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  1. #941
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    Die Kunst ist ja realitätsnahe Bücher zu schreiben, ohne wirklich in dieser oder jene Situation dabei gewesen zu sein. Empathiefähig sollte jeder guter Autor sein, nein, sogar zwingend notwendig, wenn man ein Buch schreiben möchte.
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    „Musik ist die Sprache einer höheren Macht, also eine Metasprache. Ihre Aufgabe ist es, Lösungen für Probleme zu bieten, die von anderen, weniger fortschrittlichen Sprachformen aufgeworfen wurden.“
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  2. #942
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen
    Ich lese gerne nicht unbedingt historische, aber historisch angehauchte Bücher. Deshalb finde ich Werke, die in dieser Zeit entstanden sind einfach authentischer. Ich könnte auch ein Buch über einen Soldaten im 2. Weltkrieg schreiben. Jedoch wäre dies niemals so realitätsnah wie ein Roman, bei dem der Verfasser direkt involviert war.
    Wobei es auch unheimlich viele miese Bücher gibt, die ihre Daseinsberechtigung allein daraus ableiten, authentisch zu sein.

    Weil es gerade so gut zum 100. Jahrestag passt: Remarques "Im Westen nichts Neues" ist mit Sicherheit der beste Roman zum 1. Weltkrieg. Der Autor war zwar "nur" zwei Monate selbst an der Westfront. Aber das reichte wohl locker, um dieses unfassbare Abschlachten literarisch wertvoll zu verarbeiten.

  3. #943
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    Zitat Zitat von Taila Beitrag anzeigen
    Fand ich leider furchtbar schlecht und hat mich für den Olsen versaut :/
    Macht es Sinn, ihm trotzdem eine Chance zu geben, wenn mich das Alphabethaus gar nicht fesseln konnte?
    Sorry hab ich jetzt erst gelesen

    Definitiv ja. Alphabethaus ist wahrlich nicht seine beste Arbeit. Aber ich kann dir ruhigen gewissens die Bücher Erbarmen, Erlösung, Schändung und Verachtung ans Herz legen die sind wirklich Top! Davon gibt es jetzt auch schon den fünften Teil aber den habe ich noch nicht gelesen.

  4. #944
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    Hab heute "Weichei" von Tim Boltz angefangen. Danach dann "Nasenduscher".

    "Linksträger" bestell ich mir dann nächsten Monat.
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  5. #945
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    Zwar kein Buch im eigentlichen Sinne, aber ein grandioses Heft. Dazu noch wie fast jede Woche die aktuelle Zeit, wobei ich da nur die für mich interessanten Artikel lese.
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  6. #946
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    Hab gerade "Der Medicus" durch. Hat mir recht gut gefallen, auch wenn das Ende mir nicht so ganz gefallen hat. Fange jetzt mit "Die letzte Spur" von Charlotte Link anfangen
    NOCA 2010: Rookie Of The Year


  7. #947
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    Komm jetzt endlich dazu mal mit Inferno von Dan Brown anzufangen, wird mal Zeit.



  8. #948
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen


    Zwar kein Buch im eigentlichen Sinne, aber ein grandioses Heft. Dazu noch wie fast jede Woche die aktuelle Zeit, wobei ich da nur die für mich interessanten Artikel lese.
    Die ZEIT ist jede Woche Pflichtlektüre. Und ZEIT Geschichte alle drei Monate auch.

  9. #949
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    Wenn wir schon von Heften und dergleichen sprechen:

    Ich lese jeden Monat die Visions und den Musikexpress und gerade halte ich die neue NEON in den Händen, die ich auch jeden Monat lese:



    Eine tolle Zeitschrift!
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  10. #950
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  11. #951
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    Sollte ich mir auch mal wieder holen

  12. #952
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    Ungewöhnlicher Beginn, da die Spannung gleich am Anfang weggenommen wird, aber mal schauen wie sich die Handlung entwickelt.
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  13. #953
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  14. #954
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen
    Haruki Murakami
    Ich wollte schon seit Ewigkeiten mal was von Murakami lesen - Aus irgendeinem Grund muss der ja so gefeiert werden. Irgendwelche Vorschläge, womit man anfangen könnte?

