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  1. #1
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    Jetzt ist Deine Meinung zu Spiele-Streaming: Haben PCs und Konsolen bald ausgedient? gefragt.


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    Zum Artikel: Spiele-Streaming: Haben PCs und Konsolen bald ausgedient?

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  2. #2
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    Avatar von LOX-TT
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    bald mit Sicherheit nicht und das ist auch gut so

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  3. #3
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    Avatar von Kraxe
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    Also der reine Gaming-PC Markt wird bestimmt einbrechen, weil gerade Streaming hier ein preislich sehr attraktives Angebot darstellt.

    Streaming ist generell die Zukunft. Die Vorteile (Preis und Kosten) überwiegen die Nachteile. Damit das aber funktioniert braucht es ein starkes Angebot an Spielen und die Bildqualität muss überzeugen. Irgendwann wird FULL HD abgelöst und dann schauen selbst PS360 Spiele auf höher auflösende Fernseher/Bildschirme schlecht aus, weil sie nur 720p bieten.

  4. #4
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    solange es Bambus-Leitungen hier teilweise in ländlichen Gegenden gibt wird da nix einbrechen, vielleicht in Österreich, aber sicher nicht in Deutschland

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  5. #5
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    Zitat Zitat von LOX-TT Beitrag anzeigen
    solange es Bambus-Leitungen hier teilweise in ländlichen Gegenden gibt wird da nix einbrechen, vielleicht in Österreich, aber sicher nicht in Deutschland
    Naja dann müsstets halt mal weniger in die Waffenindustrie als mehr in die Digitalisierung investieren.

  6. #6
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    Avatar von meisternintendo
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    Zitat Zitat von Kraxe Beitrag anzeigen
    Irgendwann wird FULL HD abgelöst und dann schauen selbst PS360 Spiele auf höher auflösende Fernseher/Bildschirme schlecht aus, weil sie nur 720p bieten.
    Gute Spiele definieren sich nicht durch Grafikleistung, sondern faszinieren auch in 10, 20,30... Jahren noch durch ihre Klasse.

    Ich brauch kein Streaming, meine Spielebibliothek ist bis an mein Lebensende gefüllt
    22-facher NOCA und 5-facher POCA Gewinner
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    "Ein verschobenes Spiel ist vielleicht gut, ein schlechtes Spiel ist für immer schlecht." Shigeru Miyamoto


  7. #7
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    Avatar von paul23
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    Ich sage nein. Für den Casual mag das interessant sein. Aber Spieler suchen stets das beste Spielerlebnis/Qualität , und das kann Streaming nicht bieten. Nicht mit der schnellsten Leitung.
    Das es stark gehypt wird überrascht mich persönlich nicht. Immerhin sucht die Branche nach wie vor, die besten Wege uns alle Zügel aus den Händen zu reißen, und uns zu melken wies nur geht. Die Vorteile bei Vertriebswegen gehen heutzutage zugunsten der Branche, nicht der Kunden. Als Lockvogel dient natürlich der Preis. Nichtsdestotrotz überwiegen die Nachteile. Das scheint vielen nicht klar zu sein.
    Geändert von paul23 (01.05.2019 um 14:21 Uhr)
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  8. #8
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    lNichtsdestotrotz überwiegen die Nachteile. Das scheint vielen nicht klar zu sein.
    Der moderne Gamer hat soweit keine Nachteile, weil er sich noch immer aussuchen kann ob er die Spiele kauft oder streamt.

    Der große Nachteil betrifft die Wirtschaft. Streaming wird in der Hinsicht gefährlich, weil mit der Zeit und je weiter verbreitet Streaming sein wird der Retailmarkt schrumpfen wird. Das kostet Arbeitsplätze. Aber nicht nur bei den Händlern, sondern auch der klassische Vertrieb schrumpft, genauso wie die Produktion was dazu führt, dass Mitarbeiter abgebaut werden bzw diese umgeschult werden müssen.

    Das ist eigentlich das größere Problem als irgendwelche Hinterwäldler-Internetleitung in Deutschland.

    Das Spielerlebnis wird sich aufgrund Streaming nicht ändern. Das ist jetzt irrationale Panikmacherei, weil der technologische Fortschritt (vielleicht nicht im armen Deutschland ) zu rasch vorangeht. Man weiß jetzt noch gar nicht wie es in fünf bis zehn Jahren sein wird.

    Retailmarkt wird dennoch weiterhin bestehen bleiben. Der Gebrauchtwarenhandel (wie Gamestop) wird verschwinden. Das ist eigentlich ziemlich fix.

    Der Konsolenmarkt wird jedenfalls weiter wachsen, zumindest in den nächsten zehn Jahren und immer mehr PC Gamer werden zum Streaming bzw Konsolen wechseln, wenn diese streamfähig sind.

