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  1. #41
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    Avatar von Rage1988
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    Das Thema Elektroauto ist, meiner Meinung nach, aktuell noch sinnlos und man hätte sich eher auf andere Treibstoffe spezialisieren sollen (z.B. Wasserstoff).

    Warum ich der Meinung bin?
    1. Ist die Reichweite von Elektroautos sehr begrenzt. Wenn der Tesla wirklich 345Km schaffen sollte, würde mich das überraschen.
    2. Sind Elektroautos noch sehr teuer.
    3. Sind Elektroautos eher für Leute geeignet, die in Städten wohnen. Für alle, die am Land wohnen, ist es wegen der begrenzten Reichweite Sinnlos.
    4. Brauchen die Akkus auch bei speziellen Ladestationen viel zu lang zum Aufladen.
    5. Sind die Akkus nicht ausgereift und verlieren mit der Zeit immer mehr Kapazität.
    6. Bei Kälte haben die Akkus weniger Kapazität und dann kommt man auf einmal nicht mehr so weit wie gedacht.
    7. Sind Akkus noch sehr schwer und sehr groß.
    8. Gibt es noch zu wenig Ladestationen und wenn dem Akku die Puste ausgeht will ich nicht auch noch ewig nach einer Ladestation suchen und dann 8 Stunden warten bis ich weiter fahren kann.
    9. Wenn ich damit ins Ausland will, ist die Häufigkeit von Ladestationen vom Land abhängig. Also kann ich damit entweder gar nicht in den Urlaub fahren oder muss vorher eine Strecke wählen, wo ich Ladestationen habe.
    10. Muss man dann regelmäßig damit fahren bzw. auch immer laden wenn ich mal lange nicht gefahren bin, da die Akkus auf Dauer auch Ladung verlieren.
    11. Stammt der Großteil des Stroms noch aus umweltbelastenden Kraftwerken (Atom, Kohle).
    12. Müssen Akkus meistens gemietet/geleast werden, weil sie alle paar Jahre getauscht werden müssen und die Kosten für das Mieten/Leasen sind auch sehr hoch.

    Ich bin der Meinung, dass das Thema Elektroauto erst in ca. 10 Jahren ausgereift sein wird und wer weiß ob sie bis dahin nicht schon eine andere Antriebsart entwickelt haben.
    Geändert von Rage1988 (24.06.2016 um 19:56 Uhr)
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  2. #42
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    Zwecks Akku - da gibt es doch wohl 2 Arten, entweder dieser ist im Kaufpreis mit enthalten, dieser schlägt dann mit mehreren tausend Euros zu Buche oder man mietet den Akku, was auch zu monatlichen Kosten von 100 EURO aufwärts sein kann, je nach Fahr - km.
    Kennt sich da einer genauer damit aus und wie ist das in diesem Punkt bei dem obengenannten Auto?
    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)



  3. #43
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    Avatar von Rage1988
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    Tja, das mit den Elektroautos ist nur wieder reine Verarsche, wie mit den Energiesparlampen.
    Bei den Energiesparlampen ist auch die Herstellung und v.a. die Entsorgung teurer, als das was eingespart wird. Dabei ist die Umweltbelastung und die Gefahr durch das Quecksilber für die Verbraucher nich nicht berücksichtigt.

    Aber unsere Regierung versucht auch den Leuten die Elektroautos schmackhaft zu machen, nur weil sie mit der Autoindustrie unter einer Decke stecken.
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  4. #44
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    Elektroautos sind nicht ideal, aber sie stellen doch einen Fortschritt dar und sind noch längst nicht am Ende ihrer technischen Entwicklung. Trotzdem sollte man ihre Bedeutung nicht überschätzen, denn sie sind auch Autos, mit den bekannten schädlichen Folgen für Umwelt und Gesellschaft, von den Emissionen mal abgesehen. Motorisierter Individualverkehr (MIV) ist ein Auslaufmodell, da er massiv ineffizient ist (bei den meisten Autofahrten wird nur ein einziger Mensch transportiert) und irgendwann eh durch autonome Fahrzeuge abgelöst wird. Trotzdem wird der MIV weiterhin mit einer angebotsorientierten Ausbaupolitik gefördert, die das Verkehrswachstum ja gerade erst erzeugt! Dabei wäre es zwingend nötig, einerseits den Verkehr von der Strasse wegzuverlagern und gleichzeitig die Arbeitswege zu verkürzen, denn ansonsten sind die aktuellen Klimaziele unmöglich zu erreichen.


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  5. #45
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    Was meint ihr bezüglich Dieselfahrzeugen?

