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  1. #1641
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    @Gumbario
    Es geht mir nicht um die historische Bedeutung, sondern eher um Fairness. Es waren halt andere Zeiten.
    Naja, was soll Fairness hier bringen, ist ja nicht so, dass die Spiele Gefühle hätten. Wenn ich einfach nur wissen will, welches Spiel objektiv das bessere ist, muss ich alle gleich bewerten und wenn ich sage, es ist unfair damalige mit heutigen Spielen zu vergleichen, mache ich das ja wieder an einem geschichtlichen Kontext fest (oder streng genommen erstmal nur von der Plattform, kann ja auch DS-Spiele mit Gamecube-Spielen vergleichen).
    Da verstehe ich immer noch nicht, in werlcher Situation ich etwas davon habe, andere Maßstäbe an Spiele anzusetzten.

  2. #1642
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    @Skeletulor64
    Ich pauschalisiere ja nicht, das interpretierst du hinein.
    Wir wollen uns in diesem Thread alle nicht so ganz auf ein Statement festnageln lassen, hab ich immer wieder das Gefühl.

    Gut, ich hab's eindeutig so herausgelesen. Aber wenn du anderer Meinung bist, nehm ich das gern zur Kenntnis.

    Viele Sachen waren früher einfach neu, fühlten sich zunächst vielleicht nicht so schlecht an, wie aus heutiger Sicht. Daher finde ich dass man viele alte Spiele nicht nach heutigen Maßstäben bewerten kann.
    Was Grafik betrifft. Schönheit liegt im Auge des Betrachters, und ist zudem vergänglich. Spielspaß und Spielbarkeit sind wichtiger.
    Also, ich mache das gerne und finde es, genauso wie Gumbario, auch schlicht sinnvoll. Manche Spiele machen mir auch heute noch ähnlich Spaß wie damals, andere hingegen waren mal spaßig und sind es heute nicht mehr. Passiert. Aber ich finde es gut zu wissen, welche Spiele ich mittlerweile nochmal durchspielen kann oder sollte und welche ich getrost mit der schönen Erinnerung im Schrank stehen lassen kann.

    @3D Marios
    Daran kannst du dich erinnern? Seh ich tatsächlich so. Ich bevorzuge 2D JnRs.
    Klar doch, ich bin halt ein guter Zuhörer aufmerksamer Leser. Ist aber auch noch nicht so lange her, als das Thema irgendwo aufkam.

    ––––––––––

    Zitat Zitat von Gumbario Beitrag anzeigen
    Wenn die "pauschale" Aussage lautet "SNES-(2D-)Spiele sind tendentiell besser gealtert als N64-(3D-)Spiele" finde ich sie absolut vertretbar und bin da ja anscheinend auch nicht der einizge hier.
    Tendenziell... das wird mir auch schon wieder zu schwammig jetzt. Hab ich ja oben schon gesagt.

    Es gibt solche und solche, das ist dann wohl unser Fazit. Wisst ihr, wenn ich nur an irgendwelche Gurken denke, dann glaub ich euch sofort, dass die Grafik vom N64 euch heute fertigmacht. Umgekehrt sind da aber genauso wie auf dem SNES welche, die zumindest gemäß ihrer Grafik problemlos spielbar sind. Ob sie Spaß machen, sei mal dahingestellt.

    Wäre für mich zumindest kein Problem, mit einer speziellen Meinung der Einzige zu sein. Und die Mehrheit hat ja auch nicht automatisch recht.
    ... zumal sich hier sehr viel am eigenen Geschmack orientiert und es nicht unbedingt ein "richtig" oder "falsch" gibt.

    Spielbarkeit ist nahe dran, wobei ich einfach von der Gesamtqualität der Spiele ausgegangen bin. Und da verlieren frühe 3D-Spiele in mehreren Bereichen wie wirklich unschönen Charaktermodellen, niedrigen Framerates und schlechter Kameraführung gegen 2D-Spiele der SNES Generation.
    Kommt auf das jeweilige frühe 3D-Spiel an, der Meinung bin ich nach wie vor. Wenn ich mal N64-Spiele bis zur Jahrtausendwende ausgrabe, dann finde ich so einige Spiele, die ziemlich unproblematisch sind, was die von dir genannten Aspekte betrifft.

    Natürlich kann ich nicht bestreiten, dass 2D-Spiele solche Probleme meistens sowieso gar nicht haben.

    Wie kannst du so über den klar schönsten Grafikstil aller Zeiten reden?
    Wovon redest du bitte?

    Preisgestaltung wird nunmal nicht am Entwicklungsbudget festgemacht, das war schon immer so und Octopath verdient es da nicht wirklich alleine genannt zu werden. Ist sicher ein interessantes Thema mit absurd vielen für die Preisgestaltung relevanten Faktoren, dass hier wohl niemand zu 100% durchblickt.
    Ich hab's nicht gespielt, ist wohl klar durchgeklungen. Nur kann kann ich's nicht verstehen, was dieses Spiel so arg von anderen Indie-Titeln unterscheidet, die zu deutlich geringeren Preisen angeboten werden. Zumal es bei weitem nicht makellos gewesen sein soll. Aber da will ich mich mal zurückhalten. Hab mir nur ein paar Reviews angeschaut.

    Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass es zu dem Preis angeboten wird bei dem am meisten Gewinn erwartet wird und Octopath war in den Augen vieler Spieler nunmal den Vollpreis wert, so auch in meinen, ich hatte 150 Stunden guten Spaß mit dem Spiel und bin generell unheimlich dankbar dafür, dass jemand es gewagt hat, ein umfangreiches RPG in solch einem Grafikstil zu entwickeln.
    Ja, das glaub ich natürlich auch gern. Ich will ja auch nicht behaupten, dass niemand sowas haben will. Ist ja durchaus klar, dass es ne Fanbasis für solche Titel gibt und man sich dann ggf. auch sehr drüber freut.

    Um die Beliebtheit des Grafikstils geht es mir ja auch nicht. 2D hat durchaus was, kann und will ich nicht leugnen.

    Meine Zustimmung. So ein tabuisierendes Wort wie "dürfen" hat da nichts verloren. Ich kann alte Spiele modernen gegenüberstellen und nach heutigen Kriterien vergleichen wenn ich will (und es ist meiner Meinung nach auch nur sinnvoll dies ständig zu tun) und wenn dabei herauskommt, dass das alte Videospiel - oh Wunder - schlechter wegkommt, dann ist das nun eben so. Die historische Bedeutung eines Spiels ist wichtig und sollte nicht unter den Tisch gekehrt werden, aber mit der Qualität des Spiels hat dies meiner Meinung nach rein gar nichts zu tun.
    Richtig.

