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  1. #2581
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    @Foxi
    Naja,im Prinzip hast du meine Frage nicht beantwortet. Wenn man mit der Politik in einigen Bereichen unzufrieden ist, warum wählt man eine Partei, die noch schlechter ist? Die klar zugibt keinen Plan zu haben. Dann kommt immer das Argument, der klaren Position im Bezug auf die Füchtlingspolitik. Dann ist es doch klar, worum es den AfD Wählern eigentlich geht.
    Und man muss bei den Fakten bleiben. Deutschland geht es wirtschaftlich gut, wir haben ne niedrige Arbeitslosenquote. Und grade den typischen AfD Wähler, geht es scheinbar gut. Guter Job, zwei Autos, Haus... Warum wählt man dann die AfD?

    Dinge, die Deutschland wirklich braucht, für Leute die wirklich Sorgen haben, die wirds mit der AfD nicht geben. Bei aller Kritik an der momentanen Politik, ist dass etwas was unter dem Tisch gekehrt wird. Weil den Leuten, die die AfD wählen, gar nicht um Soziales geht. Wir sind an einem Punkt, an dem das mehr als eindeutig ist.

    PS: Es ist für mich zu weithergeholt , zu sagen, die CDU würde auch irgendwann die Rente abschaffen. Bezweifle dass sich das jemand trauen würde, von den etablierten Parteien. Die AfD kann sich derartige Aussagen erlauben, weil den Wählern ihr Parteiprogramm egal ist.
    Tut mir leid Paul-war mir klar, dass Du meine Frage so abhandelst, Du hast meine nicht beantwortet.

    Ich habe klar geschrieben, warum die AfD zumindest in meinem Bekanntenkreis gewählt wird.
    Keiner kann das so konkret behaupten, dass die AfD viel schlechter ist, wie Du geschrieben hast.
    Weder die AfD noch Linkspartei waren in der Position zum Regieren, von daher sind es für mich keine brauchbaren Argumente, die Du bringst.

    Wegen Arbeitslosenquote - typisch, genau so, wie Du schreibst, fallen viele eben herein.
    Sinnlose ABM, Qualifizierungsmaßnahmen u.a.bringen die Arbeitslosenquote zum Sinken, wie auch Menschen, die zwangsverrentet werden mit erheblichen Geldeinbußen, oder generell Menschen, die die Altersrente erreicht haben.
    Gibt auch welche, die freiwillig mit 63 und Abzügen in Rente gehen, denen es nichts ausmacht, auf paar 100te Euro im Monat zu verzichten, weil der Verdienst ne lebenswerte Rente zuläßt.
    Deine Argumente, die sich doch immer nur einseitig gegen die AfD richtet ist sicherlich bei mehreren fest verankert.
    Und nein, ich kenne Wähler, die das nicht haben, was Du aufgezählt hast, im Gegenteil, sie befinden sich am unterstem Rand der Gesellschaft, die viele Jahre in die Sozialkassen eingezahlt haben und die mit Mitte 50 abserviert wurden aus dem Arbeitsleben.
    Denen kann es nicht mehr schlechter gehen, auch nicht unter einer regierenden Partei wie AfD, Linkspartei zum Beispiel.

    Wir sind an einem Punkt angelangt, wo Jeder sich mal paar ernsthafte Gedanken machen sollte, dass die Parteien, egal wie sich nennen, gemeinsam für ein Land Deutschland sich einsetzen sollten, wo jeder Bürger wichtig ist.
    Eindeutig ist für mich, dass es immer mehr nur noch um Geld geht, Politiker immer weiter von der Realität abdriften und die Mehrheit der Bürger zu träge ist.
    Geändert von Foxioldi (04.09.2019 um 12:46 Uhr)

