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  1. #721
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    AW: Der offizielle Final Fantasy XIII Thread

    Zitat Zitat von petib Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Crystalchild Beitrag anzeigen
    - Die Sidequest's sind Mikrig
    - Der letzte Boss suckt, da man ihn erst in Kapitel 13, sprich vorm Endkampf zu gesicht bekommt, und sich denkt.. 'aha, okay'. (F√ľhlt sich an wie jeder andere Endboss).
    - Eintöniges Design - und das nicht nur im Vergleich mit anderen FF's.
    - WTF Momente ~ Wer nicht einmal beinahe ins Pad gebissen hat, weil irgendwas unfair Schwer erschien, hat was falsch gemacht. ( )
    -Wuhu, i saved Serah and Dahj !.. nat√ľrlich freut es mich, da ich ja so viele Momente mit ihnen verbracht hab. Sind mir richtig ans Herz gewachsen. /sarcasm off
    - Jihl...
    - Alter man der einen auf Endboss macht (srsly, selbst John Wayne Solidor hatte ein Gewisses Flair als Gegner.)
    - Nutzlose Statistencharaktere. (Nova.. die Waynebrigade, etc.)
    Wieso suckt der letzte Boss? Das ist doch nun absolut nichts neues in der FF Serie. Artemisia in FF 8, oder der Endgegner in FF 9, oder Jekkt in FF 10. Das sind alles "√ľberraschende" Endgegner die ich vorher nicht gesehen habe. Das ist sicherlich Geschmacksache, ob ich von Anfang an einen Gegner jagen will, aber das nun FF13 vorzuwerfen ist nicht angebracht.
    Ich kenne den Boss aus XIII nicht aber in Teil 10, kam der Endboss nicht wirklich √ľberraschend. (Spoiler!) Man wusste schon vorher, dass Jekkt Sin ist, und man Sin t√∂ten muss. Und Jekkt war seit Anfang des Spiels immer wieder in R√ľckblenden zu sehen. Eine Konfrontation war eigentlich immer vorhersehbar,
    Wenn das in den anderen Teilen genauso ist, w√ľrde ich das nicht √ľberraschend nennen.
    Am Besten sind nat√ľrlich immer noch die Endk√§mpfe gegen lange bekannte Figuren, da liegen gleich nochmal ein paar Emotionen mit drin.

    Wobei ich finde, dass Sephiroth extrem √ľberhypet wird. Er ist nicht gerade sehr b√∂se oder schwer zu besiegen imo, und nur die Storys der FF7-Teile macht ihn so "gef√ľrchtet". Obwohl er f√ľr mich eher ein tragischer Held ist...

    •   Alt

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  2. #722
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    Avatar von kl0b0ld
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    AW: Der offizielle Final Fantasy XIII Thread

    nur so viel:
    kefka wischt mit sephiroth den boden auf. danach putzt er mit ihm noch die gläser und trocknet das geschirr ab:

    "There's a reason why oppose rhymes with dispose! Kill them all!"

  3. #723
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    Avatar von paul23
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    AW: Der offizielle Final Fantasy XIII Thread

    @Sixnend
    Sephiroth ist nicht schwer zu besigen, das stimmt. Aber das hat doch nichts dar√ľber zu sagen ob der ein guter oder schlechter Endgegner ist. Sephiroth ist deswegen der beste Endgegner, weil er die beste Story zu erz√§hlen hat die ein Endgegner in einem RPG je hatte. Wie du schon geschrieben hast, Sephiroth ist ein tragischer Held, ein Opfer, sein Leben hat ihn soweit getrieben, sowas macht ihn zum interessantesten und besten Endgegner. Es ist vielleicht nicht der schwerste, oder am besten dargestellte Endkampf, aber sehr dramatisch und voller Emotionen weil Sephiroth schon einem leid tut
    Wie ich schon sagte:Ich liebe dieses Spiel! Bestes RPG aller Zeiten (f√ľr mich sogar bestes Spiel), absolut unerreicht!