    Und um das jetzt nochmal auf die 2D vs. early 3D-Debatte zu beziehen:
    Frühe 3D-Spiele haben häufig erhebliche Mängel in den oben angesprochenen Bereichen Charakter- und Umgebungsmodelle, Framerate, Kameraführung, Gebietsgröße, ... . Diese wurden zu ihrer Zeit vom Unwissen, wie es besser gehen sollte und dem generellen Wow Effekt von, nunja, 3D eben überschattet, und sind mit den letzten Gererationen immer mehr ins Licht getreten. Gute 2D Spiele aus der SNES-Ära dagegen haben diese Probleme überhaupt nicht, sehen auch heutzutage (teilweise) hübsch aus, und haben funktionierendes und weitgehend optimiertes Gameplay, das dem Spieler nicht zu quasi jedem Zeitpunkt die Grenzen der Technik vors Gesicht hält.
    Immer diese ominösen frühen 3D-Spiele. Habt ihr da auch sowas wie Super Mario 64, Ocarina of Time und Banjo-Kazooie im Kopf oder von welchen Spielen sprechen wir da eigentlich die ganze Zeit? Mir fällt die Diskussion auch deshalb so schwer, weil mir die Exemplarität fehlt. Das ist alles so wenig anschaulich und greifbar.
    Nennt mal bitte ein paar Titel mit all diesen Problemen; solche, die früher gut waren und jetzt furchtbare Schwächen haben, die sie quasi unspielbar machen.

    ––––––––––

    Zitat Zitat von gamechris Beitrag anzeigen
    Da sind wir uns ja eh einig. Was du vorher geschrieben hast hat sich so angehört als könntest du nicht nachvollziehen, warum 2D-Grafik heute noch jemand geil finden kann und im Gegenzug die meisten N64-Grafik nicht mehr ansehen können. Das Grafik nicht unbedingt was mit Spielspass zu tun hat ist ein separates Thema.
    Gut, dass ich dazu gerade schon was geschrieben hab. Nein, niemals meinte ich das so. Ich finde manche 2D-Spiele auch ziemlich geil, natürlich. Nur verstehe ich nicht, weshalb N64-Spiele heutzutage nicht mehr spielbar sein sollten. Sicher gibt's da einige, die unangenehm werden. Aber die Grafik der Spiele, die ich noch im Gedächtnis hab und die ich als Klassiker ansehe, die ist kein Dorn im Auge.

    Was deine große Frage betrifft: Das kann ich ned so einfach erklären.
    Dachte auch nicht, dass man in ein, zwei Sätzen da ne Antwort findet.

    Wenn ich jetzt so spontan drüber nachdenke könnte ich sagen, es muss was haben, was entdecken kann. Das kann eine Welt sein, die man erkundet (Open World-Spiele) oder Sachen die man freischaltet (Forschung bei X-Com beispielsweise oder aufwertbare Waffen und Gegenstände bei anderen Spielen). Aber das bringt andererseits auch nichts, wenn die Steuerung mies ist oder die Atmosphäre. Da gibt's viele Stellschrauben die passen müssen. Aber der erste Punkte macht für mich halt den Unterschied aus zwischen einem Spiel, das einmal durchspiele oder ein Spiel, dass ich hunderte Stunden spiele.
    Okay, plausibler Punkt. Kann ich erst mal nicht viel sagen.

    Bin sogar der Meinung, dass unterschiedliche Faktoren ausschlaggebend sein können. Bei manchen Spielen bleib ich dran wegen des Gameplays, bei anderen ist es die Story, dann wiederum die Atmosphäre, obwohl der Rest vielleicht nicht so super ist... aber die Grafik ist es definitiv nicht. Glaube, die Grafik allein hat mich noch nie richtig bei der Stange gehalten. Dann würd ich höchstens davon ausgehen, die Grafik bedingt in seltenen Fällen die Atmosphäre – wenn mal ein grafischer Meilenstein kam. Aber da kam dann meistens auch die passende Inszenierung hinzu.

    Auf den Entdeckungsaspekt wäre ich so spontan nicht mal gekommen. Obwohl das bei mir nicht selten ein wichtiger Grund ist, ein Spiel gut zu finden, glaube ich.


    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    @Gumbario
    Es geht mir nicht um die historische Bedeutung, sondern eher um Fairness. Es waren halt andere Zeiten.
    Zitat Zitat von Gumbario Beitrag anzeigen
    Naja, was soll Fairness hier bringen, ist ja nicht so, dass die Spiele Gefühle hätten. Wenn ich einfach nur wissen will, welches Spiel objektiv das bessere ist, muss ich alle gleich bewerten und wenn ich sage, es ist unfair damalige mit heutigen Spielen zu vergleichen, mache ich das ja wieder an einem geschichtlichen Kontext fest (oder streng genommen erstmal nur von der Plattform, kann ja auch DS-Spiele mit Gamecube-Spielen vergleichen).
    Da verstehe ich immer noch nicht, in werlcher Situation ich etwas davon habe, andere Maßstäbe an Spiele anzusetzten.
    Hehe. Ganz trocken. Aber ich stimme Gumbario zu.


    ––––––––––


    Da ist mir gerade noch was aufgefallen. Nochmal kurz zu diesem Thema. Günstiger als normalerweise im Geschäft.

    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite überzeugt mich das Argument, Digitalkäufe seien zu teuer, auch nicht wirklich. Wenn man die Augen aufhält, bezahlt man vielleicht direkt zum Release mal den Vollpreis im Store, während man vor Ort billiger dran ist. Das ist aber auch die einzige Baustelle – zum Release.
    Ansonsten kommt innerhalb der ersten Monate doch fast immer ein Wochenangebot oder ne Preissenkung in ähnlicher Form.
    http://www.videogameszone.de/PlaySta...Ops-4-1269131/

    49 Euro also so kurz nach Release. Realistische Vorschläge mal bitte: Wie viel dürfte das denn jetzt kosten, damit ein Großteil der Downloadgegner nicht mehr aufmuckt und lauthals grölt, das sei zu teuer? Die Preisvorstellung würde mich mal interessieren.
    Geändert von Skeletulor64 (12.11.2018 um 16:24 Uhr)
    Holt ihn euch, Jungs!


  3. #1643
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    Was mir vorhin so gekommen ist, was ich gerne für Switch hätte:

    Ein paar Grafik-Remakes (nicht Remasters) von N64-Games

    Super Mario 64 HD+
    (incl der DS Inhalte, außer vielleicht die seperaten Mini-Games)
    Super Mario 64 ist immerhin über 20 Jahre alt und die DS-Version auch schon über 10 Jahre.
    Muss grafisch nichtmal Mario Odyssey Niveau haben, mir würde schon die Grafik von 3D World oder Galaxy, aber in HD ausreichen.

