AW: Facebook
Ich hatte bereits vor über 3 Jahren einen Facebook-Account, also schon relativ am Anfang des (erst nicht komplett öffentlichen) Netzwerks. "Damals" hat mich das einfach interessiert. Leider gab es da noch keine großartigen Privatsphäre-Einstellungen aber der erste Kontakt mit Freunden, die weiter weg wohnen und die man nicht oft am Telefon etc. gesprochen hat, war ganz nett.
Doch irgendwie geriet die ganze Sache aus dem Ruder und mein Account wurde ziemlich schnell zu Tode gespammt... -> Account gelöscht. Seitdem wollte ich solche Netzwerke eigentlich komplett meiden und hielt ab da lange nichts mehr von Facebook, Lokalisten, StudiVZ & Co. ... der "Hype" in den Medien war dann schließlich groß, schreckte mich aber eher ab.
Nachdem ich an einem WE in München jedoch einen alten Kollegen getroffen hab und der mir in der Kürze der Zeit nur schnell seinen Facebook-Namen zugeworfen hat, kam ich wohl oder übel nicht drumherum, mir Anfang des Jahres nochmals einen Account anzulegen. Diesmal natürlich mit ausreichend Infos im Hinterkopf, wie sich diese Netzwerke mittlerweile entwickelt haben. Und da FB seit Ende letzten Jahres seine Privatsphäre-Einstellungen sinnvoll überarbeitet hat, hab ich nochmals einen Versuch gewagt.
Tja, und seitdem nutze ich Facebook eigentlich ganz gern. Wieso? Nun, man kann theoretisch von überall darauf zugreifen und hat nicht nur eine komfortables Nachrichtensystem, sondern mittlerweile auch einen schnellen und gut funktionierenden Chat integriert. Und da ich oftmals doch wenig Zeit hab und am PC viel arbeite, hab ich dann keine Lust ICQ, IRC oder sonstige Chats anzuschmeißen. Die ganzen Dinge zum Zeitvertrieb und "Apps" wie "Errechnen Sie Ihr Idealgewicht!" nutze ich allerdings in keinster Weise. Wem das Spaß macht, von mir aus...
Meine Freundesliste besteht aus meinen "echten" Freunden, aber auch aus Arbeitskollegen, Bekannten und Leuten, die man nur z.B. aus Communities wie VGZ oder vom PlayStation Network z.B. kennt. Ich finde, die Mischung macht's - wie erwähnt sehe ich Facebook als eine bequeme Art und Weise, schnell und unkompliziert in Kontakt mit Leuten zu treten, die man kennt - der (mit Sicherheit diskussionswürdige) Bekanntheitsgrad von Facebook trägt maßgeblich dazu bei, dass man wirklich nahezu alle Leute dort findet, denen man irgendwo mal begegnet ist. Natürlich ist FB nicht perfekt und hat seine Macken - es wurde hier ja bereits vieles angesprochen. Aber derzeit gibt es meiner Meinung nach keine viel bessere Alternative und die Funktionen des Netzwerks möchte ich eigentlich teilweise nicht mehr missen. Wenn man auf seine Daten achtet, kann man Missbrauch in jeglicher Art und Weise recht gut vorbeugen. Denn meistens sind die dort angemeldeten Leute selbst schuld, wenn sie ihr Leben virtuell ausschütten und sich dann wundern, wieso der eigene Chef einen am nächsten Tag auf die Saufparty vom Vortag anspricht...
Von mir gibt's also einen eingeschränkten, aber imho verdienten
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Ich habe noch keine Kritiken zu dem Film gelesen, aber ich denke der Trailer zu "The Social Network" passt ganz gut zu dieser Diskussion: