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Artikel - PC Games: "GTA 4 hätte indiziert werden müssen" - Bayerns Innenminister im exklusiven Interview mit PC Games
Killerspiele verbieten? da wo man Lebewesen tötet und dafür Punkte bekommt...Super Mario tötet Gumbas,Sonic tötet arme Roboter, Ecco der Delfin tötet Haie, Link tötet berittene Wildschweine, Asterix und Obleix töten unberittene Wildschweine...
Mal im Ernst: Spiele mit Nazisymbolen und dergleichen sollte man verbieten, aber was ist den gegen ein bissel Frust ablassen bei ner Runde Counterstrike oder Halflife bitte einzuwenden? Ok GTA ist Kacke, aber nicht wirklich ein gewaltpotenziales Spiel.
Der Typ reagiert irgendwie auch immer voll arogant. Immer sagt der, dass die Aussage/Behauptung der PC Games falsch sei und so. Und ich finde brutale Filme a la Saw oder Hostel viel schlimmer, als Brutale Spiele. Da sieht man ja richtig was und im Spiel...Es macht ein wenig so den Eindruch, dass der aktuelle Horror- und brutale Filme nicht kennt. Ich mein die kommen bei uns ins Kino die Filme und später kann man sie sich auf DVD kaufen. Jo da gibt's auch Leute, die das an jüngere Menschen weiter geben. Die Tatsache, dass man selbst dann im Spiel metzelt..Ja im Grunde muss ich mir den Horrorfilm nicht angucken aber ich tu es trotzdem.
Das ist aber leider der ganz normale Wahnsinn in Bayern. Ich glaube sogar der Typ versucht bewusst zu provozieren, um den ein oder anderen hier einen dummen Kommentar zu entlocken, mit dem sich die CSU dann wieder rechtfertigen kann.
Warum kann man sich nicht einfach beim Jugendschutz an der PeGi orientieren. Das System funktioniert mittlerweile schon in 16 anderen europäischen Ländern ganz gut und da gibt es auch keine Amokläufer oder ähnliches.
Warum stellen die nicht an jeder Ecke Killerspielautomaten auf, bei dem man sich die Killerspiele nur mit Ec-Karte oder Führerschein ziehen kann? Bei den Zigaretten hats doch auch geklappt. Oder noch besser so ein fetter Slogan vorne drauf "Killerspiele töten, fangen sie erst garnicht damit an"
Warum stellen die nicht an jeder Ecke Killerspielautomaten auf, bei dem man sich die Killerspiele nur mit Ec-Karte oder Führerschein ziehen kann? Bei den Zigaretten hats doch auch geklappt. Oder noch besser so ein fetter Slogan vorne drauf "Killerspiele töten, fangen sie erst garnicht damit an"
Ich finde Herrmanns Antwort auf diese PC Games Frage etwas seltsam:
PC Games: Sie wollen die Herstellung dieser Spiele in Deutschland verbieten - welche "Killerspiele" sind Ihres Wissens nach in Deutschland bereits produziert worden?
Herrmann: Ich fordere nicht nur ein Herstellungs-, sondern auch ein Verbreitungsverbot virtueller Killerspiele. Deshalb ist die Frage, wo Killerspiele produziert werden, unerheblich.
Irgendwie wirkt das ganze wie eine Ausrede, das er sich wahrscheinlich nich mal ordentlich mit der Materie auseinandersetzt, sondern das ganze nur ne Art Wahlprogramm für ihn ist und das denken in dem Fall andere wieder für ihn übernehmen. Sonst hätte er mal zumindest sofort ein paar Namen runtergerattert wie aus dem FF. Anstatt an die Videospiele zu gehen mit seinen Argumenten müsste der gute Herr sich normalerweile erstmal daran machen, diese neuere Art von Gemetzel Horror und Tötungs-Sensationsgeils- Filmen zu verbieten. Speziell jetzt so ein widerliches Quäl und Mordanleitungszeug wie SAW oder Hostal.
