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  1. #201
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    Zitat Zitat von Khaos-Prinz Beitrag anzeigen
    Und jeder der sagt, er lässt seine Kinder taufen, weil das halt so üblich ist, darf nicht über Beschneidung schimpfen. Denn da machen es auch viele, weil das halt so üblich ist und es für die Leute dazu gehört wie das Brötchen beim Frühstück. Man sollte also ganz vorsichtig sein mit irgendwelchen Äußerungen zu religiösen Zwangshandlungen.
    Ich stimme dir in allem zu, und in diesem hier ganz besonders.

    Trotz das ich in den Dorfklatsch geraten bin, habe ich meine Kinder nicht taufen lassen, ich hatte es ja schon geschrieben, nur weil das jeder so macht oder es Brauch ist, muß ich das nicht auch.
    Wenn ich in einer Sache nichts sinnvolles sehe, schließe ich mich da eben nicht an, selbst wenn es alle um mich herum tun.

    Und meine Abneigung gegen Religionen basiert darauf, daß ich mich sehr wohl tiefgründig auseinandergesetzt habe - es ist für mich eben alles Humbug und ersonnener Quatsch.
    Wer daran glaubt, und es ihm hilft, der soll das machen, aber mich ganz einfach damit in Ruhe lassen.

    Und wenn es darum ginge, wer nicht einer Religion angehört, darf auch keine religiösen Feiertage haben im Jahr und muß an diesen Tagen arbeiten, dann würde ich das tun, ohne mit der Wimper zu zucken.
    Geändert von Foxioldi (04.02.2014 um 12:37 Uhr)
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    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)



  2. #202
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    Zitat Zitat von PSYCHOBUBE Beitrag anzeigen
    Ab wann fängt der Atheismus an? Ich selber gehöre keiner Religion an, habe mich bewusst so entschieden. Denn ich möchte mich an keinen Glauben binden. Da ich von jedem etwas glaube. Was bin ich dann eher? Heide oder Atheist? Eher Heide, oder? Oder ein Mix aus allem?
    Da gibt es einige feine Abstufungen, wobei ich sagen muss, dass vieles davon imo Definitionsrumgewurstel ist. Man kann unterscheiden zwischen starker Atheismus ("Es gibt keinen Gott"), schwacher / agnostischer Atheismus ("Ich glaube nicht an Gott, auch wenn ich seine Existenz nicht 100%ig ausschließen kann"), Agnostizismus ("Vielleicht gibt es Gott, vielleicht auch nicht. Ich kanns eh nicht wissen."), Deismus ("Gott hat das Universum ausgelöst, sich aber danach nichtmehr eingemischt"), Pantheismus ("Alles ist Gott") usw. Die Unterschiede sind teilweise sehr gering, viele Argumentationen überschneiden sich da auch.

    Ich persönlich wäre dabei agnostischer Atheist, wobei ich wenig Wert auf die genaue Bezeichnung lege - Letztendlich sind sowas nur Schubladen, in die man verschiedene Weltanschauungen presst. Starker Atheismus ist für mich oft genauso starrsinnig wie fundamentalistischer Glaube an einen Gott - Die Aussage "Es gibt definitiv keinen Gott" ist nicht tragbar, weil man sie einfach nicht belegen kann. Allein schon die Tatsache, dass "Gott" letztendlich immer auch als ein Wesen definiert werden kann, welches außerhalb der menschlichen Logik existiert, immunisiert Gott im Grunde gegen sämtliche Gegenargumente und macht eine definitive Aussage über seine (Nicht)existenz unmöglich.

