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  1. #161
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    Avatar von Sc4rFace
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Wenn das stimmt : Wenn sie wissen was die Leute von dem Ende halten werden, warum haben sies dann so gemacht?
    Ich denke weil man seine Geschichte erzählen möchte. Es gibt ja genug Beispiele, wo die Autoren ihre Version durchgesetzt haben entgegen dem was die Zuschauer zufrieden stellen würde. Ich z.B. habe absolut kein Problem mit dem Ende von The Sopranos oder von LOST. Ich persönlich möchte auch keine Serie sehen, in der alles auf den Zuschauer zugeschnitten wird. Denn das ist die Mainstream Scheiße, die seit zu vielen Jahren in den Kinos läuft und mich nur nervt. Mich stören Logiklöcher wie in den Folgen 3 und 4, sowie mehrere aus Staffel 7. Die Story wird jetzt halt hektisch zusammengeschustert. Bis zu einem gewissen Grad kann ich damit leben, auch wenn die Qualität darunter deutlich leidet. Würde es keine Buchvorlage geben wäre es für mich glaube auch "schlimmer", da man die Wendungen nur schwer nachvollziehen kann in dem Zeitraum, in dem sie passieren. Zumindest glaube ich, dass Martin das Vorletzte Buch noch beenden wird bevor er stirbt und detailliert auf das Ende vorbereitet wird.

    Es gab vor der letzten Staffel mehrere Treffen mit Martin, der ihnen erzählt hat wie seine Bücher enden werden. Die Bücher und die Serie sollen sich beim Ende nicht sehr unterscheiden. Er geht davon aus, dass einige Charaktere ein anderes Ende haben werden, aber das große Ganze sei identisch. Da merkt man auch ziemlich gut, dass D&D zu wenig (Serien)Zeit hatten um die aktuelle Wendung gescheit einzuführen in Staffel 8. Stellt sich die Frage ab welchem Zeitpunkt sie von dem tatsächlichen Ende erfahren haben und ob sie den Zeitpunkt verpasst haben die Wendungen z.B. ab Staffel 6 vernünftig einzuläuten. Das würde ich als großes Versagen einordnen. Vielleicht haben sie sich selbst auch überschätzt. Vielleicht wird man in einigen Jahren erfahren was und wann es schief gegangen ist, sofern sie ehrlich genug sind um sich selbst öffentlich zu reflektieren.

    •   Alt

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  2. #162
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    Avatar von paul23
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    Ich bin auch großer Lost Fan.
    Ich verstehe dich schon.
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  3. #163
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    Zitat Zitat von Sc4rFace Beitrag anzeigen
    Ich persönlich möchte auch keine Serie sehen, in der alles auf den Zuschauer zugeschnitten wird. Denn das ist die Mainstream Scheiße, die seit zu vielen Jahren in den Kinos läuft und mich nur nervt.
    Hä??
    Aber im Grunde ist doch alles im Fernsehen oder im Kino auf eine möglichst breite Masse zugeschnitten. Die wollen doch damit Geld verdienen! Es sollen und müssen möglichst viele Leute zusehen, überhaupt damit man weiter drehen kann bzw. an einer Fortsetzung arbeiten kann.
    Und wenn GoT kein Mainstream ist, was denn dann? Das derzeit größte Fernsehphänomen, ein fast ein Jahrzehnt füllender TV-Blockbuster. GoT eine Serie mit ordentlich Titten, vielen Toden, ordentlich Gemetzel und inzwischen auch imposanten Schlachten, da das Budget endlich groß genug ist. Das hat doch alles den Zweck, ein breites Publikum anszusprechen und zu befriedigen. Sonst wäre die Serie ja auch nicht DAS große Game of Thrones.
    Und überhaupt jeder Blockbuster, der ein großes Publikum anlockt lässt sich doch als Mainstream-Scheiße bezeichnen. Neben Superhelden-Filmen, wären das natürlich Star Wars, Herr der Ringe, Harry Potter, und eigentlich jeder Film mit ordentlichem Budget.
    Mainstream muss ja auch nichts schlechtes sein, und ich finde es offengesagt irritierend, darüber die Nase zu rümpfen, gerade wenn man The Big Bang Theory schaut, was ja selbst alles andere als ein Nischendasein fristet.
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    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Wuuuhh, Risiko. Ein Rebell. Die Anarchie bricht aus!!
    Spoiler:

