Videospiele / Hobbys und die Finanzen

Foxioldi

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Schulden machen oder Kredite aufnehmen wären dann wirklich viel zu viel des Guten, da hast du recht.
Habe die folgende Aufteilung gewählt:

  • Essen/Trinken/Haushalt
  • Sprit
  • "Pflichtausgaben", z.B. Klamotten, Schuhe, Geschenke
  • Ausgaben für meinen Spaß

Ich mache mir jedes Jahr ein Blatt, wo jeden Monat die Abbuchungen (Art und Betrag, Abbuchungsdatum) aufgeführt sind.
Diese Übersicht hänge ich in den Küchenschrank (Tür innen).
Somit habe ich einen guten Überblick, welche "Mußausgaben" monatlich sind, denn das ist erstmal das wichtigste, was erledigt werden muß, um nicht ins Minus zu rutschen.
Bisher hat das auch ohne Probleme geklappt, habe noch nie das Konto überzogen.

Nach jeder Abbuchung (Kontoauszug)markiere ich dann dieses und gleichzeitig habe ich auch eine Kontrolle, das alles richtig abgebucht wird - muß man auch aufpassen...;D

Alle anderen Ausgaben, die ich mir dann noch leisten kann und muß oder was spare, ergibt sich dann von alleine :-D, da ich auch immer die Guthabensumme im Blick habe.

Und ehe einer fragt - ja, ich mache diese Tabelle noch mit Kugelschreiber und ein Blatt normales, kariertes Papier.
Möchte ja auch noch etwas haben, weg vom digitalen Zeitalter ;-D, wenn schon sonst alles nur noch über PC, Drucker, Scanner, Internet usw.läuft. - und nebenbei, ich schreibe auch noch Geburtstagskarten an Verwandte, die weit weg wohnen.
 
Zuletzt bearbeitet:

gamechris

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Ich hab jetzt nicht alle Posts lesen können (:haeh: zig Posts nach einem Tag, einige davon meterlang), aber beim Überfliegen ist mir Flamers Einstellung als "mir am ähnlichsten" aufgefallen.

Ich hab meiner leb Tag noch nie drauf geschaut was ich für Spiele oder Multimedia ausgebe, und noch nie auch nur ansatzweise Probleme damit gehabt. Einerseits übertreib ich's sowieso nicht so krass wie andere (ein Monat ohne neues Game ist auch völlig normal). Andererseits hab' ich ähnlich wie Flamer noch keinen Cent im Leben für Bullshit wie Alkohol oder Zigaretten ausgegeben. Ich bin auch keiner der in Urlaub fliegt. Ich hab' kaum Ahnung was sowas kostet, aber rund 1,5 TEUR pro Urlaubsreise ist ja wohl nichts besonderes. Manche machen das jedes Jahr, teilweise zweimal jährlich. Umgerechnet auf "harte Währung" wären dass 30 Vollpreisspiele (50 EUR pro Spiel angenommen) oder 100 Filme (15 EUR angenommen). Soviel Spiele/Filme würde ich mir nicht mal finden, um soviel Kohle dafür rausschmeissen zu können. (Ausserdem: Leute, die in Urlaub fliegen kaufen ja vielleicht auch Spiele und Filme).


P.S.
Ich versteh' nicht, warum Game of Thrones-Fan was mit Junge oder Mädchen sein zu tun haben soll :O
 

Revolvermeister

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P.S.
Ich versteh' nicht, warum Game of Thrones-Fan was mit Junge oder Mädchen sein zu tun haben soll :O
Ich hab es auch nicht verstanden. Ich dachte immer, das gucken Jungen wie Mädels, oder wieso genau ist Jon Schnee so beliebt? Alles die Mädels! Die finden ihn total toll! Der hat so 'ne Wuschelmähne, tritt für seine Überzeugungen ein (der so ziemlich einzige in ganz Westeros, der nicht wirklich machtgeil ist?) dann ist er allgemein so'n Süßer. Hach ja. %)

Vor anderthalb Wochen hab ich übrigens zum ersten Mal bei einer Sneak Peek zum neuen Booster-Set mitgemacht. Und getauscht. :B
War jedenfalls sehr spaßig und ich werd nach Möglichkeit beim kommenden Set in ein paar Monaten wieder mitmachen. :]
Es lässt mir doch keine Ruhe! Was zum Geier ist denn eine Sneak Peek und wie läuft sowas ab? :confused:
 

Skeletulor64

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Es lässt mir doch keine Ruhe! Was zum Geier ist denn eine Sneak Peek und wie läuft sowas ab? :confused:

Das hat mich jetzt auch interessiert und meinen Freund und Helfer mal "gefragt", habe da ein Beispiel gefunden dazu:

Yu-Gi-Oh! TRADING CARD GAME

Wir bekommen bestimmt auch noch eine genaue Erklärung von Sk...64 :-D

Es soll dir ja auch keine Ruhe lassen, schließlich hab ich das Thema bewusst angesprochen, um auch drüber zu reden. :)

Du kannst dir dann noch eine Weile überlegen, ob du es Anfang August zum Release des nächsten Booster-Sets auch mal irgendwo bei dir in der Nähe ausprobierst. ;)

Foxi, du hast da eine Quelle gefunden, in der es besser nicht hätte erklärt werden können. Daher zitiere ich das mal grad:

Spoiler:

http://www.yugioh-card.com/de/events/sneaks.html schrieb:
Sneak Peek: Was ist das?

Eine Sneak Peek ist dein erster Blick auf ein neues Boosterset. Neue Yu-Gi-Oh! Sammelkartenspiel Booster Sets werden alle drei Monate veröffentlicht, mit jeweils 100 brandneuen Karten! Füge diese Karten deiner Sammlung hinzu, erstelle ein neues Deck auf Basis der neuen Themen oder füge die neuen Karten deinem aktuellen Deck hinzu, um es stärker als je zuvor zu machen.

Bei einer Sneak Peek erhältst du 5 Boosterpacks des kommenden Sets, und nur diese benutzt du, um ein neues Deck zu bauen. Die Mindestgröße des Decks bei Sneak Peeks beträgt 20 Karten. Da nur diese neuen Karten erlaubt sind, hat jeder die gleiche Chance, ein Duell zu gewinnen. Während du Spaß mit deinen neuen Karten hast, kannst du auch eine spezielle Spielmatte gewinnen! (Diese werden zufällig unter allen Teilnehmern verlost)

Für Eltern

Wenn ihr Kind jünger oder zurückhaltend ist, oder es gerade mit Yu-Gi-Oh! anfängt, ist eine Sneak Peek ein guter Anfang. Manche Turniere können erschreckend sein mit ihren auf Sieg getrimmten Spielern, aber diese Sneak Peek Events sind locker und machen Spaß. Dies sind die besten Einsteigerevents, da jeder der neuen Duellanten auf die gleichen Karten zurück greift. Wenn ihr Kind zu ängstlich ist, einen Duellanten direkt zu fordern, lassen Sie das Ladenpersonal dies organisieren. Sneak Peeks drehen sich nur darum, dass jeder Spaß mit den neuen Karten hat.

Man geht also in einen hiesigen Laden, der das Set bereits ein paar Tage vor Release der neuen Booster-Reihe geliefert bekommt. Die Booster sind allerdings nicht im Display, sondern immer in 5er-Packs in Plastikfolie. Nach Entrichtung der Teilnahmegebühr (20€) setzen sich alle Teilnehmer an die Tische und packen auf ein Signal hin die Karten aus. Sofern man nicht vorab das Internet durchstöbert hat, entdeckt man die Karten dann zum ersten Mal und baut sich ein Mini-Deck von 20 Karten. Dann gibt's Duelle - nur mit diesen neuen Karten und auch nur mit den eigens gezogenen, also noch kein Tausch - und nach ein paar Runden wird ein Sieger ermittelt, der eine Spielmatte zum Set bekommt. Außerdem wird unter allen Teilnehmern noch eine weitere Spielmatte verlost.

Das war dann für mich völlig entspannt, weil ich mir keine Gedanken machen musste, dass ich es mit den Regeln irgendwo verhaue oder ich mich allein dadurch blamiere, dass ich die Effekte mancher Karten nicht kenne. Die waren ja schließlich neu und keiner kannte sie so hundertprozentig.
Und einmal hab ich einfach eine supergeile Kombo hinlegen können, auch dank zwei, drei recht guten Karten, die ich in den Boostern gezogen hatte. Zugegeben, für die eigene Secret Rare in einem Booster hat's auch im Jahr 2016 immer noch nicht gereicht (:|), aber ich war mit einer Ultra Rare und generell dem Spielen und Tauschen sehr zufrieden. :]:top:

Der Ladenbesitzer, sehr sympathischer Typ, meinte schon im Voraus, ich solle einfach mitmachen. Das Schlimmste, was mir passieren könne, wäre, dass ich megaviel Spaß haben könnte. Gute Propaganda, um den Verkauf anzukurbeln. ;-D
Aber er hatte schon recht: Es ist völlig unkompliziert und den Versuch wert. Wie gesagt, wenn du die Chance bekommst, es mal selbst zu testen, dann mach's einfach, Revolver. ;)
 

Revolvermeister

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Es soll dir ja auch keine Ruhe lassen, schließlich hab ich das Thema bewusst angesprochen, um auch drüber zu reden. :)
Da bin ich doch blindlings in deine Falle getappt (oder sollte ich sagen: Du hast deine Fallenkarte aktiviert? 8)). Chapeau, du hinterlistiges Schlitzohr!

Man geht also in einen hiesigen Laden, der das Set bereits ein paar Tage vor Release der neuen Booster-Reihe geliefert bekommt. Die Booster sind allerdings nicht im Display, sondern immer in 5er-Packs in Plastikfolie. Nach Entrichtung der Teilnahmegebühr (20€) setzen sich alle Teilnehmer an die Tische und packen auf ein Signal hin die Karten aus. Sofern man nicht vorab das Internet durchstöbert hat, entdeckt man die Karten dann zum ersten Mal und baut sich ein Mini-Deck von 20 Karten. Dann gibt's Duelle - nur mit diesen neuen Karten und auch nur mit den eigens gezogenen, also noch kein Tausch - und nach ein paar Runden wird ein Sieger ermittelt, der eine Spielmatte zum Set bekommt. Außerdem wird unter allen Teilnehmern noch eine weitere Spielmatte verlost.