    Agnostizismus wäre die Einstellung, dass es einen Gott geben kann, aber vielleicht auch nicht, letztendlich kann ich die Frage eh nicht beantworten und im Grunde ists ja auch irgendwie egal. Man hat als Mensch nunmal nicht das Gehirn, um die letzten Fragen beantworten zu können. Aber das Problem beim reinen Agnostizismus ist imo, dass er die Situation so darstellt, als wäre Gottes Existenz / Nichtexistenz etwa 50/50, sprich gleich wahrscheinlich. Das widerspricht meiner Meinung aber dem, was wir über die Welt so wissen - Darum ordne ich mich zwischen Atheismus und Agnostizismus ein und denke, dass es einen Gott geben könnte, ich aber nicht glaube, dass er existiert. Ich glaube auch, dass, wenn es einen Gott geben sollte, dieser Gott sehr (!) wahrscheinlich kein Gott der Religionen ist. Ein deistisches Gottesbild (Sprich: Gott hat die Naturgesetze erschaffen und danach alles einfach laufen lassen) ist für mich noch am naheliegendsten.

  3. #203
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    Zitat Zitat von n-zoneAffe Beitrag anzeigen
    Eine Taufe hat heutzutage so viel mit Religion zu tun, wie Weihnachten und Ostern.
    Welcher Otto-Normal-Verbraucher macht sich denn über den religiösen Hintergrund dieser Feste Gedanken?
    Weihnachten und Ostern sind auch Feste mit heidnischer Herkunft. Vor dem Christentum wurde bei Ostern die Rückkehr des Frühlings gefeiert. Eine Frühlingsgöttin namens Estara. Die hatte auch einen Hasen. Und der Heiligabend war der die Sonnenwende. Als das Christentum in Norden sich verbreitete wurden die beiden Feste übernommen. In südlicheren Ländern Europas wird Weihnachten auch am 6.1. gefeiert . oder war es der 7.1. ? denn das ist der Ursprüngliche Geburtsdatum von Jesus.

    Ich selber finde dass man den Hintergrund der Feiern schon gut kombinieren kann. Zum Beispiel Ostern. Wenn der Frühling kommt, isst es ein Gefühl für ich, als ob das Leben in die Welt zurückkehrt. Die Pflanzen blühen, viele Zugvögel kehren zurück. Viele Neugeburten bei diversen Tierarten (bei Pferden ist es z.B. dass die im Frühling geboren werden. Oder kurz vorher. Zwischen Januar und Mai kommen sie zur Welt). Und mit Ostern feiern die Christen die Wiederauferstehung Christi. Für mich persönlich sind diese Feste sowohl christlich als auch heidnisch.


    Ich sehe übrigens auch ein Unterschied zwischen Taufe und Beschneidung. Die "Zwangs"taufe, ich persönlich würde meine Kinder (wenn ich Kinder kriegen würde, werd ich aber nie) selber entscheiden lassen. Aber verurteile die Eltern, die ihre Babys taufen lassen nicht.
    Bei Beschneidung ist schon eine ganz andere Sache.
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  4. #204
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    Zitat Zitat von PSYCHOBUBE Beitrag anzeigen
    Ich sehe übrigens auch ein Unterschied zwischen Taufe und Beschneidung. Die "Zwangs"taufe, ich persönlich würde meine Kinder (wenn ich Kinder kriegen würde, werd ich aber nie) selber entscheiden lassen. Aber verurteile die Eltern, die ihre Babys taufen lassen nicht.
    Bei Beschneidung ist schon eine ganz andere Sache.
    Warum? Rein wegen des Aktes und der damit verbunden Körperverletzung?
    Für mich ist beides ideologischer Bullshit, weswegen ich beides verurteile.
    Go Knaster

  5. #205
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    Die Taufe kann man aber wenigstens "rückgängig" machen, durch Kirchenaustritt.
    Schnipp-Schnapp kann man leider nicht rückgängig machen
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  6. #206
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    Zitat Zitat von Khaos-Prinz Beitrag anzeigen
    Warum? Rein wegen des Aktes und der damit verbunden Körperverletzung?
    Für mich ist beides ideologischer Bullshit, weswegen ich beides verurteile.
    Genau. Rein wegen des Aktes und der damit verbundenen Körperverletzung.