    Habe nach wie vor einen Tesla Model 3 vorbestellt oder besser gesagt reservieren lassen, bekomme den wohl frühestens in 2-3 Jahren , aber möchte trotzdem ein zusätzliches Auto, da meine jährliche Fahrleistung extrem angestiegen ist. Bräuchte auch nur ein zweites Auto, da ich nach wie vor meinen Audi A2 behalte, da dieser eine Karosserie aus Aluminium hat und deshalb das Thema Rost kein Thema ist. Der ist jetzt 15 Jahre alt und hat erst 157.000 Kilometer drauf, allerdings ist er für mich auf Dauer für Autobahnfahrten nicht schnell genug.

    Allerdings zurück zur Ausgangsfrage. Momentan ist ja im Gespräch, ob man nicht Fahrverbote für Diesel einführt. Persönlich halte ich davon jedoch relativ wenig, weil ich der Meinung bin, dass es dem Kunden gegenüber ungerecht ist die mangelhafte Schadstoffreduzierung auf diesen zu übertragen. Finde es lächerlich, wenn man mit einem neuen Auto nicht mehr in Städte fahren dürfte, weil der Hersteller Lügen verbreitet. Deshalb würde ich da so anarchistisch sein und trotzdem reinfahren. Sollte das dann 10 € Strafe kosten, würde ich die einfach bezahlen. Vor allem können die niemals alle Dieselfahrzeuge kontrollieren und aussperren.

    Aktuell bin ich noch am überlegen, ob ich mir einen Audi A3 Sportback oder A4 Avant hole. Am wichtigsten ist für mich nur, dass der Wagen Automatik hat. (Hätte niemals gedacht, dass ich das einmal sagen würde.) Seit ich einmal für längere Zeit mit einem Q7 und SQ7 gefahren bin, leider nur leihweise, muss ich sagen, es gibt nichts besseres als Automatik. Tendiere zu einem Jahreswagen oder einen jüngeren Gebrauchten, da mir die Preise für Neuwagen einfach viel zu überzogen sind. Obwohl Konfiguartionen von Neuwagen sehr viel Spaß machen bis man den Preis sieht.
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  6. #46
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    Auto= Seelenloser Gebrauchsgegenstand

    Wenn das Ding hin ist, wird das nächste gekauft und zu Schrott gefahren.
    Ich gebe nichts auf Marken, Ausstattung (Wozu ne Klimaanlage??) und jegliches Gedöns.
    Aktuell fahre ich einen Renault, keine Ahnung was für einen, ich kenne die Leistung nicht, ich weiß nich wie viel Hubraum der hat usw.
    Wenn was ist geht er in die Werkstatt, ist es mir zu teuer kommt der nächste Wagen.
    Einen Neuwagen könnte ich mir mit der schmalen Börse niemals leisten und ich denke, dass der Renault mein letzter Wagen ist.
    Danach hole ich mir ein E-Bike oder Pedelec. Mich nervt der Rattenschwanz den ein Auto so nach sich zieht.
    Die einzig richtige Einstellung der heutigen Welt ist die eines gepflegten Galgenhumors.

    Georg Kreisler

  7. #47
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen
    Allerdings zurück zur Ausgangsfrage. Momentan ist ja im Gespräch, ob man nicht Fahrverbote für Diesel einführt. Persönlich halte ich davon jedoch relativ wenig, weil ich der Meinung bin, dass es dem Kunden gegenüber ungerecht ist die mangelhafte Schadstoffreduzierung auf diesen zu übertragen. Finde es lächerlich, wenn man mit einem neuen Auto nicht mehr in Städte fahren dürfte, weil der Hersteller Lügen verbreitet. Deshalb würde ich da so anarchistisch sein und trotzdem reinfahren. Sollte das dann 10 € Strafe kosten, würde ich die einfach bezahlen. Vor allem können die niemals alle Dieselfahrzeuge kontrollieren und aussperren.