    Donkey Kong 64 HD
    Donkey Kong 64 wird 2019 auch 20 Jahre alt, wäre doch ein passender Anlass. Retro-Studios ich hör dich trapsen.

    Wären beide Instant gekauft, aber sowas von.
    FxGa hat "Gefällt mir" geklickt.


  4. #1644
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    ein dk64 remake wäre nun wirklich mal der absolute wahnsinn. genau zu solchen meilenstein der videospiel geschichte will ich remakes haben... dürfte lizenz technisch ja auch kein problem sein, oder?

  5. #1645
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    Zitat Zitat von Gumbario Beitrag anzeigen
    Naja, was soll Fairness hier bringen, ist ja nicht so, dass die Spiele Gefühle hätten. Wenn ich einfach nur wissen will, welches Spiel objektiv das bessere ist, muss ich alle gleich bewerten und wenn ich sage, es ist unfair damalige mit heutigen Spielen zu vergleichen, mache ich das ja wieder an einem geschichtlichen Kontext fest (oder streng genommen erstmal nur von der Plattform, kann ja auch DS-Spiele mit Gamecube-Spielen vergleichen).
    Da verstehe ich immer noch nicht, in werlcher Situation ich etwas davon habe, andere Maßstäbe an Spiele anzusetzten.
    War ja nicht ganz ernst gemeint.

    Ich spiele gerne Retro, und finde nunmal, dass viele Games heute noch gut spielbar sind.

    Und mal direkt ne Frage . Viele sagen dass Ocarina das beste Zelda ist, und vielleicht das beste Spiel aller Zeiten ist. Wenn es dann nach heutigen Maßstäben bewertet würde, ist es dann vom Thron gestoßen worden? Müssen wir den Titel an ein aktuelles Spiel vergeben?

    Edit :@Skeletulor64
    Das Spiel hätte von Anfang an 39 kosten sollen.
    Geändert von paul23 (12.11.2018 um 18:11 Uhr)

  6. #1646
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    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Wovon redest du bitte?
    Na von Octopath, ist doch klar.

    Tue mir ja ehrlich gesagt echt schwer mir vorzustellen, wie jemand Octopaths Grafikstil sieht und nicht sofort in romantisches Seufzen verfällt.

    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Immer diese ominösen frühen 3D-Spiele. Habt ihr da auch sowas wie Super Mario 64, Ocarina of Time und Banjo-Kazooie im Kopf oder von welchen Spielen sprechen wir da eigentlich die ganze Zeit? Mir fällt die Diskussion auch deshalb so schwer, weil mir die Exemplarität fehlt. Das ist alles so wenig anschaulich und greifbar.
    Nennt mal bitte ein paar Titel mit all diesen Problemen; solche, die früher gut waren und jetzt furchtbare Schwächen haben, die sie quasi unspielbar machen.
    Ja, geht hier - bei allen Beteiligten der Diskussion soweit ich das überblicke - primär um Spiele der 5. Generation, also N64 und PS1 (und wohl was immer Sega da getrieben hat, das offensichtlich völlig vorbei an meiner ignoranten Wenigkeit ging). Die auch schonmal erwähnten SNES-Spiele mit Mode-7- oder Polygonengrafik und ähnliche Kandidaten sind natürlich noch schlimmer betroffen.
    Dass irgendetwas unspielbar sei habe ich jedenfalls nie behauptet, dafür hatte ich in den letzten Jahren auch viel Spaß mit Mario 64, DK64 und Majora's Mask, aber dass diese Spiele heute in Bereichen stark überholt sind und das auf Kosten der Spielerfahrung geht, finde ich eigentlich ziemlich offensichtlich. Bei Mario 64 hat die Kamerasteuerung z.B. echt nichts besseres als ein "grausam" verdient.

    Gibt natürlich auch N64-Spiele, die heute besser dastehen, z.B. Paper Mario mit seinem simplen Grafikstil und ruhigen Kameraführung.



    Zitat Zitat von LOX-TT Beitrag anzeigen
    Was mir vorhin so gekommen ist, was ich gerne für Switch hätte:

    Ein paar Grafik-Remakes (nicht Remasters) von N64-Games

    Super Mario 64 HD+
    (incl der DS Inhalte, außer vielleicht die seperaten Mini-Games)
    Super Mario 64 ist immerhin über 20 Jahre alt und die DS-Version auch schon über 10 Jahre.
    Muss grafisch nichtmal Mario Odyssey Niveau haben, mir würde schon die Grafik von 3D World oder Galaxy, aber in HD ausreichen.
    Für ein SM64-Remake wäre die Zeit wohl echt reif. Ich behaupte mal, das könnte auch ganz gut in Nintendos Releaseplan passen. Ein Odyssey-Nachfolger würde wohl potentiell nicht so gut weggkommen wie der erste Teil, da Dinge etwas repetetiv werden könnten. Nintendo ist eh nicht so der Fan von direkten Fortsetzungen ihrer großen Eigenproduktionen und sie lieben ihre Unberechenbarkeit über alles, ein völlig anderes Konzept für ein zweites 3D-Mario auf der Switch scheint mir auch unwahrscheinlich, da könnte ein SM64-Remake ganz gut in die zweite Lebenshälfte der Switch passen.



    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Ich spiele gerne Retro, und finde nunmal, dass viele Games heute noch gut spielbar sind.
    Ich spiele wohl auch schon seit geraumer Zeit mehr Spiele die über 5 Jahre alt sind (und dann aus allen möglichen Epochen), als aktuelle. Gibt halt so viele schöne Spiele die es wert sind nachzuholen (dazu wollen einige immer mal wieder durchgespielt werden). In das Genre der westlichen/PC-Rollenspiele z.B. kam ich das letzte Jahr über erst richtig rein.

    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Und mal direkt ne Frage . Viele sagen dass Ocarina das beste Zelda ist, und vielleicht das beste Spiel aller Zeiten ist. Wenn es dann nach heutigen Maßstäben bewertet würde, ist es dann vom Thron gestoßen worden? Müssen wir den Titel an ein aktuelles Spiel vergeben?
    Bin da vielleicht die falsche Person, denn ich fand OoT ja nie nahe am besten Spiel überhaupt, da finde ich den direkten Vorgänger (A Link to the Past), den anderen großen Meilenstein der Plattform (SM64), den Nachfolger (Majora's Mask), das große Aushängeschild der Gegenplattform (Final Fantasy VII) und das stark danach strukturierte Spiel (Twilight Princess) ja allesamt besser.