  4. #724
    xaxl
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    AW: Der offizielle Final Fantasy XIII Thread

    Zitat Zitat von petib Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von xaxl Beitrag anzeigen
    So nun hab ich auch mal wieder was zu vermelden (intressiert zwar eh niemanden, macht aber nix )

    Nun hab ich es auch geschafft (eigentlich schon vor 3 Tagen, hatte aber keine Zeit es kund zu tun, da mein PC nacht Windows 7 verlangt hatte).

    Mein Fazit nach √ľber 60 Stunden Spielzeit (nur die Hauptstory gezockt) ist √ľberw√§ltigend, nachdem ich die ersten 20 h sehr entt√§uscht war, hatte sich die Story sehr gut weiterentwickelt und ich habe es nicht bereut es zu ende zu zocken. Ich finde dass FF 13 eines der besten FF-Teile war das ich je gezockt habe und das waren FF 7, FF 8, FF 10 und Crisis Core FF 7. Obwohl, wartet mal √§hm es war das 2 beste FF das ich je gezockt habe, denn das beste war Crisis Core FF7

    Ich kann nur jedem raten, der Rollenspielfan ist und es noch nicht durchgezockt hat, es zu tun, denn es entwickelt sich wirklich zu einem sehr sehr guten RPG wenn man erst mal die ersten 20 h √ľberstanden hat.

    Ich f√ľr meinen Teil werde sicher √∂fter mal wieder einen Abstecher nach Grand Pulse und Cocoon machen um noch die Nebenaufgaben zu l√∂sen. Mir hat es ausserordentlich gut gefallen und das Kampfsystem fand ich auch sehr gelungen, denn durch den Paradigmenwechsel kommt doch etwas Strategie in das ganze Kampfsystem.

    Ich empfehle jedem RPG Fan dieses Game uneingeschränkt.

    So das musste mal gesagt werden!
    Meine Rede, nur sehen die meisten das anderes. Aber schön, dass ich nicht der einzige bin, dem es so gut gefallen hat.
    Ich muss aber auch sagen, dass ich die ersten 20 h sehr damit beschäftigt war, nicht hinzuschmeissen, denn da bestand auch das Game nur aus laufen, kämpfen, laufen, kämpfen usw.

    Jedoch hatte sich das dann ge√§ndert und ich war pl√∂tzlich sehr begeistert von dem Game und musste unbedingt wissen wie die Story weitergeht. Ich f√ľr meinen Teil bin auf alle F√§lle sehr sehr begeistert und kann es wie gesagt echt jedem RPG Zocker nur empfehlen.

    Was mich jedoch sehr wundert ist, dass sogar Foley als japanophiler es nicht zu ende gespielt hat.

    @ paul
    Nat√ľrlich gebe ich dir recht, dass FF 7 ein sehr sehr gutes Game ist, jedoch muss ich sagen, dass Crisis Core Final Fantasy 7 noch einen ticken besser ist, zumal es ja die Vorgeschichte zu FF 7 ist und man einen genz anderen Sepiroth zu gesicht bekommt.

  5. #725
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    Avatar von Sc4rFace
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    Bin jetzt noch ziemlich am Anfang. Ca. ne Stunde im Spiel. Was mir gef√§llt ist das Kampfsystem. Daran musste ich mich aber erstmal stark gew√∂hnen. Wenn ich auf Gegner getroffen bin, dann hab ich automatisch Viereck oder Dreieck gedr√ľckt, ich dummer Hack'N'Slayer Was mir aber schon auf die Nerven geht sind die Kinder und deren Stimmen bzw. Ger√§usche. Hmhm...eehhee...hihihi...ah?...etc.

  6. #726
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    Avatar von Ankylo
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    Nach vier Stunden ist es mal Zeit f√ľr ein kurzes Zwischenfazit. WTF?! Besser kann man es finde ich nicht beschreiben.

