die Levels sind nicht wirklich groß und meist schlauchhaltig.

Außerdem war mir die Demo von der Helligkeit her zu dunkel, obwohl ich ganz hoch gestellt habe, bei Leon habe ich die Zombies am Boden immer nie gesehen, weil es zu dunkel war. Ist das im fertigen Spiel besser?

An der Helligkeit hat sich seit der Demo nichts verändert, allerdings ist ohnehin nur Leons Kampagne am Anfang etwas dunkler, danach sollte das kein Problem mehr darstellen.

Deine neue, jetzige Meinung gefällt mir übrigens sehr viel besser, genau so sehe ich es auch. Wobei Leons Kampagne wie gesagt nur am Anfang düsterer und klassischer ist. Im Vergleich zu Resident Evil 5 finde ich Teil 6 jedenfalls auch wieder viel besser. :)
 
Hier mal eine Aussage von Capcom zur Veränderung von Resident Evil

Nach der Veröffentlichung von “Resident Evil 6″ beschwerten sich zahlreiche Spieler darüber, dass sich Capcom dem Massenmarkt unterworfen und die Stärken der Reihe einmal mehr vernachlässigt hat. Mittlerweile meldete sich Capcoms Hiroyuki Kobayashi zu Wort und erklärte, dass man keine große Wahl hatte. Um überleben zu können, müsse man ein breites Publikum ansprechen.
“Wir entwickeln Spiele und müssen den Massenmarkt ansprechen, um zu überleben”, so Kobayashi. “Es wird zu einer Frage, welchen Weg wir einschlagen. Wie weit können wir in den Horror-Bereich gehen, ohne den durchschnittlichen Spieler zu verlieren? Und wie weit können wir den Horror abmildern, ohne befürchten zu müssen, die Core-Spieler und Resident Evil-Fans zu verschrecken? Wo ist das Venn-Diagramm, das den goldenen Mittelweg zeigt?”
“Die Herausforderung liegt darin, an die Grenzen beider Möglichkeiten zu gehen, sodass wir beide Zielgruppen zufriedenstellen können. Ich denke, das wir das können. Ich persönlich mag den Horror wirklich sehr. Ich mag ihn als Genre. Ich hätte kein Problem damit, den Horror auf einer Skala bei 11 anzusiedeln. Aber es ist vielleicht nichts, was wir machen und dann noch verkaufen können.”
“Nur ein Beispiel: Wenn man nacheinander mehrere gruselige Level abliefert und diese einem Resident Evil-Fan gibt, dann wird er zunächst glücklich sein. Aber nach einer Weile wird er sich daran gewöhnen. Es wird ihn nicht mehr beängstigen und er wird irgendwann das Interesse verlieren.”
“Ähnlich ist es bei Casual-Spielern: Sie spielen es, finden es zu beängstigend und wollen einfach nicht weitermachen. Es ist zu viel. Es überwältigt sie. Wenn man eine Erfahrung schaffen möchte, die beide Gruppen ansprechend finden, dann muss man von solchen Dingen etwas Abstand nehmen. Man kann sie nicht mit dem Horror bombardieren. Die Level müssen variieren und neben dem Horror auch unterhaltsame Abschnitte haben.”


http://www.play3.de/2012/10/03/resident-evil-6-capcom-uber-die-anpassung-an-den-massenmarkt/




Wenn mand as so durchliest, denkt man auch schon wieder ganz anders.

Wenn ich ehrlich bin, bin ich auch einer der Spieler, die nicht zu viel Horror vertragen, in Filmen hab ich keine Probleme, aber in nem Spiel ist man ja richtig dabei, so konnte ich Dead Space max. 30-60 Minuten spielen, danach war ich ganz aufgewühlt :B

Ich finde mit den 3 verschiedenen Kampagnen ist Capcom auf dem richtigen Weg, denn so kann man etwas einbauen, das jedem gefällt, nur das nächste Mal sollten sie in einer Kampagne noch ein bisschen mehr richtung Survival Horror mit mehr Erkunden und Rätseln gehen, die anderen 2 Kampagnen können dann von mir aus reine Action sein.
 
sorry, aber ich hab da absolut kein Verständnis dafür. Vor allem wenn ich den letzten Satz lese, könnte ich kotzen:

“Ähnlich ist es bei Casual-Spielern: Sie spielen es, finden es zu beängstigend und wollen einfach nicht weitermachen. Es ist zu viel. Es überwältigt sie. Wenn man eine Erfahrung schaffen möchte, die beide Gruppen ansprechend finden, dann muss man von solchen Dingen etwas Abstand nehmen. Man kann sie nicht mit dem Horror bombardieren. Die Level müssen variieren und neben dem Horror auch unterhaltsame Abschnitte haben.”


Verdammt nochmal, ein Horrorspiel bietet nunmal Horror und wem das nicht passt: es gibt genügend Alternativen auf dem Markt. Bei nem Street Fighter mecker ich doch auch nicht rum, weil es keine Fahrzeuge gibt, mit denen ich gegen andere um die Wette fahren kann (weil ich doch eigentlich lieber ein Rennspiel mag).
Mit dieser Aussage hat Capcom jetzt endgültig den Vogel abgeschossen und es sich wohl auch noch bei den letzten hinterbliebenen Resident Evil Fans vertan. Man kann nur hoffen, dass der erwartete Erfolg ausbleibt, damit sie merken, dass es ein fataler Fehler war, die alte, treue Fangemeinde so zu verarschen.
 
