Foxioldi
Bekanntes Gesicht
Vielleicht ist der eine oder andere an der Geschichte der DDR interessiert, für diese sind meine folgenden Zeilen hauptsächlich bestimmt.
Vornweg möchte ich hier betonen, das jeder einzelne DDR - Bürger seine eigene Geschichte hat, ganz gleich, auf welchem Gebiet.
Beginnen möchte ich mit der Einschulung 1960.
Nach einer kleinen Einschulungsfeier, wo jeder seine Zuckertüte erhielt, wurde uns das Klassenzimmer gezeigt und die Sitzplätze zugeordnet.
Dann begann am anderen Tag der erste Schultag an einer Polytechnischen Oberschule.
Hier möchte ich erstmal nichts weiter erläutern und gehe zum nächsten Höhepunkt, als ich dann im Dezember in die Reihen der Jungen Pioniere aufgenommen wurde. Von da an wurde an besonderen Tagen ( 1.März: Tag der NVA, 1.Mai, 8.Mai: Tag der Befreiung, 1.Juni: Kindertag,12.Juni: Lehrertag, 7.Oktober: Gründung der DDR, 12.Dezember: Pioniergeburtstag ) die Pionierkleidung mit blauen Halstuch im Unterricht getragen bzw. zu Veranstaltungen.
Junger Pionier war ich von der 1. bis zur 4.Klasse, ab 5.Klasse wurde ich Thälmannpionier - da bekam man ein rotes Halstuch zu der Pionierbluse / Pionierhemd.
Ab der 7.Klasse war dann die Pionierzeit vorbei, und ich wurde in die Reihen der FDJ ( Freie Deutsche Jugend ) aufgenommen.
Von da an konnte ich die blaue FDJ - Bluse tragen.
Das war viel angenehmer, da mich immer das Halstuch sehr gestört hat, hauptsächlich wenn es im Sommer sehr warm war.Und der Knoten für dieses Tuch mußte auch erst erlernt werden.
In der 8.Klasse war dann entweder Jugendweihe oder Konfirmation.
Das konnte jeder selbst wählen, wo er teilnehmen wollte.
Bei uns an der Dorfschule gab es da absolut keine Probleme, und die nicht an der Jugendweihe teilgenommen haben, hatten auch keine Nachteile.
Erwähnen möchte ich noch, daß auch jeder frei wählen konnte, ob er in die Pionier - bzw.FDJ - Organisation eintreten wollte.
Einige in unsere Klasse haben nach der 8.Klasse die Schule verlassen und eine Berufsausbildung begonnen - 10 Jahre Schulpflicht war da noch nicht.
4 Schüler besuchten die EOS ( Erweiterte Oberschule, gleichzusetzen mit Abitur heute).
Der Abschluß war da mit der Klasse 12.
Ich habe, wie die meisten, noch 2 weitere Jahre die Schulbank gedrückt und die Schule mit der 10.Klasse beendet.
Ich hatte keine Lust, mit dem Bus täglich in einen anderen Ort zufahren bzw. da schon in ein Internat zu gehen.
So, das war nur mal eine grobe Zusammenfassung.
Vielleicht schreibe ich noch einen weiteren Blog, wo ich auf den Schulalltag eingehe.
Viel Spaß beim Lesen!
Vornweg möchte ich hier betonen, das jeder einzelne DDR - Bürger seine eigene Geschichte hat, ganz gleich, auf welchem Gebiet.
Beginnen möchte ich mit der Einschulung 1960.
Nach einer kleinen Einschulungsfeier, wo jeder seine Zuckertüte erhielt, wurde uns das Klassenzimmer gezeigt und die Sitzplätze zugeordnet.
Dann begann am anderen Tag der erste Schultag an einer Polytechnischen Oberschule.
Hier möchte ich erstmal nichts weiter erläutern und gehe zum nächsten Höhepunkt, als ich dann im Dezember in die Reihen der Jungen Pioniere aufgenommen wurde. Von da an wurde an besonderen Tagen ( 1.März: Tag der NVA, 1.Mai, 8.Mai: Tag der Befreiung, 1.Juni: Kindertag,12.Juni: Lehrertag, 7.Oktober: Gründung der DDR, 12.Dezember: Pioniergeburtstag ) die Pionierkleidung mit blauen Halstuch im Unterricht getragen bzw. zu Veranstaltungen.
Junger Pionier war ich von der 1. bis zur 4.Klasse, ab 5.Klasse wurde ich Thälmannpionier - da bekam man ein rotes Halstuch zu der Pionierbluse / Pionierhemd.
Ab der 7.Klasse war dann die Pionierzeit vorbei, und ich wurde in die Reihen der FDJ ( Freie Deutsche Jugend ) aufgenommen.
Von da an konnte ich die blaue FDJ - Bluse tragen.
Das war viel angenehmer, da mich immer das Halstuch sehr gestört hat, hauptsächlich wenn es im Sommer sehr warm war.Und der Knoten für dieses Tuch mußte auch erst erlernt werden.
In der 8.Klasse war dann entweder Jugendweihe oder Konfirmation.
Das konnte jeder selbst wählen, wo er teilnehmen wollte.
Bei uns an der Dorfschule gab es da absolut keine Probleme, und die nicht an der Jugendweihe teilgenommen haben, hatten auch keine Nachteile.
Erwähnen möchte ich noch, daß auch jeder frei wählen konnte, ob er in die Pionier - bzw.FDJ - Organisation eintreten wollte.
Einige in unsere Klasse haben nach der 8.Klasse die Schule verlassen und eine Berufsausbildung begonnen - 10 Jahre Schulpflicht war da noch nicht.
4 Schüler besuchten die EOS ( Erweiterte Oberschule, gleichzusetzen mit Abitur heute).
Der Abschluß war da mit der Klasse 12.
Ich habe, wie die meisten, noch 2 weitere Jahre die Schulbank gedrückt und die Schule mit der 10.Klasse beendet.
Ich hatte keine Lust, mit dem Bus täglich in einen anderen Ort zufahren bzw. da schon in ein Internat zu gehen.
So, das war nur mal eine grobe Zusammenfassung.
Vielleicht schreibe ich noch einen weiteren Blog, wo ich auf den Schulalltag eingehe.
Viel Spaß beim Lesen!
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