    Die Inszenierung und vor allem die Zwischensequenzen sind wirklich f√ľr ein in K√ľrze sieben Jahre altes Spiel einfach beeindruckend. W√ľrde man es ein bisschen polieren, k√∂nnte es glatt als ein Spiel f√ľr die PlayStation 4 durchgehen. Handlung und Figuren sind zwar typisch japanisch, aber mich st√∂rt das nicht sehr. Im Gegenteil ist das sogar eine Abwechslung. Was ich jedoch √ľberhaupt nicht verstehe ist das Kampfsystem. ATB kenne ich zwar aus fr√ľheren Teilen bereits, aber urpl√∂tzlich wird es nach dem ersten Boss komplex und verwirrend, w√§hrend es sich vorher wie ein Hack'n'Sly angef√ľhlt hat. Vor allem mit dem Paradigmenwechsel habe ich noch Probleme. Denke und hoffe, dass sich dies im Spielverlauf legt und man das System verinnerlicht. W√ľrde auch lieber die ganze Party steuern, aber mit einem Charakter kann ich gut leben. Bisher ist es immer noch sehr spannend und in der Eingew√∂hnungsphase.
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  7. #727
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    Zeit f√ľr das n√§chste Zwischenfazit nachdem ich meine PS3 wieder ausgekramt habe. Das Spiel wird immer besser und besser.

    Bin jetzt zw√∂lf Stunden im Spiel und in Kapitel 5. Zwar ist das Spiel immer noch ein riesengro√üer Schlauchlevel, aber mich st√∂rt es bislang nicht. Eine freiere Welt und Level w√§ren zwar sch√∂ner, allerdings f√ľhlt es sich immer noch wie eine Einf√ľhrung, weshalb es nicht so schlimm ist. Das Kampfsystem sitzt mittlerweile auch und macht Spa√ü. Finde die Geschichte auch richtig gut. Vor allem eine R√ľckblende ist grandios. Das ist eine der sch√∂nsten Liebesszenen. Fand sie richtig traurig, aber auch sch√∂n.

    Mir gefällt das Spiel bisher sehr gut, allerdings habe ich auch keine anderen 3D Final Fantasy gespielt.
    Geändert von Ankylo (27.01.2017 um 16:05 Uhr)
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  8. #728
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    Zitat Zitat von Ankylo Beitrag anzeigen
    Zeit f√ľr das n√§chste Zwischenfazit nachdem ich meine PS3 wieder ausgekramt habe. Das Spiel wird immer besser und besser.

    Bin jetzt zw√∂lf Stunden im Spiel und in Kapitel 5. Zwar ist das Spiel immer noch ein riesengro√üer Schlauchlevel, aber mich st√∂rt es bislang nicht. Eine freiere Welt und Level w√§ren zwar sch√∂ner, allerdings f√ľhlt es sich immer noch wie eine Einf√ľhrung, weshalb es nicht so schlimm ist. Das Kampfsystem sitzt mittlerweile auch und macht Spa√ü. Finde die Geschichte auch richtig gut. Vor allem eine R√ľckblende ist grandios. Das ist eine der sch√∂nsten Liebesszenen. Fand sie richtig traurig, aber auch sch√∂n.

    Mir gefällt das Spiel bisher sehr gut, allerdings habe ich auch keine anderen 3D Final Fantasy gespielt.
    So waren auch meine ersten Eindr√ľcke als ich es damals gespielt habe.

    Kurioserweise habe ich es noch gar nicht durchgezockt, weil ich bei einem maschinellen Boss immer wieder gescheitert bin.

  9. #729
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    Ab und zu schaffe ich es doch noch PlayStation 3 und somit FF XIII zu spielen. Nachdem ich das bisher beste Kapitel, Kapitel 7, beendet habe, muss ich das Spiel wirklich sehr loben.

    Finde es einfach wundervoll von fast allen Aspekten. Das Kampfsystem ist flott und macht mir immer mehr Spa√ü. Zudem fordert es auch gen√ľgend. Die gr√∂√üte St√§rke ist allerdings die Geschichte und die Figuren. Zwar mag es √§u√üerst klischeehaft (siehe Spoiler) sein, aber niemand wirkt unn√∂tig oder schlecht platziert.

