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  1. #361
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    Avatar von Sc4rFace
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    Marilyn Manson steht aktuell mit dem Rücken zur Wand, nachdem sich jetzt mehrere Frauen zu Wort gemeldet haben und über physischen- und psychischen Missbrauch sowie Freiheitsentzug berichten. Seine Plattenfirma hat ihn rausgeworfen.

    Manson hat ja schon immer gerne provoziert um sein Image an seine Musik anzupassen, nicht selten gab es auch schon Stimmen, dass dies Show sein soll doch nach den aktuellsten Vorwürfen und Enthüllungen scheint er wirklich ein krankes Schwein zu sein. Da ist die Rede von einem Vergewaltigungszimmer, Besessenheit von Nazi Symbolen, einsperren von Frauen zur Bestrafung uvm.

    Jetzt lief über Spotify ein Song der Band und nach einigen Momenten kam in mir das Gefühl auf, dass es falsch ist nicht nur die Musik zu hören sondern auch gut zu finden. Irgendwie komisch so darüber nachzudenken die Kunst plötzlich anders zu bewerten, die nichts mit dem Menschen zu tun hat. Geht es noch jemandem so? Schätze hier sieht ohnehin nur Beefi rein.

  2. #362
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    Avatar von Wiinator
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    Schwieriges Thema. Das ist ja generell ein größeres Thema ob man die Kunst vom Künstler trennen kann.
    Hatte da auch schon öfters Diskussionen mit einem Freund ob man das kann, sollte oder muss.

    Ich persönlich tendiere da zum Punkt, dass jeder das stets individuell mit sich selbst ausmachen muss oder sollte. Fühlt es sich für einen noch richtig das jeweilige Medium zu konsumieren mit dem Gedanken welche Person dahinter steckt.
    Ich persönlich bin dabei auch öfters dann zu dem Punkt gekommen, dass ich bei der Musikbranche eher für mich entscheide, dass ich nicht mehr guten Gewissens eine Person/Band hören oder unterstützen möchte, als dass es mich in der Filmbranche zum Beispiel stört. Einen Roman Polanski oder Harvey Weinstein Film kann ich mir da zum Beispiel anschauen ohne irgendwelche Reuegefühle zu haben.
    Songs von den Lostprophets kann ich mir aber garnicht mehr anhören nachdem die Aktionen von Ian Watkins bekannt wurden.
    Da sehe ich bei Musik wohl noch eher die Einzelpersonen die ihre Kunst anbieten und bei der Filmbranche eher die Person als nur ein Teil des ganzen Werkes.

  3. #363
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    Avatar von Desardh
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    Wie Nator sagt - individuelle Entscheidung, am besten auch individuell nach dem jeweiligen Fall. Schwarz und Weiß gibt's ja nicht.

    Bei einem Solo-Künstler, der in seinem Nazi-Bunker Leute vergewaltigt fällt es einfacher zu sagen "den will ich finanziell nicht unterstützen" als bei einem Film basierend auf einem Drehbuch von einem ähnlichen, aber hoffentlich weniger kranken Schwein - wo die Filmproduktion aber noch (deutlich mehr) unschuldigen Leuten Arbeitsplätze verschafft und damit deutlich mehr Facetten hat. Beispiel J.K. Rowling mit ihren transphobischen Ansichten (die man gern auch in einem Spektrum der Arschigkeit zwischen Abendessen nicht aufessen und Nazidoktor einordnen darf). Klar, die alte Schachtel hält ihre Hand über alle Produktionen. Dennoch: Ich behaupte, Harry Potter ist größer als J.K. Rowling und sie ist ohnehin schon so wohlhabend, dass man ihr kaum durch Boykott schaden kann. Aber was ist mit den anderen? Den Schauspielern, Drehbuchautoren, Komponisten und anderen Künstlern? Die sollten ins Gewicht fallen.

    Es gibt ja auch immer einen Mittelweg zwischen 100% Boykott und 100% "mir doch egal" - sprich eben nicht Schwarz und Weiß. Vielleicht kauft man einen Film nicht auf Bluray, eine CD nicht auf Platte - sondern schaut auf Netflix und hört auf Spotify und unterstützt damit "weniger" vor dem ganzen Hintergrund, den man dabei im Hinterkopf behält. Gleichzeitig ist es in besonderen Härtefällen auch vielleicht sogar das absolut richtige zu sagen: Scheiß auf denjenigen und seine Werke.