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  2. #2582
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    Die AfD ist für mich alleine schon wegen ihrer Diskrepanz gegenüber Ausländern und Flüchtlingen absolut unwählbar und nicht regierungsfähig in einem demokratischen Rechtsstaat wie eben Deutschland. Das ist so offensichtlich dass sie nichtmal mehr einen Hehl draus machen extrem rechts zu sein. Ich bin kein Freund der Nazi-Keule und möchte sie selbst auch nicht nutzen, allerdings verstehe ich jeden der die Alternative (Blasphemie sich so zu nennen, bei deren Ansichten) als solche ansieht und auch die selbsternannten "besorgten (Wut)Bürger" in eine ähnliche Ecke steckt. Und zu Kraxes Vorschlag, Minister von der Opposition und damit auch einer AfD zu stellen. Großer Gott, bist du des Wahnsinns? Jetzt mal ernsthaft, einen AfDler in einer Ministerposition, womöglich gar noch in einer sozialen, das ist doch yIrrsinn und planker Hohn zusammen. Der Verfassungsschutz hat ja nicht grundlos die AfD schon lange in Beobachtung weil die eben a solut nicht ganz koscher sind und an der Macht sogar eine Gefahr für die Demokratie darstellen würden, die 1930/40er lassen grüßen.

  3. #2583
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    Hat mit Demokratie wenig zu tun oder ist es demokratisch korrekt eine Partei zu missachten die immer stärker wird?

    Rechts hin oder her. Strenggenommen sollte man die AfD nicht so ignorieren, wenn man schon mit dem demokratischen Aspekt daherkommt.

    Demokratie ist etwas was einmal eine Bedeutung gehabt hat und Demokratie können nur diejenigen verstehen die auch das Gegenteil durchlebt haben bzw nicht nur mit dem Krieg aufgewachsen sind, sondern auch die Nachkriegszeit.

    Heutzutage ist Demokratie nur noch dazu da um sagen zu können, dass man wählen darf und nicht einmal das nehmen viele war.

    Für mich bedeutet Demokratie in Frieden und Wohlstand leben. Dass ich Idioten wählen darf ist für mich nicht mehr Demokratie, sondern ein Kasperltheater.

  4. #2584
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    Ich behaupte das nicht , das ist so. Und du sagst ja selber dass die AfD keine brauchbare Partei ist. Es gibt schlicht keine logische Erklärung die AfD zu wählen. Das ist so alsob man sich über hohe Schulden beklagen würde , die durch den Kauf eines
    neues Autos entstanden sind, und man das Auto dann aber gegen den nächsten Baum fährt.

    @Kraxe
    Ich bin in einer Diktatur aufgewachsen. Und Leute die behaupten Deutschland sei etwas ähnliches, haben keine Ahnung was eine Diktatur ist. Und die Älteren die den Vergleich ziehen, verdrängen die Vergangenheit.

    Klar ist die AfD demokratisch gewählt, das macht sie aber nicht weniger gefährlich.
    Geändert von paul23 (04.09.2019 um 20:52 Uhr)
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  5. #2585
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    Die Gefahr wird halt leider oft erst dann von allen bemerkt, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, das war in der dunkelsten Ära unseres Landes schon so und ist es leider heute wieder, traurig.
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  6. #2586
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    Zitat Zitat von LOX-TT Beitrag anzeigen
    Die Gefahr wird halt leider oft erst dann von allen bemerkt, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, das war in der dunkelsten Ära unseres Landes schon so und ist es leider heute wieder, traurig.
    Da gebe ich Dir recht.

    Wobei ich die AfD nicht als "richtige Nazis"einschätze, diese Generation ist ausgestorben und ist auch gut so.
    Das sind "Nachahmer", die wohl selbst keine Ahnung haben, was im Weltkrieg die Nazis für Unheil angerichtet haben..., und die Partei wird zu sehr in die Nazi-Kartei gestempelt.

