• Forum geschlossen!
    Das Forum befindet sich im Nur-Lese-Modus. Das Erstellen neuer Themen und Beiträge ist nicht mehr möglich.

Grand Theft Guantánamo:Kommentar von Peter Bathge zur Folterszene in GTA 5

Ich finde sowas gehört nicht in ein Videospiel, unabhängig davon, ob man das jetzt übertrieben findet, oder nicht.
 
Im Prinzip zeigt es einfach nur, dass es scheiß egal ist ob die CIA, FBI, DEA oder CSI SAT.1 einen in den Fängen hat. Es wird überall auf die Menschenrechte geschissen, solange man es nur mit Anti-Terror-bla der dumpfen Masse verkaufen kann. Wenn es ein Spiel gibt wo es reingehört, dann GTA.

Da wird sich überall darüber beschwert, dass bei Borderlands 2 keine Köpfe platzen. Bei Call of Duty verteilen 12 Jährige (Hallo Jugendschutz?!) reihenweise Kopfschüsse und in Afrika werden 8jährige für den Krieg ausgebildet.

Aber bei einer Folterszene in GTA wird ständig darüber diskutiert, ob eine Grenze überschritten wurde. Dabei ist das Vorgehen der Realität nachempfunden, wurde sogar im Grad der realistischen Intensität für das Spiel stark abgedämpft. Diskutiert nicht über GTA sondern über die Einstellung Bomben gegen Krieg und Terror gegen (vermeintliche) Terroristen.

Wer die Folterszenen allerdings genießt, sollte dringend einen Therapeuten aufsuchen.
 
Ich muss dem Tenor zustimmen, diese Szene bräuchte ich nicht in einem Videospiel. Das gleiche gilt für die Flughafenmission in Call of Duty: Modern Warfare 2.

Sehr gut hat mir da der Bericht von Der Zeit in der letzen Ausgabe zu GTA V sehr gut gefallen. Sie loben die Gesellschaftskritik und die vielen Erkundungsmöglichkeiten. Außerdem sprechen auch sie die Folterszene an. Ich bin der Meinung, dass hier Rockstar aus einem schon fantastischen Spiel ein perfektes hätte machen können. Man hätte den Spieler vor die Wahl stellen sollen, ob er die Person foltern möchte oder nicht. So etwas wünsche ich mir für Videospiele. Eine wirklich menschliche, moralische Entscheidung, die einem sogar nahegeht.
 
Eine wirklich menschliche, moralische Entscheidung, die einem sogar nahegeht.

Spec Ops: The Line.

Ich merke bereits, dass mich das Thema jetzt schon nervt. Get ready for 20 weitere News zur selben Stelle und immer wieder aufkehrenden Diskussionen, die sich vor allem immer und immer wieder wiederholen. :schnarch:
 
Die "letzte" Mission, finde ich da irgendwie emotionaler und für mich heftiger, als so'ne dämliche Folterszene. Wenn man so etwas wie GTA oder Call of Duty spielt, sollte man wissen, dass man moralisch sehr fragwürdige Sachen anstellt. Das geht ja schon mit dem Autoklau inklusive blutiger Nase los. Und die Flughafenszene aus CoD MW 2... Mein Gott, ob ich jetzt als vermeintlicher Terrorist unschuldige Leute umbringe oder bei GTA mit'nem SUV auf'em Strand Hunderte von Menschen ummöllere ist für mich kein Unterschied und da ich weiß, dass das ein Spiel ist, stelle ich mich da nicht hin und grübel über fragwürdige Szenen nach, heul/flame rum und schreibe den Entwickler an, dass er in Zukunft doch solche Szenen weglassen soll.

Zum Thema Jugendschutz: Lieb gemeint, aber fast völlig nutzlos. Die Kinder finden immer einen Weg sich ins nächste CoD Gefecht zu stürzen etc. Bla Bla. Dass es auch genügend labile Personen gibt will ich nicht verneinen, aber offensichtlich sind die meisten "Killerspiel-Problemchen" sozialen Ursprungs. Als magische Wörter nenne ich mal soziales Umfeld und Erziehung. Wenn beides passt oder ausgewogen ist (Abra Kadabra) dürfte so leicht kein Amokläufer herangezüchtet werden. Ich würde mich da als Beispiel nennen: Habe früher, auch wenn es mir verboten wurde, Duke Nukem, CS, Half-Life oder auch Thrill Kill für die Ps1 (was nicht offiziell veröffentlicht wurde, weil es zu brutal war) etc. gezockt und laufe jetzt auch nicht mordlüstern durch die Gegend rum oder lebe vereinsamt im Keller und ernähre mich von Käfern und Essensresten.
Im Gegenteil: Ich bin in einer glücklichen Beziehung, treibe Sport und habe genug Freunde, mit denen ich was unternehme.