  4. #164
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    Avatar von Sc4rFace
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    Zitat Zitat von Revolvermeister Beitrag anzeigen
    ...
    Bis zu einem gewissen Grad stimmt das natürlich mit dem Geld verdienen, was aber nicht ausschließlich bedeutet, dass das Produkt von vorne rein auf Profit im 6-stelligen Millionenbereich abzielt. Nicht alles ist ein Blockbuster und GoT gehört zu den seltenen Fällen im TV, die klein angefangen haben und mit den Jahren zum Großereignis wurden. Spontan fällt mir auch nur Breaking Bad in diesem Ausmaß ein. GoT und BB waren eine Nische und sind ins Rampenlich gehievt worden durch Mundpropaganda. Besonders im TV gibt und gab es nichts vergleichbares zu Game of Thrones. Keiner konnte davon ausgehen, dass es zu dem wird was es nun ist und soweit ich das mitbekommen habe ist auch niemand davon ausgegangen. Nur um das mal Anhand Zahlen zu belegen: Das Finale der ersten Staffel hatte mit TV und HBO Abo-Zahlen 3,9 Mio Zuschauer, die vergangene Folge hat mit insgesamt über 18 Mio. einen Serien sowie Senderrekord(!) aufgestellt. Da sind Zahlen von Amazon noch gar nicht dabei.
    Nicht alles was als Buch funktioniert kommt im TV/Kino gut an. Bestes Beispiel in der jüngeren Vergangenheit ist Der Dunkle Turm. Wobei der Film an sich auch scheiße war. Das hat sicher nicht geholfen.

    Und ich habe denke ich auch klar ausgedrückt, dass ich nichts will was auf die vollständige Zufriedenheit der Mehrheit zugeschnitten wird. GoT hat mit allen Konventionen der Hollywood-Klischees gebrochen. Das wussten die Buchleser vorher schon und das erste was ich über die Serie gehört und gelesen habe war, dass (im Grunde) der Hauptcharakter der ersten Staffel stirbt. Überall Berichterstattungen ala "Niemand ist sicher in dieser Serie". Die Red Wedding hat das nochmal auf die Spitze getrieben. George Martin hat die Bücher nicht geschrieben um Menschen entlang derer Erwartungen an die Geschichte zufrieden zu stellen.
    Du hast mit Star Wars doch ein gutes Beispiel gebracht. The Force Awakens ging so sehr auf Nummer sicher, dass es gar kein Flop werden konnte bei den Zuschauern. Der einzige echte Kritikpunkt, den ich immer wieder höre ist, dass die Geschichte ein Abbild des ersten Star Wars sei. Vielleicht noch, dass Rey zu krass ist, wobei man sich dahingehend auf Antworten in den Nachfolgern verlassen hat. Nun bricht The Last Jedi mit so ziemlich allen Erwartungen was besonders Luke und Reys Eltern angeht und wird als schlechtester Star Wars aller Zeiten betitelt (Schwachsinn, aber gut). Die Diskussion gab es ja schon in nem anderen Thread vor kurzem. Der Film ist nicht perfekt, aber er erzählt die Geschichte, die Rian Johnson erzählen möchte und nicht die Geschichte, welche die Fans sich all die Jahre vorgestellt haben. Für mich gehört das MCU in genau diese Kerbe. Bis zu Age of Ultron habe ich alle Filme davon gesehen, weiß nicht ob Spider-Man und Ant-Man noch davor kamen. Aber das ist für mich der typische Dreck, den Hollywood mittlerweile in Massen produziert. Sowas kann ich mir mal geben, aber es bietet keine Überraschungen, keinen Mut.