Das war dann für mich völlig entspannt, weil ich mir keine Gedanken machen musste, dass ich es mit den Regeln irgendwo verhaue oder ich mich allein dadurch blamiere, dass ich die Effekte mancher Karten nicht kenne. Die waren ja schließlich neu und keiner kannte sie so hundertprozentig.
Und einmal hab ich einfach eine supergeile Kombo hinlegen können, auch dank zwei, drei recht guten Karten, die ich in den Boostern gezogen hatte. Zugegeben, für die eigene Secret Rare in einem Booster hat's auch im Jahr 2016 immer noch nicht gereicht (:|), aber ich war mit einer Ultra Rare und generell dem Spielen und Tauschen sehr zufrieden. :]:top:

Der Ladenbesitzer, sehr sympathischer Typ, meinte schon im Voraus, ich solle einfach mitmachen. Das Schlimmste, was mir passieren könne, wäre, dass ich megaviel Spaß haben könnte. Gute Propaganda, um den Verkauf anzukurbeln. ;-D
Aber er hatte schon recht: Es ist völlig unkompliziert und den Versuch wert. Wie gesagt, wenn du die Chance bekommst, es mal selbst zu testen, dann mach's einfach, Revolver. ;)
Gut, dass du's noch mal erklärt hast, die Erklärung allein hat bei mir doch einige Fragezeichen hinterlassen. ;-D
Calvin Candie schrieb:
Ganz vergessen:
Was sind denn das überhaupt für Typen, die bei so einer Sneak Peek sind? Alles noch Kinder? Oder Leute in ihren 20ern (30ern?!), die einer alten Leidenschaft aus vergangenen Tagen frönen? :O
 
Zuletzt bearbeitet:

Ankylo

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Da geb ich dir mal vollkommen recht. Glaube auch nicht, dass da wirklich Diskussionsbedarf bestehen kann. Klare Sache.

Da wäre eine Sache schon einmal geklärt. ;)

Man soll sich eben was gönnen, wenn das Budget es wirklich hergibt. Und das heißt für mich, der Schritt kommt auch noch nach dem Sparen.
Das nenne ich aber sehr konsequent. Da bin ich nicht so streng oder besser gesagt so diszipliniert. Habe allerdings Wachtsumssparen bei meiner Bank und zahle da monatlich 25€ ein. Dafür bekomme ich dann jedes Jahr 0,5% mehr Zinsen. Irgendwann gibt es dann richtig Zinsen drauf, so wie es Opa und Oma noch kannten. Aber das dauert. %)

Möchte aber in nächster Zeit sowieso noch mehr Geld sparen, da ich gerne ein neues Auto (Golf GTI) und irgendwann einmal eine Immobilie haben möchte und je mehr man Eigenkapital man mitbringt, umso besser.

Da fand ich es für mich auch mal sinnvoll, dass ich in den letzten zwei Monaten die Ausgaben zusammengerechnet habe. Und natürlich fange ich nicht an zu jubeln, da ich gerade am Anfang meiner beruflichen Laufbahn stehe und entsprechend nicht die Welt verdiene, aber ich kann's jedem nur empfehlen, sich mal eine gewisse Zeit lang einen Überblick über alle Ausgaben zu verschaffen, gerne auch detailliert.

Habe die folgende Aufteilung gewählt:

  • Essen/Trinken/Haushalt
  • Sprit
  • "Pflichtausgaben", z.B. Klamotten, Schuhe, Geschenke
  • Ausgaben für meinen Spaß


Nur ein Beispiel. Ob und wie man das macht, ist ja jedem selbst überlassen. Die Aufteilung fiel mir so spontan ein. Passt ganz gut.
Vielleicht sollte ich das auch einmal machen, da ich keinerlei Übersicht über meine Ausgaben habe. Da ich mir darüber glücklicherweise keine Gedanken machen muss, nehme ich die einfach so hin. Trotzdem wäre es sinnvoll dies einmal zu machen, einfach um einen groben Überblick zu bekommen.
Finde deine Übersicht sehr gelungen, wobei ich die noch um feste monatliche Ausgaben (Handyvertrag, Sky, usw.) ergänzen würde. Wobei das fast schon Pflichtausgaben sind. %)

Dann sollen sie aber auch bitte den Briefschlitz beachten und mir die Prospekte nicht immer auf die Treppe in die Vogelkacke werfen. :S
Das sind die bösen Austeiler. :pissed: Ich bin da ein ganz lieber. :X

Das ist auf jeden Fall ein großer Vorteil deines Studiums. Umgekehrt kann ich mir vorwerfen lassen, dass ich es mir in den ersten Semestern noch sehr leicht gemacht habe, indem ich daheim im Hotel Mama geblieben bin. So lassen die Kosten sich eben in Grenzen halten.
Wenn man diese Möglichkeit hat, wäre es fahrlässig sie nicht zu nutzen. Denn man muss bedenken, wie viel so ein Studium eigentlich kostet. Deshalb beneide ich alle, die schon an einem Hochschulstandort wohnen. Wäre dies bei mir der Fall gewesen, hätte ich auch ein "risikoreicheres" Studium gewagt.

Aber... 100€ für ein Buch? ("Lehrwerk" sagt er dazu... tzz. ;-D)
Den Gebrauch von Büchern hab ich nach dem ersten Semester auf ein Minimum reduziert und entgegen des Geschwafels einiger Dozenten konnte man auch ohne die in den Vorlesungsfolien angegebene Literatur die Klausuren bestehen. So hielten sich die Ausgaben fürs Studium recht gering und auch sonst hatte ich keinen teuren Lebensstil.
Geht bei mir hauptsächlich um Kommentare zu Gesetzen und die sind Pflicht, um zu bestehen. Man kann es zwar auch ohne versuchen, aber das wäre so wie mit dem Auto nur im ersten und zweiten Gang zu fahren. Geht zwar, aber ist nicht zielführend.

Auswärts essen? In der Mensa für unter 3€, ja. Aber auch nicht jeden Tag. In den letzten zwei Jahren des Studiums hab ich auch vermehrt im Unimarkt auf dem Campus was gekauft. Da war ich dann auch öfter mit einem Euro versorgt. Ein Hoch auf die Backwaren zum halben Preis! ;-D
Bei mir war das Essen bei der Unterkunft dabei. Allerdings war ich nur Mittagessen, weil Abendessen um 17 Uhr zu früh ist und ich zudem nur einmal warm esse pro Tag. Trotzdem bin ich insgesamt auch günstig weggekommen. Aldi sei Dank.

Und sonstige Extravaganzen gab's auch nicht besonders. Mein Taschengeld ging halt zum Teil für Spiele drauf, klar. Ansonsten kam private Nachhilfe dazu und dann mein heißgeliebter Job als Übungsleiter. Ach, den wünsch ich mir ja gerade zurück... :|
Als Student lernt man auch eine gewisse Selbstdisziplin und -geißelung. Darüber bin ich ganz froh. Habe zudem auch mal Ferienarbeit gemacht und das hat sich finanziell wirklich fett gelohnt. War dank Steuerbefreiung sogar mehr als ich heute verdiene. %)

700 Kilometer jedes Wochenende? Niemals, oder? Dafür hätte ich nicht den Nerv. :haeh:
Am Freitag von einem Ende Bayerns (Starnberg) bis in den Hohen Norden Bayerns (hinter Würzburg) und am Sonntag oder Montagmorgen wieder zurück. Da kommen viele Kilometer zusammen. Bei mir waren es glücklicherweise nur gute 90 Minuten Fahrzeit einfach und da habe ich mir auch ordentlich Zeit gelassen.

Wow, du hast jedenfalls deine Grenze ausgelotet. Hoffe, zu einer Kontoüberziehung wird's bei mir nicht kommen. Und auch nicht so weit, dass mir das Geld fehlt, um zur Familie zurückzufahren. :|
Hätte mir damals keine Kreditkarte holen sollen, aber da war ich dumm. Habe sie danach auch wieder gekündigt. Glücklicherweise habe ich immer einen Notfall-50er im Handschuhfach. ;D (Falls sich jemand fragt, ob es sich lohnt mein Auto zu klauen, lohnt sich nicht.)

Klingt ganz solide. Und momentan zumindest fühle ich mich auch ein bisschen unterbezahlt, aber das wird sich noch bessern. Dafür muss ich meine Ausbildungsphase aber erstmal beginnen können. Hoffe, ich darf bald loslegen.
Denke mit der Zeit wird auch das Geld kommen und heute ist es nicht mehr unüblich den Arbeitgeber zu wechseln. Das wird sich bestimmt noch zum Guten wenden.

Und trotzdem vermisse ich jetzt schon manchmal das Studium. Eine anstrengende, auch belastende Zeit war's ja, aber auch in vielen Fällen eine schöne Sache. Dennoch sehe ich ein, dass meine Zeit als Student vorbei ist. Glaube auch nicht, dass ich nochmal die Nerven aufbringen könnte für Vorlesungen mit teilweise doch schwierigen Inhalten. Zumindest sind mir manche Veranstaltungen sehr schwer gefallen, das kann ich mal sagen. Und ich war sehr froh, als ich vor etwa anderthalb Jahren meine letzte Klausur geschrieben hatte. :]
Ich wäre lieber wieder Student. Zur Studienzeit wollte ich wieder Schüler sein. Am Gymnasium wieder auf die Grundschule und dort lieber wieder in den Kindergarten. In der Rente sehne ich mich dann nach der Arbeit. :B

Respekt dafür. Ich fühle mich im Gegensatz zu müde, um nochmal ein Studium neu zu beginnen. Allerdings ist mein beruflicher Weg ja sehr genau festgeschrieben, sodass ich bestenfalls noch ein drittes Fach belegen könnte. Mal schauen, ob mir das irgendwann noch in der Nase liegen wird. Das wäre noch möglich.
Ist derzeit nur eine reine Gedankenspielerei und würde wohl auch zu einem kompletten Berufswechsel führen, da ich dann in einen anderen Bereich einsteigen würde. Aber wie gesagt ist noch nichts konkret. Wenn es was zu berichten gibt, dann berichte ich es.

