ndz
Bekanntes Gesicht
Der Einsatz von Gewalt in Videospielen, ist berechnend. Es geht nicht um Botschaften, oder darum dass der Entwickler uns was vermitteln wollte, und zum Nachdenken bringen wollte. Es geht um Verkaufszahlen.![]()
Ein Videospiel ist kein, oder zumindest sollte kein Medium sein um eine Botschaft zu übermitteln. Wer so etwas haben möchte sollte sich mit gehobener Literatur befassen und ein Buch lesen.
Wieso? Das sehe ich genau anders und spiegelt (leider) das wieder, was daumen in seinem Post geschrieben hat. Wieso werden bspw. Antikriegsfilme in der Fachpresse gefeiert aber alles der Art bei Spielen verteufelt? Wieso muss man dieses Medium immer so hervorheben / ausgrenzen? Verstehe ich nicht ganz. Nur weil man hier selbst aktiv wird? Das mag vll. eine Szene wie die hier diskutierte in einem anderen Licht dastehen lassen, weil man selbst als Spieler aktiv wird. Das sehe ich noch ein, ja. Wieso darf aber ein Spiel kein Medium sein, um eine Botschaft zu übermitteln? Erst recht aus dem Grund, den Anky angeführt hat:
Dann werden Videospiele aber niemals als vollwertiges Kulturgut angesehen werden.
Bei Activision darf man sich bestimmt sicher sein, dass die Flughafen-Szene deshalb implementiert wurde, um für Furore zu sorgen, was natürlich auch funktioniert hat. Dennoch, ungeachtet der Intention, die dahintersteckt, finde ich, dass solche Szenen besonders in Spielen mit Kriegsthematik eine Daseinsberechtigung haben. Wie (falsch) der Krieg in Spielen wie Call of Duty und Co. dargestellt wird, ist ja nicht schwer zu übersehen. Das authentischste daran sind meist noch solche Szenen, die den Krieg wirklich so darstellen, wie er ist. Und dazu gehören eben leider auch Kollateralschäden.
So sehe ich das auch. Wo ist der Hinweis an der Stelle auf - wieder mal - Spec Ops?

Ich stelle mir nur die Frage, ob sowas wirklich Sinn macht, in einem Videospiel. Ob Spieler wirklich, in so einer Szene selbst aktiv eingreifen müssen? Denn das Spiel lässt einem quasi keine Wahl.