Da sind sämtliche Gewaltvideospiele 10 mal harmloser als z.b. die SAW oder Hostal Filme. Gerade bei SAW Filmen, ist es ja regelrecht widerlich was das für Mord und Quälerei Anleitungen für irgendwelche Perverse sind. Herr Herrmann wie wär's? Wann gehen dieses Thema mal an?
Das PC Games da jetzt nich groß kontra gab, is doch gut. Jedes Kontra wäre eins zuviel gewesen. Man muss nämlich immer aufpassen bei sowas, wie sich manche Leute die Aussagen zurecht biegen für ihre Zwecke. Interessantes Interview auf jeden Fall. Das lässt tief in den Sachverstand des Mannes blicken, unabhängig davon was er erreichen will.
Da gibt es sogar was:
http://www.pcgames.de/aid,659804/News/Ich_waehle_keine_Spielekiller_Landtagsvizepraesident_Gantzer_SPD_antwortet_einem_PC-Games-Leser/
Bitte mal lesen. Ist ganz interessant.
Aber mal zum Interview:
Herrmann: Im Unterschied zu vielen normalen Computerspielen haben Killerspiele menschenverachtende Gewalt zum Gegenstand. Der Spieler bringt virtuell, aber aktiv andere Menschen auf teilweise bestialische Art und Weise um. Deshalb bin ich für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot solcher Spiele.
Was sind denn für ihn normale Spiele, die nicht als Killerspiel angesehen werden? Laut dieser Aussage sind doch alle Spiele, in denen in irgendeiner Form Menschen verletzt werden. (Beat'm Ups zum Beispiel) Das würde ja fast alle Spiele vom Markt verbannen...
PC Games: Sie wollen die Herstellung dieser Spiele in Deutschland verbieten - welche "Killerspiele" sind Ihres Wissens nach in Deutschland bereits produziert worden?
Herrmann: Ich fordere nicht nur ein Herstellungs-, sondern auch ein Verbreitungsverbot virtueller Killerspiele. Deshalb ist die Frage, wo Killerspiele produziert werden, unerheblich.
Wie schon von Anderen erwähnt, er weicht der Frage lieber aus, als sein mangelndes Wissen zu der Frage Preis zu geben. Ich könnte ja sogar fast wetten, dass die zu stellenden fragen vorher eingereicht werden müssen und as keine spontanen Fragen gestellt werden dürfen. Und für diese Frage wurde eben keine passende Antwort vorbereitet.
PC Games: Wir beschäftigen uns von Berufs wegen seit fast 20 Jahren mit Computer- und Videospielen, indes ist uns in diesem Jahrtausend noch kein Spiel untergekommen, das in Deutschland legal erhältlich ist und "bei denen der Spieler Pluspunkte dafür erhält, dass er seine Gegner auf möglichst grausame Weise zu Tode quält." Sie sind ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet - können Sie uns helfen?
Herrmann: Mir ist eine Darstellung gezeigt worden, wo im Spiel "Der Pate / Don Edition" ein brutaler Verbrecher mit einer sogenannten "sizilianischen Kerze" eine Krankenschwester abfackelt. Die Frau verbrennt unter erbärmlichem Todesgeschrei. Dafür erhält der Spieler Punkte.
Die Frage ist von er PC-Games gut gestellt. Das hat dem Kerl mal so richtig Honig ums Maul geschmiert.
Aber mal eine Frage an die, die das Spiel gespielt haben: Wie verläuft die Szene in dem Spiel wirklich? Bekommt man da Bonus-Punkte? Ich glaub ja wohl eher nicht. ich würde ja eher behaupten, dass die Szene auf irgendeinem Mafiafilm basiert. Solche Spiele sollen ja doch recht autentisch wirken.
PC Games: Bei Ihrer Pressekonferenz am vergangenen Montag haben Sie die Wirkung von brutalen Computerspielen mit Kinderpornographie verglichen und wortwörtlich davon gesprochen, dass "Dinge, die virtuell am PC umgesetzt werden, irgendwann auch in der Realität umgesetzt werden." Womit begründen Sie diese These? Können Sie verstehen, wenn sich viele Millionen Erwachsener durch eine solche Aussage kriminalisiert und dadurch verletzt fühlen?
