Gestern habe ich ca. vier Stnden den MP gezockt und ich bin ganz schön ernüchtert. Nachdem ich jeden neuen Teil geiler fand als den vorgaänger und vor allem Black Ops zwei ziemlich genial fand, ist Ghost auf den ersten Blick ein riesiger Rückschritt. Das Klassensystem ist sehr gut gelungen und die Sache mit den Truppenpunkten finde ich wirklich klasse. auch das Gameplay an und für sich ist typisch CoD. Was das Spiel bisher aber richtig runter zieht sind die Maps. Mein Gott sind die beschissen. die haben absolut keinerlei CoD-Flair. Normalerweise waren CoD Maps relativ kompakte Maps mit klaren Laufwegen. die neuen Maps wirken so als hätte jemand ein deutlich zu großes Rechteck genommen und einfach einen Berg von Unrat reinfallen lassen. anschließend eine Texturtapete mit dem jeweiligen Leveldesign und fertig ist die Map. Es gibt viel zuviele Ebenen, zuviele ecken und deutlich zuviele zugänge. Das sticht dem CoD-Gameplay meiner Meinung nach das Messer in den Rücken. Es gab ja schon immer Camper bei CoD und nie war das wirklich schön, aber die jetzigen Maps fördern diese Spielweise in einem Umfang wie ich es nicht erwartet hätte.
Vielleicht wird das Mapgefühl noch besser, wenn man sie wirklich kennt, aber ich habe gestern auch mit indi gezockt, der es schon ein bissel länger gespielt hatte und auch sein Tenor war eindeutig.
Hier wurde auf Zwang versucht innovative Maps zu erschaffenb, die sich wohl ein bissel an den BF-Maps orientieren sollen. allerdings ging das total nach hinten los. Ich will doch nix weiter als ein normales CoD und nein, da müssen sie gerade den wichtigsten Punkt neben dem Waffenbalancing total versemmeln.
Schade um das geniale Gameplay und das reizvolle Truppen- und Klassenfeature.
PS:
Ich habe dennoch ein bissel spass beim zocken, allerdings deutlich weniger als bei den letzten drei Teilen.