    Macht meiner Meinung nach auch eher wenig Sinn in Gemeindschaftsarbeit ein bestes Spiel entscheiden zu wollen, das ist zu sehr Geschmackssache und (der Punkt wird auffallend selten erwähnt) eigentlich jeder Spieler hat nicht mal annähernd alle Spiele gespielt, die einigermaßen häufig für den Titel nominiert werden.

    Wohl auch relevant zu dem Thema: Meine absoluten Top 3 der Videospiele sind mittlerweile allesamt aus der momentanen Konsolengeneration (100 Internetpunkte wer sie errät), insofern würde ich sagen Spitzenleistung bei der Videospielentwicklung ist heutzutage höher als je zuvor und vielleicht nichtmal seltener. Aber letztenendes ist und bleibt dies massive Geschmackssache.

    ----------------------

    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Die Frage bleibt bestehen und da wir passenderweise gerade im allgemeinen Thread sind, frage ich einfach alle:

    Welches ist das Hauptkriterium für Spielspaß?

    Mir geht's um eure Meinung, eure Erfahrungen über die Jahre/Jahrzehnte hinweg. Und natürlich auch im Hinblick darauf, heutzutage noch Spiele auf Retro-Konsolen zu spielen.
    Ohje, der nächste Riesenklopper von einem Thema.

    Also, ich würde sagen es gibt einige Hauptkategorien warum mir Videospiele gefallen:
    1. Der künstlerische Aspekt
    Jetzt nicht im Sinne von krass philosophischen und tiefgehenden Geschichten und progressiv/abstrakter Musik oder Design, sondern ganz allgemein fallen für mich starke Charaktere, Haupt- und Nebenstorys, Charakterinteraktionen, Eastereggs, 4th Wall Breaks und Anspielungen aller Art, Spielwelt aus Design- und Gamplayperspektive, Soundtrack, Atmosphäre und ähnliches darunter. Würde ich als den für mich mit Abstand wichtigsten Teil bezeichnen.

    2. Spielkomfort
    Quality of Life Aspekte wie funktionale Menüführung, schnelle Ladezeiten und Restarts nach Toden oder eine Steuerung die sich griffig anfühlt fallen darunter, Bugfreiheit, Production Value, also z.B. Voice Acting und die Qualität dessen sowie Lippensynchronisation, Motion Capturing und ähnliches.

    3. Reizbefriedigung
    Effecktgewitter, fette (Finisher-)Animationen, Spielmechaniken die einen ständig (ohne wirklich was getan zu haben) belohnen, Fanservice und Gimmick-Innovationen wie stereoskopisches 3D, Bewegungssteuerungs-Spielereien und ähnliches sowie grafische Wucht allgemein (teilweise Überlappungen mit Punkt 2).

    4.Kompetetiver Aspekt
    Wie ihr vielleicht wisst, habe ich über 2000 Stunden Spielzeit in Smash 4 Wii U und die kommen fast ausschließlich aus skillbasierten 1-on-1-Kämpfen. Der Punkt unterteilt sich in das faszinierende Gefühl in einem Spiel (für sich selbst) immer besser zu werden und die (hoffentlich hoch gesetzten) Grenzen des Spiels auszuloten, und in das befriedigende Gefühl (einem selbst bekannte) Meschen im direkten Aufeinandertreffen zu schlagen. Für mich steht dieser Grund Videospiele zu spielen in krassem Kontrast zu Punkt Nummer 1 und es fühlt sich an, als wäre diese Art von Zocken nichtmal das selbe Hobby wie Punkt 1.


    Und der gute alte Rückbezug zu den N64-Spielen (mein Deutschlehrer wäre stolz auf mich gewesen):
    Punkt 1 ist in diesen vorhanden, von Punkt 2 und 3 sind heutzutage eher nur noch Trümmern übriggeblieben; Punkt 4 für die Diskussion eher irrelevant.




    Und wo ist eigentlich der Revolvermeister wenn es mal interessant wird?

    Edit: Oha, wie gerufen! Er ist hier schon am rumliken.
    Geändert von Gumbario (12.11.2018 um 22:06 Uhr)

  7. #1647
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    Also meine Meinung: frühe 3D-Spiele altern grafisch rapide schlechter als 2D-Spiele.
    Ein gutes Beispiel: Turok fürs N64, unfassbare Sichtweite, ordentlicher Nebel
    (Wie bereits in dieser Diskussion angedeutet, hatte der N64 auch den Spitznamen Nebelwerfer oder Nebelmaschine).
    Dahingegen schauen die meisten 2D-Spiele immer noch gut, oder je nachdem sogar fantastisch aus. Ich sage nur LucasArts!
    Teilweise kommt es aber auch darauf an, wie es designt wurde, Nintendo und seine Spießgesellen sind ganz raffiniert darin, ihren Spielen etwas zeitloses zu verleihen, das irgendwie besser altert. Ich bin mal so wagemutig, dies auf ihr Talent zurückzuführen.
    Bei vielen anderen Produktionen schaut es jedoch ganz anders aus. Erinnern wir uns doch nur an Sachen wie South Park (das Spiel fürs N64, bei dem man sich mit gelben Schneebällen beschmeißt), oder ganz schlimm: die Playstation, diese revolutionäre 32-Bit-Konsole! Tomb Raider, Metal Gear Solid, etc. haben eine ganz furchtbare 3D-Grafik, die schrecklich gealtert ist. Matschig und kantig. Kein Vergleich zu den detaillierten 2D-Grafiken dieser Zeit. Deswegen war man damals auch etwas skeptisch bezüglich 3D als zukunftsweisende Offenbarung. Vieles sah damals schon beschissen aus. Und einiges sieht heute beschissen aus.
    Tim Schafer hat zum Beispiel für das geniale Grim Fandango bewusst diesen Pappmaché-Look für die Figuren gewählt, weil 3D damals irgendwie immer ein bisschen danach aussah (wie er in den Audiokommentaren von Grim Fandango Remastered erwähnt hat). Ein fantastisches Beispiel dafür, wie die Berücksichtigung technischer Restriktionen die Arbeit kreativ beeinflussen und sogar beflügeln. Grim Fandango sieht heutzutage trotzdem nicht wirklich schön aus. Ist aber immer noch relativ gut gealtert, finde ich.

    2D hat es glaub ich in der Hinsicht von Natur aus leichter. Etwas so minimalistisches wie Pong kann zum Beispiel gar nicht altern, finde ich. Wenn man jetzt aber alte Telespiele hernimmt, mit seinen grellen Farben und groben Formen, das sieht hingegen trotz 2D echt bescheiden aus. Es ist entweder spürbar gealtert, oder sah damals schon furchtbar hässlich aus.