    Spoiler:
    Snow erf√ľllt den Wunsch von Hopes Mutter und rettet ihn vor dem Aufprall, obwohl Hope ihn eigentlich umbringen m√∂chte. Mit letzter Kraft schleppt er ihn dann auch noch aus der Gefahrenzone und gibt ihm sogar Litghnings Messer und somit die Chance zur√ľck seinen unvollendeten Plan umzusetzen. Stattdessen erkennt Hope, dass Operation Nora einerseits falsch war, jedoch andererseits ihm geholfen hat am Leben zu bleiben.


    Im Gegenteil greift alles so gut ineinander und die Interaktionen beziehungsweise die Dialoge ergeben so viel Sinn. Hinzu kommt noch, dass sich das Spiel √ľberhaupt nicht alt, sondern taufrisch anf√ľhlt. Vor allem der Beginn in Nautilus ist sehr gelungen und sieht besser aus als viele aktuelle Spiele. Ob es musikalisch gelungen ist, muss man auch nicht diskutieren, da sind japanische Spiele fast immer treffend.

    Die einzige Schwäche ist die extreme Linearität und ich bin gespannt, ob und wann sie wegfällt. Jedoch hilft sie auch den roten Faden der Geschichte beizubehalten und nicht aus dem Fokus zu verlieren.

    Dieses grundpositive Erlebnis h√§tte ich wahrlich nicht vermutet, nachdem man √ľber so viele Jahre so schlecht √ľber das Spiel gelesen hat. Bin sehr gespannt wie es weitergeht und ob das Spiel das Niveau halten kann. Au√üerdem ist Lightning super!
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  10. #730
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    Bin jetzt bei knapp 30 Spielstunden, spiele das nur ab und zu wenn ich mal l√§nger als eine halbe Stunde Zeit habe, und gef√ľhlt kurz vor dem Ende des Schlauchs. Das Spiel wird von Stunde zu Stunde immer besser. Zwar bin ich wahrscheinlich leicht √ľberlevelt, das ich mein Kristarium fast vollst√§ndig ausgebaut habe, aber trotzdem sind die K√§mpfe nur leicht, wenn man mit der richtigen Taktik in diese geht. √úber die Geschichte kann ich nicht allzu viel beitragen, die finde ich als in Ordnung bis gut.

    Zudem st√∂rt mich der Schlauch jetzt in der R√ľckbetrachtung √ľberhaupt nicht. Sicherlich w√§re Open World zwar cooler, allerdings bringt die √ľberhaupt nichts, wenn das Spiel daf√ľr nicht darauf ausgelegt wird. Beispielsweise kann man Final Fantasy XIII sehr gut mit Pok√©mon vergleichen. Dort habe ich zwar eine offene Welt, jedoch ist diese extrem eingeschr√§nkt, da ich nur vorw√§rts kommen, wenn ich bestimme Aufgaben erledige. Zwar kann ich bei Pok√©mon theoretisch auch zur√ľckgehen, f√ľr mich macht dies √ľberhaupt keinen Sinn, da es nichts bringt. Somit ist Final Fantasy XIII vom Leveldesign extrem linear vom Gameplay finde ich es allerdings genau richtig. Ein sehr gutes Spiel.


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  11. #731
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    Hast du zuvor schon mehrere FF-Teile gespielt, Ankylo? Weil du findest das Spiel ja auch (sehr) gut, wie ich eben. Und ich war ja auch nicht durch Vorgänger irgendwie eingenommen.

    Ob du wirklich √ľberlevelt sein kannst frage ich mich. Bei dem Spiel ist es ja absichtlich so, dass das Kristarium bei einer bestimmten Stelle "gestoppt" wird und erst wieder im n√§chsten Abschnitt weitergelevelt werden kann. Finde ich gut, weil man dann eben wei√ü, dass es keinesfalls an einem zu geringem Level liegt, falls man nicht weiterkommt. Sondern dass man was anderes falsch macht wenn man trotz "vollem" Kristarium scheitert.

