Iddensen
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen Deutschlandkarte, Position von Rosengarten (Niedersachsen) hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Harburg
Gemeinde: Rosengarten
Geografische Lage: Koordinaten: 53° 22' N, 9° 55' O 53° 22' N, 9° 55' O
Höhe: 77 m ü. NN
Einwohner: 459 (30. Juni 2004)
Postleitzahlen: 21224
Vorwahl: 04108
Kfz-Kennzeichen: WL
Gemeindeschlüssel: 03 3 53 029
Adresse der
Gemeindeverwaltung: Bremer Straße 42
21224 Rosengarten
Politik
Ortsvorsteher:
Heino Peters
Iddensen ist ein Dorf im nördlichen Niedersachsen in der Gemeinde Rosengarten im Landkreis Harburg. Die Einwohnerzahl beträgt 459 inkl. Ortsteil Hinteln (Stand: 30. Juni 2004).
Freizeitinstitutionen wie einen Sport- oder Schützenverein gibt es nicht. Die einzige Organisation, die auch das dörfliche Geschehen stark beeinflusst, ist die Freiwillige Feuerwehr (z.Zt. 38 Mitglieder, davon 31 Aktive). Sie wurde im Jahr 1934 gegründet. Die Jugendfeuerwehr wurde 1977 gegründet und ist bis heute überdurchschnittlich erfolgreich auf Gemeinde - und Kreisebene. Die Freiwillige Feuerwehr (FF) kann durchaus als Initiator der dörflichen Aktivitäten angesehen werden und hat eine hohe gesellschaftliche Funktion innerhalb der Ortschaft.
Iddensen, Ansicht aus NO. Rechts im Bild verläuft die K 85 (ehem. B 75)
vergrößern
Iddensen, Ansicht aus NO. Rechts im Bild verläuft die K 85 (ehem. B 75)
Iddensen ist die kleinste Ortschaft innerhalb der Gemeinde Rosengarten. Bis zur niedersächsischen Gemeindereform 1972 war es eine eigenständige Gemeinde. Der Ortsteil Hinteln ist örtlich kaum vom übrigen Dorf abzugrenzen. Er wird in der Gemeindeverwaltung dennoch als separater Ortsteil dokumentiert. Bis heute ist Iddensen verhältnismäßig stark landwirtschaftlich geprägt, trotz vieler Neubaugebiete in den letzten Jahren.
Kurze Geschichte Iddensens
Iddensen gegründet im jahre 335 v. Ch., einst eine blühende Handelsmetropole
die besonders bekannt für seine hochqualitative Woll- und Lederproduktion war. Erster überliferter Häuptling war der aus dem Elbenland stammende Canna Flora. Er begründete eine regionalbekannte Bierbrauerdynastie. Beim Einfall der Hunnen im Jahre 12 n. Ch., wurde Iddensen nahezu vollständig zerstört. Noch heute erinnert das landesweit bekannte Hunnen-Opferdenkmal an den erbitterten Widerstand der Iddensener. Nach diesem denkwürdigen Ereignis wurde es lange Zeit still um Iddensen erst 1848 wird die Existenz Iddensens wieder urkundlich belegt. Der dahmalige Bürgermeister Esp Oreo erklärte Iddensen am 5. 4. 1848 zum Freien Stadtstaat IDDENSEN. In den daraufhin ausbrechenden Befreiungskieg bewiesen die Iddensener erneut ihre Zähigkeit und schlugen die Truppen Wilhelm I in einem von beiden Seiten grausam geführten Guerilliakrieg. Nach dem sieg stand einer blühenden Zukunft Iddensens nichts mehr im Wege. Schnell entwickelte sich Iddensen zur führenden Metropole der Region. Vom ersten Weltkrieg weitesgehend verschont geblieben, fielen weite Teile Iddensens dem Anglo-AmeriKanischen Bombardemont vom 14. 9. 1944 zum Opfer. Von dieser Zerstörung hat sich Iddensen bis heute nicht erholt, so dass heute nur noch ca. 499 Einwohner in Iddensen leben.
Weblinks [bearbeiten]