    Aus ideologischer Sicht kann man da schon eher Parallelen sehen.

    Wenn wir schon dabei sind mit "Zwangstaufen" und so. Okay, man zwängt denen einen Glauben auf. Aber gilt das nur für Religion? Jeden Tag kriegen Kinder von uns Erwachsenen Input. Wir Erwachsenen zeigen und sagen was richtig und falsch ist. Das Kind kann nur 2 Dinge tun; entweder uns glauben oder nicht. Zwängen wir jüngeren Generationen nicht unsere Werte auf? "So was tut man" und sowas tut man nicht? Und so neutral sind wir nicht, wie wir denken.
    Das fängt schon bei Kleinigkeiten an. Wie man zum beispiel am Essen Tisch zu sitzen hat.
    Letztendlich manipulieren wir die Ansichten eines Kindes die ganze Zeit. Unbewusst. Weil wir Vorbilder sind Ich hätte auch ganz andere Einstellungen gegenüber Gott und die Welt, wenn meine Eltern mich anders erzogen hätten.

    Viele von euch sind als Kinder getauft. Hat es euch geschadet? Seid ihr zu strenggläubige Christen geworden? Eine Taufe beeinflusst nicht das denken. Man kann diese "Zwangstaufe" auch als zusätzliche Feier für den getauften betrachten. Kind kriegt die ganze Aufmerksamkeit, und ein älterer Herr, den ich mal gut kannte hat mir erzählt das er die Feier um das Kind sehr schön findet. Man kann als Kind getauft werden und trotzdem liberal erzogen werden.
    Und später ggf. auch wieder aus der Kirche austreten.


    Ausserdem sollte man die Bibel nie wörtlich nehmen, und schon gar nicht alles blind befolgen. Man soll die Bibel und Gott in Frage stellen. Das hat mir meine Tante gesagt. Und ich habe sogar in der Art es selbst irgendwo in der Bibel gelesen. Jedesmal wenn mir irgendwas aufstößt, frage ich sie.


    Ich selber würde "zwangstaufe" nie verurteilen. Denn auch Freunde von mir lassen die Kinder taufen.
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  7. #207
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    Ich wurde getauft und beschnitten. Eins davon war nicht freiwillig. Das andere aus Überzeugung.
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  8. #208
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    Zitat Zitat von PSYCHOBUBE Beitrag anzeigen
    Wenn wir schon dabei sind mit "Zwangstaufen" und so. Okay, man zwängt denen einen Glauben auf. Aber gilt das nur für Religion? Jeden Tag kriegen Kinder von uns Erwachsenen Input. Wir Erwachsenen zeigen und sagen was richtig und falsch ist. Das Kind kann nur 2 Dinge tun; entweder uns glauben oder nicht. Zwängen wir jüngeren Generationen nicht unsere Werte auf? "So was tut man" und sowas tut man nicht? Und so neutral sind wir nicht, wie wir denken.
    Das fängt schon bei Kleinigkeiten an. Wie man zum beispiel am Essen Tisch zu sitzen hat.
    Letztendlich manipulieren wir die Ansichten eines Kindes die ganze Zeit. Unbewusst. Weil wir Vorbilder sind Ich hätte auch ganz andere Einstellungen gegenüber Gott und die Welt, wenn meine Eltern mich anders erzogen hätten.
    Ich akzeptiere deine Meinung, sehe das aber anders.

    Würde ich nicht auf gleicher Stufe stellen und das Kinder vieles als Zwang ansehen.

    Denn gerade in den ersten Lebensjahren ist es Pflicht und sollte Selbstverständlichkeit sein, daß Eltern ihrer Erziehung nachgehen.
    Kinder lernen von den Eltern, genauso ist es auch im Tierreich.

    Ob nun Eltern dabei gute Vorbilder sind oder nicht, sei mal dahingestellt und das bedarf vieler weiterer Betrachtungen - das würde jetzt den Rahmen sprengen.
    Vieles erfolgt da schon bewußt von seiten der Eltern.

