Was zockt ihr gerade?

crackajack

Bekanntes Gesicht
Last Stop
Den Vorgängertitel des Studios, Virginia, muss man imho nicht unbedingt gespielt haben, zwar interessant weil anders, aber das konfuse leere letzte Drittel lies zu wünschen übrig. Hier ist das Ende auch etwas hingeschludert und wirkt etwas verkürzt, auch der Beginn ist trotz Übernatürlichem etwas zäh, da man nach dem Intro 3 Charaktere spielt und nichts wirklich zusammenhängt, es halt willkürlich wirkt. Aber es wird gut zusammengeführt und alle Charaktere haben Tiefe, auch die Nebencharaktere mit denen man die Szenen teilt. Vor allem die gefühlskalte bedrügende Agentin, oder was auch immer sie ist, ist kaum zu mögen, aber alle haben einen Hintergrund, Macken und Sorgen, ein realistisches Leben in dieser zusehends sich dem übernatürlichen Anfang wieder annäherten Geschichte.
Grafik wirkt tlw. etwas billig, aber mit der Zeit durchaus charmant und gar nicht spartanisch vom Umfang, laut Credits arbeiteten auch nur eine überschaubare Zahl an Leuten mit. Musik wie bei Virginia sehr gelungen.
Wer nicht komplett auf Kriegsfuss mit Telltale, Quantic und Life is Strange ist, der sollte das unbedingt spielen. Es ist ziemlich linear, Entscheidungen haben nur marginal Einfluss auf alles, und Gameplay ist recht rudimentär, vor allem Quantic ist da viel weiter, aber es ist eine gut geschriebene interaktive Geschichte, die man auch als Serie oder Film schauen könnte. Mittendrin statt nur dabei, macht's dann zu einem noch besseren Unterhaltungsprodukt. Das Studio sollte man im Auge behalten!
 

crackajack

Bekanntes Gesicht
The Looker
Spiel des Jahres bisher für mich. Es ist im Prinzip das was The Witness auch sein könnte wenn Blow nicht so ein prätentiöser Typ wäre und auch so schon kopfbelastenden Knobelspass nicht auch noch mit kopflastigem Jadajadajada ersäuft.
Es ist Persiflage und Hommage zugleich und ahmt die Puzzle, Grafik, Monologe, Credits und Struktur gekonnt nach und addiert spottenten, tlw infantilen Humor. Ist zwar kurz, aber The Witness war eig. viel zu lange. So gesehen gleicht sich das schön aus. Würde mich interessieren was Blow davon hält, er kommt mir ja vor wie jemand der schnell ernsthaft beleidigt wird, auch wenn zB sein Werk kritisiert wird, aber eventuell ist er viel lockerer wie seine Spiele und seine Art in Interviews erahnen lässt.

Steins;Gate Elite
Praktisch dasselbe Spiel wie Steins; Gate, die statische Grafik wurde aber durch viele animierten Szenen aus der Serie ersetzt, der Stil gänzlich danach ausgerichtet und iirc einige Textgeschwindigkeitoptionen waren so nicht vorhanden. Detaillierter und einzigartiger war mitunter das Original, aber sterbenslangweilig und faktisch ein (für den Japaner Hör-)Buch mit Bildern, was für Vita passt, aber auf PS3 imho nicht geht. Die Serie sieht so aus wie Anime idR glaube ich aussehen, und das Ganze ist nun etwas simpler, raubt dem etwas Einzigartigkeit, aber halt deutlich anschaubarer am TV. Angenehm aber auch dass man PS4 auf Vita streamen kann...
Wirklich gut finde ich es immer noch nicht, dafür ist es viiiiieeeel zu lang für das letztlich wenige an tatsächlich gutem Inhalt, aber die Version zuerst angeschaut hätte zumindest etwas mehr Unterhaltung geboten.