    Ähnlich erging/ergeht es der PDS / Linkspartei - die wurde in die "Kommunistenecke"eingestuft, weil es viele Mitglieder aus der ehemaligen SED gab.
    Und noch vielfach auch diese extra noch als Nazis bezeichnet.
    Das ist reiner Blödsinn.
    Den Kommunismus gab es selbst in der DDR nicht und viele Mitglieder (unmittelbar nach der Wende)aus der DDR haben selbst den 2.Weltkrieg mit durchgemacht und waren auch oft bis 1948 in Kriegsgefangenschaft, wobei es sehr viele Unschuldige getroffen hat und mit Hitler nichts am Hut hatten.

    Deine angesprochene Gefahr sehe ich auch durch die etablierten/ regierenden Parteien, die völlig abheben und sich immer weiter vom Bürger entfernt und ein Ausgrenzen der AfD ist keine Lösung.
    Und gerade diese immer stärker werdende, unkontrollierte und schlampige geduldete Einwanderung, noch dazu eine illegale, verträgt auf Dauer auch nicht Deutschland.
    Das ist reine Dummheit, dass sich unser Land oft nur noch auf der Nase rum tanzen läßt.
    So arg daneben liegt Sarrazin mit seinem Buch absolut nicht - Deutschland schafft sich ab mit dieser betriebenen Politik.

    Die ganze Politik wird vielfach zu einseitig gesehen und zu sehr in eingefahrene Gleise belassen und dementsprechend unüberlegt geurteilt.
    Das stört mich ganz einfach.
    Geändert von Foxioldi (05.09.2019 um 00:28 Uhr)

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  7. #2587
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    Der Lox hat Recht. Aber diese Gefahr geht eher von der AfD aus. Wir sind halt Sklaven des Kapitalismus, aber das ist längst noch keine Diktatur. Das ist bloß ein Konzept dass die Regeln vorgibt. Außerdem haben alle den Kapitalismus gelebt und gepusht. Jetzt so zu tun alsob nur die Politik daran schuld wäre, ist albern.
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  8. #2588
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Der Lox hat Recht. Aber diese Gefahr geht eher von der AfD aus. Wir sind halt Sklaven des Kapitalismus, aber das ist längst noch keine Diktatur. Das ist bloß ein Konzept dass die Regeln vorgibt. Außerdem haben alle den Kapitalismus gelebt und gepusht. Jetzt so zu tun alsob nur die Politik daran schuld wäre, ist albern.
    Ist eine Meinung, ist auch in Ordnung.

    Dazu 2 konkrete Fragen:
    - Was hat Deiner /Eurer Meinung nach die AfD, dass sie mit "richtigen "Nazis verglichen werden kann? und
    - Wer trägt noch die Schuld, außer der Politik?

    Ich bin kein AfD - Anhänger, verurteile aber auch diese Partei nicht und sehe auch keine wirklichen Nazi-Verbrecher, weder Mitglieder noch Wähler.

    Eventuell bringt uns das biss'l weiter, eher den anderen zu verstehen und gerade das ist sehr wichtig.
    Es geht nur um das Verstehen, nicht um eine gleiche Meinung!
    Geändert von Foxioldi (05.09.2019 um 11:10 Uhr)

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  9. #2589
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    Zitat Zitat von Foxioldi Beitrag anzeigen

    Dazu 2 konkrete Fragen:
    - Was hat Deiner /Eurer Meinung nach die AfD, dass sie mit "richtigen "Nazis verglichen werden kann? und
    - Wer trägt noch die Schuld, außer der Politik?
    Also zu erster Frage. Ich würde sagen so einiges. Die Sprache. Der generelle Auftritt der Partei in den sozialen Netzwerken, diverse Aussagen führender AfD Politiker. Da fängt es an. Holocaust leugnen zb.. Was andere klare Haltung zu Flüchtlingspolitik nennen , ist in Wirklichkeit klare Ausländerfeindlichkeit. Soziales nur für Biodeutsche , sprich Nationalsozialismus. Das man Politiker wie Höcker oder Kalblitz in den eigenen Reihen duldet, ist für mich ein klares Zeichen. Das ist nur die Spitze des Eisberges.
    Grundsätzlich muss man sagen, wer die klare rechtsradikale Haltung der AfD nicht sieht, der will sie nicht sehen.