    Ich bin mir übrigens unsicher, ob die Ansprüche wirklich gestiegen sind, zumindest von Leuten wie uns, für die Videospiele eine Herzensangelegenheit darstellen. Komplexer ist wie ich finde, nicht automatisch besser (und sei es noch so beeindruckend). Ich finde, gerade die Einfachheit einiger Spiele unheimlich anziehend. Ocarina of Time, das ja im Prinzip fast alles auf Anhieb richtig gemacht hat, ist da das beste Beispiel.
    Ich bin mir persönlich auch unsicher, ob Red Dead Redemption 2 seinem Vorgänger wirklich überlegen ist, den ich mit seiner kompakten, direkteren Art, und seiner viel zielgerichteteren Handlung irgendwie stimmiger fand, als der undurchsichtige Nachfolger, der aber auf seine Art ebenfalls genial ist und neue Maßstäbe setzt.
    Denn letztendlich haben viele Spiele das Ziel Ordnung ins Chaos zu bringen, oder fördern zumindest diesen Impuls im Spieler. Siehe Titel wie Tetris oder Pac-Man, bei denen dieses Prinzip offensichtlich ist. Aber auch bei weniger naheligenden Spielen wie Dishonored, Skyrim, oder Shadow of Mordor. Spiele, bei denen ich die Spielwelt (oder die jeweiligen Level), die sich zunächst in einem Zustand des Chaos befinden gemäß den Regeln des Spiels ordne.
    In Dishonored erledige ich sauber alle Wachen und schleife sie in irgendeine kleine Kammer (das werden die meisten von uns sicherlich in irgendeinem Spiel schon mal gemacht haben!), in Skyrim arbeite ich Quests ab, räume sämtliche Wertgegenstände aus, bis irgendwann die Spielwelt abgearbeitet ist (was sehr, sehr lange dauern kann), in Shadow of Modor räume ich die gegnerische Ork-Armada auf, und ersetzte sie durch meine eigenen umgedrehten Orks.

    Dieses Aufräumen zieht sich durch sämtliche Spiele (auch Speedrunning fällt auf eine gewisse Art darunter): das Durchschauen der Systeme, und letzendliche Ausnutzen. In Red Dead Redemption wusste man irgendwann, mühelos die jeweiligen Tiere aufzuspüren, bestimmte Reaktionen beim Poker hervorzurufen, und anderen Firlefanz. Instinktiv hat man die verborgenen Algorithmen verstanden und verinnerlicht, und Taktiken entwickelt, die diese ausnutzen und mit denen man möglichst effizient und elegant durch das Spiel kommt. Letztendlich ist alles im Kern Tetris (wenn ich das so plakativ sagen darf).

    Was ich damit persönlich sagen möchte: ich bin mir unsicher, ob sich das Gameplay in alten Spielen wirklich abnutzt. Natürlich sind wir die bequeme Steuerung von modernen Spielen gewöhnt, und diese Gewöhnung schreckt uns wohl auch zunächst ab, wenn wir was altes Spielen. Aber ich glaube, dass die meisten von uns, womöglich sogar wir alle, uns nicht nur in die alte Steuerung reinfuchsen können, sondern dem dann sogar noch etwas abgewinnen können, da es doch irgendwie das Spiel bereichert und auch komplettiert. Und dazu zähle ich sowohl die überladene Steuerung eines Metal Gear Solid (meinetwegen auch das Gamecube-Remake, das dies auf die Spitze treibt!), als auch die krampfhafte in Eternal Darkness!
    Und was wären die David-Cage-Machwerke denn ohne ihre furchtbaren Quick-Time-Events und fragwürdigen Steuerungskonzepte, mit denen man die Figuren mit Ach und Krach durch die zumindest wunderschön aussehenden Filmkulissen lotst mit arger Not und Mühe? Und Ocarina of Time ist auch im Jahre 2018 noch perfekt spielbar! (Aber der N64-Controller war schon immer Dreck.)

    Mein Standpunkt kurz zusammengefasst:
    Die Grafik altert: bei frühem 3D stark, bei spätem 2D kaum.
    Das Gameplay aber eher weniger.

    Edit:
    Zitat Zitat von Gumbario Beitrag anzeigen
    Und wo ist eigentlich der Revolvermeister wenn es mal interessant wird?

    Edit: Oha, wie gerufen! Er ist hier schon am rumliken.
    Geändert von Revolvermeister (12.11.2018 um 22:06 Uhr)
    Beefi und Skeletulor64 haben "Gefällt mir" geklickt.
    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Wuuuhh, Risiko. Ein Rebell. Die Anarchie bricht aus!!
    Spoiler:

  8. #1648
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Ankylo
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    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Tut mir ja leid, aber irgendwie nervt's mich mittlerweile fast schon: NES und SNES werden gelobt, N64 kriegt wieder eins auf die Schnauze.
    Oh je, so habe ich dies alles doch gar nicht gemeint. Was habe ich nur angerichtet?

    Kurz und bündig meinte ich damit die technischen Aspekte. Die Polygone sind eben heute nicht mehr so hübsch wie 2D-Sprites. Deshalb ist auf den ersten Blick heutzutage ein Super Mario 64 wohl auch abschreckender als ein Yoshi's Island, das übrigens gegenüber Super Mario World auch das deutlich bessere Spiel ist, dies aber nur am Rande.

    Bezüglich des Themas Ocarina of Time verweise ich ganz frech auf Der Nintendo Podcast #8: Ocarina of Time - Das beste Zelda? sowie meinen dazugehörigen Beitrag. Generell ist es sehr schwer bedeutsame Spiele im heutigen Kontext zu sehen. Würde Ocarina of Time 1:1 heute so erscheinen, dann wäre es nach heutigen Maßstäben sicherlich nicht dieses Meisterwerk von 1998.
    Allerdings wenn ich die Spiele betrachte, die davor und zu dieser Zeit erschienen sind, dann ist es ein absolutes Meisterwerk. Allein die ganzen Funktionen und Elemente, die eingeführt worden sind und später adaptiert worden sind. Die Zielerfassung wurde hierdurch ein Standard. Ein direkter Vergleich zu einem Breath of the Wild, Twilight Princess oder von mir aus God of War oder Horizon: Zero Dawn ist äußerst schwierig. Trotzdem finde ich es auch heute noch fantastisch und funktioniert auch heute noch.
    Ähnlich verhält es sich mit Half-Life, die auf dem PC ebenfalls für Revolutionen gesorgt haben. Aus heutiger Sicht ist es nichts besonderes, aber die Gravity Gun war ein seinerzeit eine Überraschung. Ein James Bond Golden Eye oder Turok war zur damaligen Zeit auch ein sehr gutes Spiel, ist aber in der Originalversion einfach schlecht gealtert.


    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Welches ist das Hauptkriterium für Spielspaß?
    Da Spielspaß ein absolut subjektives Empfinden ist, kann man dies allgemein nicht beantworten. Es kommt, zumindest bei mir, auf das jeweilige Spiel.