Das stimmt schon. Unser gemeinsames Hobby ist da aus meiner Sicht noch ein kostentechnisch überschaubares, auch wenn man natürlich berücksichtigen muss, in welcher Intensität jemand das Hobby auslebt: Probiert man gerne die ganze Palette an Spielen aus oder fixiert man sich auf wenige, wenn nicht gar ein einziges Spiel?
Deshalb sind Videospiele auch so umfangreich. Man kann entweder sich auf ein Genre oder gar ein einziges Spiel konzentrieren oder ein großes Spektrum spielen.

Persönlich spiele ich auch fast jedes Spiel durch, das in der Konsole landet. Glücklicherweise habe ich schon sehr lange kein absolut grottiges Spiel mehr gehabt und wenn doch (das zweite Assassin's Creed für den DS), dann waren sie sehr kurz. Früher zu Zeiten des N64 und Gamecubes habe ich viele Spiele nicht durchgespielt, da sie zur damaligen Zeit entweder zu schwer waren (z.B. Luigi's Mansion) oder ich die Lust verlor, wenn ich ein neues Spiel hatte. Da habe ich mir auch noch viel mehr Zeit für Spiele gelassen.
Deshalb ist für mich die Sammlerei und das stellenweise kurze Anspielen von LOX-TT nichts, weil ich eben diesen Anspruch an mich selbst habe. Es ist auch nichts gegen LOX, im Gegenteil hat er mir die Gründe dafür auch erklärt, aber ich kann damit nichts anfangen.

Boah, Schnäppchen sind einfach das Böse, so viel hab ich gelernt. Ich könnte auch übertreiben und sagen, bei Schnäppchen sollte man nur zuschlagen, wenn man Spiel X sowieso unbedingt kaufen wollte.
Diese blöden Schnäppchen haben erst dazu geführt, dass ich einen Pile of Shame habe. Hatte als Jugendlicher nicht die Möglichkeit mir Spiele günstig zu kaufen, da es bei uns in der Stadt eben nur den Müller und ein Spielwarengeschäft gab, nachdem mein Videospielgeschäft leider geschlossen hat. Konnte nicht mal so eben zu Saturn oder Media Markt fahren und im Internet bestellen erst recht nicht. Da habe ich dann auch mal 59 Euro für The Legend of Zelda: Twilight Princess bezahlt, obwohl das Spiel schon drei oder vier Jahre alt war.

Mittlerweile bin ich aber aus meiner Sicht sehr gesittet und kaufe nicht mehr jeden Mist. Beispielsweise gibt es momentan Fallout 4 für 29 €. Vor drei Jahren hätte ich sofort zugeschlagen, obwohl es nicht mein Genre ist und ich den Vorgänger schon nicht gut fand. Jetzt weiß ich, dass ich es sowieso nie spielen werde und keinen Spaß haben werde.
Allerdings war eines meiner absoluten Lieblingsspiele eben so ein Schnäppchenkauf, bei dem ich nicht wusste, worauf ich mich einlasse. Jetzt liebe ich Mass Effect über fast alles. Deshalb ist noch immer ab und zu ein spontanes Schnäppchen drin, aber nur wenn ich wirklich überzeugt bin und ich das gewisse Etwas verspüre.

Würde ich auch niemals tun. Da sehe ich dann, dass meine Grenze überschritten wurde.
Wie gesagt in manchen Situationen wie Hauskauf oder die Renovierung dessen ist ein Kredit unabdingbar. Allerdings haftet in so einer Situation das Haus als Sicherheit, weshalb das Risiko relativ gering ist. Für alles Alltägliche wie Fernseher oder Smartphone erachte ich einen Kredit als absoluten Schwachsinn.

Genau, zurück zum erwähnten Überblick über die finanziellen Ausgaben. Der kann echt nicht schaden. ;)
Jetzt macht er mir auch noch ein schlechtes Gewissen. :( Dann werde ich mich mal die Tage dransetzen. ;)



Nach so einem langen Beitrag und auch einer langen Antwort, zumindest zeitmäßig, noch eine kleine Anmerkung bezüglich deiner Selbstkritik, die ich viel eher Selbstreflexion nennen würde. Kann dies, wie bereits einmal gesagt, wirklich nachvollziehen und möchte noch eine Sache dazu anmerken, da ich das Gefühl habe, dass wir da vielleicht gleich ticken.

Es geht nicht in erster Linie um das Ausgeben von Geld, obwohl man wahnsinnig Bock darauf hat und es sich locker leisten kann, sondern auch darum, ob es den ausgerufenen Preis auch wirklich wert ist. Da kommen mir dann eben auch die Gedanken wie "Muss das wirklich sein? Musst du das haben?" oder "Andere Leute könnten damit Sachen kaufen, die sie vielleicht wirklich brauchen.", denn auch wenn es mein Hobby ist, ich es mir eben leisten kann und sogar möchte, beginne ich diese Selbstreflexion und frage mich dann selbst. Aktuell möchte ich gerne das neue iPad Pro, aber über 800 € dafür? Muss momentan nicht sein, aber mal schauen.

Überraschenderweise machen ich mir die Gedanken immer häufiger je älter ich werde. Denke das hängt mit Lebenserfahrung und eben zukünftigen größeren Wünschen (Auto, Kind, Haus) zusammen, die man nicht so stark hat, wenn man noch jünger ist. Bin auch froh, dass ich sie mir mache, sonst würde ich mir weiterhin jeden Schwachsinn kaufen und letztenendes kommt man den größeren Anschaffungen dadurch näher.
 

Foxioldi

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Überraschenderweise machen ich mir die Gedanken immer häufiger je älter ich werde. Denke das hängt mit Lebenserfahrung und eben zukünftigen größeren Wünschen (Auto, Kind, Haus) zusammen, die man nicht so stark hat, wenn man noch jünger ist. Bin auch froh, dass ich sie mir mache, sonst würde ich mir weiterhin jeden Schwachsinn kaufen und letztenendes kommt man den größeren Anschaffungen dadurch näher.

Ja, das wird schon so sein.
Ich merke auch, je älter ich werde, desto mehr mache ich mir oft Gedanken - hauptsächlich in dem Punkt, was mich mal im Rentenalter erwartet.
Die ganze Entwicklung gefällt mir überhaupt nicht mehr (und hat mir auch noch nie so zugesagt...;D)

Wenn ich mir gerade das Bankenwesen so ansehe - andauernd werden die Gebühren höher, die ganzen Diskussionen um die Abschaffung des Bargeldes, die Freigabe der Ersparnisse für das Zugreifen von anderen Ländern (Deutschland hatte sich da ja bis zuletzt dagegen gewehrt, dann wurde das von allen EU-Ländern beschlosssen, da ist man sich schon einig..).- alles Sachen, die mir da schon oft durch den Kopf gehen.
Die Lebenshaltungskosten und Gebühren steigen von jahr zu jahr.

Würde mich nicht wundern, wenn selbst das hart ersparte mal den Bürgern genommen wird.

Das ist keine Panikmache, man braucht sich doch nur die ganze Entwicklung und den politischen und wirtschaftlichen Kurs anzusehen...

Na ja, wir werden sehen - allzuviel Gutes erhoffe ich mir nicht für die Zukunft, aber trotzdem wird nicht aufgegeben.
Wichtig ist für mich vor allen Dingen die Gesundheit und das kein Krieg ist oder es mal wieder dazu kommt.

Aber trotz alledem werde ich mir noch einiges leisten,obs nun was fürs Hobby oder andere Sachen sind, solange ich das kann und grüble auch danach nicht, ob es nun richtig oder falsch oder zu teuer war - ich habe nur meine Freude und meinen Spaß daran und gut ist es.

PS: Dieser Thread entwickelt sich allmählich für die Eintragung ins Buch der Rekorde - da braucht man Zeit, um alles richtig zu lesen - aber ich arte da ja auch schon ab und zu mal aus....
Trotzdem, finde die Diskussionen hier sehr gut!
 
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Skeletulor64

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Da bin ich doch blindlings in deine Falle getappt (oder sollte ich sagen: Du hast deine Fallenkarte aktiviert? 8)). Chapeau, du hinterlistiges Schlitzohr!

Wortspiel deluxe! Nur vom feinsten. ;-D

Gut, dass du's noch mal erklärt hast, die Erklärung allein hat bei mir doch einige Fragezeichen hinterlassen. ;-D

Fand es sehr klar formuliert, aber das lag dann sicher an meinem Hintergrundwissen dazu.

Ganz vergessen:
Was sind denn das überhaupt für Typen, die bei so einer Sneak Peek sind? Alles noch Kinder? Oder Leute in ihren 20ern (30ern?!), die einer alten Leidenschaft aus vergangenen Tagen frönen? :O

Ach so, klar. Hab ich auch ganz vergessen. Die waren nahezu alle volljährig und die meisten waren auch von Anfang an dabei, was dann bedeutet, dass sie nicht einfach 18 waren, sondern doch mindestens Anfang/Mitte 20, wenn nicht sogar an die 30.