    .

    da geb ich dir recht. Mein Vater ist ein sehr Umweltbewusster mensch und hatte damals auch extra wegen Umwelt sich für ein Diesel entschieden. Hatte mit den Angaben die er hatte sich alles ausgerechnet. Warum sollte er jetzt mit bestraft werden? Nur weil die Hersteller gelogen haben?
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  8. #48
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    Zitat Zitat von n-zoneAffe Beitrag anzeigen
    Auto= Seelenloser Gebrauchsgegenstand

    Wenn das Ding hin ist, wird das nächste gekauft und zu Schrott gefahren.
    Ich gebe nichts auf Marken, Ausstattung (Wozu ne Klimaanlage??) und jegliches Gedöns.
    Aktuell fahre ich einen Renault, keine Ahnung was für einen, ich kenne die Leistung nicht, ich weiß nich wie viel Hubraum der hat usw.
    Wenn was ist geht er in die Werkstatt, ist es mir zu teuer kommt der nächste Wagen.
    Einen Neuwagen könnte ich mir mit der schmalen Börse niemals leisten und ich denke, dass der Renault mein letzter Wagen ist.
    Danach hole ich mir ein E-Bike oder Pedelec. Mich nervt der Rattenschwanz den ein Auto so nach sich zieht.
    Früher habe ich auch so gedacht, weshalb ich bis heute meinen Audi A2 habe. Im Prinzip ist ein Auto auch nur ein Gebrauchsgegenstand um von A nach B zu kommen und um Lasten zu transportieren. Bin auch kein wirklicher Raser, sondern von der gemütlichen Sorte. Nur ist es mittlerweile so, dass ich viel mehr fahre als noch vor ein paar Jahren. Weshalb ich schon einen gewissen Luxus haben möchte, wenn ich am Tag ca. drei Stunden fahre.

    Momentan ist halt die Überlegung, ob ich mir ein neues Auto hole oder doch noch einmal die Zeit in den vor einiger Zeit einmal angefangenen Motorradführerschein investieren soll. Gerade mein näheres Umfeld hat mit letzteren seine Probleme und Bedenken, da die wohl wissen wie ich fahren würde. Zudem ist ein Auto wohl auch praktischer.

    Zitat Zitat von PSYCHOBUBE Beitrag anzeigen
    da geb ich dir recht. Mein Vater ist ein sehr Umweltbewusster mensch und hatte damals auch extra wegen Umwelt sich für ein Diesel entschieden. Hatte mit den Angaben die er hatte sich alles ausgerechnet. Warum sollte er jetzt mit bestraft werden? Nur weil die Hersteller gelogen haben?
    Finde diese Unsicherheit auch doof, da ich ein fast perfektes Auto gefunden habe, aber dieses leider Gottes ein Diesel ist. Würde es mir sehr gerne holen, allerdings weiß ich nicht, ob ich damit beispielsweise in drei Monaten noch nach München reinfahren darf oder nicht. Deshalb finde ich das momentane Hickhack einfach nur nervig, da man als Autofahrer so alleine gelassen wird.
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  9. #49
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    Spoiler:


    Ich weiß nicht warum, aber irgendwie finde ich das Auto richtig geil!

    Freitag habe ich jetzt wegen Audi einen Termin im Autohaus und darf dann auch eine Probefahrt machen. Habe nur keine Ahnung wie ich dies dann angehen soll, weil ich das Auto wahrscheinlich aufgrund Diesel doch nicht kaufen werden, weshalb ich schon eine Probefahrt sinnlos finde. Andererseits denke ich mir eine Testfahrt kostet nicht viel. Habe mich diesbezüglich informiert und es handelt sich um einen EURO 5, also wäre theoretisch eine Umrüstung möglich, aber ob dies praktisch sinnvoll ist, ist eine komplett andere Frage.

    Verdammt jetzt habe ich noch einen BMW X1 und einen alten Mitsubishi L200, wobei das eher ein Spaßauto wäre, entdeckt. Zwar sind es komplett verschiedene Fahrzeuge von der Bauart her, aber irgendwie haben die auch alle einen gewissen eigenen Charme. Das ist doch alles bescheiden, denn je mehr man sucht, umso mehr Gedanken macht man sich und umso schwerer fällt es einem eine gute Wahl zu treffen.
    Geändert von Ankylo (09.08.2017 um 22:34 Uhr)