    Um ein paar Aspekte zu nennen, werfe ich einfach ein paar Begriffe in den Raum. Natürlich steht das Gameplay im Fokus, aber ebenso wichtig finde ich Handlung, Atmosphäre, Authenzität, Emotionalität, Charakterzeichnung, Interaktionen zwischen den Charakteren, Darstellung der Spielthemen, Grafikeffekte, Musik oder eben kleinere Dinge wie Ludonarrative Dissonanz, Realismus oder Gestaltung der Spielwelt.

    Während ich bei einem The Legend of Zelda, nie besonders großen Wert auf Handlung oder Charakterzeichnung lege, sind diese Punkte bei einem Rollenspiel wie Mass Effect oder The Witcher essentiell. Ein Assassin's Creed oder generell Spiele mit historischem Setting hingegen, brauchen zwingend ein hohes Maß an Authenzität.

    Natürlich kann kein Spiel alle Punkte bedienen, weshalb man immer Abstriche machen muss. Life is strange halte ich nach wie vor für eines der besten Spiele der letzten Jahre, obwohl es praktisch kein Gameplay bietet. Dafür überzeugt es mit seinen Charakteren, etwas das David Cage nie schafft (David Cage-Diss CHECK), Emotionalität und einer tollen Handlung. Ein Super Mario hingegen benötigt von alldem kaum etwas, sondern hier genügen ein fantastisches Gameplay, bunte Spielwelt und eine untermalende Musik, um mir Spielspaß zu bereiten. Hoffe es wird zumindest ein wenig klar, was ich meine.


    1933/34 | 1937/38 | 1960/61 | 2009/10 | 2012/13 | 2014/15

  9. #1649
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Und mal direkt ne Frage . Viele sagen dass Ocarina das beste Zelda ist, und vielleicht das beste Spiel aller Zeiten ist. Wenn es dann nach heutigen Maßstäben bewertet würde, ist es dann vom Thron gestoßen worden? Müssen wir den Titel an ein aktuelles Spiel vergeben?

    Edit :@Skeletulor64
    Das Spiel hätte von Anfang an 39 kosten sollen.
    1) Ist einerseits ja ne pure Geschmacksfrage und damit ne Frage der persönlichen Präferenzen, auf welche Aspekte man besonders Wert legt. Und andererseits sehe ich mich nicht imstande, das Spiel aktuell zu bewerten, weil ich es einfach liebe und weil eine meiner ältesten Videospielerinnerungen daran geknüpft ist. Da gerate ich eben nach wie vor ins Schwärmen. Glaube, das müsste einfach jemand beurteilen, der völlig nüchtern an die ganze Materie herantritt. Und damit meine ich keinen 12-Jährigen, der im Videospielstrudel von 2018 steckt – der würde eh sein Call of Duty nehmen –, sondern jemanden von außen. Allerdings müsste man sich dann fragen, wie der beurteilen soll, wenn er keine Ahnung von Spielen hat.
    Da bleibe ich bei "Geschmackssache".

    (Trotzdem Blasphemie, dass Galaxy bei GameRankings.com seit gut 10 Jahren vor Ocarina of Time thront. )

    2) 39? Joa, das klingt schon vernünftiger. Aber hey, es ist wie bei FIFA. Paar Veränderungen und die Leute kaufen's eben wieder und zocken es natürlich regelmäßig über ein Jahr hinweg. Was will man da machen? Wenn man's auf ein Jahr hochrechnet, ist der Preis ja fast schon fair.


    Zitat Zitat von Gumbario Beitrag anzeigen
    Tue mir ja ehrlich gesagt echt schwer mir vorzustellen, wie jemand Octopaths Grafikstil sieht und nicht sofort in romantisches Seufzen verfällt.
    Joa, ist völlig an mir vorbeigezogen. Und lässt mich ziemlich kalt.

    Bin da vielleicht die falsche Person, denn ich fand OoT ja nie nahe am besten Spiel überhaupt, da finde ich den direkten Vorgänger (A Link to the Past), den anderen großen Meilenstein der Plattform (SM64), den Nachfolger (Majora's Mask), das große Aushängeschild der Gegenplattform (Final Fantasy VII) und das stark danach strukturierte Spiel (Twilight Princess) ja allesamt besser.
    Lächerlich.

    Ne, ich muss mal eins dazu sagen: Ich hab die Frage schon nicht verstanden. Aber eins muss ich noch sagen, und der Meinung war seinerzeit sogar die N-Zone-Redaktion, meine ich mal: Banjo-Kazooie ist fast besser als Super Mario 64. Obwohl SM64 natürlich ein Meilenstein ist und die Tür aufgestoßen hat für alles andere danach. Ach, schwierig. Beides geile Spiele.

    Macht meiner Meinung nach auch eher wenig Sinn in Gemeindschaftsarbeit ein bestes Spiel entscheiden zu wollen, das ist zu sehr Geschmackssache und (der Punkt wird auffallend selten erwähnt) eigentlich jeder Spieler hat nicht mal annähernd alle Spiele gespielt, die einigermaßen häufig für den Titel nominiert werden.
    Jou.

    Wohl auch relevant zu dem Thema: Meine absoluten Top 3 der Videospiele sind mittlerweile allesamt aus der momentanen Konsolengeneration (100 Internetpunkte wer sie errät), insofern würde ich sagen Spitzenleistung bei der Videospielentwicklung ist heutzutage höher als je zuvor und vielleicht nichtmal seltener. Aber letztenendes ist und bleibt dies massive Geschmackssache.
    Bei mir undenkbar.

    Warum steig ich darauf ein? Witcher 3, Breath of the Wild und... klar, FIFA 16.

    ----------------------

    Ohje, der nächste Riesenklopper von einem Thema.
    Ja, ich bin schon ein Idiot. Mache wieder leichtfertig ein Riesenfass auf und im Nachhinein fällt mir auf, dass ich kaum die Zeit für ewig lange Diskussionen habe.
    Entsprechend halte ich mich hier sehr kurz und nehme fast nur zur Kenntnis. Muss man ja eh erst mal durchdenken und mit der eigenen Vorstellung vergleichen.

