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Studie: Langanhaltender Konsum von Gewaltspielen führt zu Aggressionen

Klingt alles ganz logisch. Der Mensch übernimmt und kopiert Verhaltensmuster seiner täglichen Umgebung, wenn diese Umgebung vornehmlich aus Gewalt und Konkurrenzdenken besteht, wird er sich diesem anpassen. Desshalb find ich es wichtig, dass vor allem Kinder in einem sozialen Umfeld aufwachsen in dem sie ernst genommen werden und in dem man miteinander spricht, Meinungen austauscht und sich hilft.

Kinder die Shooter gerne spielen sind desshalb nicht gleich schlechtere Menschen.
 
Wow, die Studie ging ganze 3 Tage lang? Und auch noch 20 Minuten täglich? Ja, hm, absolut, da kann man durchaus von Langzeitergebnissen sprechen. [/irony]
Da will mal wieder jemand auf Teufe komm raus seine Theorien beweisen.
 
Seine Studie hat soviele Design Fehler, dass sie im Enddefekt gar nichts beweisen kann.

Wie der Brad Bushman schon in einem älteren Artikel zugegeben hat

These processes combine to create an atmosphere in which non-expert journalists, and even some social scientists, write articles and books arguing that violent video games are not harmful. However, the vast majority of social scientists working in the area believe that violent video games can be harmful (e.g., Pollard Sacks, Bushman, & Anderson, 2011).

Allein schon der Vergleich mit dem Rauchen isr lächerlich, unseriös und nicht wissenschaftlich.
 
Das kommt doch alles auf die Person selber an. Ich zocke schon seit Jahren
"Killerspiele" und bin kein bisschen aggressiv. Früher in der Grundschule war ich
ein richtiger Brutalo :B xD Hab oft jemanden verprügelt. Heute bin ich ganz ruhig.
Also hat sich das sogar gebessert trotz der vielen Zockerei :-D

ICH WURDE GEHEILT! DANKE VIDEOSPIELE! :B xD
 
Zuletzt bearbeitet:
call of duty macht aggressiv?
die sollten in der studie dark souls spielen :-D

ne aber im ernst, kaum ist irgendwo wieder ein (sehr trauriger) amoklauf hör ich es wieder aus allen löchern. killerspiele

im abschlussatz kann ich nur noch sagen:
ich bin nicht aggressiv, wenn jemand sagt ich bin aggressiv der kriegt ein auffe fresse :-D
 
Ja da kann ich nur zustimmen. Das hat aber weniger was mit dem Spiel an sich zu tun, als mit dem Wettkampfgedanke. Bei einem Call of Duty wird man aggressiv, weil man 10 Mal hintereinander von Killstreaks eins auf die Fresse bekommt, nicht weil da mit Waffen geschossen wird.

Hätte Mario Kart einen ernst zunehmenden Multiplayer, würde da wohl auch öfter der Controller fliegen - bei Blur tat er es beispielsweise. Und das ist auch ein Rennspiel.

König der Disziplin im Aggressivwerden ist Starcraft 2. Wenn man gewinnt, steigt man auf und wird unglaublich motiviert weiterzuspielen und besser zu werden. Wenn man verliert, verliert man ein großteil des Fortschritts, den man sich durch die letzten Gewinne erarbeitet hat. Da ein Match mal gerne 30 Minuten dauert, kann es für die Tastatur unschön enden, wenn man sich binnen 1,5h komplett die Punkte versiebt, die man über die vorherigen 3 Stunden mühsam ergattert hat.

Kurz: Die Studie hat recht, aber es liegt weniger am Spiel, als am Wille der beste zu sein.
 
call of duty macht aggressiv?
die sollten in der studie dark souls spielen :-D

ne aber im ernst, kaum ist irgendwo wieder ein (sehr trauriger) amoklauf hör ich es wieder aus allen löchern. killerspiele

im abschlussatz kann ich nur noch sagen:
ich bin nicht aggressiv, wenn jemand sagt ich bin aggressiv der kriegt ein auffe fresse :-D

Nicht nur Dark Souls, bei Super Mario Kart Wii habe ich das ganze Haus zusammen gebrüllt. XD
Das ist alles nur unsinniges Geschwafel, was weder repräsentativ ist, noch wem irgend etwas bringt. Leute die der festen Meinung sind, dass Killerspiele Amokläufer ausbilden bleiben bei der Meinung und die, welche nicht dieser Meinung sind, bleiben auch dabei. Warum gab es also diese Studie? Keine ahnung, aber es wird zu 100% wieder große Wellen schlagen.
 