    @meister
    Glaubst du ernsthaft, dass du in 20 Jahren noch all deine heutigen Games spielen wirst? Ohne SD-Signal? Ich zB kann keine SD-Konsolen mehr anschließen. Ich habe nur HDMI Anschlüsse. Ich habe aber auch nicht den Platz.

    Du weißt außerdem jetzt schon, dass deine PS4 in 20 Jahren noch funktionieren wird? Zumal heutige Technik ohnehin nicht dazu konzepiert wird ewig lang zu halten.

    Zumal wir als klassische Gamer, die den Aufschwung der Branche miterlebt haben, sowieso aussterben und so an Martkanteilen verlieren.

  9. #9
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    Es gibt AV to HDMI Converter

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  10. #10
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    Zitat Zitat von Kraxe Beitrag anzeigen
    Der moderne Gamer hat soweit keine Nachteile, weil er sich noch immer aussuchen kann ob er die Spiele kauft oder streamt.
    Ich glaube kaum, dass uns die Hersteller da lange eine Wahl lassen, wenn wir uns nicht dagegen wehren.

    Das Spielerlebnis wird sich aufgrund Streaming nicht ändern.
    Was für eine naive Aussage!
    Die Spiele werden noch mehr auf MP und Langlebigkeit ausgelegt, storygetriebene Spiele, die ein Ende haben, machen bei dem Streamingmodell von Google Stadia keinen wirtschaftlichen Sinn.

    Retailmarkt wird dennoch weiterhin bestehen bleiben.
    Wie soll der bestehen bleiben, wenn in Zukunft nurnoch gestreamt werden soll?

    @meister
    Glaubst du ernsthaft, dass du in 20 Jahren noch all deine heutigen Games spielen wirst? Ohne SD-Signal? Ich zB kann keine SD-Konsolen mehr anschließen. Ich habe nur HDMI Anschlüsse. Ich habe aber auch nicht den Platz.
    Eklig, diese Aussage.
    Ich werde niemals aufhören, ab und an meine alten Konsolen zu benutzen.
    Diese Einstellung heutzutage, alles alte so schnell wie möglich hinter sich zu lassen, find ich abartig.

    Manchmal verspüre ich den Drang, der heutigen Generation ihre Smartphones an den Kopf zu werfen und sie anschließend mit ihren MacBooks, auf denen Netflix läuft, zu verprügeln.

    Zumal wir als klassische Gamer, die den Aufschwung der Branche miterlebt haben, sowieso aussterben und so an Martkanteilen verlieren.
    Alter, ich bin 32!
    Unsere Generation lebt noch ne Weile!
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    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Kann zwar lesen, aber ich will meistens nicht.

  11. #11
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    Zumal man problemlos noch SD-Games an der HD-Glotze genießen kann, dann kann man HD-Spiele auf 4K Glotzen erstrecht "aushalten"

    Manchmal hast du sehr strange Ansichten kraxe

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  12. #12
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    @Kraxe
    So lange man wirklich die Wahl hat. Dann ist ja alles ok.

    Natürlich wird das Erlebnis beeinträchtigt. Kein Net ist stabil genug, um immer eine saubere Darstellung zu liefern.

    Auf der anderen Seite macht Streaming Kunden noch gebundener. Zudem wird man schauen müssen welche Auswirkungen Streaming auf die Qualität der Spiele nimmt, und wie es sich auf das Modell des Vollpreisspiels auswirkt.

    Ich könnte jetzt so viel schreiben. Ich sehe mehr Schatten als Licht.
    Aber wie gesagt, am Ende glaube ich nichtmal dass man damit Gamer erreichen kann. Auch moderne Gamer nicht.
    Grade Gamer legen viel Wert auf Technik, und die bestmögliche Darstellung von Spielen. Streaming kann nicht die selben Ergebnisse liefern wie Hardware zuhause. Nichtmal mit der schnellsten Leitung. Das ist der Punkt. Den Casuals könnte das egal sein. Gamern sicherlich nicht.
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  13. #13
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    Schwieriges Thema, das man aus der Konsumenten- und Herstellersicht durchleuchten muss.

    Status quo ist, dass Streaming- und Aboservicemodelle noch nicht in großem Maße angeboten werde, wobei das aktuelle Angebot durchaus attraktiv ist. 10 € für Xbox Game Pass und EA Access gehen durchaus in Ordnung. Gerade, wenn man sich sowieso jedes Jahr FIFA für 60 € holt und dann noch mindestens ein weiteres EA-Game hat man das Geld so gut wie drin. Zumal man auch noch einen Katalog an Spielen bekommt. Bei Xbox Game Pass ist es ähnlich.