    Zweite Frage. Ich denke dass der Wähler das bekommen hat , was man man jahrzentelang gewählt hat. Viele Probleme die Deutschland hat, basieren auf jahrelanger konservativer Politik. Beispiel Einwanderungspolitik. Deutschland bemüht sich seit den 90ern den Ausländern, den Aufenhalt so schwierig wie nur möglich zu gestalten. Als damals der Krieg in Jugoslawien war, und viele vor dem Krieg nach Deutschland flohen, haben viele Deutsche genau so reagiert , wie Heute auf die Flüchtlinge. Die CDU reagierte darauf , und versuchte Deutschland für Asylanten unattraktiv zu machen. Deswegen funktioniert die Einwanderung Heute nicht, bzw. es gibt keinerlei funktionierender System. Jetzt soll eine radikale Partei (AfD) Antworten liefern.
    Ähnliches bei sozialen Investitionen. Die CDU als konservative Partei ist eher pro Konzerne als sozial, und so schreitet der soziale Abbau voran.
    Witzigerweise hängt man sich in der öffentlichen Debatte an den 4 Jahren auf, in denen die SPD regiert hat. Obwohl viele positive Ansätze aus dieser Zeit stammen. Aber anscheinend scheint für viele voll schlimm zu sein, das Sozialhilfe jetzt Harz IV heißt.

    Nachtrag: Natürlich hat Politik viele Fehler gemacht, aber im Endeffekt haben wir die Politik bekommen, die wir gewählt haben. Dasselbe wird der Wähler im Osten mit der AfD erleben.


    Hier mal eine gute Kolumne.
    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/...a-1285183.html
    Geändert von paul23 (05.09.2019 um 17:25 Uhr)

  10. #2590
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Das man Politiker wie Höcker oder Kalblitz in den eigenen Reihen duldet, ist für mich ein klares Zeichen. Das ist nur die Spitze des Eisberges.
    Grundsätzlich muss man sagen, wer die klare rechtsradikale Haltung der AfD nicht sieht, der will sie nicht sehen.
    Und wer die Nazi-Wurzeln z.B.der CDU nicht sieht, der will sie auch nicht sehen.

    Die CDU wurde nach 1945 mit Nazi-Vermögen aufgebaut.
    So war CDU Bundeskanzler Kiesinger genauso NSDAP Mitglied wie beispielsweise der CDU Bundespräsident Karl Carstens und der Baden-Württembergische Ministerpräsident Filbinger von der CDU war sogar Nazi-Richter, der Todesurteile gegen Nazi-Gegner fabrizierte und sie vollstrecken ließ.

    Ende der 90er stellten sich CDU/CSU und die FDP gegen eine Rehabilitierung der Wehrmachtsdesserteure und Wolfgang Schäuble sprach kritisch über die Oder-Neiße-Grenze. CDU/CSU versuchten damals auch die Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ zu verhindern.

    Ich möchte hier nichts weiter aufführen, für mich ist das auch ein Eisberg, wie Du es bei der AfD bezeichnest.

    Und immer wieder wird die CDU gewählt, in Regierungsposition - ist für mich die Spitze des Eisberges.
    Wobei in vielen Parteien ehemalige NSDAP-Mitglieder und SS - Verbrecher waren und mitunter noch sind (als "Veteran")und es wird geduldet.

    Wenn ich nur diesen Punkt betrachte, was Dir ja gerade so arg wichtig ist im Zusammenhang mit der AfD, ist schon deshalb keine etablierte Partei für mich mehr wählbar.

    Die ganze Nazi-Geschichte sollte aufgearbeitet werden, aber es sollte auch mal ein Schlußstrich gezogen werden, ob auf politischer Ebene oder rein "umgangssprachlich".
    Geändert von Foxioldi (06.09.2019 um 14:37 Uhr)

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  11. #2591
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    Ich finde das kann man nicht miteinander vergleichen. Es war halt Nachkriegszeit, da war halt die ganze Gesellschaft voller Nazis.
    Viel interessanter ist , warum man eine Ideologie wieder aufleben lässt, die in den Geschichtsbüchern bleiben sollte? Von Leuten die nach dem Krieg geboren wurden. Das ist doch der entscheidende Unterschied.