    Bei Big Bang gebe ich dir auch recht. Ich sehe es aus Gewohnheit und habe inhaltlich mein Urteil schon öfter gefällt. Es ist seichte Unterhaltung und ab Staffel 4 hat man durch die zahlreichen weiblichen Charaktere versucht nicht nur ein großes männliches Publikum zu erreichen - was man dann auch geschafft hat. Und genau da sieht man auch den Abfall der Qualität.

  5. #165
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    Zitat Zitat von Sc4rFace Beitrag anzeigen
    Nicht alles ist ein Blockbuster und GoT gehört zu den seltenen Fällen im TV, die klein angefangen haben und mit den Jahren zum Großereignis wurden. Spontan fällt mir auch nur Breaking Bad in diesem Ausmaß ein. GoT und BB waren eine Nische und sind ins Rampenlich gehievt worden durch Mundpropaganda. Besonders im TV gibt und gab es nichts vergleichbares zu Game of Thrones. Keiner konnte davon ausgehen, dass es zu dem wird was es nun ist und soweit ich das mitbekommen habe ist auch niemand davon ausgegangen. Nur um das mal Anhand Zahlen zu belegen: Das Finale der ersten Staffel hatte mit TV und HBO Abo-Zahlen 3,9 Mio Zuschauer, die vergangene Folge hat mit insgesamt über 18 Mio. einen Serien sowie Senderrekord(!) aufgestellt.
    Aber man hatte mit Staffel 1 bereits ein beträchtliches Budget von 6 Millionen Dollar pro Folge. Und Sean Bean wurde ja nicht ohne Hintergedanken gecastet. Man wusste schon, dass man mit Boromir die Fantasy-Fans hellhörig machen kann. Und sicher, irgendwann hatte man nicht nur Fantasy-Fans als Publikum, sondern gefühlt jeden mit Fernseher. Oder Internet. Aber das ist doch gar nicht das Problem der Serie, genauso wenig wie das sich das Publikum ein Suhlen in irgendwelchen Hollywood-Klischees wünscht (tut es nämlich gar nicht).
    Der Knackpunkt ist doch, dass einfach keine Vorlage mehr vorhanden ist. Die Figuren entwickeln sich nicht mehr natürlich, die verhalten sich nur noch wie es der Plot verlangt, und verbiegen sich entsprechend, damit alles in den richtigen Bahnen verläuft. Daenerys Verfall zum Wahnsinn (als größtes Beispiel) hatte einen Aufbau von zwei, drei Folgen? Das ist eine total unnatürliche 180°-Grad-Wende, und darüber regen sich die Leute auf. Zurecht.

    PS: Ein paar Jahre vor GoT lief auf HBO eine Serie namens Rom (Rome), die man häufig als Game of Thrones im Antiken Rom bezeichnet (selbst nie gesehen). Letztlich war die Serie zu teuer und wurde nach zwei Staffeln eingestellt.

    Zitat Zitat von Sc4rFace Beitrag anzeigen
    Nicht alles was als Buch funktioniert kommt im TV/Kino gut an. Bestes Beispiel in der jüngeren Vergangenheit ist Der Dunkle Turm. Wobei der Film an sich auch scheiße war. Das hat sicher nicht geholfen.
    Das führt jetzt etwas vom Thema weg, aber fürs Protokoll: ich glaube, wenn man weiß, wie man etwas adaptieren kann/muss und das nötige Talent besitzt, dann funktioniert sogar der unverfilmbarste Stoff. Siehe Herr der Ringe, das galt ja auch immer als unverfilmbar.
    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Wuuuhh, Risiko. Ein Rebell. Die Anarchie bricht aus!!
    Spoiler:

  6. #166
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    Habe die ersten 3 Folgen geschaut und empfand es als stinklangweilig. Mehr habe ich zu der Serie nicht zu sagen. Einzig Tyrion fand ich ganz cool.

    Umso unverständlicher die Leute, die eine Serie nach der Pilotenfolge als uninteressant empfinden (Person of Interest und so). Wobei ich die allererste Breaking Bad-Folge auch als naja empfand.

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