    In meinen Augen ist das wichtigste: Bewusstsein für sich selbst schaffen und rational rangehen. Oder man schließt sich der Cancel-Culture an und will blindlings alles verbieten, was nicht koscher scheint, auch wenn es bei dieser radikalen Vorgehensweise nachweislich auch mal die Falschen trifft (siehe Johnny Depp vs. Amber Heard).

    So sehe ich das.
    Geändert von Desardh (11.02.2021 um 12:28 Uhr)
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  4. #364
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    Avatar von Sc4rFace
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    Tendiere im Moment auch eher diese Musik nicht mehr zu unterstützen. Hab mir auf Last.FM mal ein paar Kommentare der Fans durchgelesen und es ist erstaunlich was man sich da teilweise durchlesen muss. Nicht, dass es mich wundern würde, aber die Heftigkeit wie man die Opfer beleidigt und ihnen vorwirft zu lügen ist teilweise brutal. Ich weiß nicht inwiefern dort überhaupt moderiert wird. Da traue ich mich schon gar nicht an Youtube ran, das die letzten 10 Jahre eine sehr extreme "Diskussionskultur" entwickelt hat.

  5. #365
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    Avatar von Kraxe
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    Gut heißen kann man sowas natürlich nicht, aber ein Moralapostel bin ich dann auch nicht. 1. weil ich die Musik mag und 2. wenn ich alles kritisch hinterfragen müsste würde ich nackig auf der Straße stehen. Ich dürfte keine Jeans tragen die teilweise von Kinderarbeit erzeugt wird wo die chemischen Giftstoffe in das Abwasser gelangen, weil das ethisch gar nicht vertretbar wäre.

    Ich bin auch der Ansicht, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss. Als Spotify User habe ich sowieso 10 Euro Fixkosten. Warum sollte ich dann nicht seine Musik hören die ich mag.

    Konzerte gehe ich eh nicht von ihm, weil er Live einfach total schlecht ist.

  6. #366
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    Avatar von paul23
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    Also ich trenne nie zwischen der Person und dem Produkt ( ich weigere mich das Wort Kunst zu inflationär zu benutzen) , und wenn ich jemandem auf dem Kicker habe , wars das. Warum soll ich Arschlöchern mein Geld in den Rachen schieben? Selbst wenn es nur paar Cent über Spotify sind. Von mir gibt's dann nichts.
    Im aktuellen Fall kann ich ihm aber nicht boykottieren, weil ihn schlicht nicht höre. Der Typ ist voll überbewertet. Und diese Show nach Außen... Ich stehe auf ehrliche Musik, und weniger Theater.
    Geändert von paul23 (20.02.2021 um 08:59 Uhr)
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  7. #367
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    Avatar von Ankylo
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    Finde einen Boykott bei Musik oder Literatur leichter als beispielsweise bei Filmen oder TV-Serien. Wenn jetzt ein Musiker, egal ob Einzelmusiker oder Band(mitglied), oder Autor einfach Ansichten hat oder Dinge tat, die mit den genrellen und noch wichtiger meinen moralischen und ethischen Vorstellungen nicht übereinstimmen, dann kann ich ihn auch boykottieren. Die Frage ist halt, wann der Zeitpunkt überschritten ist und ob man der Person nicht auch vergeben kann. Denn dieser letzte Punkt gehört eben auch dazu. Wobei dies auch sehr individuell ist.

    Bei Michael Jackson gab es schon zu seinen Lebzeiten diverse Aussagen und Prozesse wegen sexuellen Missbrauch von Kindern. Nach seinem Tod kommt immer noch mehr raus. Kann man deshalb noch seine Musik hören? Mittlerweile hat er nichts mehr davon, wenn man seine Musik kauft. Das Geld geht allerhöchstens an seine Angehörigen.

    Fairerweise muss ich auch sagen, dass ich in den letzten fünf Jahren wahrscheinlich keine einzige CD mehr gekauft habe, weil mir Spotify vollkommen ausreicht. Da geht das Geld an Spotify und wie die das Geld verteilen, weiß ich nicht. Es wird sicherlich Geld an die Künstler gehen, die ich höre, aber bei weitem nicht so viel wie bei einem Kauf einer CD.

    Bei Filmen oder TV-Serien finde ich, ist es eine komplett andere Sache. Bei Musik tut man sich am Ende freiwillig zusammen und gründet eine Band. Wenn jetzt der Regisseur oder ein Schauspieler aus dem Cast eben ein kompletter Idiot ist, ist es dann noch gerecht das Produkt zu boykottieren? Was können beispielsweise die (anderen) Haupt- und Nebendarsteller dafür, wenn ein beteiligter Schauspieler oder Produzent sozusagen ein fauler Apfel ist? Gerade für Neulinge könnte es massiv schädigend für die Karriere sein, wenn wegen einer beteiligten Person eben das Produkt boykottiert wird.