    Die Aufarbeitung hat es in Deutschland eigentlich nie gegeben. Sie war schon mit Adenauer im Arsch , als man sagte, man wäre von Nazis befreit worden. Wer waren aber die Nazis? Zudem hätte man darüber sprechen sollen, wie gefährlich Mitläufer sind, und Verharmlosung. Und da liegt glaube ich die Antwort darauf, warum sich das ganze wiederholt.
    Geändert von paul23 (06.09.2019 um 16:52 Uhr)

  12. #2592
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Ich finde das kann man nicht miteinander vergleichen. Es war halt Nachkriegszeit, da war halt die ganze Gesellschaft voller Nazis.
    Viel interessanter ist , warum man eine Ideologie wieder aufleben lässt, die in den Geschichtsbüchern bleiben sollte? Von Leuten die nach dem Krieg geboren wurden. Das ist doch der entscheidende Unterschied.

    Die Aufarbeitung hat es in Deutschland eigentlich nie gegeben. Sie war schon mit Adenauer im Arsch , als man sagte, man wäre von Nazis befreit worden. Wer waren aber die Nazis? Zudem hätte man darüber sprechen sollen, wie gefährlich Mitläufer sind, und Verharmlosung. Und da liegt glaube ich die Antwort darauf, warum sich das ganze wiederholt.
    War mir klar, Deine Antwort mit dem ersten Satz - was nicht sein darf....
    Von daher lassen wir diese Diskussion, jeder hat seine Meinung, oft auch begründet durch persönliche Erfahrungen.

    Ich beurteile eine regierende Partei nicht nach ihrem geschichtlichen Hintergrund, sondern nach ihrer Arbeit, die sie in einer Wahlperiode leistet.
    Und hier hat mich die CDU und erst recht die SPD voll enttäuscht.

    Eine Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen hat es in der ehemaligen DDR gegeben, es wurden auch Nazi-Verbrecher verurteilt.
    Ich kenne DDR-Geschichtebücher selbst,auch Geschichtebücher aus der alten Bundesrepublik und auch Lehrinhalte nach der Wende.
    Sind halt auch Merkmale eines Sozialismus und Kapitalismus.

    Du hast recht, die Ideologie der Nazizeit gehört in die Geschichtsbücher und sollte dort bleiben.

    Für mich sind es Idioten, die auf der Strasse "rum rennen"mit entsprechender Handbewegung - aber es ist ja ein Freiheits - und Rechtsstaat...
    Geändert von Foxioldi (06.09.2019 um 17:41 Uhr)

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  13. #2593
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    @Foxioldi:

    Ich selbst stehe auf der Abschussliste der AfD. Einmal wegen meiner sexuellen Orientierung. Und zweitens bin ich chronisch erkrankt und werde es höchstwahrscheinlich nicht auf den ersten Arbeitsmarkt schaffen. In den Augen der AfD bin ich nichts weiter als ein Parasit.

    Die AfD möchte die Frauen wieder nur in der Hausfrauen und Mutterrolle sehen.

    Steht alles in deren wahlkampfprogramm.

    Und das ist nur die Spitze des Eisberges.