Von daher hab ich mich da nicht wie ein alter Sack fühlen müssen mit meinen Mitte 20 (Details wie immer auf deinem OPSAT... nicht). Kannst du ruhig mal wagen, wie gesagt. ;)

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Das nenne ich aber sehr konsequent. Da bin ich nicht so streng oder besser gesagt so diszipliniert. Habe allerdings Wachtsumssparen bei meiner Bank und zahle da monatlich 25€ ein. Dafür bekomme ich dann jedes Jahr 0,5% mehr Zinsen. Irgendwann gibt es dann richtig Zinsen drauf, so wie es Opa und Oma noch kannten. Aber das dauert. %)

Wachstumssparen? Ui, feine Sache.
Na ja, ich hab kürzlich nochmal was vom angesparten Geld auf meinen Bausparvertrag geklatscht. Hat mir in dem Moment auch ein sehr gutes Gefühl gegeben. Ein paar Tage vorher war ich überrascht, wie viel in den letzten zwei Monaten seit Berufsantritt übrig geblieben ist. Es ist natürlich nicht die Welt, aber mit einer individuellen Bezugsnormorientierung - was ein toller Begriff aus dem Studium %) - kann man manchmal mehr Zufriedenheit erzeugen als durch das Schielen auf die Verhältnisse anderer Leute und wofür sie ihr Geld ausgeben. Kann mir ja auch egal sein, ich hab mein eigenes Geld und muss selbst entscheiden, wie ich damit umgehe.
Ich konnte jedenfalls erkennen, dass ich Geld angespart hatte und war dementsprechend zufrieden. In den kommenden Monaten ist das hoffentlich auch nicht anders. Aber davon gehe ich auch aus. :]

Möchte aber in nächster Zeit sowieso noch mehr Geld sparen, da ich gerne ein neues Auto (Golf GTI) und irgendwann einmal eine Immobilie haben möchte und je mehr man Eigenkapital man mitbringt, umso besser.

Mit dem gebrauchten Auto von Mutter bin ich hoffentlich noch drei, vier Jahre versorgt, was die Mobilität betrifft. Im Gegensatz zu vielen anderen jungen Männern hab ich aber noch nie großen Wert auf ein besonderes Auto gelegt. Es fährt, der Verbrauch ist nicht gering, aber okay, und es hat nicht mehr ganz so wenig PS wie noch mein Twingo, den ich bis vor knapp einem Jahr hatte. Kann man mit einem neueren Auto ja auch schwer unterbieten, die 57 PS. :B

Eine Immobilie ist dann irgendwann auch mal geplant, aber das ergibt sich dann, wenn ich in ein paar Jahren fest im Sattel sitze und mein normales Gehalt verdiene. :top:

Vielleicht sollte ich das auch einmal machen, da ich keinerlei Übersicht über meine Ausgaben habe. Da ich mir darüber glücklicherweise keine Gedanken machen muss, nehme ich die einfach so hin. Trotzdem wäre es sinnvoll dies einmal zu machen, einfach um einen groben Überblick zu bekommen.
Finde deine Übersicht sehr gelungen, wobei ich die noch um feste monatliche Ausgaben (Handyvertrag, Sky, usw.) ergänzen würde. Wobei das fast schon Pflichtausgaben sind. %)

Ein Fan fester monatlicher Ausgaben war ich noch nie. Das Jahresabo bei Amazon Prime läuft noch bis Jahresende unter der Studentenmitgliedschaft, was also 2€ pro Monat hervorruft. Völlig in Ordnung und ich komme auch wieder locker auf meine Kosten durch das Streamen.
Beim Handy bin ich doch ganz froh, keinen Monstervertrag zu haben, der mich monatlich 30-40€ ausbluten lässt. Da reicht mir dann aktuell doch noch meine Prepaid-Flat mit 10€ im Monat.

Das sind die bösen Austeiler. :pissed: Ich bin da ein ganz lieber. :X

Das hoffe ich doch. ;)

Wenn man diese Möglichkeit hat, wäre es fahrlässig sie nicht zu nutzen. Denn man muss bedenken, wie viel so ein Studium eigentlich kostet. Deshalb beneide ich alle, die schon an einem Hochschulstandort wohnen. Wäre dies bei mir der Fall gewesen, hätte ich auch ein "risikoreicheres" Studium gewagt.

Na ja, ich hatte also die ganze Zeit über ein Auto - ging von unserer Mutter an meine Schwester und dann an mich, als sie sich ein eigenes Auto kaufte - und bin dementsprechend über einen Zeitraum von 5 Jahren immer mit dem Auto zur Uni gefahren.
Durchschnittlich vielleicht 3 Tage die Woche, Hin- und Rückweg knappe 85km mit einer Fahrzeit von 1,5 Stunden insgesamt am Tag. Das war okay, aber im Nachhinein wäre ich doch mal ein bisschen früher ausgezogen. Finanziell gesehen, keine Frage, war's günstiger, daheim zu wohnen und zu fahren. Aber die Erfahrung, im Studium ausgezogen zu sein, fehlt mir jetzt.

Geht bei mir hauptsächlich um Kommentare zu Gesetzen und die sind Pflicht, um zu bestehen. Man kann es zwar auch ohne versuchen, aber das wäre so wie mit dem Auto nur im ersten und zweiten Gang zu fahren. Geht zwar, aber ist nicht zielführend.

Klar, ich dachte mir schon, dass es etwas in der Art sein muss. Insofern funktioniert der Vergleich zwischen uns beiden auch nicht so recht. Ich konnte drauf verzichten, du hingegen brauchtest es einfach. Das sind heftige Ausgaben, um die ich dich nun wiederum auch nicht beneide. :|
Zumal ich mir auch bewusst Studienfächer ausgesucht habe, für die ich wenig auswendig lernen muss. Zumindest hätte das allein mich nicht allzu weit gebracht. Da bin ich eher der Typ, der sich so lange das Hirn zermartert, bis er was verstanden hat und es frei heraus durchexerzieren und erklären kann.

Bei mir war das Essen bei der Unterkunft dabei. Allerdings war ich nur Mittagessen, weil Abendessen um 17 Uhr zu früh ist und ich zudem nur einmal warm esse pro Tag. Trotzdem bin ich insgesamt auch günstig weggekommen. Aldi sei Dank.

Aldi! :top: %)

Als Student lernt man auch eine gewisse Selbstdisziplin und -geißelung. Darüber bin ich ganz froh. Habe zudem auch mal Ferienarbeit gemacht und das hat sich finanziell wirklich fett gelohnt. War dank Steuerbefreiung sogar mehr als ich heute verdiene. %)

Glaub ich auch, dass es mir so ergangen ist. Andere Studenten hingegen hauen auch gerne regelmäßig auf die Kacke und jammern oftmals rum, wie knapp es wieder mit dem Geld wird. Hab ich oft genug gehört, sowas. %)

Ferienjobs hab ich ja auch gemacht und kann von dem Gehalt zurzeit nur träumen. Allerdings war's auch körperliche Arbeit, es war in einer großen Halle mit schlechter Luft und künstlicher Beleuchtung, was schon nicht angenehm ist. Wer möchte schon teilweise völlig verpassen, wie die Sonne aufgeht oder untergeht? Das hat was deprimierendes an sich, find ich. Dieser Aspekt und die Monotonie, der Stumpfsinn der verrichteten Arbeit haben dazu beigetragen, dass ich zwar froh um die Erfahrung und das verdiente Geld bin - außerdem musste ich im Rahmen des Studiums ein Betriebspraktikum nachweisen -, andererseits vermisse ich die Arbeit nicht. Es gibt noch mehr als Geld. Und alles Geld der Welt nützt mir nix, wenn ich im Monat zwei freie Tage habe und nicht mal dazu komme, die Dinge zu genießen, die ich mir durch das Geld überhaupt ermöglichen könnte. Und dann gibt's ja noch die Dinge, für die man nicht mal Geld braucht, um sie zu genießen. Dadurch würde mir diese Fließbandarbeit auf Dauer komplett die Stimmung versauen. Ist einfach nix für mich. :S

Hätte mir damals keine Kreditkarte holen sollen, aber da war ich dumm. Habe sie danach auch wieder gekündigt. Glücklicherweise habe ich immer einen Notfall-50er im Handschuhfach. ;D (Falls sich jemand fragt, ob es sich lohnt mein Auto zu klauen, lohnt sich nicht.)

Der dekadente Notfall-Fuffi. Hört, hört. In meinem Auto stößt man nur auf einen LOXschen Zwanni™, wenn man darin sucht.

Lasst euch also nicht blenden, Leute! Ein Einbruch in seinem Auto lohnt sich selbstverständlich. Was ist schon ein Zwanni verglichen mit einem Fuffi? %)

Ich wäre lieber wieder Student. Zur Studienzeit wollte ich wieder Schüler sein. Am Gymnasium wieder auf die Grundschule und dort lieber wieder in den Kindergarten. In der Rente sehne ich mich dann nach der Arbeit. :B

Klar wird's mit einem neuen Lebensabschnitt nicht unbedingt leichter. Aber ich hab auch nicht das Gefühl, an der Uni nochmal an der richtigen Adresse zu sein. Als es in Richtung Abschlussprüfungen ging, dachte ich immer wieder sowas wie "Wow, sogar dein Studium neigt sich jetzt schon dem Ende. Aber ist auch gut so, es war schon anstrengend."
Und diesen Gedanken wieder und wieder durchzukauen, während man sich auf den letzten großen Knall in zwei Akten vorbereitet - zweimal mündliche Prüfung, in beiden Fächern also -, das lässt einen Stück für Stück das Kapitel schließen. Gegen Ende hin war ich natürlich nervös - "Werde ich die Prüfungen bestehen?" -, aber dann dachte ich auch, dass ich es jetzt abschließen muss. Es schien mir Zeit zu sein, den nächsten Schritt zu gehen.

Also: Entspannte Zeit und stressige Zeit zugleich, aber ich komme damit klar, jetzt woanders anzusetzen und mich dem Beruf zu widmen. Auch zu sagen, ich arbeite jetzt darauf hin, irgendwann mal ein Haus, eine Familie und Kinder zu haben. Ganz klassisch konservativ. ;-D
Na, wer weiß schon, ob's so kommt oder auch nicht? Mal schauen.

Ist derzeit nur eine reine Gedankenspielerei und würde wohl auch zu einem kompletten Berufswechsel führen, da ich dann in einen anderen Bereich einsteigen würde. Aber wie gesagt ist noch nichts konkret. Wenn es was zu berichten gibt, dann berichte ich es.

Klar, überleg's dir in Ruhe und schau dann, ob du in einem Jahr oder wann auch immer den Mut zum Risiko und auch die Energie aufbringen kannst, nochmal was neues zu versuchen.
Ansonsten lass gern hören.