    Klar, ab einem bestimmten Alter sieht jedes Kind einiges als Zwang an, was Eltern vielleicht richtig oder gut finden, aber auch das gehört zur Persönlichkeitsentwicklung dazu.

    Und je älter ein Kind wird, desto mehr wird auch die eigene Verständigung und Auseinandersetzung mit den Eltern und mit der gesamten Umwelt.

    Dabei können auch oft eigene negative Erfahrungen zu positiven beitragen.

    Eine Taufe betrachte ich auch deshalb schon getrennt, weil das Kind gar keine Möglichkeit hat, sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen, es ist eine Zwangshandlung der Eltern und da sollte man schon wenigstens abwarten, bis das Kind 10 Jahre ist und dann gemeinsam das Thema in Ruhe analysieren und eben dann auch die Entscheidung des Kindes tolerieren, auch wenn das nicht den Vorstellungen der Eltern entspricht.

    Vielfach setzen sich die Kinder auch schon eher mit diesem Punkt auseinander.

    Gut, eine Taufe und damit eine Zugehörigkeit zu einer Religion, kann durch einen Kirchenaustritt später wieder rückgängig gemacht werden, aber ich sehe es trotzdem erstmal als eine Zwangshandlung, die nicht sein sollte oder darf.

    Eine Zugehörigkeit zu einer Religion ist nicht lebensnotwendig, das Erlernen bestimmter Verhaltensregeln im Leben schon.

    Und das Thema wegen der Beschneidung, das ist für mich so menschenunwürdig, daß ich dazu nicht viel schreibe.

    Und vielfach kommt das von Menschen, die an irgendeinen Gott glauben und der Meinung sind, daß dieser alles allein erschaffen hat - weshalb dann solche menschenverachtenden Handlungen im Nachhinein, warum akzeptieren sie in diesen Punkt nicht, wie es Gott wollte?
    Kapiere ich nicht....

    Das nur mal meine Meinung dazu.
    Geändert von Foxioldi (04.02.2014 um 12:42 Uhr)
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  9. #209
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    Zitat Zitat von Foxioldi Beitrag anzeigen
    Und das Thema wegen der Beschneidung, das ist für mich so menschenunwürdig, daß ich dazu gar keine Worte schreibe.
    Ich ersetzte Beschneidung durch Religion und gehe mit

    Ansonsten stimme ich deinen Ausführungen zu. Es gibt Dinge die sind wichtig für Kinder und die müssen Sie lernen (z.B. zwischen Recht und Unrecht unterscheiden oder das sie auch für andere da sein sollten) und es gibt Dinge, die sollten Sie selbst für sich entdecken (z.B. Religionen).
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  10. #210
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    Zitat Zitat von Khaos-Prinz Beitrag anzeigen
    Ich ersetzte Beschneidung durch Religion und gehe mit
    Ja, da gehe ich auch mit, kann man schon als Religion betrachten - während du geantwortet hast, hatte ich da noch einen Satz hinzugefügt.
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  11. #211
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    Religionen kann man nicht verstehen.
    Das ist in meinen Augen so absurd und menschenfremd, das man dazu schon ordentlich verwirrt sein muss um das zu verstehen.
    Moslems dürfen sich nicht tätowieren (sie dürfen ihrem Körper keinen Schaden zufügen) sind aber beschnitten. Was soll das bitte??

    Dieses ganze Regelwerk der selbsternannten Propheten ist dermaßen unsinnig, das man kotzen möchte, wie viele willensschwache Menschen darauf reinfallen.
    Für mich sollten alle Religionen und Beobachtung des Verfassungsschutzes gestellt werden, da sie nix anderes sind als eine perfide Hirnwäsche die aus freien Bürger unmündige Sklaven einer Obrigkeit machen. Da gibt es für mich keinen Unterschied zwischen der Kirche und den Zeugen Jehovas.