Herrmann: Niemand behauptet, dass Killerspiele monokausal für Gewalttaten wie z.B. Amokläufe oder andere Straftaten verantwortlich sind. Es gibt aber über die gefährliche Wirkung von Killerspielen, gerade auf labile Charaktere, in der Wissenschaft keine ernsthaften Zweifel. Die Amokläufe von Erfurt oder von Emsdetten wurden von Tätern begangen, die intensiv Killerspiele gespielt haben. Nach der übereinstimmenden Erkenntnis amerikanischer und deutscher Wissenschaftler löst dies bei labilen Persönlichkeiten Desensibilisierungsprozesse aus und schränkt die Empathiefähigkeit weit stärker ein als das passive Betrachten eines entsprechend brutalen Films.
Ich glaube nicht, dass Menschen, die auf ihren Computern aktiv reihenweise Leute umbringen, die am Boden liegende angeschossene Opfern "regelrecht hinrichten", so dass das Blut spritzt - dass diese Menschen sich durch meine Worte verletzt fühlen können. Wenn sie virtuelle Grausamkeiten verüben, müssen sie schon auch meine Argumente aushalten.
Der Mann ist echt lustig. Wirft mit Fremdwörten um sich und hofft, keiner versteht das. Warum muss er da unbedingt "monokausal" verwenden? Wäre da nicht "alleinverantwortlich" besser? Noch so ein Beweis dafür, dass er seine Antworten vorformuliert hatte... Und mal abgesehen davon: Wieder einmal ist er der Frage ausgewichen. Er hat nichts dazu gesagt, wieso man uns mit so krassen Verbrechen vergleicht. Er hat indirekt nur gesagt, dass wir damit leben müssen, so schlimm verglichen zu werden. Vielen Dank auch!!
Aber mal zu seiner Aussage: Da der gute Mann mal wieder auf die beiden Amokläufe zu sprechen kommt, muss ich wohl mal dazu meinen Senf abgeben. Klar haben die beiden Counterstrike gespielt. Wie so viele Millionen Andere vor und nach Ihnen auch. Aber eigenartiger Weise ist es nur bei diesen zwei Amokläufen geblieben...
Also Counterstrike-Spieler, ladet eure Waffen und startet mehr Amokläufe. Die Politiker brauchen Argument gegen die "Killerspiele"! Sorry!
PC Games: Sie berufen sich vielfach auf Prof. Christian Pfeiffer, den Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), der Selbstkontrollinstanzen wie die USK und FSK kritisiert und abschaffen möchte. Gleichzeitig ist das Institut Jahr für Jahr auf Millionen von Steuergeldern der Länderministerien angewiesen. Wie glaubwürdig, seriös und unabhängig sind Prof. Pfeiffer und das KFN nach Ihrer Auffassung?
Herrmann: Ich habe keinen Grund, an der Seriosität und Glaubwürdigkeit des Kriminologischen Instituts Niedersachsen zu zweifeln und erkenne keinen Zusammenhang zwischen der von Prof. Pfeiffer erhobenen Forderung nach einem Verbot von Killerspielen und einer staatlichen Unterstützung des Instituts. Prof. Pfeiffer war Justizminister der früheren SPD-Regierung von Niedersachsen; eine politische Abhängigkeit zur jetzigen CDU-Regierung besteht ja wohl kaum. Eher sehe ich finanzielle Abhängigkeiten von der Computerspielindustrie bei manchen Forschern, die einseitig die Wirkung von problematischen Computerspielen verharmlosen.
Genau! Die vielen unabhängigen Studien, die von unterschiedlichen und unabhängigen Instituten zum Thema Gewalt in Videospielen durchgeführt wurden sind alle zum Wunsch der Spielindustrie frisert wurden. So und nicht anders sieht es aus. Danke Herr Herrmann, dass Sie diese offensichtliche Tatsache nochmals aufgezeigt haben...
