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Spiele als ausrede für Amokläufe???

GarAGara

Neuer Benutzer
Ich weiss zwar das dieses Thema nicht viel mit Spiele Test oder anderen sachen zu tun hat wo für dieses Heft steht. Aber mir ist aufgefallen immer wenn einer Amok gelaufen ist immer die Spiele wie CS oder andere Ego-Shooter schuld sind. Ich Spiele auch Ego-Shooter hege aber nicht die Gedanke jemanden in der Realen Welt um zu bringen. Ich finde nur die immer behaubten Spiele seinen ein großer Grund das so was passiert machen sich es immer zu leicht und ich würde gerne eure Meinung da zu hören
 
Also ich habs schon hundert mal gesagt, ich hab mit etwa 9 oder 10 Jahren Angefangen die Sogenannten "Killerspiele" zu spielen. Damals das erste Doom :-D , seitdem Spiele ich viele solcher Spiele. Alle in der unzensierten Version, die deutsche zensierte Scheisse, kann bleiben wo sie is :rolleyes:

Nunja, ich spiel ja auch Mario ;) , ich mag den Klempner der immer falsch springt. Und Final Fantasy spiel ich auch sehr gerne :top:

Aber ich mags auch meinen "Gegnern" in diesen "bösen" Spielen den Kopf von den Schultern zu blasen.

Was ich sagen will, ich hab noch nie jemanden umgebracht. Und auch brutale Filme veranlassen mich nicht zu solchen taten. Um sowas zu machen muss man schon arg Hirnamputiert sein :rolleyes:
 
redbullede am 21.11.2006 07:18 schrieb:
:rolleyes: schon wieder ?? :rolleyes: Dieses Thema wird mir einfach zu mühselig... :$
ede dieses Thema ist wichtig, ok man kann da nicht so rangehen das man sagt Videospiele sind an allem Schuld oder Videospiele haben damit nix zu tun. Aber es ist wichtig darüber in gewissem Maße zu disskutieren, weil es wirklich Menschen gibt die z.B. CS nachahmen wollen im rl. Ich denke das die heutige Gesellschaft Probleme in verschiedenen Bereichen hat, Gewaltspiele können für manche Leute dann sozusagen eine Art Frustablasser sein.
Einen Amoklauf nur auf Spiele wie CS zu beziehen, halte ich aber für äußerst fragwürdig.
 
es ist also wieder zeit dieses thema zu diskutieren, ich habe gerade ein deja vu...

diese ganze diskussion die immer wieder auftaucht, ist so wie sie geführt wird, totaler blödsinn. ich kann mir gut vorstellen dass spiele mit hohem gewaltfaktor etwas im menschlichen gehirn bewirken/verändern. was genau ist jedoch nicht klar. aber daraus gleich den schluss zu ziehen, jemand spielt ego-shooter, also ist er der nächste massenmörder ist wohl an naivität nicht zu überbieten.
generell wird gerne mit unteschiedlichen maßstäben gemessen. wenn man mal hochrechnet welcher teil austickt, von allen spielern kommt man auf eine zahl die nicht größer ist, als z.b. typen die jemanden umbringen und im fernsehen regelmäßig wer wird millionär schauen...(mir ist kein anderer vergleich eingefallen :finger: )

sind alle wwm zuschauer potenzielle amokläufer? nein natürlich nicht, denn dieses programm bzw. fernsehen ist in der gesellschaft viel mehr akzeptiert.
pc- und videspieler werden stiefmütterlich behandelt, da man immer einen sündenbock benötigt.
ich gebe zu, einige spiele treiben es mit der gewaltverherrlichung schon sehr weit, und man sollte hinterfragen ob es so sinnvoll ist. aber dies dann wieder zu verallgemeinern geht zu weit.
und von vorschlägen wie: gewaltspiele komplett verbieten halte ich mal gar nichts. angeblich ist das ein freies land, und wenn man ein legales alter hat um diese spiele zu kaufen, sollte man nicht bevormundet werden, von leuten die noch nie in ihrem leben einen controller in der hand hatten.

das kinder bzw. jugendliche spiele zocken die erst ab 18 sind liegt wohl kaum an der spieleindustrie. dies liegt an den läden die die spiele an minderjährige verkaufen, und an den eltern, die sich nicht um die kinder kümmern und die es nicht interessiert, was die lieben kleinen zocken.

