Ich muss gestehen, dass ich seit MW1 kaum noch CoD online gespielt habe. Ich habe die Nachfolger nur kurz ausprobiert und nie wieder angerührt.
Aber was sind das für Änderungen, die zu den Gunsten guter Spieler getroffen wurden?
Btw: Solange mich jeder Noob durch Spawncamping oder mit irgendwelchen Perks / Kill Streak Bonusses niedermetzeln kann, ohne dass ich einen Fehler gemacht habe, ist und bleibt CoD für mich ein noobfreundliches Spiel, in dem Skill nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Meine Aussage bezog sich nur auf das Abschwächen von verhältnismäßig überstarken Waffen. Es gibt unheimlich viele Leute, die sich als Pro bezeichnen und tatsächlich auch sehr viele Kills machen. Nur wenn man genauer hinsieht sieht man, dass sie dafür ausschließlich übermächtige und narrensichere Waffen benutzen, wie zB einen Raketenwerfer. Sie schießen einfach munter in den Mob, und machen so mit einem Schuss 5 Kills und 3 Teamkills und landen so am Ende auf Platz 1 was die Anzahl an Kills angeht.
Wenn nun der Entwickler hingeht, und die Stärke des Raketenwerfers drastisch reduziert, so das diese Scheinpros auf einmal nur noch 1 Kill pro Schuss machen können, dann sind es genau jene die behaupten, dass Spiel sei nun noobfreundlich geworden, dabei ist es genau anders herum. Wenn man die Stärke der Waffen besser ausbalanciert indem sie gleich stark werden, dann macht man das Spiel noobfeindlicher.
Wenn alle die gleichen Vorraussetzungen (Waffenstärke) haben, dann werden am Ende immer die besten Spieler oben stehen.
Wenn man natürlich, wenn man 5 Mal in Folge stirbt, einen Powerstern bekommt, mit dem man 5 Min in einen Unbesiegbarkeitsmodus gerät, dann ist das Spiel selbstverständlich noobfreundlich gemacht. Aber so etwas gibt es meines Wissen nach bei keinem Spiel. Und wenn es tatsächlich Items gibt, die einem klare Vorteile verschaffen, frage ich mich, warum sammelst du das Item nicht vor dem vermeintlichen Noob auf? Wenn die irgendwo verstreut liegen, dann sind die Pros doch die ersten die dran kommen.