Zu Pfeiffer ist zu sagen: Er ist Videospielehasser und hat in ihnen seinen Todfeind gefunden. Also ist es absolut legitim, sich mit der einseitigen Sichtweise zufrieden zu geben. Warum auch mehrere Meinungen anhören, wenn die eigene eh die Richtige ist!!!
PC Games: Das deutsche Jugendschutzgesetz inklusive FSK- und USK-Prüfungen und Indizierungen gilt als das strengste und schärfste in ganz Europa. Spiele, die in Garmisch-Partenkirchen oder München indiziert oder verboten sind, können in Salzburg oder Basel selbst von Jugendlichen legal erworben werden. Gleiches gilt für die Frankreich oder die Niederlande. Sie hingegen fordern ein Verbot für diese Spiele. Sind deutsche und insbesondere bayerische [Hehehe! ] Staatsbürger gefährdeter als die Bewohner unserer Nachbarländer?
Herrmann: Das deutsche Jugendschutzgesetz hilft nicht, wenn Spiele, die erst ab 18 Jahren freigegeben werden, in die Hände von Kindern gelangen, was nachgewiesen sehr häufig der Fall ist. In den von Prof. Pfeiffer aufgezeigten Beispielen wie beim Spiel "Grand Theft Auto IV" oder "Der Pate - Don Edition" hätte eine Indizierung anstelle einer Freigabe ab 18 durch die USK stattfinden müssen, was nicht der Fall war. Ihre Behauptung, diese Prüfungen seien die schärfsten in Europa, ist deshalb falsch.
Die Prüfungen der USk sind die schärfsten europaweit, wenn nicht gar weltweit. Hat sich der Mann jemals mit dem Jugendschutz in anderen EU-Ländern auseinandergesetzt? In Österreich und Schweiz ist nahezu alles frei für Jugendliche zugänglich... Da liegen 18er-Filme zwischen "normalen" Filmen. Indizierungen gibt es nicht. Kürzungen eigentlich auch so gut wie nie. Bei Spielen ist das da das Gleiche.
Warum er sowieso ausgerechnet GTA IV nennt, versteh ich nicht wirklich... Da gibt es weitaus schlimmere Spiele, die ebenfalls nicht indiziert sind.
PC Games: Sie fordern, dass nicht die USK, sondern die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) bei Spielen das letzte Wort haben sollte. Einen Indizierungsantrag für das häufig genannte Actionspiel "Counter-Strike" hat die Bonner Bundesbehörde vor sechs Jahren abgelehnt, die aktuelle Counter-Strike-Version ist ab 16 Jahren freigegeben. Wie begründen Sie die Verbotsforderung für dieses Produkt?
Herrmann: Ich habe kein Verbot von "Counter-Strike" gefordert, sehe allerdings mit Sorge den Suchtfaktor, den dieses Spiel besitzt, und der vielfach Ursache für schlechte schulische Leistungen bei Kindern und Jugendlichen ist.
Dann müssen aber alle Videospiele und ähnliche Sachen, die ebenfalls vom lernen abhalten, ebenfalls verboten werden. Zum Beispiel fernsehen, Sport, Bücher...
PC Games: In einem Interview mit der ZEIT beklagen Sie, dass 18jährige Computerspiele an "17-, 16-, 15jährige" weitergeben. Fordern Sie demzufolge auch ein Herstellungs- und Vertriebsverbot für Alkohol und Tabakwaren?
Herrmann: Nein.
Ich bring den Kerl um!!!
Aber nicht wie bei GTA sondern wie bei Mario Kart mit Schildkrötenpanzern als Wurfgeschosse
Dann wird bald selbst Super Mario verboten
Der Mann hat einfach überhaupt keine Ahnung. Eben typisch Politiker...
Der Kerl erinnert mich mehr und mehr an Jack Thompson... nur halt in Deutsch.
Memo an mich selbst: Ihn bei Gelegenheit in "Crossover School Troubles" einbauen.