so viel dazu, bis zum nächsten amoklauf in nem halben jahr, wenn die diskussion wieder los geht :B
 
jo, da ham wa wieder den salat. gut, ich bin auch dafür, das minderjährige manche spiele mich spielen sollten. aber erreicht man sowas mit einem (generellen) verbot? wohl kaum. erinnert mich an colombine, als die politiker marilyn manson dafür verantwortlich machten. komischerweise gibt es sowas in österreich bzw der schweiz nicht - und da sind die meisten "killerspiele" sogar unzensiert! also woran liegt es, das die gewaltbereitschaft zunimmt?
 
das problem ist wohl mehr ein grundsätzliches. die politiker haben ihre hausaufgaben nicht gemacht und sind somit selbst kein vorbild. überhaupt gibt es in der heutigen, perspektivlosen welt kaum noch idole. für viele sind es mittlerweile gangsterrapper, die ihrer vorbildfunktion kaum gerecht werden. wenn ich ich mir z.b. texte von Aggro berlin anhöre, wird mir schlecht. trotzdem ist er ein spiegel unserer gesellschaft.
 
Dieses Thema kommt eh schon regelmässig. Computerspiele werden mitlerweile eh schon ständig als praktische Ausrede verwendet für irgend eine Tat (welche auch immer) .
Nicht das ich das Thema nicht für wichtig halte aber ich bin dessen schon überdrüssig jedesmal mich aufzuregen wie unfair so manche Behauptungen oder Aussagen sind . Es wurden Petitionen (Online od. nicht) unterschrieben Aufrufe getätigt ,Berichte mit Gegenberichten argumentiert und was bringt's ? .. Nix !!

Die Gesellschaft will einen praktischen "Buhmann" für ihr versagen haben. Bitte sehr hier sind Wir !! Denn welche vernünftigen Argumente wir erbringen es hilft nix weil wir Zocker (welchen alters auch immer) sind leicht zu manipulieren und sehr empfänglich für Gewalt .

So lange die Gesellschaft nicht umdenken wird und uns Zocker akzeptiert ,wird auch kein umdenken stattfinden und somit werden solche Meldungen immer wieder erscheinen ob wir uns nun zum 1000 mal aufrregen oder nicht. Denn "zocken" wird immer noch als eine freizeitverschwendung angesehen und nicht also mögliche Freizeit Beschäftigung ernstgenommen.

Desshalb wollte ich a nix mehr dazu sagen ;)
 
Gestern kam in den Nachrichten auf FFH jemand zur Sprache, der endlich das gesagt hat, was ich ungefähr denke - Videospiele sind nicht der Auslöser, sondern nur eine Verstärker, wenn man sowieso schon krank im Kopf ist.
Auch hat er gesagt, dass normale Menschen durch spielen gewalthaltiger Spiele nicht psychisch erkranken können, Spiele sind also nicht die Quelle.

Dumm nur, dass das 11 Uhr abends kam, da hört keiner außer ich Radio -.-
 
redbullede am 21.11.2006 11:48 schrieb:
sicher bringts nix. Warum soll man sich mit der wahrheit auseinander setzen, wenn man sie einfach verbieten kann. das das ungefähr so effektiv ist, wie z.b. die NPD zu verbieten geht ja nicht in deren hirne rein. ich will aber trotzdem gta4, killzone, etc. spielen. würden die sich mal mehr mit den ursachen als mit den folgen auseinandersetzen, dann wären auch "killerspiele" kein problem mehr.
 
amigian am 21.11.2006 11:42 schrieb:
das problem ist wohl mehr ein grundsätzliches. die politiker haben ihre hausaufgaben nicht gemacht und sind somit selbst kein vorbild. überhaupt gibt es in der heutigen, perspektivlosen welt kaum noch idole. für viele sind es mittlerweile gangsterrapper, die ihrer vorbildfunktion kaum gerecht werden. wenn ich ich mir z.b. texte von Aggro berlin anhöre, wird mir schlecht. trotzdem ist er ein spiegel unserer gesellschaft.