Da hast du vollkommen recht, nur ist das Problem, dass viele Entwicklerstudios dicht machen müssen, weil sie mit ihren Spielen nicht bei der breiten Masse angekommen sind.
Deshalb versucht eben jedes Entwicklerstudio auf diesen COD-Zug aufzuspringen. Das darunter die Qualität leidet wissen wir ja leider alle.
Ändern können wir es auch nicht, also bleibt nur akzeptieren oder nicht beachten.

Anscheinend will die breite Masse eben einfache Kost. Ein Spiel in dem man schlauchartig (ja sogar noch mit Wegfindungssystem) durch die Levels geleitet wird und ja nicht zu viele Rätsel, denn dann könnten viele ja die Lust verlieren, ein bisschen Herausforderung ist heute schon zu viel :rolleyes:
 
Ist eigentlich genau das, was ich schon ein paar mal erklärt habe. Survival Horror verkauft sich einfach nicht mehr gut, das weiß auch Capcom. Natürlich könnten sie ein reines Grusel-Spiel wie früher machen, das würde sich aber schlecht verkaufen und nur die strenge Fangemeinde beglücken. Und -so traurig es auch ist- es drehte sich immer alles ums Geld, es dreht sich immer alles ums Geld und es wird sich immer alles ums Geld drehen. Und solange Bumbum angesagt ist, wird es in Resident Evil auch bumbumen. Und wenn in 10 Jahren Simulatoren der Verkaufsschlager Nummer 1 sind, werden wir unser eigenes Raccoon City zusammenbauen können. So funktioniert unsere Wirtschaft einfach. Geld > Fans.

Was nicht heißen soll, dass mir der Wandel in Resident Evil 6 nicht gefällt. Gerade das dritte Kapitel mit Chris und Piers beendet, und das war echt mal eine lustige Abwechslung am Ende. Rein gar nichts mehr, was ein Resi ausmacht, aber einfach amüsant. :-D
 
Ich frag mich eher, wo die ganzen Zocker sind die früher die Resis gezockt haben. Resi 3 hat sich 3,5 Millionen mal verkauft. Das ohne Xbox, sondern hauptsächlich PS1. Entweder zockt die Masse von denen nicht mehr, oder sie wollen keinen Horror mehr. Denn von den Zahlen könnte Capcom ja auch gut leben. So einfach ist es aber wohl nicht mehr.
 
Man muss auch bedenken, dass heutige Spiele wesentlich aufwändiger sind und deshalb teurer in der Produktion.
Da ist es natürlich klar, dass sie die breite Masse anpeilen, schließlich wollen sie auch Gewinn erzielen.
Würden sie ein Resident Evil machen, so wie man es von früher kennt, dann würden es wohl nicht genug Leute kaufen und man könnte sich über das nächste Entwicklerstudio freuen, das pleite geht.
 
Wobei das aber auch alles graue Theorie ist. Versucht hat es ja bisher kein Entwickler. Natürlich weil das Risiko nicht gerade gering ist.

Allerdings frage ich mich wirklich, wieso es so viele Spieler gibt, denen Games "zu gruselig" sind. Da lob ich mir dann die Entwickler von Demon Souls. "Was das Game war euch zu schwer? Dann wird der Nachfolger halt noch happiger". Das auch das eine Fangemeinde findet, hat man ja gesehen. Den großen Reibach macht man dabei aber nicht.
 
Ich frag mich eher, wo die ganzen Zocker sind die früher die Resis gezockt haben. Resi 3 hat sich 3,5 Millionen mal verkauft. Das ohne Xbox, sondern hauptsächlich PS1. Entweder zockt die Masse von denen nicht mehr, oder sie wollen keinen Horror mehr. Denn von den Zahlen könnte Capcom ja auch gut leben. So einfach ist es aber wohl nicht mehr.
Amnesia hat sich auf dem PC auch ca. 1,5 Millionen mal verkauft, was verhältnismäßig viel ist (NoName Indietitel, nur eine Plattform und dann noch der PC, wo solche Verkaufszahlen ziemlich viel sind). Und ja, selbst ich hab es mir geladen (als absoluter Downloadgegner).
Wo die Resi 3 Käufer sind? Keine Ahnung, jedenfalls wird wohl nur ein Bruchteil davon mit dem 6. Teil wirklich glücklich werden.
Außerdem: Wer sagt denn, dass sich Survival Horror bei entsprechendem Marketing nicht gut verkauft? Ich bin mir sicher, dass ein "echtes" Resident Evil bei entsprechender Werbung (wie sie ja ohnehin schon gemacht wird) sehr gute Verkaufszahlen erzielen kann (auf PS3,360,PC und WiiU).
 