Deshalb sind Videospiele auch so umfangreich. Man kann entweder sich auf ein Genre oder gar ein einziges Spiel konzentrieren oder ein großes Spektrum spielen. [...]

Meine Ansicht zu diesem Thema kennst du ja: Überschaubare Anzahl von Spielen, möglichst alle durch und ggf. Platin/100%. ;)

Diese blöden Schnäppchen haben erst dazu geführt, dass ich einen Pile of Shame habe.

Ja ja, dein Pile of Shame...

Sind davon nicht noch ein Haufen Spiele in Folie? Verkauf die Titel einfach wieder, wenn du nicht das gewisse Etwas verspürst. :o

Mittlerweile bin ich aber aus meiner Sicht sehr gesittet und kaufe nicht mehr jeden Mist. [...]

Mach ich auch nicht mehr. Hier und da erwische ich aber auch Tage, an denen ich ausgabefreudig bin und kaufe dann wieder Schnäppchen. Teilweise gibt's eben auch übelste Dumping-Preise.

Wie gesagt in manchen Situationen wie Hauskauf oder die Renovierung dessen ist ein Kredit unabdingbar. Allerdings haftet in so einer Situation das Haus als Sicherheit, weshalb das Risiko relativ gering ist. Für alles Alltägliche wie Fernseher oder Smartphone erachte ich einen Kredit als absoluten Schwachsinn.

Nichts zu ergänzen.

Jetzt macht er mir auch noch ein schlechtes Gewissen. :( Dann werde ich mich mal die Tage dransetzen. ;)

Haha, musst du ja nicht. ;-D
Aber es wurde eben gerade von Foxi angesprochen, da hab ich reagiert. Es scheint mir für mich persönlich sinnvoll zu sein, entsprechend empfehle ich es auch anderen Leuten. Wer meint, ohnehin immer locker mit seinem Geld hinzukommen, der braucht es ja nicht zu tun.
Allerdings bin ich noch so jung, dass ich gern sehen will, wie viel übrig bleibt, um auch zu sehen, was im Ernstfall für teure Reparaturen am Auto etc. verfügbar sein kann.
Und falls ich dann mit der Zahl am Ende des Papiers unzufrieden bin, kann ich im Folgemonat eventuelle Korrekturen in den einzelnen Spalten vornehmen, sprich: Meine Ausgaben an anderer Stelle kürzen. ;)

Nach so einem langen Beitrag und auch einer langen Antwort, zumindest zeitmäßig, noch eine kleine Anmerkung bezüglich deiner Selbstkritik, die ich viel eher Selbstreflexion nennen würde. Kann dies, wie bereits einmal gesagt, wirklich nachvollziehen und möchte noch eine Sache dazu anmerken, da ich das Gefühl habe, dass wir da vielleicht gleich ticken.

Das sind zwei Punkte, die bei mir eng zusammenlaufen. Reflexion beinhaltet in meinem Fall auch Kritik, so würde ich es formulieren. Soll heißen, wenn ich darüber nachdenke, was mir mein Spaß wert ist, was ich mir wert bin, dann stoße ich immer wieder auf Möglichkeiten, was zu verbessern oder zu ändern und bin auch immer irgendwo nicht ganz zufrieden mit meinem Kaufverhalten.
Das ist schließlich kein stumpfes "Okay... okay... okay... ja, alles gut. Hab mein Geld sehr gut investiert. Mhmm, ja, sehr schön. Okay, fertig." Vielmehr kann ich immer was finden, das mich dabei stört. Müsste nicht immer sein, aber andererseits stelle ich es hier vielleicht überspitzt dar.
Ich kann damit leben, will ich sagen. Und das, obwohl ich nicht 100% zufrieden mit meinem Konsumverhalten bin. Aber das ist auch in Ordnung für mich.

Es geht nicht in erster Linie um das Ausgeben von Geld, obwohl man wahnsinnig Bock darauf hat und es sich locker leisten kann, sondern auch darum, ob es den ausgerufenen Preis auch wirklich wert ist. [...]

Ja, dabei geht's auch um den ausgerufenen Preis. Darum geht's mir oft. Ich schlendere relativ oft - gemessen an der absoluten Anzahl der Ladenbesuche - in Elektronikgeschäfte oder Spieleläden und kaufe dann eben nichts. Müsste ich jetzt spontan mit Zahlen hantieren, würde ich sagen, in 8-9 von 10 Fällen gehe ich in einen Laden und gehe raus, ohne was gekauft zu haben.
Dann bin ich manchmal ein bisschen zerknirscht und hab was gesehen, das mir den Preis aber nicht wert war in dem Moment. Der war mir dann zu hoch, als ich Artikel X in den Händen hielt. Umgekehrt zeigt mir das doch nur, dass ich noch die Kontrolle über mein Budget habe, entsprechend sollte ich auch mal zufrieden aus dem Laden gehen, schließlich hab ich ein konsequentes Verhalten bewiesen und kann mir dann sagen: "Na, so schlecht kannst du ja nun auch nicht mit Geld umgehen. Guter Mann!" ;-D

Überraschenderweise machen ich mir die Gedanken immer häufiger je älter ich werde. Denke das hängt mit Lebenserfahrung und eben zukünftigen größeren Wünschen (Auto, Kind, Haus) zusammen, die man nicht so stark hat, wenn man noch jünger ist. Bin auch froh, dass ich sie mir mache, sonst würde ich mir weiterhin jeden Schwachsinn kaufen und letztenendes kommt man den größeren Anschaffungen dadurch näher.

Ja, das hängt mit Lebenserfahrung zusammen. Und es zeigt dir, dass du Verantwortung übernimmst: Für dein jetziges Ich, dem du - wie früher noch die Mama - nicht jeden Krempel kaufst; aber auch für dein künftiges Ich, dem du ermöglichen willst, was es sich vermutlich wünschen wird. Und es gibt natürlich mehr als nur Spiele und sonstige Hobbys.
Schließen wir den Post damit, dass man klarerweise an die Gegenwart denken darf und sollte, sich aber hier und da etwas verwehren sollte, wenn man dadurch später einen größeren Wunsch realisieren kann. Gut gesprochen!
 

Foxioldi

Bekanntes Gesicht
Ich schlendere relativ oft - gemessen an der absoluten Anzahl der Ladenbesuche - in Elektronikgeschäfte oder Spieleläden und kaufe dann eben nichts. Müsste ich jetzt spontan mit Zahlen hantieren, würde ich sagen, in 8-9 von 10 Fällen gehe ich in einen Laden und gehe raus, ohne was gekauft zu haben.
Dann bin ich manchmal ein bisschen zerknirscht und hab was gesehen, das mir den Preis aber nicht wert war in dem Moment. Der war mir dann zu hoch, als ich Artikel X in den Händen hielt.


Da habe ich ja sogar einen Vorteil - ich habe da absolut nichts in der Nähe, kann da nirgends "rumschlendern", brauch mir dann deshalb auch keine Gedanken zu machen, was du hier genannt hast. ;D

Ich bestelle da nur vielfach bei Amazon und brauche mich dann nur entscheiden, ob mir der Preis für ein Spiel zusagt oder ich dann eben noch warte zwecks einer Preissenkung ;D
Wie gut ist doch das Dorfleben...:-D - aber ich wünsche mir manchmal schon auch, einfach mal in der Woche 2 mal in ein Elektronik - Laden zu gucken, wobei ich mich ohne was zu kaufen da nicht wieder raus getrauen würde...- ist mir z.B.letztens in der NORMA passiert, hatte da gezielt nach einem Angebotsartikel (laut Prospekt) gesucht, war aber nichts mehr da - habe dann nur deswegen eine Flasche Saft genommen, nur das ich was hatte...- da habt ihr wohl keine Probleme damit, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:

Skeletulor64

Bekanntes Gesicht
Da habe ich ja sogar einen Vorteil - ich habe da absolut nichts in der Nähe, kann da nirgends "rumschlendern", brauch mir dann deshalb auch keine Gedanken zu machen, was du hier genannt hast. ;D

Ich bestelle da nur vielfach bei Amazon und brauche mich dann nur entscheiden, ob mir der Preis für ein Spiel zusagt oder ich dann eben noch warte zwecks einer Preissenkung ;D
Wie gut ist doch das Dorfleben...:-D - aber ich wünsche mir manchmal schon auch, einfach mal in der Woche 2 mal in ein Elektronik - Laden zu gucken, wobei ich mich ohne was zu kaufen da nicht wieder raus getrauen würde...- ist mir z.B.letztens in der NORMA passiert, hatte da gezielt nach einem Angebotsartikel (laut Prospekt) gesucht, war aber nichts mehr da - habe dann nur deswegen eine Flasche Saft genommen, nur das ich was hatte...- da habt ihr wohl keine Probleme damit, oder?

Ach, manchmal find ich das ganz entspannend, ein bisschen rumzuschlendern, mir anzusehen, was der Markt aktuell hergibt. Gehört ja auch zum Hobby, sich ganz ungezwungen ein bisschen zu informieren.

Das ist natürlich recht leicht, wenn man nur bei Amazon stöbert und dann über "ja" und "nein" entscheidet. Und ich glaub's dir sofort, dass du auch mal gern ab und zu in einen Laden spazieren würdest. Das Spiel schon mal in der Hand zu halten und zu entscheiden ist ein anderes Gefühl als die Maus nur über den "Jetzt Kaufen"-Button zu bewegen und zu entscheiden. :B

Ob ich ein Problem damit habe, eine Flasche Saft zu kaufen? Nein, das bringt mich nicht um. ;D

Wenn ich zurzeit für mich einkaufen gehe, dann hab ich ein paar Sachen auf dem Zettel, die ich aber nicht unbedingt alle kaufe. Häufig stehe ich im Laden und variiere dann auch ein bisschen. Da gibt's dann auch Spontankäufe, wenn's um Essen und Trinken geht. %)
Im gewissen (auch finanziellen) Rahmen sollte man seinem Körper ja gönnen, worauf er Lust hat. Und wenn der mir sagt, dass er heute ein frisches, noch warmes Laugenbrötchen dem Vollkorntoast vorzieht, dann geht das schon klar. :B

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Und hier noch ein Beitrag von T-Bow, der mir eine PN geschickt hat und meinte, diesen Teil könne ich gern veröffentlichen.