    Die Frage nach der Qualität von Streaming ist auch obsolet. Bislang bietet meines Wissens jeder Service an, dass man sich die Spiele komplett herunterladen kann und man nichts anderes als die digitale Version zockt. Jetzt die langsamen Internetgeschwindigkeiten in Deutschland zu kritisieren, ist generell durchaus legitim, da es im internationalen Vergleich einfach miserabel ist. Allerdings hat dies im Bezug auf das Spielerlebnis selbst keinerlei Auswirkungen außer lange Downloadzeiten. Ob dies in Zukunft noch möglich sein wird, ist unklar, weshalb Spekulationen hierzu nicht zielführend sind.

    Rein aus wirtschaftlicher Sicht, macht es aus Verbrauchersicht durchaus Sinn solche Modelle zu nutzen, da man im Vergleich zum herkömmlichen Einzelkauf Geld sparen kann. Problem sind halt ganz einfach Dinge wie auslaufende Lizenzen und dergleichen, aber ob dies die Mehrheit der Leute interessiert, ist auch fraglich.

    Aus Unternehmersicht finde ich die Situation noch sehr unklar. Ich weiß nicht, inwiefern sie an diesen Modellen partizipieren, vor allem, wenn sie nicht direkt der Anbieter sind. Sicherlich könnte jeder Publisher seinen eigenen Service anbieten, aber dies wäre dann viel zu teuer. Wahrscheinlich wird dies auch nach Aufrufzahlen gehandhabt, wobei man an den Margen, die Spotify ausschüttet sieht, wie gering der tatsächliche Ertrag ist. Irgendetwas werden sie sich schon einfallen lassen, um daraus so viel Geld herauszuholen, dass man Ende Geld übrig bleibt. Beim Musikstreaming ist es auch so, dass die Künstler nicht allein davon leben, sondern auch auf Tour gehen und damit vor allem Geld machen.

    Ob dies über Mikrotransaktionen, kostenpflichtige Zusatzinhalte oder etwas, das noch nicht absehbar ist, geschieht, weiß ich nicht. Solange es aber finanziell nicht attraktiv genug ist, wird man beim bisherigen Vertriebsweg bleiben und beispielsweise den Einzelkauf attraktiver machen. Gerade dies ist schon längst überfällig. Es macht keinen Sinn für eine Downloadversion so viel zu verlangen, wie für herkömmliche Retailversionen.

    Gleichzeitig wird es auch noch immer einen Markt für Retailprodukte geben. Es gibt zwar immer weniger Abspielgeräte, aber die Kompaktkassette lebt immer noch und ich meine sogar, dass sie den Umsatz gesteigert haben. Ebenso bringen immer noch Musiker Werke auf Vinyl heraus. Sicherlich ist der Anteil gering und längst nicht jeder macht mit, aber es gibt immer noch Kaufinteressenten hierfür und solange man damit Gewinn machen kann, wird es auch unterstützt werden.

    Man darf halt sich vergessen, dass sich die Leute, die sich das Alleinstellungsmerkmal "Gamer" gegeben haben, irgendwann nur noch eine sehr kleine Menge ausmachen werden. Man sieht es doch jetzt schon, wie viele Leute sich überhaupt noch in videospielbezogenen Foren oder auf solchen Seiten tummeln. Sicherlich wird sich noch informiert, aber in einer anderen Art und Weise.
    Selbst wenn man alle Videospieler der Jahrgänge 1970-2000 zusammennimmt, die noch wissen, welche Wert Retailprodukte haben, sind sie doch über kurz oder lang in der Minderheit. Gleichzeitig wachsen ganze Generationen auf, ohne einen Bezug zu VHS-Kassetten, Audio-CDs oder generell physischen Zusatzprodukten zu haben. Stattdessen hat man ein All in One-Gerät wie ein Smartphone oder Smart-TV, der fast alles kann.

    Der Markt für Videospiele wird sich in den nächsten Jahren und speziell mit der nächsten Generation massiv verändern, vielleicht sogar stärker als je zuvor. Bisher war das Prinzip Konsole + Controller + Spiele auf Disk oder Modul gesetzt. Selbst Konsolen selbst, halte ich nicht mehr für komplett unantastbar. Vielleicht ist 2030 die PlayStation in Fernsehern von Sony eingebaut oder dergleichen. Eine beunruhigende Zukunft sicherlich, aber der Untergang ist es (noch) nicht.