Wahrscheinlich ist es wie immer mit Kritik. Die Leute die was stört äußern es, die die zufrieden sind nicht. Sprich finde ich den Horror passend, dann nehme ich das hin. Aber das Feedback erreicht die Entwickler nicht. Finde ich den Horror "zu hart", merke ich das an.
 
Wobei das aber auch alles graue Theorie ist. Versucht hat es ja bisher kein Entwickler. Natürlich weil das Risiko nicht gerade gering ist.

Allerdings frage ich mich wirklich, wieso es so viele Spieler gibt, denen Games "zu gruselig" sind. Da lob ich mir dann die Entwickler von Demon Souls. "Was das Game war euch zu schwer? Dann wird der Nachfolger halt noch happiger". Das auch das eine Fangemeinde findet, hat man ja gesehen. Den großen Reibach macht man dabei aber nicht.

Du noch hier im Thread ? :O

Ich hab kein Problem mit den Publishern oder Entwicklerstudios. Vielmehr habe ich ein Problem mit der Spielergemeinde. Ich frag mich warum grade diese einfachen und immer gleichen Konzepte nachgefragt werden. Deshalb freut mich ja die Userbewertung bei Metacritic. Es scheint doch eine Grenze zu geben, bei der die Spielerschaft sich massiv wehrt. Genauso wie es mich damals gefreut hat, dass Battlefield 3 mit EA Origin von den amazon.de Rezensionen negativ bewertet wurde.

Was Resident Evil 6 im Moment an Gemecker abkriegt mag vielleicht nicht gerechtfertig sein. Es hat sich einfach bei vielen Spielern über die letzten 2 Jahre aufgestaut und Resi 6 war jetzt der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Es ist einfach Schade Spieleserien sterben zu sehen, mit denen man aufgewachsen ist :|
 
“Ähnlich ist es bei Casual-Spielern: Sie spielen es, finden es zu beängstigend und wollen einfach nicht weitermachen. Es ist zu viel. Es überwältigt sie. Wenn man eine Erfahrung schaffen möchte, die beide Gruppen ansprechend finden, dann muss man von solchen Dingen etwas Abstand nehmen. Man kann sie nicht mit dem Horror bombardieren. Die Level müssen variieren und neben dem Horror auch unterhaltsame Abschnitte haben.”

Ich wollte nichts mehr dazu schreiben, aber diesen Bullshit kann ich nicht unkommentiert lassen. Was und wie oft man was spielt, hat sowas von gar nichts damit zu tun, wie ängstlich man ist. So sieht das also aus, wenn ein Entwickler in Erklärungsnot gerät.

Und dass angeblich keiner Horror will, ist auch wieder zum Haare raufen. Wie petib schon sagte, es hat doch kaum einer in dieser Generation versucht, ein richtiges Horrorspiel zu entwickeln. Woher zum Henker wollen die ganzen selbsternannten Experten denn wissen, dass solch ein Titel zum Scheitern verurteilt ist? Dead Space war eins der beliebtesten und erfolgreichsten Spiele 2008. Nimmt man dann noch die Verkaufszahlen von meister dazu (Amnesia), kann mir also keiner erzählen, dass Survival Horror ein totes Genre ist.

Ein gruseliges Spiel muss nur im Gesamtpaket stimmen, und es wird ganz sicher erfolgreich. Es ist doch nichts anderes als bei außergewöhnlichen Titeln. Zum Beispiel El Shaddai. Ein erinnerungswürdiges Spiel mit einem unvergleichlichen Grafikstil, doch den Rest kann man in der Pfeife rauchen. Ob es das Kampfsystem, die mangelnde Abwechslung oder die konfuse Story war. Tolle Optik allein reicht nicht, damit ich mir ein Game für 50€ kaufe.

Wenn jemand endlich mal die verfickten Eier in der Hose hat und seine ganzen Ressourcen auf ein richtig gutes Horrorspiel konzentriert und es nicht nur als Nischentitel behandelt, sieht man ja, ob es noch gefragt ist, oder nicht.
 
Naja, es ist wie mit dem Fernsehprogramm, anscheinend schaut der Großteil den ganzen Mist.
Kiste an, Gehrin aus und alles auf sich einprasseln lassen.

So ist es auch bei den Spielen: Möglichst geringer Anspruch und keine Herausforderungen.

Blöd nur wenn man dann nicht zur "dummen" Masse gehört und gerne etwas anspruchsvolleres hätte.


@ daumenschmerzen: Naja, hättest du die Wahl zwischen einer sicheren Million und nur 100.000€, dann würdest du dich wohl auch für die Million entscheiden, wenn der Aufwand der gleiche ist.


Ich hoffe, dass es nur eine Phase ist und dass sich die Entwickler wieder anspruchvoller Kost widmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und warum genau?

Die Entwickler habe auch die Wahl zwischen Massenkost und dafür ein Haufen Kohle oder eben ein Titel für die Fans und dafür weniger Geld. ;)
Wer sagt denn, dass ein Titel für Fans gleich weniger Kohle bedeutet? Und warum muss die Massenkost so viel erfolgreicher sein? Call of Duty Fans warten doch ohnehin lieber auf das Original :B .
 
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