T-Bow schrieb:
bam. zweiter thread in deiner vgz karriere und dann direkt so ne riesige resonanz und großartige diskussionen und lesenswerte standpunkte. wie schön es ist, fullhomo, zu lesen, dass die community exakt dieselben standpunkte vertritt und wir in dieser hinsicht alle gleich sind. tja, also kann man doch alle gamer über einen kamm scheren %)

Ja, es beruhigt mich, dass hier ein gewisser Konsens herrscht und dass das eigene Hobby auch gut und gern verteidigt wird. So und nicht anders sollte es eigentlich auch sein. :top:
 

Foxioldi

Bekanntes Gesicht
Ob ich ein Problem damit habe, eine Flasche Saft zu kaufen? Nein, das bringt mich nicht um. ;D

;D - ich hatte eigentlich eher gemeint, ob ihr Probleme habt, ohne was zu kaufen wieder aus dem Laden zu gehen.

Die Flasche Saft war mir in der NORMA eingefallen, weil ich irgendwas einfach nur haben wollte, ohne so wieder rauszugehen - ich komme mir sonst vor, als ob ich was geklaut habe und will mich deswegen nur schnell aus dem Staub machen - deshalb nehme ich da immer wenigstens eine Kleinigkeit, bezahle das und dann ist es gut. :-D, ich bringe es absolut nicht fertig, wenn ich das nicht bekomme, was ich haben möchte, dann einfach so wieder die Kaufhalle zu verlassen.

Wie du schon geschrieben hast, Interesse habe ich schon, mal in der Woche irgendwo mal reinzugucken und rumzuschlendern, ohne da was bestimmtes im Sinn zu haben, aber so wie es eben ist, ist es auch in Ordnung.
Mit meinem Mann da in eine Kaufhalle zu gehen, ist für mich die Hölle ;D, der kann sich ja nun absolut für nichts entscheiden..., da werde ich nach einer Stunde fast "wahnsinnig"..;D, wenns da nach ihm gegangen wäre, hätten wir bis heute, nach 38 Jahren, keine Möbel in den Zimmern...:B
Von daher kann ich schon auch deine mitunter Zweifel und Grübelei gut nachvollziehen, man sollte aber daran arbeiten, dass irgendwie aus dem Kopf zu bringen, zumindest nicht so arg ausarten zu lassen - solange du noch "solo" bist, mags gehen, aber mit Freundin / Frau wirds dann "interessant"...;D

Solange man sich finanziell für sein Hobby was leisten kann, die Pflichtausgaben im Griff und ein kleines Polster für größere, mitunter ruckartige und notwendige Anschaffungen (Auto, Kühlschrank, Waschautomat, wohnungsmäßiges usw.) hat, dann sollte man das tun und gerade das Gamerhobby ist doch was wunderbares.
 
Zuletzt bearbeitet:

Skeletulor64

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;D - ich hatte eigentlich eher gemeint, ob ihr Probleme habt, ohne was zu kaufen wieder aus dem Laden zu gehen.

Nein, da hab ich kein Problem damit. Das kommt sogar sehr häufig vor, auch in Supermärkten mal.

Die Flasche Saft war mir in der NORMA eingefallen, weil ich irgendwas einfach nur haben wollte, ohne so wieder rauszugehen - ich komme mir sonst vor, als ob ich was geklaut habe und will mich deswegen nur schnell aus dem Staub machen - deshalb nehme ich da immer wenigstens eine Kleinigkeit, bezahle das und dann ist es gut. :-D, ich bringe es absolut nicht fertig, wenn ich das nicht bekomme, was ich haben möchte, dann einfach so wieder die Kaufhalle zu verlassen.

Liegt einfach daran, dass ich manchmal auch keine Lust habe, wegen einer Kleinigkeit 5 Minuten an der Kasse zu stehen, bis andere Leute ihren vollen Einkaufswagen aufs Band gepackt und bezahlt haben. Das ist es dann nicht wert.
Und ist ja mein gutes Recht, ohne Ware wieder zu gehen. An anderen Tagen kaufe ich dann auch wieder was.

Wie du schon geschrieben hast, Interesse habe ich schon, mal in der Woche irgendwo mal reinzugucken und rumzuschlendern, ohne da was bestimmtes im Sinn zu haben, aber so wie es eben ist, ist es auch in Ordnung.
Mit meinem Mann da in eine Kaufhalle zu gehen, ist für mich die Hölle ;D, der kann sich ja nun absolut für nichts entscheiden..., da werde ich nach einer Stunde fast "wahnsinnig"..;D, wenns da nach ihm gegangen wäre, hätten wir bis heute, nach 38 Jahren, keine Möbel in den Zimmern...:B

Haha, ja, das glaub ich gern. ;D
Jeder kennt wohl diese Leute, mit denen er absolut ungern einkaufen geht. War letztens mit einem Kumpel im Edeka. Hat auch vorher groß angekündigt, er wolle mal wieder ein paar Sachen einkaufen. Glaube, am Ende waren wir eine halbe Stunde und länger in dem Laden. Ich brauche da drei Minuten zum Durchgehen und hab dann eigentlich alles. Der hat da eine Muße an den Tag gelegt, die mich komplett fertig gemacht hat. %)

Von daher kann ich schon auch deine mitunter Zweifel und Grübelei gut nachvollziehen, man sollte aber daran arbeiten, dass irgendwie aus dem Kopf zu bringen, zumindest nicht so arg ausarten zu lassen - solange du noch "solo" bist, mags gehen, aber mit Freundin / Frau wirds dann "interessant"...;D

Ja, die Freundin macht dann eher mal Druck und nimmt das Geld einfach in die Hand. Frauen sind aber generell mit mehr Tatendrang gesegnet, würd ich in der Hinsicht sagen. Und das muss jetzt nichts Schlechtes sein, falls man mir das ankreiden will. :B
 

T-Bow

Bekanntes Gesicht
Habe alle zukünftig erscheinende Spiele (in den nächsten 2 Jahren), die mich derzeit interessieren, mal in einem Warenkorb gepackt (gamesware) und herausgekommen ist eine Summe von rund 870€, sollte ich all diese Spiel tatsächlich zum Vollpreis kaufen. Wären wahrscheinlich über 1000€, aber manche Spiele gibt es dort noch nicht. Findet ihr, dass das für 2 Jahre viel oder akzeptabel ist? Ich find es kommt ganz drauf an, wie intensiv und lange man ein Spiel spielt und vor allem aber, ob man direkt so viel Geld auf einen Schlag bezahlt (für Vorbestellungen) oder sich die Spiele nach und nach erwirbt.

Vor allem würd mich mal hier der Vergleich zu anderen Hobbys interessieren, sei es Fotografie, Smartphone, Filme/Kino, Urlaub oder sonst was. Viele Leute bezahlen monatlich diverse Beträge (zB für den Smartphone-Vertrag) und geben im Endeffekt mehr aus. Neben der Miete gebe ich grob gesagt nur monatlich was aus für das Internet, was sich mit 30€ im Monat aber noch im Rahmen hält. Ansonsten halt ab und zu DLCs und PS Plus, wohl bald Switch Online und ganz selten mal Peripherie wie einen neuen Controller oder ein neues Headset.

Finde eigentlich das ist okay und völlig in Ordnung. War und bin nicht so der Vollpreiskäufer, aber mit der Switch hat sich das ein wenig geändert. Da bringt warten nichts. Auf irgendwelche Collectors Edition verzicht ich übrigens komplett.
 
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LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
für 2 Jahre finde ich die Summe jetzt nicht so übermäßig viel, das geht schon in Ordnung denk ich. Dürften so 14 - 17 Titel sein, ausgehend von den 870, bei 1000 dann halt über 20 (je nach Preis, manche Spiele kosten ja nur 50€, die meisten so ca. 60€).

Zur Fotografie kann sicher Hörni was sagen, ist ja sein Haupt-Hobby soweit ich weiß.

Aber was anderes? Muss man bei Gameware wohl direkt bei (Vor)Bestellung schon zahlen? Nicht wie bei Amazon erst wenn des Produkt quasi in den Versand geht? Fände ich jetzt nicht so prickelnd.
 

gamechris

Bekanntes Gesicht
Für zwei Jahre ist das ganz in Ordnung. Weiß nicht, ob du dann (spontan) noch irgendwelche "kleinere" Spiele kaufst oder alte Games im Sale. Die summieren sich dann im Jahr evtl. nochmal auf ein paar hundert Euro zusätzlich, die man gerne dabei übersieht. ;) Im Durchschnitt geb' ich auch ungefähr so 'nen Betrag aus. Letztes Jahr etwas mehr wegen Zelda, Metroid und Horizon Collector's Editionen und dieses Jahr weniger, weil mich kaum was interessiert hat.

Viel ist das sicher nicht. Du brauchst ja nur mal überlegen, was andere Leute für Zeug ausgeben, dass du gar nicht oder nur im geringen Maße ausgibst. Sei es 50 EUR im Monat für Zigaretten oder noch mehr Kohle für Alk, oder 2.000 EUR für Urlaubsreisen. Ausserdem heißt es ja nicht, dass Raucher, Säufer und Globetrotter nicht auch gleichzeitig Videospiele kaufen oder andere Hobbys/Laster ;)


Bzgl. Gameweare: Bin mir fast sicher, dass man erst bezahlt, wenn die Ware verschickt wird, wie bei jedem anderen Onlinehändler, den ich kenne. Habe schon länger nicht mehr dort bestellt, aber als Neukunde oder jemand, der nicht so oft da einkauft musst(est) du ohnehin vorher überweisen, bevor die Ware verschickt wurde. Da hattest du es im Endeffekt selbst in der Hand, wann dein Geld weg ist. Aber es ist nicht so, dass du Monate im Voraus zahlen musst (zumal der genaue Preis da noch nicht unbedingt feststeht).
 

