• Forum geschlossen!
    Das Forum befindet sich im Nur-Lese-Modus. Das Erstellen neuer Themen und Beiträge ist nicht mehr möglich.

Vorsätze für 2016: Diese Lektionen haben Publisher hoffentlich gelernt

Alles Thirdparty-Titel. :| Ich hab mir die PS4 eigentlich nur wegen den Thirdparty-Spielen gekauft, aber mittlerweile freue ich mich doch auch auf ein paar Firstpartyspiele wie WiLD und Horizon. Mit Rime wird es eine großartige Indieperle für PS4 geben. Zudem gibt es mit Tales of Zestiria und bald Ni No Kuni 2, sowie World of Final Fantasy tolle Secondparty-Spiele auf die ich mich freuen kann.

Trotz all der berechtigten Kritik muss man aber auch sagen: "Whats wrong with you, Gamer?" Einfach nicht kaufen! Aber es wird gekauft. Ich möchte nicht wissen wieviele Spieler sich schon den Seasonpass zu SW Battlefront für saftige 50 Euro/Dollar zugelegt haben. Max 30€ mehr zahle ich da nicht, vorausgesetzt, dass auch das Preis-/Leistungsverhältnis. Schon alleine für 50€ erwarte ich Spielspaß für etliche Stunden. Ehrlich gesagt bräuchte ich auch keinen Seasonpass, weil mir das derzeitige Vollpreispaket sehr gut gefällt. Lieber weniger DLCs, aber dafür konsumentenfreundlicher (zB Jakku-DLC).

Bei den unfertigen Spielen gebe ich nicht nur den Entwicklern, sondern auch den Gamern die Schuld. Die wollen jedes Jahr ein neues CoD, FIFA, NfS, AC, Battlefield, ... Bei gewissen wie CoD oder AC geht es noch halbwegs, da diese Spiele einen zwei Jahresrythmus in der Entwicklung haben. Trotzdem: Wie will man ein so komplexes Spiel wie AC in zwei Jahren fehlerfrei glattbügeln? Aber Hauptsache jedes Jahr werden zig Millionen Exemplare verkauft. Wenn man von etwas Fan ist kauft man es sich halt.

Würde es mal ein Jahr geben in denen die VKZ massiv einbrechen, würden auch die Entwickler schnallen, dass es so nicht weitergehen kann.

Ich sehe da nicht nur die Publisher und Entwickler in Verantwortung. Man könnte auch kritisch fragen: "Warum soll ein Publisher wie Ubisoft oder EA fertige Spiele auf den Markt bringen, wenn weniger Aufwand genausoviel Ertrag bringt?"
 
Bei den unfertigen Spielen gebe ich nicht nur den Entwicklern, sondern auch den Gamern die Schuld.

Würde es mal ein Jahr geben in denen die VKZ massiv einbrechen, würden auch die Entwickler schnallen, dass es so nicht weitergehen kann.

Ich sehe da nicht nur die Publisher und Entwickler in Verantwortung. Man könnte auch kritisch fragen: "Warum soll ein Publisher wie Ubisoft oder EA fertige Spiele auf den Markt bringen, wenn weniger Aufwand genausoviel Ertrag bringt?"


Genauso sehe ich das auch.
Solange Gamer oder generell die Kunden alles kaufen und es somit genug Kohle einbringt, wird sich daran nichts ändern - im Gegenteil, der Anreiz, unfertige Spiele rauszubringen oder bewußt einiges weglassen um im Nachhinein nochmal absahnen zu können, nimmt weiter zu.
Und das ist der gravierendste Unterschied zu Spielen von vor 20 Jahren, aber da diese Spielergenerationen so nach und nach aussterben, wird bewußt versucht, die neuen Generationen an dieses Absahnsystem zu gewöhnen - noch gibt es welche, die das konsequent nicht mitmachen, aber der Moment wird kommen, wo das Ziel erreicht ist und keiner mehr aufmuckt. :$ :B

Aber selbst jetzt erreichen sie schon sehr gut ihr Ziel - mit möglichst sehr wenig Aufwand und kostenpflichtige Zusätze höchstmöglichen Gewinn zu machen, Interessen der Gamer rücken immer mehr in den Hintergrund und die ernsthaften Zocker werden ja auch immer weniger und somit wird der Spielemarkt immer mehr nur den Entwicklern überlassen, die immer mehr vom eigentlichen Grundprinzip abrücken können - es läuft ja auch so recht gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles in allem Stimm ich euch zu, die Nachfrage bestimmt das Angebot. Es gibt aber gute Ausnahmen die mir sehr viel Freude machen.., zB Witcher 3. Was die Entwickler/Publisher aber gelernt haben, ist manchmal für ihre spiele mehr Zeit zu nehmen, paar Monaten später für ein fehlerfreien Spiel tun allen gut...
 
Punkt 1: Betrifft mich eh fast nie, aber stimmt natürlich
Punkt 2: seh ich natürlich genauso
Punkt 3: seh ich ebenfalls so, bei Spielen die man prinzipiell als SP spielen kann, muss man auch offline spielen können/dürfen
Punkt 4: gegen Vorbesteller-Boni in Form von DLCs oder Goodies hab ich nichts, wieso auch (das DeusEx-Ding mal ausgenommen)
Punkt 5: Mikrotransaktionen sind Mist, da stimm ich auch zu
Punkt 6: naja, was heißt überflüssig? Diese genannten Spiele waren halt Mist, abr prinzipiell sind Fortsetzungen nicht überflüssig
Punkt 7: Wenn der Preis stimmt, sind Season-Pässe was feines, man muss halt in Sales zuschlagen
Punkt 8: Wenn es gute Indies sind gerne, aber es gibt auch sehr viel Murks
 
Zurück