die peitsche mit der froschmaske

mitte der 60er jahre, entdeckte der deutsche film edgar wallace. 1964 befand sich das filmteam zu dreharbeiten zum dem wallace krimi "die peitsche mit der froschmaske" im heizungskeller eines landhauses in essex. an einem dieser drehtage als klaus kinski, als geisteskranker buttler jonas, jemanden mit einem grammophonkabel erdrosseln sollte, diese leiche sollte dann, wie in allen wallace filmen, in der kanalisation mit einer kreuzspinne im mund von zwei prostituierten aufgefunden werden.
an einem dieser drehtage begrüßte der produzent molotrewitsch klaus kinski mit der verhängnisvollen frage:" na klaus, wie gehts"?---auweia--diese frage zielte ins private. um es kurz zu machen: wärend kinski damit begann die kulissen einzutreten und der völlig verstörten karin door in die brüste biss, während dieser drehpause also, flüsterte mir der kameraassistent folgenden witz ins ohr:
"eine feministin sitz im restaurant und ruft dem ober zu: bringen sie mir doch bitte mal eine aschenbecherin."
nanana--hahaha--also wo gibts denn sowas?
hier wird also ein kellner, den unklare bestellungen und geizig bemessene trinkgelder entäuscht und zermürbt haben zum lakaien der frauenbewegung, degradiert, und ein simpler gebrauchsgegenstand zur speerspitze der frauenbewegung.
letztendlich waren es witze wie dieser, die dazu führten, daß alleinstehende damen in kaffeehäusern und schankwirtschaften nur zögernd bedient werden.
 
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