PSYCHOBUBE

Bekanntes Gesicht
Wenn man das Geld hat, warum sollte man sich es dann nicht gönnen?

Ich gebe zwar weniger für Videospiele aus aber das liegt daran weil ich weniger geld habe. Und mit dem wenigen muss ich hauptsächlich
mehrere Sachen finanziell unter einem Hut kriegen. Tiere und Spanien haben immer Vorrang. Aber ich spar auch gerne mal auf ein Spiel hin. Muss halt sehr wählerisch sein.

Aber wenn man das Geld hat und gerne zockt dann warum nicht? Besser als Zigaretten und Alkohol (und sonstige drogen) ist es auf jeden Fall.
 
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paul23

Bekanntes Gesicht
Ich denke das kommt immer darauf an ob man noch andere Hobbys hat, und wofür man generell sein Geld ausgibt. Ich habe sonst keine anderen Hobbys, gebe nicht viel für Klamotten aus, trinke nicht, rauche nicht... Zocken ist mein einziges Laster. :) Hab mir diesen Monat drei Spiele gekauft (insgesamt für 95 Euro). Was solls. :) Achte aber auch mittlerweile drauf, weniger für den Vollpreis zu holen.
 

Skeletulor64

Bekanntes Gesicht
Habe alle zukünftig erscheinende Spiele (in den nächsten 2 Jahren), die mich derzeit interessieren, [...] rund 870€, sollte ich all diese Spiel tatsächlich zum Vollpreis kaufen. Wären wahrscheinlich über 1000€, aber manche Spiele gibt es dort noch nicht. Findet ihr, dass das für 2 Jahre viel oder akzeptabel ist? Ich find es kommt ganz drauf an, wie intensiv und lange man ein Spiel spielt und vor allem aber, ob man direkt so viel Geld auf einen Schlag bezahlt (für Vorbestellungen) oder sich die Spiele nach und nach erwirbt.

Ganz salopp, ohne groß nachzudenken, finde ich das absolut in Ordnung und hätte das nicht mal groß hinterfragt. :O

Klar, wenn man jetzt schon so viele Titel auflisten kann und dann diesen Betrag sieht, sieht's erst mal heftig aus. Finde es aber auch nicht ausschlaggebend, ob man auf einmal nen Batzen raushaut oder ob man nach und nach Geld ausgibt. Warum auch? Da fang ich ja nur an, es mir schönzureden und mein Gewissen zu bescheißen, wenn ich so denke. Entweder ist der gesamte Geldbetrag fürs eigene Gewissen akzeptabel oder nicht.

Beispiel: Vor kurzem hab ich mal wieder richtig reingelangt mit Switch-Spielen und Zubehör. Controller für 45 und Spiele für 111. Über 150 Euro, dank Konsolenbundle hatte ich sofort vier Spiele am Start. Also nix verteilt. Allerdings hab ich zuvor monatelang nix gekauft und hab's auch im Moment überhaupt nicht vor. Es reizt mich nicht mal was. Für meine (von Gier geprägten Verhältnisse) erstaunlich, aber ich will grad wieder nix kaufen. Im Dezember vielleicht Smash Bros., dann ist Schluss für 2018. Im Januar und Februar könnten dann wieder zwei, drei Spiele auf einen Schlag folgen.

Und alles in allem viel, viel besser als jede Woche nen Zwanni™ für irgendwas raushauen, was dann in der Masse untergeht. :O


Vor allem würd mich mal hier der Vergleich zu anderen Hobbys interessieren, sei es Fotografie, Smartphone, Filme/Kino, Urlaub oder sonst was.

Sehr gerne. Den Gedanken wollte ich jetzt ohnehin ins Spiel bringen. Für mich ist es immer wieder überraschend, dass sich hier im Forum scheinbar niemand so richtig für Smartphones begeistern kann. Und nein, das ist nicht wertend gemeint, sondern ne bloße Feststellung. Ich würde es auch niemals als erstrebenswert oder normal deklarieren wollen.
Jedenfalls bin ich umso leichter für Smartphones zu begeistern und stelle auch schnell fest, dass ich da nicht allzu rational bin. Mein jetziges Gerät hab ich jetzt fast zwei Jahre, war damals richtig heiß drauf und musste einige 100 Euro dafür hinblättern. Und jetzt hat geschicktes Marketing mich schon wieder so weit, dass ich unvernünftige Rechnereien anstelle und überlege, ob ich mir was neues anschaffe, zumal ich bald nen neuen Vertrag brauche.

Letzten Endes hab ich zunehmend die Einstellung von "Leben und leben lassen" verinnerlicht und bin einfach der Meinung, man muss seine Ausgaben für eigenes Vergnügen vor niemandem außer sich selbst rechtfertigen können; will sagen, ein schlechtes Gewissen nach dem Kauf will man nicht lange mit sich herumtragen. Wenn man also schon vor dem Kauf Bauchschmerzen hat, sollte man's lassen. Hinzufügen muss ich zu dieser Ansicht allerdings die Prämisse, dass die Ausgaben dem Geldbeutel nie ernsthaft schaden sollten. Es sollte nie um ne Entscheidung à la "Smartphone oder drei Wochen Abendessen" gehen.

Viele Leute bezahlen monatlich diverse Beträge (zB für den Smartphone-Vertrag) und geben im Endeffekt mehr aus. Neben der Miete gebe ich grob gesagt nur monatlich was aus für das Internet, was sich mit 30€ im Monat aber noch im Rahmen hält. Ansonsten halt ab und zu DLCs und PS Plus, wohl bald Switch Online und ganz selten mal Peripherie wie einen neuen Controller oder ein neues Headset.

Finde eigentlich das ist okay und völlig in Ordnung. War und bin nicht so der Vollpreiskäufer, aber mit der Switch hat sich das ein wenig geändert. Da bringt warten nichts. Auf irgendwelche Collectors Edition verzicht ich übrigens komplett.

Konkret bei mir: 20 Euro sind's aktuell fürs Smartphone. Fürs Essen gebe ich nicht übermäßig viel aus, während andere Leute gern und oft auswärts essen. Trinken tu ich schon mal gerne abends ein Bier, aber auch nicht jeden Tag. Und geraucht wird nicht, niemals. Urlaubssüchtig bin ich auch nicht. Kann man mal haben, muss aber nicht dreimal im Jahr sein.

Wenn's deinen Geldbeutel nicht zerfetzt und du dich gut damit fühlst, es halt einfach deine Leidenschaft ist – ist ja offensichtlich so –, dann seh ich keinen Grund, überhaupt einen Gedanken daran zu verschwenden, dass du zu viel dafür ausgibst.
War doch mal Khaos vor einigen Jahre, der meinte, Hobbys dürfen gerne viel kosten, weil's schließlich Hobbys sind. Hat er recht. Wofür geht man arbeiten, wenn nicht für das, was man gern macht und was einem Spaß macht?

––––––––––

Fühlt sich grad an, als hätt ich wieder nur ohne Sinn und Verstand geschwafelt. %)
Oh hey, lass zu diesen 15-20 Titeln nicht noch 30 kleinere dazukommen, dann hast du an deinen Vollpreiskäufen auch mehr Spaß. ;)
 

Kraxe

Bekanntes Gesicht
@Skeletulor64
Also ich kann mich mit dem Thema Smartphone begeistern. Selbst mein privater Laptop wird nur selten genutzt. Internet, Fotografie, E-Mail, Onlineshopping, Social Media,... Alles mit dem Smartphone. :X

"Smombie" auf der Straße bin ich aber zum Glück noch nicht. Die intensive Nutzung ist bei mir eher daheim, während der Fernseher läuft, ähnlich wie mit Switch. ;D
 

Skeletulor64

Bekanntes Gesicht
@Skeletulor64
Also ich kann mich mit dem Thema Smartphone begeistern. Selbst mein privater Laptop wird nur selten genutzt. Internet, Fotografie, E-Mail, Onlineshopping, Social Media,... Alles mit dem Smartphone. :X

Och, da ich seit einigen Jahren im Apple-Kosmos festhänge, nutze ich meinen Laptop schon sehr gerne. War ein Kauf, der sich definitiv gelohnt hat damals. Das MacBook läuft seit viereinhalb Jahren wie verrückt: Für Studium und Referendariat und eigentlich täglich auch aus purem Spaß an der Freude mit YouTube und so weiter. Das könnte mir ein Smartphone so schnell nicht ersetzen.

Aber es ist genau dieser Punkt, den du da ansprichst, weshalb ich immer wieder die Augen verdrehe: Warum regt man sich eigentlich darüber auf, wenn ein Smartphone mehrere 100 Euro kostet, wenn das Teil in einem extrem kompakten Gehäuse steckt und dabei eigentlich alles kann, was man sich aus (unterhaltungs-)elektronischer Sicht nur wünschen kann? Es gibt kein Gerät, das auch nur annähernd die Nutzungsdauer vorweisen kann wie mein Smartphone. Außer vielleicht mein Laptop. %)

Trotz allem sag ich aber: Sei froh, dass du nicht diese spezielle Begeisterung für Apple-Produkte hast. ;-D
Nicht falsch verstehen: Apple als Unternehmen geht mir mit der Preisgestaltung auch derbe auf die Nerven und ich find's mittlerweile nicht mehr feierlich; die Geräte allerdings sprechen mich nach wie vor sehr an. Allerdings geht mir zunehmend die Bereitschaft verloren, die diktierten Preise zu zahlen. Über 1300 Euro für deren aktuelles Smartphone, das mich durchaus sehr interessiert... ne, lass mal stecken. Da muss ich passen. :S

"Smombie" auf der Straße bin ich aber zum Glück noch nicht. Die intensive Nutzung ist bei mir eher daheim, während der Fernseher läuft, ähnlich wie mit Switch. ;D

Ja, das kenn ich. Geht mir ähnlich. Zuhause mal gemütlich auf die Couch pflanzen und in Ruhe verschiedene Sachen durchgehen: Foren, Facebook, YouTube, Whatsapp und dann noch zocken... alles. %)

Die aktuelle Spinnerei in meinem Kopf ist übrigens ne Apple Watch. Würde mich extrem reizen. Mal schauen, ob ich den Spaß bald mal ausprobiere. :O


Das alles kann man jetzt verdammen, aber ich find's trotzdem schön, wenn man sich für was begeistern kann und nicht zu geizig dafür ist, diesem Interesse von Zeit zu Zeit nachzugehen – alles in Maßen natürlich. Solange der Geldbeutel nicht verblutet und das keine finanziellen Sorgen nach sich zieht oder Nachteile für Kinder oder sowas, find ich's erst mal nicht so dramatisch.
 