Deine beiden Posts sind :top:
Sehe ich genauso. Das Problem liegt eher da, wo Leute sitzen, die sich nicht im Geringsten um ihren Auftrag kümmern: Bei den Politikern, die Deutschland und dem deutschen Volk "dienen" müssten. Jedoch lassens sie sich eher von Lobbyisten kaufen und arbeiten gegen das Volk....
Unsere Gesellschaft steht am Abgrund (Harz 4, Arbeistlosigkeit, Perspektivlosigkeit, Hilflosigkeit bei großen Unternehmen, die trotz Milliardengewinnen Mitarbeiter auf die Straße setzen, Umweltveränderung.....)
und unsere Politiker fangen nach einem solchen traurigen Vorfall an, die Schuld dafür bei VIDEOSPIELEN zu suchen :$ :finger2: :rolleyes:

Anscheinend hat die Fähigkeit zum logischen Denken in Deutschland extrem abgenommen, nur wenige scheinen das noch zu beherrschen... aber das sind leider nur Menschen, die in diesem Land der Bekoppten und Bescheuerten nichts zu sagen haben....

Niedersachsen wird eine Bundesratsinitiative starten, um "Killerspiele" zu verbieten. Quelle
Dabei wird vorgeschlagen, die USK abzuschaffen, eine Institution, die beim Jugendschutz in Deutschland, eine Vorreiterrolle für Europa hat.... Stattdessen soll eine "rein staatliche Organisation" für den Jugendschutz sorgen... Was wollen die alten Säcke (niemand unter 45 würde sowas fordern) damit erreichen? Ebenso das in der Initiative angesprochene "Herstellungs- und Verbreitungsverbot" für "Killerspiele"?
Soll hier die deutsche Hip- und Trendy-Spaßgesellschaft auf einer rosaroten Traumwolke gesetzt werden, damit sie weiterhin die Augen vor den gesellschaftlichen Problemen geschlossen hält, damit sich unsere Politiker weiterhin am Volk bereichern können, damit drängende echte Probleme weiterhin mit vorgeschobenen Argumenten auf die "lange Bank" geschoben werden können?

Bei dieser verlogenen, dummen, ignoranten, intoleranten, heuchlerischen Politik kann man echt nur eines:
:$ :$ :$ :$ :$ :$


Zusatz:
Jemand, der das Ganze gut erfasst und aktuell kommentiert ist Volker Pispers.
Zu Hören hier, oder als Download hier.
 
Man kanns auch so sehen werden kleine Kinder die mit Wasserpistolen spielen uch Amokläufer und so seh ich das mit denn Ego-Shootern
 
kopiert aus einem anderen thread zu diesem thema:

podi am 24.11.2006 00:20 schrieb:
Gerade hat es in Österreich wieder ein Massaker in einer Schule
gegeben. Und wie immer: Die Videospiele sind schuld, also weg damit.
Doch eine Frage die nie wer stellt, woher haben die eigentlich ihre
Waffen? Papi ich geh mal in den Supermarkt und hol mir ne Pumpgun,
soll ich auch ein paar Brötchen mitnehmen? Man kann bei uns fast alle
Waffen ganz legal kaufen. Nur wozu braucht man eigentlich eine Waffe?
Zur Selbstverteidigung? (ich hab meinen Colt immer bei mir) Oder gar
als Sport(!)schütze? Jetzt hat man also ein Gewehr und darf es nirgens
verwenden. Naja vielleicht einmal,Liebling ich geh mal kurz zu den
Nachbarn die Uzi ausprobieren. Aber als Erwachsener macht man so
was ja nicht. Die sind j vernünftig und haben keine Egoshooter gespielt.
Nie würden Erwachsene ein Massaker verüben. Aber wer weis, vielleicht
haben manche in den 60zigern heimlich unter der Bettdecke auf der
PS 0,01 Volksmusikanten töten gespielt... (wurde übrigens wegen zu
gewalttätiger Musik später indiziert) Also liebe Kinder bringt schön eure
Maschinengewehr in den Baumarkt zurückt, spielt ab jetzt nur mehr
Pädagogisch wertvolle Spiele (zB wer fängt das Playboyhäschen)
und wascht euch immer schön die Ohren.

p.s. Ich bin 37, spiele am liebsten Killzone und GTA und meine Nachbarn
leben immer noch.

ST-Snake am 24.11.2006 02:21 schrieb:
Und ausserdem wird immer wieder gesagt, dass Minderjährige schon die brutalen Spiele spielen.
Bei solchen fällen sollte man nicht andauernd die Spiele zensieren/entschärfen, sondern man sollte die Eltern dieser Kinder wegsperren. (unterlassene Erziehungs- und Aufsichtspflicht)

ABER NEIN >:| Entschärfen wir doch lieber alle Spiele :finger2: :finger2:




Sorry, wenn ich hier ein wenig überdreht wirke :rolleyes:

Ian442 am 24.11.2006 07:56 schrieb:
Massenmörder... und wer soll daran Schuld sein?

soziale Missstände, sonstige Umstände... :confused: Politker/ Medien.. nein, lieber alles auf die "bösen" Videospieler schieben!
Wenn Videospiele wirklich gefährlich wären, gäbe es jeden Tag an fast jeden Ort, Massemorde.

