AW: ( Rollenspiel Armut) Neue Rollenspiele Braucht Die PS3
Crystalchild am 27.11.2008 16:47 schrieb:
Kyroyal am 26.11.2008 15:40 schrieb:
statt teuer in die Programmierung für die PS3 zu finanzieren und somit kommt nix neues.)
Ich glaube kaum, das Rollenspiele zwangsläufig länger in Entwicklung gehen müssen, als andere Spiele. (oder das sie teurer in der entwicklung sein müssen - GTA ist das bisher kostspieligste Resultat der Software-Entwicklung, und das mit abstand. )
Davon war ja auch nicht die Rede ^^...Weder TeuRER noch LÄNGERE Entwicklung habe ich genannt, es kam auch kein Vergleich zu einem anderen Genre. Ich glaube lediglich, dass es kostengünstiger für die Firmen ist, (Rollen-)Spiele für die PS2 rauszubringen oder Neuauflagen zu bringen statt in ganz NEUE Spiele für die PS3 zu investieren. ^^
natürlich gibts da Games alá Fallout 3, die 4 Jahre arbeit kosten,
aber im vergleich dazu liegt Killzone II nun auch seit mehr als 3 Jahren in entwicklung, und KZ ist kein RPG.
(Final Fantasy X hingegen brauchte ja auch "nur" 2 Jahre.)
Wie gesagt, von längerer Entwicklungszeit/teurerer Investitionen als bei anderen Spiele kam kein Wort. Das glaube ich ihm übrigen ebenfalls nicht. ^^
In RPGs sollte das Storytelling natürlich durchdacht und gekonnt sein, und die Charaktere sollten glaubwürdig rüberkommen. Aber andere Genre´s haben auch Zeitfresser, mit denen man sich rumärgern muss.
Das ist wahr ^^... Aber wo wir gerade beim Thema sind, Zeitfresser finden sich meiner Meinung nach gerade in Rollenspielen zu Hauf. Natürlich gibts auch in anderen Genre bombastische Grafik, tolle Stories, super Charaktere, tolle Systeme usw., aber das sind ALLES Essenzen des Genre RPG, weshalb ich denke, dass ein gutes RPG eines der anspruchvollsten Genres zur Entwicklung ist. EINES, wie gesagt, es gibt gewiß überall Probleme, wie Physikengine, Schadensmodell usw.
Genauso wie es für Shooterentwickler schwer ist, ein unausgelutschtes Setting zu finden, sind Phantasystories ebenfalls schwer neu zu erfinden, da hat man das Gefühl, es wiederholt sich ebenfalls ständig.
Natürlich müssen Spiele immer besser aussehen, und sich geil anhören - genauso wie sie immer wieder neue Elemente bringen müssen, damit sie sich nicht gleichen.
Aber ich glaube das Anhänger der RPG´s da am "anspruchslosesten" sind.
In Shootern ist ein Multiplayer heutzutage ein Muss, und auch Coop-Modi werden immer beliebter.
Was verlangt man von RPGs? eine geile Story, einen glaubwürdigen Helden, eine große hübsch anzusehende Welt - und als dreingabe viele Aufgaben abseits des Handlungsstranges. Aber dies ist seit PS1 Zeiten so, und (zumindest mir) ist die Grafik in nem bestimmten Toleranzbereich eigentlich ziemlig egal, ich fand zb. Enchanted Arms auch sehr hübsch
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Einen Multiplayermodus und Coop-Modi sind für mich jetzt nicht die Creme de la Creme von Videospielentwicklung, muss ich gestehen, zumal diese Modi auch in anderen Genre vorkommen, Beat em up, Racer, Simulationen, sogar RPGs. Zumeist zwar in Hack'n'Slays aber ich erinnere mich an die Möglichkeit, bei einem FF-Teil für den Gamecube, ich glaube CC, ebenfalls zu mehreren in einer Party spielen kann. Der Witz an dem Rollenspiel ist ja, dass es meistens zu lange ist, um immer alle Mitspieler vor die Glotze setzen zu können wenn es weitergehen soll, die technischen Gegebenheiten wären da und somit wieder ein Faktor, der die RPGs abwechslungsreich macht. Wie du selbst geschrieben hast, verlangt man von RPG-Entwicklern in (deinem genannten) Vergleich doch einiges mehr ab.
Eine geile Story schreibt sich nicht so leicht, ist aber Leitfaden durchs Abenteuer und zusammenführendes Element aller Quest/Plotfäden. Zudem sind sie immer Geschmackssache und müssen gut kontextualisiert sein. Glaubwürdigkeit entsteht auch nur dadurch, wenn der Held in die Geschichte passt und die gesamte Party gute Gründe für ihre Handlungen oder charakteristischen Eigenschaften besitzt. Ich persönlich finde, dass kein Genre, höchstens die GTA-Teile an eine Charakterdarstellung und an Stories rankommt, wie RPGs. Dazu sind sie ja auch da

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Eine Welt...Tja, das ist zumeist auch so eine Sache, denn mit "Welt" ist es ja nicht getan. Da müssen (ebenfalls glaubhafte) Bösewichte her, verschiedenste Umgebungen, Gesprächsplot (Schriftsteller wissen, wie hart es ist, interessant zu schreiben!), sogar eigene Architekturen muss man sich ausdenken, um Kulturen und deren Eigenheiten besser rüberbringen zu können. Nichts zu vergessen muss das gesamte Design stimmig sein.
Natürlich sind viele der genannten Aspekte auf fast alle Genre anwendbar, aber nicht im gesamten Komplex. Ich will nicht sagen, dass RPGs am schwersten zu gestalten sind, aber sie sind einfach auf verschiedensten Ebenen eine kreative Aufgabe. Ich bin wenn ich ehrlich bin wie Udo ne (selbsternannte) Grafikschlampe, aber trotzdem hab ich FF6 aufm DS ganz gern gespielt ^^
Kyroyal am 26.11.2008 15:40 schrieb:
, ein FF1 bis 6 kann mich persönlich nicht mehr hinterm Ofen hervorlocken
Die DS Remake´s sind aber bisher recht erfolgreich. (Obwohl ich dir zustimme, ich würd sie auch nicht unbedingt nochmal durchspielen wollen.)
Das liegt aber sicher nicht am Grafikfaktor. Da spielen Sammeltrieb, Ich-will-alle-Teile-einer-Serie-mal-gespielt-haben und der Umstand, dass es portable player sind, auch eine Rolle. FF7 kann man auch nur per Handheld inner Bahn zocken.
Kyroyal am 26.11.2008 15:40 schrieb:
Habt etwas mehr Geduld und kostet jedes Medium so gut es geht aus, bevor ihr euch aufs nächste stürzt.
Na, das hängt ja von der Qualität der Software ab. sich "durch etwas durchquälen" sollte man nicht.

.... *sich wieder vor die glotze hängt, und "The Last Remnant" weiterzockt*.
-lg,
Deswegen sagte ich ja, "so gut es geht", ich will ja niemanden zur Selbstkasteiung zwingen

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