    Ich verurteile die AfD weil sie die Menschenrechte mit Füßen tritt. Und auch den Umweltschutz tritt soe mit Füßen.
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  14. #2594
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    Liebe Foxi , ich bin kein CDU Wähler. Es ging mir nicht darum sie hier zu verteidigen.
    Zudem hab ich im Endeffekt falsch geantwortet.
    Das Eine macht das Andere nicht weniger schlimm. Mit Whataboutism lässt sich die AfD auch nicht entschuldigen. Generell find ich Whataboutism lässtig. Denn es verhindert konstruktive Dialoge.
    Davon mal ab können wir so lange diskutieren wir wollen, es gibt in Deutschland höchstens eine vergleichbare Partei zu AfD , die NPD. Die CDU ist eine konservative Partei, keine Rechtsradikale.
    Geändert von paul23 (08.09.2019 um 13:37 Uhr)

  15. #2595
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    Zitat Zitat von PSYCHOBUBE Beitrag anzeigen
    Die AfD möchte die Frauen wieder nur in der Hausfrauen und Mutterrolle sehen.
    Also dorthin, wo sie eigentlich auch hingehören.


    Im Ernst fände ich es sogar schön, wenn es wieder genügen würde, dass ein Elternteil, egal ob es jetzt Vater oder Mutter ist, in die Arbeit geht und der andere sich um den Haushalt/Kindererziehung kümmert. Geht aber heutzutage aus finanziellen Gründen nicht mehr.

    Wobei ich es schon toll finde, dass es viele Männer gibt, die nach dem Mutterschutz zu Hause bleiben, damit die Frau wieder in die Arbeit geht.
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  16. #2596
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen


    Im Ernst fände ich es sogar schön, wenn es wieder genügen würde, dass ein Elternteil, egal ob es jetzt Vater oder Mutter ist, in die Arbeit geht und der andere sich um den Haushalt/Kindererziehung kümmert. Geht aber heutzutage aus finanziellen Gründen nicht mehr.

    Wobei ich es schon toll finde, dass es viele Männer gibt, die nach dem Mutterschutz zu Hause bleiben, damit die Frau wieder in die Arbeit geht.
    Dem stimme ich zu . ( bin übrigens selber einer der wenigen Hausmänner) Aber will die AfD nicht klare Rollenaufteilung , sprich zurück in die 50er? Darum geht es Psychobube , geh ich mal von aus.
    Abgesehen davon dass Schwule und Lesben quasi nicht mehr existieren sollen, wenn es nach dem Rechten geht.
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  17. #2597
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Liebe Foxi , ich bin kein CDU Wähler. Es ging mir nicht darum sie hier zu verteidigen.
    Zudem hab ich im Endeffekt falsch geantwortet.
    Das Eine macht das Andere nicht weniger schlimm. Mit Whataboutism lässt sich die AfD auch nicht entschuldigen. Generell find ich Whataboutism lässtig. Denn es verhindert konstruktive Dialoge.
    Davon mal ab können wir so lange diskutieren wir wollen, es gibt in Deutschland höchstens eine vergleichbare Partei zu AfD , die NPD. Die CDU ist eine konservative Partei, keine Rechtsradikale.

    Bitte nicht falsch verstehen, es geht nicht gegen Deine Person - ich hatte die CDU aufgeführt, weil sie nun schon "etliche" Jahre regiert, von der Mehrheit gewählt wurde.
    Mir ist ganz einfach zu oft eine "zu einseitige" Betrachtung in diesem Punkt, nicht nur hier im Forum.
    Für mich entsteht der Eindruck, dass die etablierten Parteien eine Vormachtstellung haben, immer und immer wieder gewählt zu werden, was anderes darf es in diesem Rechtsstaat nicht geben.
    Dabei wird einseitig auf links-und rechts "geachtet", wobei eigentlich hier das gefährliche "radikal"ist und die "mittigen" (drücke es mal so aus)Parteien, wie CDU und SPD, so gut wie gar nicht beurteilt werden.
    Richtig bzw.besser beurteilen kann meiner Meinung nach erst, wenn man eine Partei mindestens mal in 4 Jahren wegen "regieren" erlebt hat.
    Wahlprogramme sind reine "Werbung" für Wähler, die so gut wie nicht nach der Wahl eingehalten werden, oft gar nicht eingehalten werden können, was schon vorher dieser "Partei"klar und es eben reines "Karspertheater"ist.