Also meine persönliche Langzeitstudie läuft jetzt seit 22 Jahren. Ich hab als kleiner Junge mit nem Sega Master System und dem Spiel Alex Kidd angefangen, dann als "Wolfen..ein" fürn PC kam hab ich mir fast eingeschissen vor Angst. Inzwischen nach hunderten von Ballerspielen auf N64, PC, Playstation, PS2, PS3 und Xbox 360 und entsprechend der Hardware immer realistischeren Tötungsszenen denk ich da gar nicht mehr drüber nach wenn da einer stirbt oder Blut in der Gegend rum spritzt. Klar ich bin jetzt 32 aber als Kind hab ich das viel intensiver wahr genommen. Deshalb denke ich nicht, dass Videospiele (Killerspiele) aggresiv machen, sondern mit der Zeit abhärten und eine gewisse Gleichgültigkeit aufkommen lassen. In immer mehr Spielen wird großer Wert darauf gelegt, dass die Charaktere eine Perönlichkeit haben, es sind nicht einfach nur noch Pixelhaufen wie früher. Und wenn man da in einem Spiel so einem "Menschen" aus der Ego-Sicht in die Augen schauen, und ihn dann mit einem Kopfschuß hinrichten kann ohne mit der Wimper zu zucken, dann ist das für irgendeinen geistig kranken Typen kein großer Unterschied mehr echten Menschen Gewalt anzutun!
 
Eine Studie so zweidemensional wie das "Liebe-Angst-Spektrum" aus Donnie Darko...

1. Drei Tage um bleibende (langanhaltende) Aggressionen nachzuweisen? Genausogut könnte man lernen mit seiner "Aggression" umzugehen wenn man etwas länger spielt.

2. Glaube ich nicht unbedingt dass der Gewaltgrad in Spielen hier irgendwas damit zu tun hat, wohl eher die kompetitive Komponente (Klar regt man sich auf wenn man dreimal hintereinander von selben Spieler auf die selbe Weise umgebracht wird (am Beispiel CoD)). Aber im Ernst, schonmal drei blaue Panzer hintereinander in der letzten Runde abbekommen? Frustration ist das Zauberwort, und die kann man so ziehmlich bei JEDER Aktivität erfahren.

3. Die Studie will die Auswirkung gewalthaltiger Videospiele auf das Aggressionspotential eines Menschen untersuchen, dabei wird so einiges vergessen: Erachtet der Spieler das Spiel als gewaltätig? Ist ein "gewalthaltiges Spiel" nach Einschätzung der Forscher ein Ego Shooter (Für mich ist CoD gerade im Multiplayer nämlich überhaupt nicht brutal)? Ich bin mir ziehmlich sicher dass es zum gleichen Resultat führen würde wenn man einen kompetitiven Shooter komplett ohne Gewalt spielen würde (kein Blut etc.) und das lässt die Seriösität der Studie zusammenklappen wie ein Kartenhaus. Treffender wäre die Studie umzubenennen in "Frustrationspotential nach kompetativen Situationen".

Fazit: Hätten die Teilnehmer Rockstar's Manhunt über 6 Monate hinweg regelmäßig gespielt und würden in alltäglichen Situationen überraschend aggressive Verhaltensweisen an den Tag legen, könnte ich die Studie auch ernst nehmen. So bleibt es nur ein weiterer Versuch den interaktiven Unterhaltungsmedien irgendetwas anzuhängen und das dann auf den Gewaltgrad zu schieben... Ich habe schon wesentlich bessere Studien gelesen.
 
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