  12. #732
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    Zitat Zitat von gamechris Beitrag anzeigen
    Hast du zuvor schon mehrere FF-Teile gespielt, Ankylo? Weil du findest das Spiel ja auch (sehr) gut, wie ich eben. Und ich war ja auch nicht durch Vorgänger irgendwie eingenommen.
    Habe Final Fantasy VII und X gespielt und von den klassischen Teilen sehr weit Final Fantasy VI. Sicherlich ist es ein extremer Bruch dem den Konventionen der Reihe, allerdings ist genau dies das spannende Element bei allen Teilen.

    Ob du wirklich √ľberlevelt sein kannst frage ich mich. Bei dem Spiel ist es ja absichtlich so, dass das Kristarium bei einer bestimmten Stelle "gestoppt" wird und erst wieder im n√§chsten Abschnitt weitergelevelt werden kann. Finde ich gut, weil man dann eben wei√ü, dass es keinesfalls an einem zu geringem Level liegt, falls man nicht weiterkommt. Sondern dass man was anderes falsch macht wenn man trotz "vollem" Kristarium scheitert.
    In der Rolling Stone gab es neulich ein sehr interessantes und lesenswertes Interview mit Jordan Amaro, der mittlerweile als Designer bei Nintendo arbeitet und u.a. f√ľr Splatoon 2 verantwortlich ist. Die Kernaussage ist, dass bei japanischen Spielen jede Firma eine eigene Tradition sowie Vision hat und der Kernprodukt der Entwicklung das Gameplay ist. Darauf baut man die Handlung auf. Finde dies merkt man dem Spiel auch extrem an. Das Spiel nimmt mich zwar bei der Hand, aber sorgt gleichzeitig daf√ľr, dass mir der Entwickler das Spiel so pr√§sentiert, wie er es beabsichtigt hat.
    Ein anderes Beispiel ist The Legend of Zelda oder Super Mario 64, dort erhalte ich auch so viel Gameplay und bekomme immer wieder ein neues Erlebnis und habe nicht das Gef√ľhl etwas zu vermissen. So geht es mir bei Final Fantasy XIII, das mir ein fantastisches Erlebnis bescherrt, da es f√ľr mich von Anfang an durchdacht wirkt. Ich kann auch verstehen, wenn Leute sagen diese Art m√∂gen sie nicht, da es nicht ihren Geschmack trifft. Trotzdem finde es auch fast acht Jahre nach Release als sehr erfrischende Abwechslung und Perle in der Flut von westlichen Spielen.
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  13. #733
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    Final Fantasy XIII

    Bin jetzt nach ca. 65 Stunden mit der Hauptstory durch und das Spiel ist gegen Ende nochmal deutlich besser geworden.
    Die Open World war zumindest eine nette Abwechslung und die letzten zwei Kapitel waren mal wieder richtig schick inszeniert (und auch minimal offener) und haben sich mehr wie ein Final Fantasy angef√ľhlt als alles davor im Spiel (gar kein Vergleich zu dem √∂den Mittelteil mit kaum Storyentwicklung, daf√ľr M√ľllkippen, W√§ldern, noch mehr W√§ldern und einem √ľberfl√ľssigen Vergn√ľgungspark ohne jegliche Interaktionsm√∂glichkeiten oder gar Storyrelevanz, der eh nur drinnen war weil FFVII auch einen hatte)
    Die offensichtlichen Kritikpunke a.k.a. kaum Bez√ľge zum namensgebenden Franchise, krasse Linearit√§t und unn√∂tige Einschr√§nkungen auf mehreren Ebenen werde ich jetzt nicht mehr weiter ansprechen, sollten ja weitgehend bekannt sein. Alle Eindr√ľcke aus dem Zwischenfazit bestehen auch weiterhin sofern hier nichts explizit anderes steht.



    Das Spiel hat ein paar wirklich starke Seiten.

    Dazu geh√∂ren das Kampfsystem, dass langsam zu immer gr√∂√üerer Komplexit√§t entwickelt wird und au√üerdem einen selten so gesehenen Powercreep hinlegt. In welchem normalem RPG bek√§mpft man gegen Ende schon Gegner mit HP in 10 Millionen Bereich? F√ľhlt sich jedenfalls gut an immer wieder in relativ kurzen Zeitspannen den zehnfachen Schaden auszuteilen. Optisch eindrucksvoll waren die K√§mpfe auch, wie eigentlich alles am Spiel.