  15. #955
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    Zitat Zitat von r3tr0 Beitrag anzeigen
    Ich wollte schon seit Ewigkeiten mal was von Murakami lesen - Aus irgendeinem Grund muss der ja so gefeiert werden. Irgendwelche Vorschläge, womit man anfangen könnte?
    Ich hab bislang nur Afterdark gelesen (dank Taila ) und fand es super. Ich mag besonders Murakamis Schreibstil. Lässt sich auch sehr gut lesen und trotz der eher ruhigen und gelassenen Storyline ist es dennoch auf seine eigene Art sehr spannend. Am besten einfach lesen.

  16. #956
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    Zitat Zitat von r3tr0 Beitrag anzeigen
    Ich wollte schon seit Ewigkeiten mal was von Murakami lesen - Aus irgendeinem Grund muss der ja so gefeiert werden. Irgendwelche Vorschläge, womit man anfangen könnte?
    Ist mein erstes Buch von ihm und lese das aufgrund es Interviews in Der ZEIT vor Kurzem. Ich habe mich heute auch mit meinem Sitznachbarn im ICE unterhalten, dieser hatte 1Q84 gelesen und ist der Ansicht, dass der Schreibstil teilweise sehr naiv ist. Kann ich insoweit bestätigen, da es wirklich einfach geschrieben ist. Bin gespannt inwiefern noch Spannung auftritt, weil bisher schon im ersten und zweiten Kapitel vorweggenommen wird.


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  17. #957
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    Einfach eintauchen bei Murakami. "Naokos Lächeln" war in Japan sein absoluter Durchbruch. Bei uns eher "Gefährliche Geliebte" (in der Neuübersetzung "Südlich der Grenze, westlich der Sonne"). Wenn man sich auf seinen Stil einlässt, träumt man bei all' seinen Geschichten weg. Das hat ein bisschen was meditatives. Kenne auch Leute, denen das nicht gelingt und denen der Zauber verschlossen bleibt.

    Freut mich insgesamt total, dass er auch bei uns immer populärer wird. Als ich vor 10 Jahren "Gefährliche Geliebte" gelesen habe, kannte ihn hier kaum jemand. Möchte auch das von Ankylo angesprochene ZEIT-Interview mit ihm empfehlen: Besuch beim japanischen Schriftsteller Haruki Murakami | ZEIT ONLINE
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  18. #958
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen
    Haruki Murakami
    Worum geht es in dem Buch? Das Cover habe irgendwo mal gesehen in Verbindung mit der Aussage "der meistverkaufte Roman in Japan 2013".

    @t

    In Moment lese ich abends im Bett den neuen Musikexpress. Besonders die Rubrik "ME-Helden" gefällt mir jeden Monat immer wieder. Da werden ältere Bands vorgestellt, die einen besonderen Stellenwert in der Musikwelt haben/hatten. Über vier Seiten wird die Geschichte erzählt, natürlich die wichtigsten Alben mit der damaligen Musikexpress-Wertung vorgestellt ,besondere Zitate oder Situationen genannt und welche Bands, die Band selber und welche sie selbst beeinflusst haben. Das finde ich jedesmal interessant und der Artikel bringt mich öfters dazu auch in die Diskographie reinzuhören.