    Lasst den Leuten ihren Glauben, aber nehmt ihnen die Religionen. Dann sind Sie besser dran.
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  12. #212
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    Zitat Zitat von Khaos-Prinz Beitrag anzeigen
    Religionen kann man nicht verstehen.
    Das ist in meinen Augen so absurd und menschenfremd, das man dazu schon ordentlich verwirrt sein muss um das zu verstehen.
    Moslems dürfen sich nicht tätowieren (sie dürfen ihrem Körper keinen Schaden zufügen) sind aber beschnitten. Was soll das bitte??
    Religionen muss man auch nicht immer verstehen.



    Dieses ganze Regelwerk der selbsternannten Propheten ist dermaßen unsinnig, das man kotzen möchte, wie viele willensschwache Menschen darauf reinfallen.
    Für mich sollten alle Religionen und Beobachtung des Verfassungsschutzes gestellt werden, da sie nix anderes sind als eine perfide Hirnwäsche die aus freien Bürger unmündige Sklaven einer Obrigkeit machen. Da gibt es für mich keinen Unterschied zwischen der Kirche und den Zeugen Jehovas.
    Ich seh großen Unterschied zwischen Zeugen Jehovas und Christen. Ich habe Vertreter von beide kennengelernt, und Zeugen Jehovas sind in der Regel ganz anders drauf. Strenger als orthodoxe. Und engstirniger. Ich hab mal mit einem Zeugen Jehovas argumentiert... War....interessant. Aber nach gewisser Zeit hatte ich dann auch genug. Mit Christen, Moslems, etc. auch die Strenggläubigen und auch mit Atheisten kann ich mich stundenlang unterhalten.

    Zeugen Jehovas sind viel strenger als die Kirche. Von einer Freundin, vor vielen Jahren, dessen Familie, schlimm...

    Meine Großeltern waren Christen und ließen ihre Kinder früh taufen, aber sie haben trotzdem meine Mutter und ihre Geschwister liberal erzogen.

    Ich kenne auch eine Christliche Familie, meine Tante und ihre Familie; eine Klasse Familie! Meine Tante hat mir sehr viel geholfen! Sie ist eine leidenschaftliche Christin und ihre Familie, aber sie sind trotzdem bodenständig geblieben. Meine Großcousinen und Großvetter werden christlich erzogen, aber trotzdem gibt es kein Zwang. Und keine Manipulation.

    Ich habe sowohl tolle Protestanten und tolle Katholiken kennengelernt. Ich weiß noch der Katholischer Priester in der Roten Kreuz Schule; klasse Mann! Wir hatten über heikle Themen wie Todesstrafe und Abtreibungen, Sterbehilfe, etc. gesprochen. Ich weiß immer noch nicht seine Meinung darüber ich kann mich nur erinnern wie er die Themen mit uns neutral besprochen hat. Ich glaube er besprach die, damit wir lernen dass wir in unserer Arbeit mit heiklen Situationen konfrontiert werden, wo es kein richtig und kein Falsch mehr gibt.
    Toller Mann. ich weiß noch wie er mitten im Unterricht angerufen wurde und sagte dass er momentan nicht sprechen konnte, weil er Unterricht gab. Und wir fingen an zu lachen und er sagte daraufhin zum dem Anrufer, dass die Klasse bereits lacht. Womit unser lachen lauter wurde. Etwas



    Lasst den Leuten ihren Glauben, aber nehmt ihnen die Religionen. Dann sind Sie besser dran.
    Nicht immer. Die Kirche hat meinem Opa vor etwas bewahrt. Vor etwas schlimmes. Mehr kann ich nicht zu schreiben. Zu persönlich.


    @Khaos: ich glaub, dass was du als Religion siehst, sehe ich schon als extrem orthodoxe Varianten oder gar Sekten. In dem Fall stimme ich dir dann 100% zu. Für mich gibt es Religion in verschiedene "stärken" Und ab ein gewissen "level" finde ich "Religion" schlecht. So ist meine Meinung. Aber für mich gibt es halt auch harmlosere Varianten. Für mich ist Religion nicht gleich Religion.