Ratchet & Clank A Crack in Time (PS3 Stream)
Bin mir nicht sicher ob ich es mag. Die Clank-level mit Puzzle fand ich gut. Die cinematics waren Klasse und der Humor passt super. Das mit zu großer Waffenauswahl irgendwie unnötig verkomplizierte Ballern mit Ratchet ist zwar ein Spektakel aber halt chaotisch und irgendwie strunzdoff und nun mal der Großteil des Spiels. Kamera die seltsame unerwünschte Spins vollführt und bei Sprüngen nie so recht ausreichend den Boden zeigt um zu wissen wo man landet. Selbst umschauen um die Golden Bolts zu suchen ist kaum möglich. Perfekt wie man gerade will, ist sicher schwierig, und Mario hat da auch seine ungünstigen Momente, aber hier scheitert es ja meist am Sehen von Nischen und nicht dem Rätsel wie man hinkommt, was Mario eben besser macht. Kenne bisher ja nur das hier und All4One aber interessant dass man relativ kurz nach Mario Galaxy durchaus ähnliche Level machte. Vielleicht war die Serie ja vor Galaxy schon so, aber kleine Planeten/Monde für einzelne Aufgaben erinnert mich halt in die Richtung. Die Clank Abschnitte habe ich beim später erschienenen The Misadventures of P.B. Winterbottom zuvor gespielt, wobei ich ja keineswegs weiß ob das nicht auch schon sonst wer vorher machte. Die Portale/Rifts scheint man ja im PS5 Ableger nun stärker eingebaut zu haben. Aber witzig dass es schon mit PS3 möglich war, ohne SSD... und aussehen tut es ja trotzdem bereits gut. Insomniac hat schon auf PS3 tolles vollbracht, nur den Bestseller Olymp erst spät erklommen.
 

crackajack

Bekanntes Gesicht
Tron Evolution (PS3 Stream)
Hinweis für PS+ Abonennten: Laut playstation.com ist es ja Teil des Inhalts, aber wie vieles halt mit * markiert, d.h. nicht in allen Regionen erhältlich. Dürfte auch nicht für Europa (überall?) vorgesehen sein (laut pushsquares Liste), auf PS4 auch nicht zu finden. Am PC hingegen schon! (Battle Chess wird nicht mal aufgelistet ist aber (in Europa) wohl Teil des Angebots, aber wiederum nur auf Konsole) Dem Support habe ich meine Meinung zu dem Unsinn mitgeteilt. Wurde weitergeleitet und mir ein Storno angeboten, anstatt dass sie einfach unter en-uk, en-us etc. das jeweils Richtige listen...
Grafik ist szenenweise durchaus schick, mit diesem farblich tristem sehr eigenwilligen Ton. Wäre vermutlich heute mit Raytracing und den vielen spiegelnden Flächen durchaus ein Titel der dafür prädestiniert wäre. Superhot Tron wäre mindestens ein interessantes Crossover! Musik, vor allem im Menü, hat was. Ähnlich wie die Grafik, eher minimalistisch, aber so ein Synth irgendwas wird selten verwendet und passt hier perfekt. Die Story ist zum Vergessen, war glaube ich aber auch in keinem Flm tatsächlich gut. Ablauf durchaus vergleichbar mit PrinceofPersia SoT. Parkoureinlagen und dazwischen immer mit Disk kämpfen, ab und zu auch eher schreckliche Motoradkurse und mit extrem seltsam zu steuerndem Panzer herumballern (bin immer wieder unfreiwillig rückwärts gefahren). Das Kampfsystem ist eig. gar nicht so übel, nur etwas mager eingeführt und da die AI etwas doof rumläuft und man selber auch die wichtigen Energieladepunkte immer wieder um einen Schritt verpasst, man ins Leere und den Bildschirmtod springt, oft nicht so sieht wo es weitergeht, eine Kante gibt oder eben nicht gibt, ist das alles eher holprig. Ist bei Pop eig. vergleichbar, aber halt nicht ganz so arg. Olivia Wilde gibt's digital mitsamt Stimme, der Rest der Figuren ist irgendwer, aus der Voice Actor Abteilung. Zumindest wird Bridges nicht erwähnt, obwohl sein Abbild eig. drin ist?
MP bin ich einmalig zufällig über eine Session gestolpert die genau für mich noch einen Platz übrig hatte. Seither aber nie jemand online. Chaotisches durcheinander und kaum Langzeitspass tauglich.
Einigermaßen okay das Ganze, für eine Filmversoftung vielleicht sogar überdurchschnittlich, aber empfehlenswert wohl nur für wirkliche Tron-fans oder auch Leute die mehr PoP spielen wollen und da wenig bis nichts vorfinden.
 