    Diesen Monat: R.E.M.
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  19. #959
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    Zitat Zitat von Proble Beitrag anzeigen
    Worum geht es in dem Buch? Das Cover habe irgendwo mal gesehen in Verbindung mit der Aussage "der meistverkaufte Roman in Japan 2013".
    Der junge Tsukuru Tazaki ist Teil einer Clique von fünf Freunden, deren Mitglieder alle eine Farbe im Namen tragen. Nur Tsukuru fällt aus dem Rahmen und empfindet sich auch im übertragenen Sinne als farblos, denn anders als seine Freunde hat er keine besonderen Eigenheiten oder Vorlieben, ausgenommen vielleicht ein vages Interesse für Bahnhöfe. Als er nach der Oberschule die gemeinsame Heimatstadt Nagoya verlässt, um in Tokio zu studieren, tut dies der Freundschaft keinen Abbruch. Zumindest nicht bis zu jenem Sommertag, an dem Tsukuru voller Vorfreude auf die Ferien nach Nagoya zurückkehrt und herausfindet, dass seine Freunde ihn plötzlich und unerklärlicherweise schneiden. Erfolglos versucht er wieder und wieder, sie zu erreichen, bis er schließlich einen Anruf erhält: Tsukuru solle sich in Zukunft von ihnen fernhalten, lautet die Botschaft, er wisse schon, warum. Verzweifelt kehrt Tsukuru nach Tokio zurück, wo er ein halbes Jahr am Rande des Selbstmords verbringt.
    Viele Jahre später offenbart sich der inzwischen 36-jährige Tsukuru seiner neuen Freundin Sara, die nicht glauben kann, dass er nie versucht hat, der Geschichte auf den Grund zu gehen. Von ihr ermutigt, macht Tsukuru sich auf, um sich den Dämonen seiner Vergangenheit zu stellen.

    Quelle: Hugendubel.de

  20. #960
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    Zitat Zitat von Proble Beitrag anzeigen
    Worum geht es in dem Buch? Das Cover habe irgendwo mal gesehen in Verbindung mit der Aussage "der meistverkaufte Roman in Japan 2013".

    Mit 36 Jahren blickt Tsukuru Tazaki auf ein entgleistes Leben zurück. Freunde, Heimat, Liebe sind nur Worte für ihn. Die Menschen bleiben ihm fremd, allenfalls für Bahnhöfe und Züge bringt er ein vages Interesse auf. Als er Sara kennenlernt, die in einem Reisebüro arbeitet, öffnet er sich zum ersten Mal seit langem einer anderen Person die nicht glauben kann, was sie hört. Wenn ihre Beziehung eine Chance haben soll, beschwört sie Tsukuru, dann muss er in seine Vergangenheit reisen, auf der Spur einer Wunde, die niemals verheilt ist, und vier Farben, die sie ihm zugefügt haben.


    Spoiler:
    Insgesamt wird auf den ersten Seiten vieles aufgelöst.
    Spoiler:
    Die vier Farben sind seine vier alten Freunde, welche plötzlich die Freundschaft beendet haben, als er nach Tokio zog und die Anderen in Nagoya blieben. Es ist auch sehr japanisch verfasst. So wird beispielsweise der Selbstmordwunsch nicht als Flucht vor dem Leben, sondern als Erlösung angesehen. Vier Farben deshalb weil sie im Nachnamen eine Farbe tragen und Tsukuru eben nicht.

    Gespannt bin ich jetzt wie sich diese Pilgerreise entwickelt und was aus der Gruppe der fünf Personen geworden ist.

    Zudem sind Sätze ohne jegliche Aussage dabei wie "Sie hatten Sex".

    Interessant finde ich hingegen die Aussage, dass sich Murakami die Welt so beschreibt wie er sie sich vorstellt ohne jemals in den entsprechenden Gegenden wie Finnland gewesen zu sein. Ein bisschen Wikipedia hilft ihm und sonst nichts. Am Ende kommt seine Vorstellung dann sogar der Realtiät ziemlich nah.


    Zitat Zitat von Falconer75 Beitrag anzeigen
    Quelle: Hugendubel.de
    Verrät schon sehr viel zum Buch. Da finde ich den Bucheinband spannender verfasst. Zudem habe ich tatsächlich das Buch heute im Hugendubel am Marienplatz gekauft.
    Geändert von Ankylo (20.01.2014 um 23:02 Uhr)
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