Fazit: Mir ist es egal ob Entwickler derartige, von der Gesellschaft als "kritische" Szenen beurteilte Sequenzen in ein Videospiel reinbringen, solange nicht einzelne reale Personen vorkommen ala "Töte Merkel/Steinbrück/Obama/Jesus (nein Scherz, Jesus kann man von mir aus umnieten, der steht eh nach drei Tagen wieder auf :-D ).

Boah so ein langer Text für so eine Kleinigkeit, die eh wieder in Vergessenheit geraten wird, bis das nächste CoD oder GTA vor den Türen steht. Whatever.
 
Spec Ops: The Line.

Ich merke bereits, dass mich das Thema jetzt schon nervt. Get ready for 20 weitere News zur selben Stelle und immer wieder aufkehrenden Diskussionen, die sich vor allem immer und immer wieder wiederholen. :schnarch:

Den Hinweis auf Spec Ops: The Line kann ich als erstes nur unterstreichen :top: Moral ist hier ein großes Thema, auch wenn man es dem Spiel 3/4 der Spielzeit nicht anmerkt. Genau deshalb ist der Effekt am Ende wohl so heftig wie er sein sollte. Aber das nur mal am Rande.

Ich hab ehrlich gesagt bei der Headline des Artikels auch erst mit den Augen gerollt. Ich hab einen Artikel erwartet, der nur Views mit diesem heiklen Thema catchen will, wie es auf vielen Seiten derzeit der Fall ist. Ich wurde aber zum Glück eines besseren belehrt! Danke Peter für diese Eindrücke.

Einleitungstext schrieb:
Plumpe Provokation, gewitzte Kritik am Kampf gegen den Terror oder einfach nicht der Rede wert [...]?

Schöner Aufmacher - ich denke wohl eine Mischung aus allem trifft am ehesten zu. Hängt es doch stark - wie ebenfalls sehr treffend am Ende des Artikels erwähnt - von der Sichtweise ab. Ich fand die Szene mutig von Rockstar und bin sehr glücklich, dass man sie eingebaut hat. Wieso? Weil dadurch genau solche Diskussionen entstehen, die meiner Meinung nach sehr wichtig sind in der "Erziehung" des Mediums Videospiele.

Eins noch: Ich denke Rockstar hat sich sehr wohl überlegt, ob man eine Entscheidungsmöglichkeit zu dieser Folterszene einbauen soll oder nicht. Ich finde es gut, dass man es nicht getan hat. Denn dann wäre die Diskussion ein andere - viele Spieler hätten vermutlich auf die Folter verzichtet und in der Öffentlichkeit würde eher diskutiert werden "In GTA kann man sogar Leute Foltern wenn man will!" und nicht, wieso und warum die Szene überhaupt eingebaut wurde. Die Kontroverse würde oberflächlicher ablaufen, so wird jeder Spieler damit konfrontiert und muss sich wohl oder übel damit auseinandersetzen. Und vll. wollte Rockstar genau das? Dass der Spieler reflektiert was er denn da gerade gemacht hat.

Wie auch immer. Das sind so meine Gedanken zum Thema. Und ich bin mir sicher dass jeder, der die kreativen Köpfe wie Sam & Dan Houser (zwei der Köpfe von Rockstar Games, letzterer Skript & Story), Leslie Benzies (Producer & Game Designer) etc. hinter R* Games etwas kennt, weiß, dass diese Szene nicht nur der Effekthascherei wegen eingebaut wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch mir hat der (wohlgemerkt angebliche) Terrorist ehrlich gesagt extrem leid getan und ich hätte mir ebenso gewünscht, dass ich Alternativen gehabt hätte. Dennoch wusste ich um die Bedeutung dieser Szene. Wir reden hier von Rockstar. Selbstzweckhafte Gewalt habe ich noch nie in ihren Spielen gesehen. Nun gut, da gäbe es noch State of Emergency und Manhunt. Aber sonst merkt man ihre Kritik an einer bestimmten, kontroversen Thematik immer an. Und das war bei der Folterszene nicht anders. Man muss nur ein bisschen zwischen den Zeilen lesen. Wer das nicht kann oder nicht tun will, reagiert auf die Szene betroffen oder wütend.