crackajack

Bekanntes Gesicht
11-11 Memories Retold
Ein wenig ähnlich wie Valiant Hearts. Man spielt zwischendurch auch mal eine Katze und einen Vogel, erlebt aber vor allem die Geschichte zweier Soldaten im ersten Weltkrieg. Ein Deutscher, der seinen vermissten (Soldaten)Sohn in den Kriegwirren sucht, und ein Kanadier, der als Fotograf eig. kopflos hineinstolpert, eine Frau beeindrucken will.
Grafik ist eher mühsam anzuschauen. Es soll Malerei imitieren, ist in Bewegung aber halt einfach zu viel und brutal unruhig. Musik ist hingegen toll! Weil's kaum um Gameplay geht, wäre Handlung wichtig, die ist aber leider tlw. oberflächlich und tlw. hanebüchen. Da wäre viel mehr drin gewesen. Synchronsprecher Elijah Wood und Sebastian Koch machen es gut. Etwas unverständlich dass man den Deutschen nur zeitweise aber nicht konsequent Deutsch sprechen lies, da es ja gerade ein Handlungspunkt war, dass sich die beiden nicht verständigen können, nur die Untertitel uns als Spieler verstehen lassen.
Von CoD&Co braucht man ja nichts ernstzunehmendes, dem Thema adequat nahe kommendes erwarten, aber der interessante Ansatz bzw. Hintergrund, endete in einer verpassten Chance. Die Einführung passte ja, man lernt Beide, ihre Motive, kennen, aber ihre weitere Entwicklung ist bei beiden nicht unbedingt nachvollziehbar- in keinem der diversen Enden.

Last Days of June
Ähnlich wie obiger Titel mit sehr eigenwilligem Grafikstil. Diesmal ein Bloom- und Unschärfeeffekt der extrem hochgedreht wurde. Hier passt es besser bzw störte mich nicht nur nicht, es sieht tatsächlich oftmals großartig aus. Der Anlass ist hier ebenso Malerei, nur halt diesmal von der titelgebenden June, die im Spiel eine Künstlerin ist. Etwas verstörend war hingegen, das alle Figuren ohne Augen herumlaufen, einfach nur eine Vertiefung haben. Irgendwie Tim Burton in Horrorstimmung.
Der Titel ist supertraurig, weil die Haupthandlung sowie alle 4 Nebengeschichten über Trennungen handeln, großteils Tod. Der an sich bunte Farbton im Großteil der Szenen oder auch das Kinderlachen der einen Figur sind willkommener Unterschied. Gameplay ist irgendwie klassisches (eher minimalistisches) Adventure mit Gegenständen die an den richtigen Orten eingesetzt werden müssen. Bei 3 der 4 Geschichten muss man die zeitgleich verlaufende Handlung aufeinander abstimmen um am Ende Erfolg zu haben, um den letzten, vierten Charakter und Handlung freizuschalten.
Ziemlich kurz und kaum wirre Kopfnuss, genau richtig für das was es ist. Länger würde den deprimierenden Ton ev. zu sehr dehnen. Machte dabei nicht unbedingt Spaß, ähnlich wie Life is Strange, auch mit dem Zeitelement als wichtige Zutat, das wollen solche Spiele ja auch gar nicht.
 