    Wobei es schon auffällig ist, dass dies gefühlt vor allem Leute betrifft, die Megastars sind. Mit dem Erfolg und Ruhm umgehen ist auch eine Charaktereigenschaft, die nicht jeder hat. Manchen steigt es auch vielleicht zu Kopf und man glaubt, dass man sich alles erlauben kann. Persönlich denke ich auch nicht, dass dies ein Phänomen der aktuellen Zeit ist. Der Unterschied ist, dass man nun halt mehrere Sprachrohre hat, um dies öffentlich zu machen und beispielsweise die Dokumentation von Verletzungen, Gewalttaten oder Beleidigungen leichter ist als vor 50 Jahren. Auch wenn es vielfach nur Gerüchte sind, irgendwoher muss der Verdacht kommen und eventuell ist an jedem Gerücht oder Vorwurf ein Funken Wahrheit dran.


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  8. #368
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    Avatar von Sc4rFace
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen
    Wobei es schon auffällig ist, dass dies gefühlt vor allem Leute betrifft, die Megastars sind.
    Quark. Ist doch klar, dass man bei Promis mehr mitbekommt im Gegensatz zu einem No Name von der Straße. Meine Ex-Freundin, etliche Patienten und Patientinnen haben Geschichten zu erzählen.
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  9. #369
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    Avatar von paul23
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    Interessant fand ich in dem Fall (Marilyn Manson) , wie schnell sich die Leute ein Urteil bilden , einen Verurteilen , ohne das ein gerichtliches Urteil gefallen ist. Selbst ohne Anklage ist Manson beruflich erledigt. Die Gesellschaft hat ihm jetzt abgestempelt und Punkt. Versteht mich nicht falsch , ich will ihn nicht verteidigen, aber diese Dynamik ist schon fragwürdig.
    Wo hier von Jackson gesprochen wird. Ich bin bis Heute überzeugt dass er unschuldig ist. Sicherlich geisteskrank, aber ich glaube nicht dass er ein Kinderschänder war.

  10. #370
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    Avatar von Herr-Semmelknoedel
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  11. #371
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    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Interessant fand ich in dem Fall (Marilyn Manson) , wie schnell sich die Leute ein Urteil bilden , einen Verurteilen , ohne das ein gerichtliches Urteil gefallen ist. Selbst ohne Anklage ist Manson beruflich erledigt. Die Gesellschaft hat ihm jetzt abgestempelt und Punkt. Versteht mich nicht falsch , ich will ihn nicht verteidigen, aber diese Dynamik ist schon fragwürdig.
    Wo hier von Jackson gesprochen wird. Ich bin bis Heute überzeugt dass er unschuldig ist. Sicherlich geisteskrank, aber ich glaube nicht dass er ein Kinderschänder war.
    Das Image von Michael Jackson war bzw ist noch immer ein anderes als bei Manson. Marilyn Manson provoziert und dafür mögen und hassen ihn die Leute. Michael Jackson ist Popkult. Er ist ja nicht umsonst der King of Pop. Beides ist schon vom Image her schwer zu vergleichen.

    @Semmel
    Von der Band habe ich schon ewig nichts mehr gehört.

  12. #372
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    Zitat Zitat von Sc4rFace Beitrag anzeigen
    Quark. Ist doch klar, dass man bei Promis mehr mitbekommt im Gegensatz zu einem No Name von der Straße. Meine Ex-Freundin, etliche Patienten und Patientinnen haben Geschichten zu erzählen.
    Habe nicht behauptet, dass es normale Personen nicht betrifft. Nur die Prozentzahl bei Besserverdienern oder bekannteren Personen ist für mein Empfinden und meine Erfahrung im Bereich der Straftverfolgung wesentlich höher als bei "normalen" Leuten. Gibt aber auch immens viele Fälle, die nicht verfolgt werden, weshalb die Dunkelziffer hoch ist.