    1933/34 | 1937/38 | 1960/61 | 2009/10 | 2012/13 | 2014/15

  14. #14
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    @Ankylo
    Streaming soll Hardware überflüssig machen, also ist die Frage nach der Qualität wichtig. Sobald man Spiele runterlädt ist es ja kein Streaming mehr Und nur der Beweis dass es nicht funktioniert.
    Geändert von paul23 (02.05.2019 um 12:09 Uhr)

  15. #15
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen
    Die Frage nach der Qualität von Streaming ist auch obsolet. Bislang bietet meines Wissens jeder Service an, dass man sich die Spiele komplett herunterladen kann und man nichts anderes als die digitale Version zockt. Jetzt die langsamen Internetgeschwindigkeiten in Deutschland zu kritisieren, ist generell durchaus legitim, da es im internationalen Vergleich einfach miserabel ist. Allerdings hat dies im Bezug auf das Spielerlebnis selbst keinerlei Auswirkungen außer lange Downloadzeiten. Ob dies in Zukunft noch möglich sein wird, ist unklar, weshalb Spekulationen hierzu nicht zielführend sind.
    Es geht hier um Streaming.
    Google Stadia, Project xCloud, PlayStation Now und der restliche Dreck.

    Was du hier aufzählst, sind Abomodelle mit "klassischem" Download der Spiele.
    Soll den Konsumenten wohl langsam ans dauerhafte Bezahlen gewöhnen.

    Nicht mit mir.

    Rein aus wirtschaftlicher Sicht, macht es aus Verbrauchersicht durchaus Sinn solche Modelle zu nutzen, da man im Vergleich zum herkömmlichen Einzelkauf Geld sparen kann.
    Macht nur Sinn, wenn man wirklich sehr viel zockt und auch nur solange die Preise unten bleiben.
    Ich rechne mit einem stetigen Anstieg der Abogebühren, sobald sich das durchsetzt.

    Aus Unternehmersicht finde ich die Situation noch sehr unklar. Ich weiß nicht, inwiefern sie an diesen Modellen partizipieren, vor allem, wenn sie nicht direkt der Anbieter sind. Sicherlich könnte jeder Publisher seinen eigenen Service anbieten, aber dies wäre dann viel zu teuer. Wahrscheinlich wird dies auch nach Aufrufzahlen gehandhabt, wobei man an den Margen, die Spotify ausschüttet sieht, wie gering der tatsächliche Ertrag ist. Irgendetwas werden sie sich schon einfallen lassen, um daraus so viel Geld herauszuholen, dass man Ende Geld übrig bleibt. Beim Musikstreaming ist es auch so, dass die Künstler nicht allein davon leben, sondern auch auf Tour gehen und damit vor allem Geld machen.
    Das kann nur schlecht für uns Zocker ausgehen.
    Spiele können nicht auf Tour gehen

    Ob dies über Mikrotransaktionen, kostenpflichtige Zusatzinhalte oder etwas, das noch nicht absehbar ist, geschieht, weiß ich nicht. Solange es aber finanziell nicht attraktiv genug ist, wird man beim bisherigen Vertriebsweg bleiben und beispielsweise den Einzelkauf attraktiver machen. Gerade dies ist schon längst überfällig. Es macht keinen Sinn für eine Downloadversion so viel zu verlangen, wie für herkömmliche Retailversionen.
    Es wird darauf hinauslaufen, dass sie die Spiele scheibchenweise anbieten.
    Ein kleiner Teil über den Service, der größte Teil dann per Mikrotransaktionen, Add-Ons, "Ultimate Editions" usw.
    Am Ende bezahlen wir für den Service UND nochmal extra für das jeweilige Spiel, um es "vollständig" spielen zu können.
    Und dann auch nur zeitbegrenzt, bis der Streaminganbieter den Stecker zieht.

    Gleichzeitig wird es auch noch immer einen Markt für Retailprodukte geben. Es gibt zwar immer weniger Abspielgeräte, aber die Kompaktkassette lebt immer noch und ich meine sogar, dass sie den Umsatz gesteigert haben. Ebenso bringen immer noch Musiker Werke auf Vinyl heraus. Sicherlich ist der Anteil gering und längst nicht jeder macht mit, aber es gibt immer noch Kaufinteressenten hierfür und solange man damit Gewinn machen kann, wird es auch unterstützt werden.
    Ahja?
    Und wer produziert dann eine solch hochkomplexe Konsole, wenn die großen 3 sich erstmal den Streamingmarkt unter sich aufteilen?
    Das ist kein simpler Schallplattenspieler/Kasettenrekorder, die einen gewissen Standard haben!
    Die Spiele müssten dann dafür auch umgesetzt werden.
    Das macht dann doch keiner mehr, viel zu teuer.

    Ich rede hier nicht von den nächsten 10 Jahren btw., ich denke etwas weiter.
    Ich gehe nicht davon aus, dass ich mein Hobby in den nächsten 10 Jahren schon einfrieren muss.

    Der Streaming-Trend wird ohne mich stattfinden, sei es Film, Musik oder Spiele.
    Dieses schnelllebige Abgrasen find ich abartig und wird von mir nicht unterstützt.
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