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  10. #50
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    Avatar von gamechris
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    Andere Leute suchen ihre Ehefrauen nicht so überlegt aus, wie du ein Auto. Das soll bei dir anscheinend was längerfristiges werden. Anders als bei anderen Leute, die alle ein oder zwei Jahre das Auto wechseln (oder die Frau).
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  11. #51
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    Zitat Zitat von gamechris Beitrag anzeigen
    Andere Leute suchen ihre Ehefrauen nicht so überlegt aus, wie du ein Auto. Das soll bei dir anscheinend was längerfristiges werden. Anders als bei anderen Leute, die alle ein oder zwei Jahre das Auto wechseln (oder die Frau).
    Tja, man(n) sollte sich halt sicher sein, bevor man sich bindet. Fahre mein jetztiges Auto seit sieben Jahren und wenn ich meinen Vater ansehe ist das noch extremer. Sein alter Audi ist jetzt 27 Jahre alt und er hat ihn seit 26 Jahren. Der Unterschied ist allerdings, dass er auf seinen Wagen viel mehr achtet als ich. Ich überlege mir den Kauf so gründlich, da ich einerseits nicht unnötig viel Geld ausgeben möchte, ein 1000er macht gleich mal einen Unterschied, und andererseits das Auto dann auch wieder längere Zeit fahren möchte. Deshalb muss man auch auf alle Eventualitäten wie Kinder vorbereteitet sein.
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  12. #52
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    Lange ist her und ich fahre immer noch meinen Audi A2. Der ist jetzt 18 Jahre alt, etwas mehr als 197.000 Kilometer drauf und ich bin immer noch zufrieden. Fahre mittlerweile nur noch um die 5.000 Kilometer pro Jahr, weshalb der eigentlich völlig ausreicht.

    Hatte ja mal Interesse am Tesla Model 3 und den auch kurzzeitig vorbestellt, aber nachdem der auf knapp 50.000 EUR gekommen wäre, hat sich das von alleine erledigt.


    Keine Ahnung warum, irgendwie habe ich Lust auf ein Spaßauto. Könnte zwar auch Motorrad fahren, aber das ist mir einfach zu gefährlich geworden, da zu viele Idioten unterwegs sind. So etwas wie ein kleines Cabrio (Mini Cooper) oder ein kleiner Sportwagen (Polo GTI), mit dem man am Wochenende paar Kilometer durch die Gegend fährt. Mein absoluter Traum wäre ein Ford Mustang GT oder noch schöner ein 68er Ford Mustang.

    Die Frage ist jetzt allerdings, macht es noch Sinn ein Auto mit einem Verbrennungsmotor zu holen. Ich bin nicht vollkommen von Elektroautos überzeugt, da diese für mich nicht die Zukunft sind. Ebenso verhält es sich mit Hybriden. Mich würde da die CO2-Bilanz und auch die finanzielle Lage interessieren. Ab wann ist ein Elektroauto umweltschonender? In welchen zeitlichen Abschnitten ist welches Auto am günstigsten? Mit der Anschaffung allein ist es nicht getan, man braucht auch Versicherung, Kundendienste und dann noch den Stoff, der das Auto antreibt.

    Ich denke auch nicht, dass man die Verbrenner so einfach aussortieren oder verbieten kann. Ein guter Freund, der bei Audi arbeitet hat es finde ich richtig gesagt. Das Problem sind eigentlich nicht die Autos von normalen Leuten, sondern die Leute, die mehrfach im Jahr in den Urlaub fliegen müssen und dergleichen. Im Endeffekt hat er auch Recht. Die werden mit dem Hin- und Rückflug locker mehr Schadstoffe ausstoßen als ich das ganze Jahr mit meinem Benziner, der knapp 6 Liter auf 100 Kilometer braucht. Der ist auch in keiner hohen Position oder dergleichen, sondern einfacher Arbeiter.

    Meine Facharbeit in der Schule hatte das Thema "Die Brennstoffzelle - Der Antrieb der Zukunft?". Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass dies auch wirklich die Zukunft der Fortbewegung ist. Man müsste nur noch die Effizienz der Autos verbessern, damit die Brennstoffzellen auch effektiver und besser arbeiten. Dadurch könnte man einiges erreichen. Der Tankvorgang ist im Prinzip so schnell wie bei Autos mit Verbrennungsmotor und das Auto stößt lediglich Wasser aus. In Deutschland war zu Beginn der 2000er Mercedes federführend in diesem Gebiet, allerdings hat man es dann leider aufgegeben, was ich sehr schade finde.

    Das größte Problem sehe ich aber darin die Leute zum Umstieg bewegen zu können. Ich habe aus Spaß mal einen Audi A3 und Golf konfiguriert, da komme ich auf Beträge von über 35.000 EUR und 25.000 EUR ohne irgendwelche besonderen Ausstattungen wie Ledersitze. Wichtig ist mir nur, ein Navagations- und Entertainmentsystem. Wie soll man sich dann erst elektrische Autos leisten können, die noch teurer sind? Natürlich ist Audi eine Premiummarke, aber wenn man jetzt von einem Familienauto ausgeht, dann braucht man ein wenig Platz und vielleicht einen Kombi wie einen A4, VW Passat oder Ford Mondeo. Mit einem Renault Zoe oder einem elektronsichen VW UP ist den Leuten damit nicht geholfen.


    Wie seht ihr das?