    Zitat Zitat von paul23 Beitrag anzeigen
    Interessant fand ich in dem Fall (Marilyn Manson) , wie schnell sich die Leute ein Urteil bilden , einen Verurteilen , ohne das ein gerichtliches Urteil gefallen ist. Selbst ohne Anklage ist Manson beruflich erledigt. Die Gesellschaft hat ihm jetzt abgestempelt und Punkt. Versteht mich nicht falsch , ich will ihn nicht verteidigen, aber diese Dynamik ist schon fragwürdig.
    Wo hier von Jackson gesprochen wird. Ich bin bis Heute überzeugt dass er unschuldig ist. Sicherlich geisteskrank, aber ich glaube nicht dass er ein Kinderschänder war.
    Sah man doch an Jörg Kachelmann wie der Mann von allen, vor allem BILD und Alice Schwarzer, niedergemacht wurde. Dass etwas vorgefallen ist, dürfte klar sein. Was genau, weiß niemand und er wurde auch freigesprochen. Trotzdem ist der Ruf mehr oder weniger runiert, egal was am Ende rauskommt, weil Restzweifel bleiben.

    Mit Michael Jackson hatte und habe ich noch nie Probleme gehabt. Bei den Familienumständen auch nicht verwunderlich, dass er einen Schlag hatte.

    Zitat Zitat von Kraxe Beitrag anzeigen
    Von der Band habe ich schon ewig nichts mehr gehört.
    Deshalb wundert mich das Ende auch nicht.


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  13. #373
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    Ich frage mich oft: Stürzen diverse Stars aufgrund ihres plötzlichen Ruhms und der damit verbundenen Überforderung ab und geraten so auf die falsche Bahn was Drogen, narzisstische Charakterzüge, oder wie hier Thema der Hang zur Gewalt...
    Oder haben viele Stars bereits einen Knax und drängen genau deshalb, mit einem krankhaften Drang nach Aufmerksamkeit und Zuspruch überhaupt erst in die Prominenz?
    Ich tippe in vielen Fällen auf zweiteres. Und dann haben wir oft mit Menschen zu tun, die Täter und Opfer zugleich sind.
    Und Fälle wie Michael Jackson sind dann immer ein zweischneidiges Schwert.
    Gutes Beispiel ist auch Chris Benoit. Ist kein Musiker, sondern ein Wrestler. Er hat seine Familie und sich selbst getötet. Taten, die absolut zu verurteilen sind. Trotzdem sollte man fragen, wie es dazu kommen konnte. Benoit hatte aufgrund von Steroidmissbrauch und unzähligen Gehirnerschütterungen ein massiv geschädigtes Gehirn. Vermutlich war er zuletzt nicht mehr 100%ig zurechnungsfähig.
    Da sowohl der Steroidmissbrauch als auch die Gehirnerschütterungen zum großen Teil aus Druck der Branche in der er sich bewegt hat herrühren, muss er sowohl als Täter, aber eben auch als Opfer gesehen werden.
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    Unterhalten sich zwei Kerzen: „Ist Wasser eigentlich gefährlich?“ „Davon kannst du ausgehen.“

  14. #374
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    Zitat Zitat von Kraxe Beitrag anzeigen
    Das Image von Michael Jackson war bzw ist noch immer ein anderes als bei Manson. Marilyn Manson provoziert und dafür mögen und hassen ihn die Leute. Michael Jackson ist Popkult. Er ist ja nicht umsonst der King of Pop. Beides ist schon vom Image her schwer zu vergleichen.
    Ein Vergleich war gar nicht meine Absicht. Wollte nur zur beiden etwas schreiben.

    Manson war in Amerika vielen sowieso ein Dorn im Auge, man wollte ihn eh loswerden. Also kommen die aktuellen Vorwürfe diesen Leuten gelegen. Ob er dann noch fair verurteilt wird, sei mal dahingestellt. Und selbst bei einem Freispruch ist er wahrscheinlich beruflich erledigt. Das ist ein Phänomen was hinterfragt gehört. Ich finde ein fairer Prozess ist Teil einer gesunden Demokratie. Viele Bewegungen (Me top) heutzutage gleichen zunehmend einer Hexenjagt. Die Leute sind nur noch blind vor Wut, weniger vom gesunden Menschenverstand geleitet. Das ist etwas was längst diskutiert werden muss.

  15. #375
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    Alice Cooper: "Niemand ist davon ausgegangen, älter als 30 zu werden"

    Cooles Interview von Alice Cooper. Finde es echt toll, dass er heute noch auf der Bühne steht. Wundert mich auch nicht, warum es gerade diesen Club 27 gibt. Entweder man bekam die Kurve oder starb. (Wahrscheinlich verschwindet es sowieso gleich hinter der Bezahlschranke.)
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