Ankylo

Bekanntes Gesicht
Wegen dem Kauf der PlayStation 5 kam mir dieser Thread wieder in den Sinn.


Habe behauptet die 500 € für die Konsole, um genau zu sein mit Spiel 564,99 €, tun mir nicht sonderlich weh. Auch wenn ich kaum damit spielen sollte und höchtwahrscheinlich werde, so habe ich am Ende vielleicht doch meinen Spaß damit. Wie komme ich zu dieser Annahme?

Wie oben bereits angedeutet habe ich früher sehr verschwenderisch gelebt. Im Endeffekt habe ich bis ich Mitte 20 war, sehr, sehr viel Geld kaputt gemacht. Einerseits durch viele unsinnige Käufe, andererseits auch einfach verzockt. Aus diesem Grund halte ich auch eine strenge Regulierung von Sportwetten sehr sinnvoll. Einen exakten Betrag auf den Cent genau kann ich leider nicht nennen, es war aber ein fünfstelliger Betrag. Keine Ahnung, wie es dazu gekommen ist und ich schäme mich ehrlich gesagt auch sehr dafür.


Irgendwann hat sich dies masiv geändert. Was der genaue Grund hierfür war, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Ich denke es war der Wunsch in die USA zu reisen und mir meinen großen Traum von der NFL (American Football) zu erfüllen.

Habe den großen Vorteil, dass ich keine Miete zahlen muss und lediglich für Nebenkosten aufkommen muss, was sehr hilft. Dazu lebe ich generell sehr sparsam. Die Möbel in meiner Wohnung sind knapp 20 Jahre alt und sehe auch keinen Sinn darin mir neue zuzulegen. Mein Handy ist jetzt auch bald vier Jahre alt, obwohl mein iPod touch nur noch gute zwei Stunden durchhält, benutze ich ihn weiterhin, und mein Auto wird jetzt am 2. Juli stolze 19 Jahre alt. Einzig eine neue Matratze steht jetzt an, da mir der Arzt hierzu drigend geraten hat.

Innerhalb weniger Monate und Jahre habe ich es geschafft den Trend komplett umzudrehen. Wenn ich jetzt in den Urlaub fliegen möchte, muss ich mir keine Gedanken machen, ob ich es mir leisten kann. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal wie viel Geld ich auf meinem Bankkonto genau habe. Die erste Zahl vorne ist mir noch bewusst, aber was danach kommt, weiß und interessiert mich ehrlich gesagt nicht.

Trotzdem schäme ich mich irgendwie dafür und habe sogar ein schlechtes Gewissen, dass es mir so gut geht. So viele Menschen haben es wesentlich schlechter und müssen jeden Cent mehrmals umdrehen, während ich mir ganz sorglos ein Elektronikgerät für mehrere hundert Euro kaufe. Trotzdem ist es aus meiner Sicht aussichtslos eine Immobilie zu erwerben, bei Preisen von mindestens 300.000 € für Eigentumswohnungen. Da kann ich noch so viel sparen.

Andererseits ist halt die Frage, wem gegenüber ich mich hierfür rechtfertigen müsste. Eigentlich niemanden. Gehe in die Arbeit und verdiene dort Geld, zwar unter dem Durchschnittsgehalt in Deutschland, aber es reicht für mich. Da darf man sich auch Sachen gönnen, die vielleicht total idiotisch sind. Wenn mir morgen etwas passiert, dann habe ich davon nichts mehr.


Trotzdem bleibt am Ende wieder diese unangenehme Gefühl, dass ich Geld verschwende und in alte Muster zurückfalle. Dies möchte ich nämlich auf keinen Fall.
 

Skeletulor64

Bekanntes Gesicht
Verkauf sie einfach wieder und dann lässt du dieses schlechte Gefühl direkt wieder hinter dir.

Du hast ausführlich erklärt, dass sich in den letzten Jahren viel geändert hat bei deinem Konsumverhalten.

Und rechtfertigen musst du dich nur gegenüber dir selbst. ;)
 

Kraxe

Bekanntes Gesicht
Alleine von deinem Job her müsstest du eigentlich recht gut verdienen und so sparsam wie du lebst, wird dir der Gedanke in ein paar Wochen entfallen.

Ich bin recht sparsam. Ich gebe schon recht viel Geld aus. Sei es für Games, Musik, Kleidung, Essen (viel Bio). Bin alleine und verdiene gut lade gerne meine Mitmenschen auch zum Essen ein. Und habe Netto, nach Abzug aller Kosten noch immer ca 40% meines Monatgehalts übrig. Ich habe zwar ein Auto, da dieses überwiegend von meiner Mutter genutzt wird, habe ich den Wagen nur gekauft und sie zahlt die Versicherung. Was ich da an Geld spare. Nicht nur die Versicherung, auch habe ich so gut wie keine Tankkosten, weil ich selten fahre.

Und trotzdem gab bzw gibt es Situationen wo ich denke Geld aus dem Fenster geworfen zu haben. Vor allem bei Spiele. Obwohl ich 95% immer mit schwazren Zahlen einen Monat abschließe. Die restlichen % sind eher auf größere Investitionen zurückzuführen.

Es ist aus meiner Sicht völlig normal sich manchmal über Kaufentscheidungen nachträglich zu ärgern.

Mein Rat: Behalte die PS5, stelle sie irgendwo weg und wenn ein Spiel kommt, dass dir zusagt pack sie aus. Verkaufen kannst du die Konsole immer.

Bzgl Eigentumswohnung: willst du ein Immo-Investment machen? Sprich: Wohnung kaufen und weitervermieten? Was bekommst du für 300.000? 55 m2
 

paul23

Bekanntes Gesicht
Ich hab mir ne Grenze gesetzt, dass ich nicht mehr als so und so viel im Monat für Quatsch ausgebe. Und da sind sogar schon Netflix und Co. inbegriffen. Das hilft finde ich.
 

Ankylo

Bekanntes Gesicht
Alleine von deinem Job her müsstest du eigentlich recht gut verdienen und so sparsam wie du lebst, wird dir der Gedanke in ein paar Wochen entfallen.

Und trotzdem gab bzw gibt es Situationen wo ich denke Geld aus dem Fenster geworfen zu haben. Vor allem bei Spiele. Obwohl ich 95% immer mit schwazren Zahlen einen Monat abschließe. Die restlichen % sind eher auf größere Investitionen zurückzuführen.

Muss mich halt selbst krankenversichern, was gut reingeht, aber dafür spare ich mir andere Steuern und Abgaben. Gibt zwar noch so Dinge wie Autoversicherung, aber die zahle ich lieber einmal im Jahr und habe dann dafür meine Ruhe.

Im Endeffekt bleiben mir im Monat gut 75-80% vom Nettoeinkommen über, was hervorragend ist. Als ich noch jeden Tag nach München fahren musste, gingen schon 30% für Fahrkosten drauf. Wie viele ich davon ausgebe, ist dann eher spontan, je nachdem auf welches Essen, usw. ich diesen Monat Lust habe. Schaue halt, dass am Ende des Monats ein guter Teil über bleibt, damit ich für schlechte Zeiten gerüstet bin.

Bzgl Eigentumswohnung: willst du ein Immo-Investment machen? Sprich: Wohnung kaufen und weitervermieten? Was bekommst du für 300.000? 55 m2

Hätte gerne eine zur Selbstnutzung, damit ich nicht auf andere angewiesen bin. Gab letztens eine schöne in der Stadt mit 80 m² für 333.000 EUR zu kaufen. Wäre halt im Dachgeschoss mit großem Balkon gewesen. Man hätte den Speicher halt mal isolieren müssen.
Am Ende ging sie dann für viel mehr Geld weg, weil andere Leute mehr Geld geboten haben. Wenn man schon mehrere Immobilien hat, kann man so leichter zuschlagen.

Oberbayern ist leider eine sehr teure Gegend geworden, aber du als Wiener verstehst, was ich meine.
 

PSYCHOBUBE

Bekanntes Gesicht
Dadurch dass ich weniger für Essen ausgeben möchte um abzunehmen, plane ich pro monat ca 1 Spiel für Switch.

Ich gebe sowieso zur Zeit lieber geld für meine Hobbys und Tiere aus.

So habe ich weniger um für Süßigkeiten auszugeben. Da ich mit meinem Körper sehr unzufrieden bin.

Die Switch und auch der 3DS sind im Krankenhäusern für mich oft ein Zuflucht. Gerade wenn ich auf geschlossener bin, schützen mich die Spiele vor zusätzlichen Traumatas und Triggern.
 

Kraxe

Bekanntes Gesicht
@Ankylo
Mein langfristiges Ziel ist ja auch eine Eigentumswohnung zu haben. Aber jetzt warte ich mal bis in den Außenbezirken die neuen Eigentumswohnungen stehen. In der Stadt selbst ist es brutal. Wenn du eine Wohnung kaufen willst nur für Investition, zum Beispiel um diese zu Vermieten, dann müsste ich alleine für eine 30 m2 Wohnung schon 100 - 130 TEUR ausgeben. Dann müsste ich die Wohnung realistisch für mindestens 500 Euro vermieten. Selbst für 20 m2 zahlt man schon knapp 100 TEUR.

Solange ich aber mit der Miete und dem Gehalt so auskomme, dass ich wirklich von einem guten Wohlstand sprechen kann, solange werde ich auch mit einer eigenen Wohnung warten.
 
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