    Sobald Gehirnwäsche, Zwang (abgesehen vor der Taufe im Kindesalter; was eine Thema für sich ist), Manipulation, etc. im Spiel ist; da hört für mich die Religion auf. Dann ist es Religion und Glaubensmissbrauch. Ich sehe auch viele Päpste aus dem Mittelalter( und Bischöffe von damals und heute, menschen die die Bibel nutzen/nutzten um andere zu unterdrücken, etc.) nicht als Christen an. Denn die missbrauchen/ten die Religion und ziehen/zogen Religion durch den Dreck. Sie machen/machten die Religion kaputt


    Ich glaube ich bin ein agnostischer Deist. Ich glaube an ein oder mehrere höhere Wesen, weiß aber nicht welche Rollen sie in der Evolution und co. genau spielten. Vielleicht gibt es Parallel Universen.
    Spoiler:
    bei "Big Bang Theorie" meinte mal Sheldon: 'Wenn es parallel Universen gibt, dann gibt es in einen von denen vielleicht ein Sheldon, der nicht an parallel Universum glaubt' ich kann nicht 100% zitieren, aber ich fand diese Aussage einfach nur göttlich

    Komischerweise finde ich die Vorstellung, dass vor dem Universum und danach Nichts ist, und die Naturgesetze sind alles nur Zufälle und vor und nach unserem Leben ist auch nichts,... unlogisch. Dafür sind die Gesetze unseres Universum, die Evolution,etc. zu raffiniert.


    Edit: ich hoffe es gibt Star Trek Universen. Und Zelda Universen.
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  13. #213
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    Zitat Zitat von PSYCHOBUBE Beitrag anzeigen
    Komischerweise finde ich die Vorstellung, dass vor dem Universum und danach Nichts ist, und die Naturgesetze sind alles nur Zufälle und vor und nach unserem Leben ist auch nichts,... unlogisch. Dafür sind die Gesetze unseres Universum, die Evolution,etc. zu raffiniert.
    Wenn du dich wirklich eingehend mit z.B. der Evolution beschäftigen würdest würdest du sehn dass die Existenz eines Gottes oder auch nur irgendeiner denkenden Instanz dafür absolut nicht von Nöten ist.
    Falls es einen Gott gibt hat er zumindest alles in seiner Macht stehende getan um seine Existenz zu verschleiern...

  14. #214
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    Zitat Zitat von Herr-Fee Beitrag anzeigen
    Wenn du dich wirklich eingehend mit z.B. der Evolution beschäftigen würdest würdest du sehn dass die Existenz eines Gottes oder auch nur irgendeiner denkenden Instanz dafür absolut nicht von Nöten ist.
    Falls es einen Gott gibt hat er zumindest alles in seiner Macht stehende getan um seine Existenz zu verschleiern...
    Vielleicht ist Gott die Evolution? Wer weiß?

    Es gibt so vieles im Universum, was unser Kopf nicht mal ansatzweise erfassen kann. Zum Beispiel Zahlen, mein Vater war Mathelehrer(ist jetzt in Rente) und hat mir Dinge über die Zahlen erzählt, es gibt Zahlen die kann der Verstand kaum fassen. Pi zum Beispiel. Oder die Frage ob es mehr positive oder mehr negative Zahlen gibt.
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  15. #215
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    Zitat Zitat von PSYCHOBUBE Beitrag anzeigen
    Zum Beispiel Zahlen, mein Vater war Mathelehrer(ist jetzt in Rente) und hat mir Dinge über die Zahlen erzählt, es gibt Zahlen die kann der Verstand kaum fassen. Pi zum Beispiel. Oder die Frage ob es mehr positive oder mehr negative Zahlen gibt.
    Da hat mein Mathelehrer uns auch etwas erklärt. Dass der Zahlenstrahl unendlich lang ist, konnte man sich noch vorstellen. Jedoch hat er dann den Bereich zwischen 0 und 1 farblich markiert und gesagt, dass dieser Bereich unendlich groß ist. Allerdings können wir uns das nicht vorstellen, da er für uns wie ein abgegrenzter Bereich aussieht. Obwohl er eine Länge von sagen wir 10 cm hatte, ist der Inhalt unendlich groß.