crackajack

Bekanntes Gesicht
WRC10
Die Serie tritt etwas auf der Stelle, also in ihrem Kern, was bei Rally Fahrphysik ist. Fühlt sich halt immer etwas seltsam an (WRC5 auf PS3 und WRC6 auf PS4 gespielt). Als ob man einen Schwerpunkt entlang einer engen Strecke schiebt und die vier Räder erst sekundär in der Kalkulation sind. Vor allem zu merken, wenn das Auto ausgehebelt wird und das Vehikel völlig seltsam umherfliegt. Codemasters ist da auch nicht perfekt, aber nicht ganz so komisch. Bin auf Next-Gen gespannt, wenn die Streckengeometrie endlich auf tötlich vorstehende Ecken verzichtet, Das Menü ist schrecklich kompliziert mit zig Verschachtelungen und nerviger Ladezeit für die wertlose Garage im Hintergrund. Reifen wählen vor der Rally ohne wirklicher Streckeninfos ist einfach nur deppert. Vor allem in der ersten Rally scheint es keine richtige Wahl zu geben. Trockenreifen vertragen sich nicht mit den Schneeabschnitten. Snow and Ice (M&S Reifen) sind hingegen in der dritten Sonderprüfung erledigt und man schwimmt traktionslos umher. Während man recht locker mit tlw 30 sec Vorsprung pro Strecke gewinnen klann (bei Junior WRC bis WRC2 60% Schwierigkeit, und auch WRC1 mit 50% ) ging in Monte Carlo nichts (seltsamerweise nur in WRC1, davor war es erträglich) und ich habe ohne funktionierender Reifen Minuten (!) verloren. Kenya, was tlw. nur Vollgas ist, ist auch nur äußerst knapp zu gewinnen. Seltsam unbalanciert. Asfalt fühlt sich viel zu giftig im Lenkverhalten an. Vor allem bei engen Kursen, gibt's praktisch Null Toleranz für Abweichung. Feine Lenkbewegungen sind aber praktisch unmöglich, selbst mit Sensitivität auf -10 reduziert, 0 ist viel schwieriger, Pluswerte nur mehr abartig. Bescheuert! Fanatec sponsort das Spiel, aber ich hoffe mal man hat nicht absichtlich Joypad beinahe unmöglich gemacht um Lenkräder zu forcieren. Schotter ist in Ordnung zu fahren, Schnee macht wie auch bei Codemaster-spielen am meisten Spaß weil man wirklich rumrutscht und es sich wie Rally, halbwegs kontrollierter Wahnsinn, anfühlt. In real weiß ich ja nur wie ein Auto auf Schnee rutscht, daher ist mein Driftwissen natürlich beschränkt, aber rein von Videos schaut Rally immer so aus. Also in Kurven die im Spiel 3 oder 4 und abwärts sind, sollte das Gefährt keine wirkliche Haftung mehr haben. Regen gibt es, sieht gut aus und wird exzessiv überall eingestreut, hat aber scheinbar Null Auswirkung auf das Fahrverhalten, tlw wohl da man Regenreifen erst in einem deppertem Skilltree freischalten müsste... häh? Am besten waren imho WRC2 Fahrten. WRC1 schiebt zu brachial an und man schaukelt nur zwischen Front beim Bremsen und Heck beim Gas geben (was an Gruppe B Wahnsinn von Dirt Rally2 erinnerte) . Die Anniversary Rennen hatten Potential, Gruppe B und alte RWD Autos, wurden aber seltsam in die Karriere eingebaut um sie dann erst recht im Anniversary Mode nochmal separat frei schalten zu müssen. Ebenso das selbe Trauerspiel mit Trainings. Karrieretraining und Trainingsektion sind zwar inhaltsgleich aber kooperieren nicht. Hab unnötig Zeit in der Karriere damit verbraten denn das Limit an XP hatte ich bereits vor der Mitte der letzten Saison. Wer rechnet auch mit so einem Stumpfsinn?