Desweiteren werde ich nie verstehen, warum bei Spielen immer so ein Fass aufgemacht wird. Es gibt Filme, wo sich an toten Kindern vergangen wird, wo noch schlimmer gefoltert wird, als es ein GTA 5 je zeigen könnte, wo Frauen in ausufernden Szenen vergewaltigt werden (gibt sogar ein Subgenre dafür - Rape 'n Revenge), und so weiter. Sind Videospiele denn immer noch so nicht ernst zu nehmen, dass selbst Anhänger dieses Mediums sich über heikle Szenen aufregen? Ich will keinen für seine eigene Meinung kritisieren, es wundert mich nur. Vor allem, WEIL die Kritiker sich dessen bewusst sind, dass Rockstar wiederum die Gesellschaft und Politik mit teils harten, teils humorvollen Szenen und Ereignissen an den Pranger stellt.

Umso froher bin ich, dass Magazine wie eben Die Zeit oder auch Spiegel und Stern mit dem aktuellen Stein des Anstoßes differenziert umgehen und tatsächlich den Hintergrund dahinter verstehen, anstatt wieder mit der Killerspiel-Keule zu schwingen. Ich bin sicher, in der Bild oder auf RTL hieß es wieder groß: "HOSTEL ALS VIDEOSPIEL! SCHWANGERE FRAUEN MÜSSEN GEFOLTERT WERDEN, UM NEONAZIS ZU UNTERSTÜTZEN!!!!!111!1! Doch da scheiße ich drauf.

Das Thema polarisiert und das soll es auch. Es ist jedoch keine Flughafenszene aus MW2. Es soll die Verkaufszahlen nicht erhöhen. Es soll keine Gore-Bauern wie mich zum Kauf locken. Es soll zum Nachdenken anregen und folgendes Zitat aus Peters Text könnte 1 zu 1 von mir stammen:
Die Fotos und Berichte von solchen abscheulichen Taten im Namen des Anti-Terror-Kampfs gingen durch alle Zeitungen und Fernsehsendungen. Aber berührt haben sie mich nur selten wirklich: zu abstrakt war die Berichterstattung, zu fern vom täglichen Leben die Vorstellung derartiger Praktiken. GTA 5 konfrontiert mich unmittelbar mit der Folter, lässt sie mich aus der Rolle des Täters erleben, zeigt schonungslos auf, wie sinnlos sie als Mittel zur Informationsgewinnung ist.

Es ist nun mal so: Man ist abgestumpft. Man hört in den Nachrichten von einer gefundenen Kinderleiche, von einem terroristischen Anschlag oder eben von Folter in Guantanamo oder Syrien oder... Nun fühlt man sich für ein, zwei Minuten schlecht, fragt sich, wie beschissen sich die Menschheit entwickeln konnte. Dann sind die Nachrichten vorbei und Hand aufs Herz: Wer hat sich noch Stunden danach über eine schlimme und doch alltägliche Meldung den Kopf zerbrochen? Ich nicht. Nicht, weil ich ein Soziopath bin, sondern, weil ich jeden Tag sowas lese und höre. Man fängt echt an, damit zu leben. Dann kam die Folterszene in GTA 5. Und wie gesagt, das Opfer hat mir plötzlich leid getan. Ich stelle es gleich klar: Eine virtuelle Figur löst bei mir gewiss nicht mehr Mitleid aus, als ein echter Mensch. Im Gegenteil, wenn ich sowas live im echten Leben mitbekommen würde, könnte man mir schon mal einen guten Psychiater suchen. Aber ich war in dem Moment für sein Leid verantwortlich. Und das hat mich schon etwas mitgenommen. Als ich ihn am Flughafen abgesetzt hab, habe ich mir ausgemalt, wie er auf Trevors "Befehl" scheißt, nach Aserbaidschan zurückzukehren, und einfach nach Hause zu seiner Familie kommt, wo er ins Krankenhaus gefahren wird, und so weiter. Nur, um mich in meiner eigenen Haut wohler zu fühlen.

Hab ich jetzt doch über die Folterszene geredet. >:B Wollte es eigentlich vermeiden, da es mich, um ehrlich zu sein, nicht nur wundert, sondern auch ärgert, dass immer bei Videospielen eine große Nummer draus wird. Nicht bei Büchern, nicht bei Filmen, nicht bei Musik. Nein, nur bei Videospielen.
 