Die Politiker und Medien brauchen auch nur einen weiteren Sündenbock!! :finger2:

In Deutschland wird sowieso schon am meisten zensiert!

__________________________________
Die sollen aufhören mit ihren Schwachsinn.

und jetzt fröhliches weiterdiskutieren...
 
podi am 24.11.2006 00:20 schrieb:
Gerade hat es in Österreich wieder ein Massaker in einer Schule
gegeben. Und wie immer: Die Videospiele sind schuld, also weg damit.
Doch eine Frage die nie wer stellt, woher haben die eigentlich ihre
Waffen? Papi ich geh mal in den Supermarkt und hol mir ne Pumpgun,
soll ich auch ein paar Brötchen mitnehmen? Man kann bei uns fast alle
Waffen ganz legal kaufen. Nur wozu braucht man eigentlich eine Waffe?
Zur Selbstverteidigung? (ich hab meinen Colt immer bei mir) Oder gar
als Sport(!)schütze? Jetzt hat man also ein Gewehr und darf es nirgens
verwenden. Naja vielleicht einmal,Liebling ich geh mal kurz zu den
Nachbarn die Uzi ausprobieren. Aber als Erwachsener macht man so
was ja nicht. Die sind j vernünftig und haben keine Egoshooter gespielt.
Nie würden Erwachsene ein Massaker verüben. Aber wer weis, vielleicht
haben manche in den 60zigern heimlich unter der Bettdecke auf der
PS 0,01 Volksmusikanten töten gespielt... (wurde übrigens wegen zu
gewalttätiger Musik später indiziert) Also liebe Kinder bringt schön eure
Maschinengewehr in den Baumarkt zurückt, spielt ab jetzt nur mehr
Pädagogisch wertvolle Spiele (zB wer fängt das Playboyhäschen)
und wascht euch immer schön die Ohren.

p.s. Ich bin 37, spiele am liebsten Killzone und GTA und meine Nachbarn
leben immer noch.

Warum sollt ihr es besser haben als wir :confused: :finger:

OMG... dann bekomm ich ja keine Uncut-Versionen mehr aus AT :haeh: :finger2: :B
 
Gestern probierte wieder jemand Counter-Strike im RL zu spielen. Ein kleiner Versager der im Leben keine Freunde hat lief mit ner handvoll Sprengstoff und Waffen durch seine alte Schule und schoss auf ein paar Schüler und Lehrer. Leider war er in seinem „Amoklauf“ genauso ein Versager wie im restlichen leben, und vergeigte ihn auf Eindrucksvolleweise. 6 Menschen leicht verletzt, ein Schüler schwer verletzt durch einen Penis-Durchschuss und 18 Polizisten haben sich beim durchlaufen an einer Rauchbombe eine Rauchvergiftung zugezogen. Am Ende hat er es auch noch geschafft, sich selber umzubringen. Und das ganze mit 4 Handfeuerwaffen, Zwei Nahkampfwaffen und 14 Sprengsätze. Die spektakulärste Meldung an diesem Ort war, dass das SEK es geschafft hat ihren Einsatzwagen an der Ortseinfahrt um nen Baum zu wickeln.

Große Zeitschriften wie die Bild oder der Spiegel bringen schon kurze Zeit danach großartige Berichte drüber und es dauert keine zwei Stunde bis der erste Satz fällt „Er spielte Killer-Spiele“. Ein Kommentar zum Spiegel.de Artikel vom 21.11.2006 „Die wirre Welt der Julia J. des Sebastian B.".


Nach einigen wenigen unwichtigen Punkten (zum Beispiel dass er gerne zur Jagd ging mit seinem Vater, eine Anzeige wegen unerlaubten Waffenbesitz hatte usw.) kommt die Autorin Julia Jüttner gleich zu den wirklich wichtigen Punkten.

