Nimaris
Bekanntes Gesicht
Ich hab das Spiel nun ausgiebig (duch)gespielt, deshalb hier mal kurz eine Zusammenfassung ohne ellenlange Texte. 
Was Fuse richtig macht: Richtig toll gelungen finde ich das Gameplay, welches eine Vielzahl an unterschiedlichen Aktionen bietet und durch immer höhere Skills im Laufe des Abenteuers auch nicht langweilig wird. Man kann Gears of War-like taktisch klug aus der Deckung herausschießen, von Deckung zu Deckung hechten, etc. Man kann aber auch einen auf Badass machen und mit zahlreichen Nahkampfangriffen (auch über die Deckung ziehen ist möglich) so richtig drauflos prügeln. Auch erlaubt es das Spiel, ganze Gegnerhorden in guter alter Stealthmanier zu infiltrieren, während KI-gesteuerte Kameraden dabei nett warten, bis erste Schüsse fallen.
Fuse ist aber logischerweise als Koop-Spiel konzipiert, weshalb es mit Freunden (und Absprache) natürlich erst richtig loslegt. Neben der kurzen, ca. 7 Stunden langen Kampagne gibt es noch einen sogenannten Echelon-Modus. In diesem Horde-ähnlichen Spielmodus kann man besonders viel Kohle scheffeln indem man diverse Ziele erfüllt und kleinere Bossgegner beseitigt. Das Geld kann für neue Kostüme, Waffenskins und zahlreiche Teamverbesserungen ausgegeben werden, was meiner Meinung nach durchaus motivierend ist.
Auch grafisch macht Fuse einen mehr als soliden Eindruck und überzeugt besonders durch starke Panoramabilder. Egal ob eine große indische Stadt, eine tropische Insel oder steinige Gletscher, die Blicke in die Ferne wirken immer äußerst schick.
Was Fuse falsch macht: Ich denke, die meisten Fuse-Interessierten dürften wissen, dass Fuse früher mal Overstrike hieß und deutlich humorvoller gestaltet war. Und obwohl die guten Sprüche der Charaktere zu zünden wissen, so hinterlässt der nun recht ernste und gewöhnliche Grafikstil einen eher langweiligen und austauschbaren Gesamteindruck. Auch der Soundtrack ist wahrlich nichts besonderes und will zu keinem Zeitpunkt auffallen.
Ganz besonders schade ist die Tatsache, dass auch die Story stark austauschbar ist. Obwohl die Geschichte sogar relativ interessant beginnt und kurze Flashbacks in den Köpfen der Charaktere erlaubt, so nimmt die Story mit zunehmender Spielzeit immer mehr ab und weiß scheinbar selbst nicht so recht, welchen Weg sie einschlagen möchte. Den Vogel schießt dann das E(A)nding ab, welches in einem üblen Cliffhanger endet. Bei einer neuen IP finde ich persönlich sowas ja immer recht dreist.
Fazit: Wie erwartet lebt Fuse von seinem guten Gameplay, seinen flotten Sprüchen und natürlich dem Koop-Modus. Die darstellerische Aufmachung sowie die vorausschaubare Handlung enttäuschen dagegen aufgrund ihrer Austauschbarkeit. Wer jedoch einfach ein flottes, motivierendes Koop-Spiel für sich und seine Freunde sucht und dabei nicht viel auf das übliche "Wir retten die Welt vor einem wahnsinnigen Terroristen"-Schema gibt, für den ist Fuse definitiv die richtige Wahl..gif)

Was Fuse richtig macht: Richtig toll gelungen finde ich das Gameplay, welches eine Vielzahl an unterschiedlichen Aktionen bietet und durch immer höhere Skills im Laufe des Abenteuers auch nicht langweilig wird. Man kann Gears of War-like taktisch klug aus der Deckung herausschießen, von Deckung zu Deckung hechten, etc. Man kann aber auch einen auf Badass machen und mit zahlreichen Nahkampfangriffen (auch über die Deckung ziehen ist möglich) so richtig drauflos prügeln. Auch erlaubt es das Spiel, ganze Gegnerhorden in guter alter Stealthmanier zu infiltrieren, während KI-gesteuerte Kameraden dabei nett warten, bis erste Schüsse fallen.
Fuse ist aber logischerweise als Koop-Spiel konzipiert, weshalb es mit Freunden (und Absprache) natürlich erst richtig loslegt. Neben der kurzen, ca. 7 Stunden langen Kampagne gibt es noch einen sogenannten Echelon-Modus. In diesem Horde-ähnlichen Spielmodus kann man besonders viel Kohle scheffeln indem man diverse Ziele erfüllt und kleinere Bossgegner beseitigt. Das Geld kann für neue Kostüme, Waffenskins und zahlreiche Teamverbesserungen ausgegeben werden, was meiner Meinung nach durchaus motivierend ist.
Auch grafisch macht Fuse einen mehr als soliden Eindruck und überzeugt besonders durch starke Panoramabilder. Egal ob eine große indische Stadt, eine tropische Insel oder steinige Gletscher, die Blicke in die Ferne wirken immer äußerst schick.
Was Fuse falsch macht: Ich denke, die meisten Fuse-Interessierten dürften wissen, dass Fuse früher mal Overstrike hieß und deutlich humorvoller gestaltet war. Und obwohl die guten Sprüche der Charaktere zu zünden wissen, so hinterlässt der nun recht ernste und gewöhnliche Grafikstil einen eher langweiligen und austauschbaren Gesamteindruck. Auch der Soundtrack ist wahrlich nichts besonderes und will zu keinem Zeitpunkt auffallen.
Ganz besonders schade ist die Tatsache, dass auch die Story stark austauschbar ist. Obwohl die Geschichte sogar relativ interessant beginnt und kurze Flashbacks in den Köpfen der Charaktere erlaubt, so nimmt die Story mit zunehmender Spielzeit immer mehr ab und weiß scheinbar selbst nicht so recht, welchen Weg sie einschlagen möchte. Den Vogel schießt dann das E(A)nding ab, welches in einem üblen Cliffhanger endet. Bei einer neuen IP finde ich persönlich sowas ja immer recht dreist.
Fazit: Wie erwartet lebt Fuse von seinem guten Gameplay, seinen flotten Sprüchen und natürlich dem Koop-Modus. Die darstellerische Aufmachung sowie die vorausschaubare Handlung enttäuschen dagegen aufgrund ihrer Austauschbarkeit. Wer jedoch einfach ein flottes, motivierendes Koop-Spiel für sich und seine Freunde sucht und dabei nicht viel auf das übliche "Wir retten die Welt vor einem wahnsinnigen Terroristen"-Schema gibt, für den ist Fuse definitiv die richtige Wahl.
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