sehe ich auch so, nur kann man eine interessante story um das zunehmende böse in gannondorf, den dadurch vielleicht schwindenden gehorsam der gerudo-kriegerinnen, der sich dann nur noch aus furcht ergibt, einen möglichen vorangegangenen krieg mit hyrule und dadurch geschürten hass bzw. ein misstrauen, wie z.b. in fire emblem awakening oder noch besser dem das rassismus-thema ansprechenden path of radiance...
allgemein:
ich finde, dass zelda als allererstes ne sprachausgabe benötigt, da man hier ne geschichte einfach viel emotionaler und glaubwürdiger darstellen kann als mit dem schon fast an puppentheater erinnernden sequenzen, die die rasanz einer weinbergschnecke besitzen.
wenn ich hier alleine the last story hernehme, wird klar, dass the legend of zelda einfach 10 jahre hinter den aktuellen serien hinterherhinkt.
gameplay ist sehr viel wichtiger, nimmt aber von einer modernen präsentation keinerlei schaden.
auch die städte und dörfer, von denen es bitte meherer geben sollte, müssen wieder um vieles lebendiger werden, vor 12 jahren hatte man hier mit majora's mask einen meilenstein gesetzt, wo man einfach in das treiben der stadt dank tagesablauf jeder person, vielen minispielen und teils wirklich emotionalen sidequests, v.a. kafai's quest, in das treiben der stadt eintauchen konnte.
nur geht das heutzutage noch größer und glaubwürdiger, beispiele gibt's hier mehr als genügend.
zudem finde ich, dass gewisse entscheidungen auch konsequenzen auf die spielwelt haben sollten. das muss keine ausmaße wie in den spielen von bioware oder bei the witcher haben, nur sollte es einem ermöglichen, mit dem eh schon vorhandenem multiple choice in den dialogen ein paar entscheidungen selbst zu treffen, wie es in skyward sword ja im liebesbrief-quest ja auch schon der fall war.
zudem wünsche ich mir auch mehr erforschbare tiefe in link's beziehung mit seinen mitmenschen. hier finde ich wieder, dass das spiele wie dragon age origins wirklich exzellent machen. wen's nicht interessiert, kann's weglassen, wer sich drauf einlässt, erfährt jede menge über die charaktere.
ich könnte mir auch gut zeitbedingte sequenzen wie in shenmue vorstellen, wo link z.b. zu nem gewissem zeitpunkt im spiel am abend im schlossgarten auf zelda trifft oder nachts den farmern der lonlon farm mit dem pferd zu hilfe kommen muss, da moblins sie bei einer lieferung in die stadt per kutsche überfallen...
das erhöht einfach auch den wiederspielwert, da man wahrscheinlich wie in shenmue nicht alles beim ersten mal erlebt und mit multiple choice optimalerweise zu der einen oder anderen quest nur dann kommt, wenn man sich dementsprechend entscheidet.
so könnte er z.b. quests von kindern bekommen, denen er geholfen hat, während ihn z.b. ein händler, der den konflikt mit diesen gehabt hat und ebenfalls eine interessante quest zum freischalten gehabt hätte, bis auf die kaufoption keine möglichkeit zur interaktion mehr bietet.