Sniper Elite V2 (PS3 Stream)
Keine Ahnung warum man nicht das PS4 Remaster anbietet, aber ich hab das erst mittendrin realisiert das der Port existiert. Bei den DmCs und weiteren Spielen werde ich wohl auch vergeblich auf Vernunft seitens Sony hoffen und wohl mit dem PS3-Streams leben müssen.
Das Spiel ist ein okay-sniper-spiel mit leider ziemlich miesen, deplatziertem Shooteranteil. Es könnte ein wenig wie Hitman sein, aber in praktisch allen Leveln ballert man sich dann abschnittsweise doch recht konventiell durch Massen durch anstatt sauber nur einen Schuss abzugeben und wieder zu verschwinden. Die KI ist hingegen im Unterschied zu Hitman und seinen bei den ersten Spielen verkorkster KI, brauchbar fair. Laufen zwar etwas wirr umher, aber sehen und hören einem glaube wirklich nur wenn es Sinn hat. In späteren Level und am höchsten Schwierigkeitsgrad ist es aber doch dämlich, wenn die Gegner mit MP über Hundert Meter problemlos in meine Richtung ballern, und treffen!, während ich mit wirklicher Sniperwaffe erstmal mein Fadenkreuz irgendwie in die Richtung hieven versuche, überhaupt erst rausfinden muss woher die Schüsse kommen. Der Übergang zwischen Third Person und Zielfernrohr ist etwas holprig und etwas (mehr?) Autoaim Hilfe wäre angebracht. Bin gespannt wie das besser bewertete Elite4 ist, V2 hatte bereits Potential und auch wenn der Teil noch unrund war, szenenweise war's richtig gut.

Crysis Remastered
Am PC war es damals wegweisend, einen Weg den keiner danach gegangen ist, nicht mal die Nachfolger. Das Remaster ist naja. Recht viele Abstürze bei den späteren Level. Ist schon länger her, aber wüsste nicht ob Crysis und Warhead am PC oder C2 und C3 auf PS3 so instabil gelaufen wären. Optisch gibt's ein paar ordentliche Effekte aber recht dumpf aussehende Schärfe in Texturen. Katastrophal gesetzte Speicherpunkte wo man mit mich an Demons Souls erinnertem Durchlaufen oft einfacher durchkommt wie wenn man behutsam außen rum kämpft. Die KI hat Probleme zu reagieren wenn sie keine Sekunde nachdenken kann. Zumindest wird man nie mitten rein geworfen und wenn man umzingelt ist, ist man halt selber reingetapst und hat wohl paradoxerweise langsam gespielt. Die 3 Akte und Aufteilung des Spiels sind aber super. Zuerst Koreaner als Gegner und man spielt wie man ein Predator Spiel erwarten würde. Dann im Alienbau hat es was von Alienatmosphäre, bzw eig. Forsaken ode Descent. Und erst am Schluss spielt es sich wie andere Shooter. Gegener an sich sind Bulletsponge, was auf Delta und selber kaum zwei Schüsse standhalten trotz High Tech Nanosuit irrsinnig blödsinnig ist, aber die Bosse sind noch um einiges doofer. Der Superkoreaner Zwischneboss frisst mehrmals zig Kugeln bevor er dann unerklärt irgendwann doch genug hat und das Riesending am Schluss ist noch seltsamer. Zuerst explodiert sein Panzer um zu signalisieren das sich was tut. Nach der ersten Minigunsalve ist dann aber Schluss damit und man muss aber weiter Kugeln reinpumpen ohne Feedback das es es überhaupt was anrichtet. Eine zeitlang glaubte ich, ich müsse irgendwas anderes machen... Ein PS5 Remaster wäre vielleicht gut gewesen, aber Crysis 1 spielt man wohl weiterhin am besten im Original am PC.

Transference
Sowas ist perfekt für VR. Anders wie Farpoint, das verwaschen und etwas leer aussieht, bleiben Innenlevel durchaus ansehnlich. Den Schluss habe ich dann doch herkömmlich gespielt, weil mir halt schwummrig wurde. Hat durchaus Ähnlichkeit mit Steins Gate. Wissenschafts-blabla und Kennenlernen von Charakteren, hier einer Familie wo ein Maddo Saientisuto (mad scientist) das Familienglück zerstört, hier auf der Horrorschiene. Alles zwar etwas oberflächlich und etwas zu kurz, es spielt in genau einer Wohnung und dem Stiegenhaus dazu, aber die Geburtagsszene in den Video-sammelobjekten und die sich darin unterscheidenten Realitäten hatte was. Kurz, sehr kurz wenn man nicht jeden Firlefanz ansieht, aber solche recht geradlinige Experiences ohne endloser Repetition von bestimmten Gameplayloops sind für VR und imho auch sowieso durchaus einen Blick wert.
 
Oben