Hab mir die Szene jetzt auch mal angesehen, nachdem ja so viel Trara darum gemacht wird.
Zuerst mal: Es scheint irgendwie unmöglich, bei YouTube noch Gameplay-Videos zu finden, in denen nicht irgendein Penner seinen Kommentar ständig am abgeben ist oder sonstwie mit dem eigentlichen Ingame-Materiel interferiert. Bei mir war's sogar ein Kerl der sich per Bluescreen direkt ins Video rein gedrückt hat (an den unteren Rand), damit man auch seine Reaktion sieht (von der ich mir nicht so wirklich vorstellen kann, dass sie irgendwen interessiert).

Zur Szene an sich: Also nach soviel Geblähe hätte ich es mir schlimmer vorgestellt. Aber Mitleid hatte ich mit dem Kerl auch (ohne die Vorgeschichte zu kennen). Ich seh aber nicht, was daran schlimm sein sollte. Wenn in Filmen sympathische Leute leiden, tut mir das auch meistens ein bisschen Leid (Stichwort: The Green Mile %)). Ist doch eher sogar was Gutes, wenn Spiele auch so starke Emotionen vermitteln können. Mir taten beispielsweise auch einige der Götter, usw. in God of War Leid, wenn Kratos sie am Ende immer zerrupft hat wie ein totes Huhn.


Aber wie bescheuert ist es denn, dass aus dem offensichtlichen Benzinkanister "Wasser" rauskommen soll?! :B
 
Hab ich jetzt doch über die Folterszene geredet. >:B Wollte es eigentlich vermeiden, da es mich, um ehrlich zu sein, nicht nur wundert, sondern auch ärgert, dass immer bei Videospielen eine große Nummer draus wird. Nicht bei Büchern, nicht bei Filmen, nicht bei Musik. Nein, nur bei Videospielen.

Vll. wurde die Szene auch genau deswegen eingebaut? Das Medium muss erwachsener werden. Und das geschieht nicht durch tonnenweise Pixelblut, virtuellem Sex oder wie hier einer Folter-Szene. Interessant ist dabei, was dahinter steckt. Und ich denke Rockstar hat die Szene entsprechend mit einem Hintergrund versehen. Spiele transportieren bereits viele Emotionen - in erster Linie Spaß, aber auch Ärger, Motivation, ja auch oft Empörung - ob gewollt oder nicht. Aber es gibt leider sehr, sehr wenige Games, in denen Moral eine Rolle spielt. An dieser Stelle sei nochmal Spec Ops: The Line erwähnt. Auch wenn's spielerisch nix besonderes ist, transportiert es eine wichtige Botschaft.
Ich denke Rockstar hat mit dieser Szene die Spieler schon etwas aus dem gewohnten Umfeld herausgelockt und zum Nachdenken angeregt, Diskussionen entfacht. Ich bin mir sicher, dass das genau so beabsichtigt war.
 
Also mir ist bei der Szene absolut nicht übel geworden. Ich hab es einfach gemacht. Und ich wünsche mir so was für den Online Modus. Andere Spieler foltern. Das wär mal was!
 
Also mir ist bei der Szene absolut nicht übel geworden. Ich hab es einfach gemacht. Und ich wünsche mir so was für den Online Modus. Andere Spieler foltern. Das wär mal was!
Und was genau soll das spielerisch bringen??
Ich stehe genauso wie alle anderen auch darauf andere Menschen zu demütigen, zu erniedrigen und brutalst zu bestrafen, aber in einem Videospiel ist das doch sinnlos. Da leidet doch keiner richtig drunter ;)
 
Da wird sich überall darüber beschwert, dass bei Borderlands 2 keine Köpfe platzen. Bei Call of Duty verteilen 12 Jährige (Hallo Jugendschutz?!) reihenweise Kopfschüsse und in Afrika werden 8jährige für den Krieg ausgebildet.