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  16. #216
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    Wenn die meinen, dass man darin unendlich viele Zahlen unterbringen kann, weil man es immer weiter unterteilen kann, dann ist das ja ganz einfach nachvollziehbar. Aber das gilt dann genauso für den Bereich zwischen 1 und 2 oder zwischen 1.578 und 1.579


    Solche Sachen und die teils unfassbaren physikalischen Gesetze, die im Universum vorherrschen, sind ein perfekter Beweis, dass es keinen Gott gibt. Niemand könnte sich das alles ausdenken, bzw. warum würde man sich soviel unnötigen Schwachsinn ausdenken (Killerviren, fressen oder gefressen werden, Mord und Totschlag)?

  17. #217
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    Zitat Zitat von gamechris Beitrag anzeigen
    Niemand könnte sich das alles ausdenken, bzw. warum würde man sich soviel unnötigen Schwachsinn ausdenken (Killerviren, fressen oder gefressen werden, Mord und Totschlag)?
    Nennt sich Theodizee und geht auf Gottfried Wilhelm Leibniz zurück.


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  18. #218
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen
    Da hat mein Mathelehrer uns auch etwas erklärt. Dass der Zahlenstrahl unendlich lang ist, konnte man sich noch vorstellen. Jedoch hat er dann den Bereich zwischen 0 und 1 farblich markiert und gesagt, dass dieser Bereich unendlich groß ist. Allerdings können wir uns das nicht vorstellen, da er für uns wie ein abgegrenzter Bereich aussieht. Obwohl er eine Länge von sagen wir 10 cm hatte, ist der Inhalt unendlich groß.
    Dein Beispiel in Ehren, aber für mich ist die Vorstellung, das der Inhalt an Zahlen zwischen zwei Zahlen unendlich groß ist absolut nix was meinen Verstand überfordert.
    Da gibt es ganz andere Probleme, die mich umtreiben und die ich nicht abschließend erklären kann

    @Bube
    Für mich gibt es keine unterscheidung bei Religionen. Es gibt nur menschenverachtende Religionen.
    Alle die nicht strikt nach den religionsbüchern leben, sind für mich Gläubige die nicht das Recht haben zu behaupten sie gehören einer Religion an.
    Und gegen diese Gläubigen habe ich nicht ganz so viel, auch wenn ich diese Heuchlerei zum kotzen finde.
    "Ui, ich bin religiöser Christ, aber ich scheiße auf die Teile der Bibel, die mir nicht gefallen"
    Verdammt, dann bist du kein Christ, sondern einfach nur ein gläubiger Heuchler. Entweder man glaubt an die Bibel und darf sich meiner Meinung nach Christ schimpfen, dann hat man aber auch danach zu leben (und das wäre menschenverachtend) oder man lässt es bleiben und sieht ein das Glauben ohne Religion der bessere Weg zur Selbsterkenntnis ist.
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  19. #219
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    Intoleranz ist meiner Ansicht nach auch falsch. Zudem ist das was hier beschrieben wird, buchstabengetreue Auslegung der Bibel, der falsche Weg, welcher von der Theologie auch abgelehnt wird.


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  20. #220
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen
    Intoleranz ist meiner Ansicht nach auch falsch.
    Kann ich mit Leben.
    Allerdinsg wüsste ich gerne ob ich deiner Meinung nach Rassismus gegenüber auch tolerant sein muss. Das ist für mich nämlich genauso eine Scheiße.
    Grundsätzlich bin ich ein sehr toleranter Mensch. es sei denn es geht um menschenverachtende Dinge.
    Go Knaster

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