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  13. #53
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    Avatar von paul23
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    Der PKW ist nur ein Problem, aber nicht DAS Problem. Fliegen oder Kreuzfahrtschiffe sind wahrscheinlich ein größeres Problem für die Umwelt als Autos . Das Problem ist dass sich die Politik nicht traut Konzernen an den Kragen zu gehen, und so müssen Alternativen her, Kompromisse.
    E-Autos lohnen sich momentan noch nicht , weil das Ladenetz noch lange nicht ausgebaut ist. Und wenn Deutschland damit genauso umgeht wie mit dem Internet , kann sich jeder ausmalen wie lange der Ausbau dauern wird.
    Generell würde ich sagen , die beste Technik nützt nichts , wenn wir weiterhin große Autos bauen. (Oder halt Spaßautos. ) Die Ökobilanz eines großen E-Autos dürfte genauso beschissen sein, wie eines Autos mit Verbrennungsmotor.
    Wir müssen einfach weniger Auto fahren, Autos aus den Städten verbannen. Bus und Bahn ausbauen.

    Edit: Achso. Also Fazit Ich würde mir definitiv noch ein Auto mit Verbrennungsmotor kaufen.
    Geändert von paul23 (25.01.2021 um 11:55 Uhr)

  14. #54
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    Ein Auto braucht einen Motor der Brumbrum macht. Auf der Autobahn, auf den Bergen, will ich schon hören wie das Auto arbeitet. Auch ein Grund warum ich ungern eine automatische Gangschaltung mag. In der 2. mit 70 km/h auf Bergstraßen zu fahren macht einfach mehr Laune.

    Ich fahre eh seltener mit dem Auto, da ich in Wien keines brauche und primär mit U- und Straßenbahn fahre, aber mit einem Scheiß-E-Autobahn will ich sicher nicht fahren.

    @Paul
    Und wo sollen dann die Pendler stehen, wenn sie zur Arbeit nicht mehr in die Stadt fahren dürfen? Wer baut den Schienen- und Busverkehr in den ländlichen Regionen aus?

    Die die auf ein Auto angewiesen sind wären dadurch grob im Nachteil.
    Geändert von Kraxe (26.01.2021 um 23:12 Uhr)

  15. #55
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    Verbot würde man eh nicht durchbringen, dann eher ne City-Maut für Auswertige, die man dann bei Parkgebühren mit reinpackt. Innenstadt-Anwohner können die dann erstattet bekommen. Aber da müsste dann auch die Infra-Struktur etwas ausgebaut werden, wie etwa mehr kostenlose bzw. ins Park-Ticket inbegriffene Park&Ride Möglichkeiten an den Stadträndern.

  16. #56
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    E-Autos lohnen sich momentan noch nicht , weil das Ladenetz noch lange nicht ausgebaut ist.

    Das Problem was ich bei die E-Autos und den Ladenetz auch noch sehe, dass man mindesten ( keine Ahnung, wie lange so eine Ladezeit dauert) mindesten eine halbe oder dreiviertel Stunde an der Tanke warten muss um weiter zu fahren, wo jeder gefühlt sowieso keiner Zeit hat.
    Für mich kommt auch kein E-Autos in Frage und wie einige hier schon schreiben ist auf Land sowieso kaum machbar.

  17. #57
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    Avatar von Mysterio_Madness_Man
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    Ich hab mir 2019 ganz gegen den Trend einen Diesel gekauft. Okay, es ist ein Camper-Bulli (Pössl-Campster auf Basis des Citroen Spacetourer) und da gibt's keine vernünftigen Alternativen.
    E-Autos sind auch nur dann Sinnvoll, wenn man in der eigenen Garage ne Lademöglichkeit installiert. Am besten noch mit Solar-Technik gespeist. Und dann taugt es auch nur für Alltags-Fahrten. Heißt: Durchs ganze Land fährt man damit nicht, die 30km zur Arbeit oder 5km zum Einkaufen aber schon. Und genau dafür machen die Autos auch Sinn.
    Das Thema der Klimabilanz in der Herstellung dabei allerdings noch nicht mit betrachtet.
    Mit meinem Campster bin ich übrigens mega glücklich. Und unter dem Aspekt dass ich damit also auch keinen Urlaub per Flugzeug oder Kreuzfahrt mache, sieht die Umweltbilanz im Vergleich zu vielen anderen wahrscheinlich auch gar nicht so schlecht aus.
    Unterhalten sich zwei Kerzen: „Ist Wasser eigentlich gefährlich?“ „Davon kannst du ausgehen.“

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