Aber bei einer Folterszene in GTA wird ständig darüber diskutiert, ob eine Grenze überschritten wurde..
Ich finde die Vergleiche mit der Realität, immer ziemlich sinnlos.( Sätze wie: die Realität ist viel schlimmer sind völlig Bananne) In der Realität muss ich nicht zusehen, wenn Menschen gefoltert werden. Und wenn ich mit meinen Kindern eine Spaziergang mache, wird auf der Strasse nicht wild geschossen, und Gedärme fliegen uns nicht um die Ohren. :B
Videospiele sind keine Botschaften an die Welt, das ist ein reines Unterhaltungsmedium. Gewalt dient als Verkaufsargument (vor allem die Amis nutze es), bei einem Medium, dass sich hauptsächlich an Jungere richtet. Was wäre GTA ohne der ganzen 14-17 Jährigen, die sich genau an solchen Szenen aufgeilen? %)
Der Einsatz von Gewalt in Videospielen, ist berechnend. Es geht nicht um Botschaften, oder darum dass der Entwickler uns was vermitteln wollte, und zum Nachdenken bringen wollte. Es geht um Verkaufszahlen. %)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich finde Die "Folterszenen" da wo sie in GTA 5 sind gut aufgehoben. Nämlich in einem Videospiel von Erwachsenen für Erwachsene. Auch Felix zu unterstellen, die Arbeit der USK in frage zustellen finde ich nicht vermessen. Ich finde es eher Absurd einem Spiel keine gesetzliche Altersfreigabe zu gewähren.

Black Ops 1 wurde übrigens schon im Vorfeld als "geschnittene" Version bei der USK eingereicht, um weiteren kostspieligen Prüfungsverfahren durch die USK zu entgehen und den Erscheinungstermin einzuhalten. Bitte das nächste mal etwas besser recherchieren :)

Ein Videospiel ist kein, oder zumindest sollte kein Medium sein um eine Botschaft zu übermitteln. Wer so etwas haben möchte sollte sich mit gehobener Literatur befassen und ein Buch lesen.
 
Auch nur daran zu denken DESWEGEN das Pad aus der Hand zu legen ist mehr als lächerlich. Wie kann man sich nur über eine Szene immer und immer wieder (nicht nur diese Seite) so aufregen... man man man
 
Dann werden Videospiele aber niemals als vollwertiges Kulturgut angesehen werden.

Mit solchen Szenen wirds aber nicht einfacher. %)
Die Entwickler sollten die Freiheit haben, alles in ihre Spiele einzubauen, was sie wollen. Aber sie sollten sich auch selber Fragen, ob das richtig/nötig ist. Die Flughafenszene in MW2, oder das Zähneziehen mit dem R-Stick, sowas wird immer dafür sorgen, dass man von "gewaltverherrlichenden Spielen" spricht. Und sowas wird sich erschwerend auf die Akzeptanz auswirken.
Es geht nicht darum, dass man sowas verbietet, sondern darum wie man damit umgeht, und das es immer schwieriger wird, unserer Hobby zu verteidigen. %)
 
Also Trevors ersten Auftritt fand ich schon heavy und das Foltern fand auch sehr unangenehm, ich hätte mir hier einen schweren friedlichen Weg gewünscht.
 
Die Entwickler sollten die Freiheit haben, alles in ihre Spiele einzubauen, was sie wollen. Aber sie sollten sich auch selber Fragen, ob das richtig/nötig ist.

Genau das wird zumindest Rockstar auch getan haben, bei Infinity Ward bin ich mir da nicht so sicher. Die Szene wurde mit Bedacht gewählt und die Folgen waren für die Entwickler wohl auch klar.

Zwar brauche ich persönlich keine so detaillierten Gewaltdarstellungen, aber sie haben eine Daseinsberechtigung. Außerdem empfinde ich zumindest diese und auch zum Teil die Flughafenszene nicht als besonders gewaltverherrlichend, sondern als realitätsnah. Die Amerikaner würden in Guantanamo das gleiche mit Menschen machen. Allerhöchstens so Sachen wie den amerikanischen Patriotismus und Manhut würde ich als gewaltverherrlichend bezeichnen, aber das habe ich gerne gespielt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Activision darf man sich bestimmt sicher sein, dass die Flughafen-Szene deshalb implementiert wurde, um für Furore zu sorgen, was natürlich auch funktioniert hat. Dennoch, ungeachtet der Intention, die dahintersteckt, finde ich, dass solche Szenen besonders in Spielen mit Kriegsthematik eine Daseinsberechtigung haben. Wie (falsch) der Krieg in Spielen wie Call of Duty und Co. dargestellt wird, ist ja nicht schwer zu übersehen. Das authentischste daran sind meist noch solche Szenen, die den Krieg wirklich so darstellen, wie er ist. Und dazu gehören eben leider auch Kollateralschäden.
 
Zurück