hier nochmal meine frage vom letzten mal die mir leider nicht beantwortet wurde *traurig guck* ;D
Frage:
Und zwar hab ich darüber nachgedacht das ihr mal gemeint habt das ihr c.a 40.000 hefte verkauft... und da ich weiß das sich die play³ sehr gut verkauft (auch allein dafür schon das es ein only ps3 heft ist) wollte ich mal fragen wie es aussieht ab welcher zahl von verkauften Exemplaren ihr das Heft einstampfen müsstet/würdet? ...ich weiß das ist jetz ne fiese frage und natürlich will ich nicht das euer Team inklusive dem quoten Ossi ihren job verlieren aber es interessiert mich dennoch wie weit sich ein Heft rentieren muss (das hat nichts mit nem Rentier zu tun ihr Witzbolde!) falls ihr aus welchen gründen auch immer keine genauen detail preisgeben dürft könnt ihrs ja trotzdem grob umreißen... heißt 5.000 -10.000 / 10.000-15.000 / 15.000 - 20.000 usw.
außerdem dann noch die bonufrage:
Und zwar haben ja auch unsere östereicher Freunde (bestimmt auch die Schweizer) ein paar Games Hefte (beispielsweiße die GamesAT die ihr schon öfter erwähnt habt aber ich kann mir kaum vorstellen das die auch nur annähernd auf ne ähnliche stückzahl wie die play³ oder andere deutsche hefte kommen... ist jetz nicht böse gemeint aber schon allein von der einwohnerzahl könnte das kaum hinkommen und zusätzlich gibt es die ganzen deutschen hefte ja auch in östereich... sind zwar dann etwas teurer aber ob man jetz 5.50 oder 7.50 zahlt spielt dann ja auch keine große rolle mehr...
Ich will den Redis da nichts wegnehmen, aber die Rechnung kannst Du so nicht machen. Zumal die Redaktion nicht unbedingt der richtige Ansprechpartner für solche Fragen ist. Dafür gibt es sehr gut bezahlte Leute in der Verlagsleitung und im Vorstand...
Ich versuch's mal knapp zu machen, obwohl das Thema betriebswirtschaftlich sehr komplex ist:
Die Anzahl der verkauften Hefte ist nur ein Faktor von vielen, die wichtig für die Rentabilität sind. Andere sind Personal, Anzeigenaufkommen, Vertrieb, Papierpreis, Druckerei etc. Dann kommt es drauf an, was für ein Verlag dahinter steht. Im Falle der play³ ist das der Computec-Verlag, der widerrum zum Marquard-Konzern gehört. Das ergibt Effekte, die nur sehr wenige Mitarbeiter überblicken.
Grundsätzlich sollte immer gelten, dass man mit einem Produkt von sich heraus Geld verdient, also Plus macht. Ganz vereinfacht ausgedrückt: Wenn Du dich vier Wochen hinsetzt, zusammen mit einem 400-Euro-Jobber ein PlayStation-Heft herstellst, es drucken lässt und in den Handel bringst, dann solltest Du so viele Hefte und Anzeigenplätze verkaufen, dass Du alle Rechnungen, den Mitarbeiter und Deine Nahrung bezahlen kannst. Klappt das nicht, probierst Du es ohne Mitarbeiter, mit billigerem Papier oder sonstigen Einsparungen. Im Großen ist es wie gesagt wesentlich komplexer, aber du brauchst ja nur auf die Personal- und Anzeigenentwicklung der letzten Jahre bei Game-Magazinen schauen. Da gab es nur eine Richtung: Abwärts. Und schon passt mein Mini-Beispiel ganz gut.
Im Übrigen wäre kein Redakteur so blöd, eine Untergrenze für die Heftverkaufszahlen zu nennen. Selbst wenn es die gäbe und er sie kennen würde. 2002 hat das mal ein Chefredi gemacht. Unter 30.000 Heften hat er sein Heft als nicht finanzierbar dargestellt. Das Magazin gibt es heute noch. Auflage: 23.000. Mit weniger Personal und weniger Seiten.
Da es eine Aktiengesellschaft ist, sind die Unternehmenszahlen von Computec übrigens sehr transparent. Kannst Du Dir alles hier anschauen:
Computec Media AG.