    Was ich absolut nicht nachvollziehen kann, das Milliarden von Geldern nur sinnlos verschwendet werden und andererseits gerade im sozialem Bereich laufend nur Einsparungen sind - Kranken-und Pflegepersonal sind nur noch unter Druck, weil es an Personal fehlt, ja sogar Fachkräfte entlassen werden, sind mir einige bekannt.
    Auch Reinigungspersonal in sozialen Einrichtungen fallen dem "Einsparungswahn" zum Opfer.

    Die Milliarden Verschwendungen z.B.vom Flughafen "BER"interessiert niemand-das ist hier für mich auch der Gipfel eines Eisberges,dass keiner zur Verantwortung gezogen wird.
    Das geht nun schon seit 2006, wie könnten diese Gelder gerade in sozialen Einrichtungen und Schulen / Unis sinnvoll eingesetzt werden.
    Und das alles unter Regierung von CDU und SPD..., ist kein Vergleich mit der AfD, sollte nur mal auch mit in Betracht gezogen werden, was alles so abgeht und geduldet wird.
    Geändert von Foxioldi (08.09.2019 um 17:37 Uhr)
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  18. #2598
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen
    Also dorthin, wo sie eigentlich auch hingehören.


    Im Ernst fände ich es sogar schön, wenn es wieder genügen würde, dass ein Elternteil, egal ob es jetzt Vater oder Mutter ist, in die Arbeit geht und der andere sich um den Haushalt/Kindererziehung kümmert. Geht aber heutzutage aus finanziellen Gründen nicht mehr.

    Wobei ich es schon toll finde, dass es viele Männer gibt, die nach dem Mutterschutz zu Hause bleiben, damit die Frau wieder in die Arbeit geht.
    In der DDR gab es das gar nicht, die Frau war gleichberechtigt und bekam das Recht, die ersten 3 Jahre eine Freistellung von der Arbeit zur Kinderbetreuung zu nehmen und dann wieder Vollzeit zu arbeiten, weil es auch genug Kindergartenplätze gab und war auch in der Familie finanziell machbar in dieser Zeit.
    War nicht alles schlecht, wie es oft "behauptet"wird von Leuten, die keine Ahnung haben, abgesehen von der"sonstigen"Politik, die war mitunter schon "menschenunwürdig".

    Zu Deinem "letzten"Satz - könnte mir gut vorstellen, dass vorrangig entschieden wird, wenn die Frau Arbeit oder gar einen besser bezahlten Job hat als der Mann.
    Geändert von Foxioldi (08.09.2019 um 17:27 Uhr)

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  19. #2599
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    Ich war ganz zufrieden damit dass beide meiner eltern gearbeitet haben. Beide hatten Spaß an der arbeit. Und waren glücklich. Und wir Kinder haben davon profitiert und profitieren auch heute noch von. Finanziell und ich mit der Familie meiner damaligen Kinderfrau bin ich gut befreundet.

    Ich selbst könnte nicht zu hause bleiben und mich nur um Haushalt und Kinder kümmern. Und ich möchte das auch nicht von meiner Partnerin verlangen wenn ich eine hätte.

    Jeder Elternteil sollte die Wahl haben ob er/sie arbeitet oder lieber bei den Kindern bleibt. Was nützt es Kindern wenn ein Elternteil zu Hause bleibt aber dadurch Depression bekommt?
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  20. #2600
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    Egal wie man es macht, ist es eh falsch. Geht eine Frau arbeiten, ist sie eine schlechte Mutter. Geht sie nicht arbeiten ist es auch falsch. Es wird zudem nicht gewürdigt, was für ein harter Job "Mutter sein" ist.

    Den einen richtigen Weg gibts nicht. Diese ganzen gesellschaftlichen Zwänge sind ohnehin menschengemachter Blödsinn.
    Jeder sollte so leben wie er das für richtig hält. Und eine gesunde moderne Gesellschaft muss das möglich machen.
    Geändert von paul23 (09.09.2019 um 08:22 Uhr)
    Foxioldi und PSYCHOBUBE haben "Gefällt mir" geklickt.

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