Eingestiegen wird mit einem verlink auf Aussagen von Politikern. So zum Beispiel Wolfgang Bosbach (CDU): „Sollte sich tatsächlich herausstellen, dass der 18-jährige Täter sich über einen längeren Zeitraum und intensiv mit sogenannten Killerspielen beschäftigt hat, müsste der Gesetzgeber nun endlich handeln.“

Ich unterstütze den Gedankengang und das Vorhaben von Wolfgang Bosbach und gehe sogar noch einen Schritt weiter. Der Täter fuhr am liebsten in einen Opel Astra zur Schule ebenfalls trug er gerne lange Mantel und hörte gerne Musik. „Sollte sich tatsächlich herausstellen, dass der 18-jährige Täter sich über einen längeren Zeitraum und intensiv mit sogenanntem Autofahren, Kleidungstragen und Musikhören beschäftigt hat, müsste der Gesetzgeber nun endlich handeln.“ Ich wünsche Herrn Bosbach viel Spaß wenn er Nackt auf seinem Maulesel zum Bundestag reitet und dabei nicht mal die 9. Sinfonie von Beethoven hören darf, vielleicht kann er ja sogar eine Reitgemeinschaft mit seiner Kollegin Frau Merkel einrichten.

Ein weiteres sehr spannendes Zitat aus dem Artikel, das ich gerne unterstreichen möchte: „Woher und ob auch er Gefallen an perversen Rollenspielen mit Hinrichtungsszenen oder anderen gewaltverherrlichenden Spielen hat, will er nicht verraten. Der Verdacht liegt nahe.“

Ich finde es sehr gut, dass sich hier an der Journalistischenleitlinie gehalten wurde. "Ob die Spiegel.de-Autorin kleine Kinder frisst und andere Hetzte betreibt, will sie nicht verraten. Der Verdacht liegt nahe.“

Aber gehen wir weiter im Text, immerhin könnte dem Leser bis hierhin noch nicht ganz klar sein, dass die bösen Killerspiele an der Tat schuld sind. „Den Ausgleich fand er in seiner virtuellen Welt, in die er nur wenigen Einblicken gewährte. "Ich glaube, seine Mutter und sein Vater wussten gar nicht, was der so treibt", vermutet Jens.“

Liebe Frau Jüttner, wissen IHRE Eltern was sie so in der „virtuellen Welt“ treiben? Haben sie ihrer Mutter und ihrem Vater erklärt dass sie pauschal Millionen von jugendlichen kriminalisieren? Sie eine Hetze betreiben gegen Computerspiele und ihre Konsumenten und dies alles nur um einige weitere Klicks für ihren Arbeitgeber zu erhaschen? Oder müssen wir nun Gefahr laufen dass sie irgendwann bei Valve in das Hauptquartier laufen und einen Amoklauf sich selber erschießen?

Ansonsten möchte ich hier noch mal ein Wort an alle potentiellen Amokläufer richten. Solltet ihr irgendwann mal, in eurer Schule Amoklaufen und ein paar Leute umbringen weil ihr wirr im Kopf seid, dann verteilt doch bitte die Spiegel Ausgaben des letzten Jahres in eurem Zimmer und eröffnet eine Website wo ihr euch als RIESEN Spiegel-Fan outet und CDU Wähler. Dann legt ihr auf euren Nachttisch eine aktuelle Ausgabe von Mein Kampf „Edmund Stoiber – Privat“ und als Krönung lasst ihr euch vorher Ghandi auf die Brust tätowieren.

Ansonsten warten wir mal auf das weitere Medienecho… wenn Frontal21 uns Computerspieler wieder zwischen Kinderschänder und Hitler stellt und Pro7 behauptet wir töten Schulmädchen im aktuellen Super Mario Teil.
wowszene.de
 
championofnorrath am 24.11.2006 15:39 schrieb:
Also ich denk mal damit dürfte alles gesagt sein ;)
Natürlich ist es vollkommen armselig Videospiele als Auslöser für derartige Gewalttaten hinzustellen und alles andere, was in der Welt momentan so abgeht so einfach abzutun. Ich bin froh dass es auch von offizieller Seite Statements gibt, die versuchen das klarzustellen, aber leider gibt es da immer noch die Masse von Ignoranten, die es einfach nicht einsehen will... Und ja, diese Diskussion wird immer wieder von vorne losgehen, was sie aber nicht weniger wichtig macht.
Was mich angeht: Ich hab x-mal weniger Aggressionen wenn ich vor der Konsole hock als wenn ich mir abends die Tagesschau anschau :$
 
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