    Also, ich würde sagen es gibt einige Hauptkategorien warum mir Videospiele gefallen:
    1. Der künstlerische Aspekt [...]
    2. Spielkomfort [...]
    Quality of Life [...]
    3. Reizbefriedigung [...]
    4.Kompetetiver Aspekt [...] über 2000 Stunden Spielzeit in Smash 4 Wii U [...] Meschen im direkten Aufeinandertreffen zu schlagen. Für mich steht dieser Grund Videospiele zu spielen in krassem Kontrast zu Punkt Nummer 1 und es fühlt sich an, als wäre diese Art von Zocken nichtmal das selbe Hobby wie Punkt 1.[/QUOTE]

    Interessante Punkte, auch gut ausformuliert.
    Auffälligkeiten:
    • Dein neuer Lieblingsausdruck "Quality of Life". Warum nicht Lebensqualität? Finde den Begriff auch irgendwie albern, klingt mir so esoterisch angehaucht.
    • Über 2000 Stunden? Drei Monate deines Lebens nur dieses Spiel gezockt... kein Wunder, dass du noch haufenweise Bildungslücken in Sachen Videospiele hast.
    • "Meschen", was ist das? Mashen kenn ich, aber du meinst was anderes.



    Und der gute alte Rückbezug zu den N64-Spielen (mein Deutschlehrer wäre stolz auf mich gewesen):
    Punkt 1 ist in diesen vorhanden, von Punkt 2 und 3 sind heutzutage eher nur noch Trümmern übriggeblieben; Punkt 4 für die Diskussion eher irrelevant.
    Hartes Urteil, und spätestens hier müsste ich widersprechen. Die Trümmer sind für mich nicht so deutlich, teilweise sogar nicht erkennbar.


    Und wo ist eigentlich der Revolvermeister wenn es mal interessant wird?

    Edit: Oha, wie gerufen! Er ist hier schon am rumliken.
    Ja, der soll jetzt mal den Laden hier schmeißen. Ich schau jetzt weiter Boston Legal und geh dann pennen.
    Geändert von Skeletulor64 (14.11.2018 um 01:11 Uhr) Grund: QUOTE
    Holt ihn euch, Jungs!


  10. #1650
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    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Warum steig ich darauf ein? Witcher 3, Breath of the Wild und... klar, FIFA 16.
    Immerhin doch zwei von drei. Heißer Tipp: Das letzte Spiel ist nicht von EA.

    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Interessante Punkte, auch gut ausformuliert.
    Auffälligkeiten:
    [LIST][*]Dein neuer Lieblingsausdruck "Quality of Life". Warum nicht Lebensqualität? Finde den Begriff auch irgendwie albern, klingt mir so esoterisch angehaucht.
    Bin halt auch viel im englischsprachigen Internet unterwegs und da ist der Begriff schon recht häufig vertreten. Finde es generell gut wenn es etablierte Begriffe gibt die verhindern, dass man jedes mal drei volle Zeilen schreiben muss um einigermaßen unmissverständlich auszudrücken, was man meint. Die Eindeutschung habe ich auch noch nie in Verwendung gesehen.

    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    [*]"Meschen", was ist das? Mashen kenn ich, aber du meinst was anderes.
    Ja, ist nicht gerade mein Spezialgebiet und ich kenne diese Spezies auch nur hauptsächlich übers Internet.

    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Hartes Urteil, und spätestens hier müsste ich widersprechen. Die Trümmer sind für mich nicht so deutlich, teilweise sogar nicht erkennbar.
    Okay, das war gestern wohl die extrem kurze und überaus dramatische Version von mir, wollte dann auch irgendwann mal mit dem Schreiben fertig werden.
    Eigentlich wollte ich nur darauf hinaus, dass die N64-Spiele hauptsächlich in den Bereichen 2. und 3. Punkte verloren haben, während der künstlerische Aspekt nur sehr wenig bis gar nicht gelitten hat.

  11. #1651
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    Zitat Zitat von Gumbario Beitrag anzeigen
    Immerhin doch zwei von drei. Heißer Tipp: Das letzte Spiel ist nicht von EA.
    Ja, dass ich damit richtig liege, war mir klar. Heißer Tipp? Das ist heiße Luft. Niemandes Top 3 beinhaltet EA.

    Keine Ahnung. Muss ja was von Nintendo sein oder eben ein Rollenspiel. Vielleicht beides. Xenoblade oder sowas. Keine Ahnung.

    Bin halt auch viel im englischsprachigen Internet unterwegs und da ist der Begriff schon recht häufig vertreten. Finde es generell gut wenn es etablierte Begriffe gibt die verhindern, dass man jedes mal drei volle Zeilen schreiben muss um einigermaßen unmissverständlich auszudrücken, was man meint. Die Eindeutschung habe ich auch noch nie in Verwendung gesehen.
    Ja, in Bezug auf Videospiele kenne ich die Bezeichnung auch nicht. Es sind wohl alles Aspekte, die das Spielerlebnis erst mal bequem oder angenehm gestalten, ohne direkt den Spielspaß auszumachen, aber Bedingungen hierfür sein können. Gut, dann kenne ich den Ausdruck jetzt. Aber Quality of Life? Albern. Klar, wenn Zocken einfach dein Life ist, dann kann man das so sagen.

    Ja, ist nicht gerade mein Spezialgebiet und ich kenne diese Spezies auch nur hauptsächlich übers Internet.
    Kann's sein, dass dieser fehlende Buchstabe mich total verwirrt hat und du einfach nur "Menschen" meintest? Erst dein Spruch hat mich drauf gebracht, dass du wohl einfach "Menschen" schreiben wolltest.

    Okay, das war gestern wohl die extrem kurze und überaus dramatische Version von mir, wollte dann auch irgendwann mal mit dem Schreiben fertig werden.
    Eigentlich wollte ich nur darauf hinaus, dass die N64-Spiele hauptsächlich in den Bereichen 2. und 3. Punkte verloren haben, während der künstlerische Aspekt nur sehr wenig bis gar nicht gelitten hat.
    Kenn ich, ich will manchmal auch nur noch fertig werden.
    Holt ihn euch, Jungs!


  12. #1652
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    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Ich schau jetzt weiter Boston Legal [...].
    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Wuuuhh, Risiko. Ein Rebell. Die Anarchie bricht aus!!
    Spoiler:

  13. #1653
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Und mal direkt ne Frage . Viele sagen dass Ocarina das beste Zelda ist, und vielleicht das beste Spiel aller Zeiten ist. Wenn es dann nach heutigen Maßstäben bewertet würde, ist es dann vom Thron gestoßen worden? Müssen wir den Titel an ein aktuelles Spiel vergeben?
    Wenn man irgendwie versuchen will von einem "besten Spiel aller Zeiten" zu sprechen, dann kann es dabei ja nie um aktuelle Maßstäbe gehen. Es gibt doch eigentlich nur ein einziges Kriterium, welches man zumindest einigermaßen objektiv bewerten kann: Wie sehr hat das ein- oder andere Spiel das Genre oder sogar das gesamte Medium weiterentwickelt?
    Und da kann man sagen, dass Zelda OoT ganz ganz weit oben angesiedelt werden muss. Genauso wie Mario 64. Genauso wie Pong, Space Invaders, das erste Zelda, Tetris, oder das erste Mario. Auch GTA, Metal Gear Solid, gehören da genannt, genauso wie viele Games, die mir nicht sofort einfallen. Und um den Vergleich zu aktuellen Spielen anzustrengen muss man sich fragen, ob z.B. ein Red Dead Redemption 2 denn ein vergleichbar großer Evolutionssprung für das Medium ist, oder ob es "nur" viele Dinge besser macht, als andere aktuelle Games.
    So gesehen ist es für ein aktuelles Spiel ehr schwerer, das beste Spiel aller Zeiten zu sein, als für ein Videospiel der "ersten Stunde" oder der frühesten 3D-Zeit. Die größten Innovationen finden seit einigen Jahren eigentlich ehr abseits der AAA-Produktionen statt. Spiele wie Pokemon Go, Minecraft oder aktuell Fortnite bringen Aspekte ins Medium, die sehr frisch wirken. Könnte mir vorstellen, dass man in 20 Jahren zuerst an diese Spiele denkt, wenn es um die 2010er Zeit geht, weniger an God of War oder RDR2.
    Unterhalten sich zwei Kerzen: „Ist Wasser eigentlich gefährlich?“ „Davon kannst du ausgehen.“

  14. #1654
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    Der Titel der 2010er dürfte definitiv Minecraft sein.
    Aber: welche Aspekte hat denn Fortnite ins Medium gebracht, die nicht schon vorher da waren?
    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Wuuuhh, Risiko. Ein Rebell. Die Anarchie bricht aus!!
    Spoiler:

  15. #1655
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    Zitat Zitat von Revolvermeister Beitrag anzeigen
    Der Titel der 2010er dürfte definitiv Minecraft sein.
    Aber: welche Aspekte hat denn Fortnite ins Medium gebracht, die nicht schon vorher da waren?
    Ich kenne das Spiel nicht. So wie ich das aber mitbekomme wird kaum ein anderes Spiel so intensiv mit neuen Inhalten aktuell und interessant gehalten. So wie ich von ein paar Kumpels hörte, wird hier mit neuen Ereignissen fast schon eine Geschichte erzählt. Das ist schon ein interessanter Ansatzpunkt: Eine Geschichte, die sich quasi live selbst schreibt.
    Unterhalten sich zwei Kerzen: „Ist Wasser eigentlich gefährlich?“ „Davon kannst du ausgehen.“

  16. #1656
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    Was noch interessant ist. Während wir uns über Mikrotransaktionen beschweren, macht Fortnite Millionen Umsetze mit Skins.
    Das zweite ist, dass das Spiel so viele Leute bindet, die immer weiter spielen, ohne dass es Mechanismen besitzt, die normalerweise zum weiterspielen motivieren. Und das Ganze bei minimalem Umfang.(nur eine Karte)
    Wenn das kein Phänomen ist, dann weiß ich auch nicht.

  17. #1657
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    Finds schade, dass die Diablo: Immortal bzw der Shitstorm ein wenig im Forum untergangen ist bzw. gar nicht beachtet wurde (da kann man mal sehen, wie sehr wir auf mobile Spiele scheißen ). Anscheinend ist es einfach ein anderen Spiel fast 1:1 abgekupfert, nur mit anderen Skins und nun ja, Smartphone-Spiel halt. An sich glaub ich schon, dass Blizzard dennoch da erneut was tolles auf die Beine stellen wird, aber die Kritik ging wohl primär um die Ankündiung an sich in Verbindung mit diversen Aussagen wie "do you guys don't have phone?" und man eine große Ankündigung hätte.

    Finde es sehr unterhaltsam - gerade weil ich mit den Spielen von denen nichts anfangen kann.

    @Aktuelle Diskussion:

    Fortnite, Pokémon GO, Minecraft.. alles Spiele, die primär von Kids und Jugendliche gespielt werden. Ich würd sagen, die Kinder sind heute einfach leichter erreichen als wie je zuvor, vor allem weil der Zugang dazu extrem vereinfacht wurde und gehören nun auch fest zum Kosmos der Videospiele. Auf einem Schulhof spricht sich dann natürlich sowas viel mehr rum und verbreitet sich rasant. Außerdem hat so gut wie jeder heutzutage Internet - zu Pokémon-Zeiten der GameBoy-Ableger war das noch völlig anders. Spielt auch eine wesentliche Rolle der/zur Verbreitung dar.

  18. #1658
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    Finde ich nicht schade, da mich das überhaupt nicht interessiert und ich es auch total lächerlich finde was daraus gemacht wird. Das einzig "schlimme" an der Ankündigung war es als großen Abschluss der PK zu bringen. Diablo 4 ist in Entwicklung und sonst hatte Blizzard halt nichts anderes neues. Was sollen se machen...Am Ende werden sie damit viel Kohle einfahren und keine Sau juckts. Sie werden einen Diablo 4 Teaser bringen, wenn das Spiel soweit ist und alle werden wieder ihre Daumen in den Mund stecken und zufrieden sein. Blaaa...
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  19. #1659
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    Sie hätten das Spiel nicht auf der Messe ankündigen sollen, oder zumindest nicht so in den Mittelpunkt stellen sollen, und es quasi als Abschluss hinstellen sollen. Dann hätte kein Hahn danach gekräht. Und vor allem hätte man im Vorfeld keine großen Erwartungen schüren dürfen. Die scheinen genau so große PR Experten zu sein wie Microsoft.
    Geändert von paul23 (14.11.2018 um 11:41 Uhr)
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  20. #1660
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    Zitat Zitat von T-Bow Beitrag anzeigen
    Fortnite, Pokémon GO, Minecraft.. alles Spiele, die primär von Kids und Jugendliche gespielt werden. Ich würd sagen, die Kinder sind heute einfach leichter erreichen als wie je zuvor, vor allem weil der Zugang dazu extrem vereinfacht wurde und gehören nun auch fest zum Kosmos der Videospiele. Auf einem Schulhof spricht sich dann natürlich sowas viel mehr rum und verbreitet sich rasant. Außerdem hat so gut wie jeder heutzutage Internet - zu Pokémon-Zeiten der GameBoy-Ableger war das noch völlig anders. Spielt auch eine wesentliche Rolle der/zur Verbreitung dar.
    Also Pokemon Go kann man da ausklammern. Ich weiß nicht, wieviele Kids das zocken, aber nach meiner Erfahrung wird das hauptsächlich von den Leuten gezockt, die Pokemon in Ihrer Kindheit geliebt haben. Diesen, vor allem aber letzten Sommer waren die Parks voll von erwachsenen Pokemon Go Spielern.
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