    Das ganze Spiel ist grafisch erstaunlich gut gealtert, vor allem da es einfach designtechnisch verdammt stark ist. Orte wie die Hanging Edge, Lake Bresha oder Eden sind optisch einfach eine Wucht. Das CGI sieht auch krass gut aus, und das wo es auch schon wieder bald 8 Jahre auf dem Buckel hat.


    Den Schwierigkeitsgrad der Hauptstory sehe ich als eine weitere der St√§rken des Spiels an. F√ľhlte sich im Nachhinein nie unfair an, bringt einen aber dazu, all seine M√∂glichkeiten durchzugehen und sich mit dem Kampfsystem zu besch√§ftigen. W√§hrend so mit der falschen Charakterwahl diese noch unm√∂glich f√ľr mich waren, sind mit Umstellung in der Party beispielsweise Barthandelus 2 oder Endkampf Phase 2 in ca. 3 Minuten regelrecht unter mir wegexplodiert.
    Dass das Leveln st√§ndig k√ľnstlich beschr√§nkt wurde ist damit trotzdem nicht v√∂llig zu entschuldigen und dass es Game Over hei√üt, wenn der Hauptcharakter stirbt, egal welche Belebungstechniken der Rest beherrscht, ist schlicht eine der d√ľmmsten Designentscheidungen der Seriengeschichte.


    Der Soundtrack war qualitativ etwas durchmischt:

    Der orchestrale Teil war hochprofessionell gemacht und klingt durchgehend verdammt episch, fast alle Battle Themes waren richtig stark und m√ľssen sich vor keinen Serienvorg√§ngern verstecken. Hanging Edge und Lake Bresha haben wunderbar das Gef√ľhl vermittelt, dass man hier am Anfang eines gro√üen Abenteuers steht und nicht schlecht ist mir die Kinnlade runtergekippt als ich im Nachhinein erfahren habe, dass the warpath home eigentlich eine Variation von Snows Theme ist. Der Chorsatz zu Ragnarok war auch ganz gro√üe Kunst.

    Und dann war da das Main Theme (und seine ca. 20 Variationen). Um es frei herauszusagen: Ich hasse es! Einstimmig, billig komponiert, langweilig, klingt wie eine ganz schlechte Pop-Ballade, alles was ich an Musik nicht mag vereinigt. Und der Rotz hat es sogar schlussendlich auf den Open-Wold-Part geschafft. Statt einem grob zelda-orientierten epischen field theme kriegt man eine weitere Variation davon, ich könnte kotzen.
    √úber den Einsatz von J-Pop in einem Fantasy-RPG kann man sich wohl auch streiten. Aber der wurde in der englischen Tonspur ja anscheinend eh zensiert und gegen Leona Lewis und noch mehr Einsatz des Main Themes (gottverdammt, warum? ) ausgetauscht.


    Kapitel 11 war eine schöne und vor allem nötige Abwechslung zum Schlauchalltag und der extrem gehetzten Atmosphäre des Restspiels, trotzdem hatte auch dieser seine Problempunkte, an denen man merkt, dass das Team keine Erfahrungen mit open-world-ähnlichen Strukturen hat:

    Vor allem die Map st√∂rt st√§ndig. Keine M√∂glichkeit, sie im Men√ľ an einer Himmelsrichtung festzumachen, man kann zu jeder Zeit nur das Teilgebiet einsehen, in dem man sich gerade befindet. Reisepunkte gibt es zu wenig, als dass das st√§dige Hin- und Herh√ľpfen f√ľr die Monstermissionen damit Spa√ü machen w√ľrde, und die Reiseziele werden aus einer einfachen Textliste ausgew√§hlt. Bitte was? Ja, eine Liste, ohne Position auf der Karte oder Artworks oder sonst irgendwelche Anhaltspunkte zum betreffenen Ort sehen zu k√∂nnen. Und die meist lateinischen Ortsamen kriegt definitiv niemand beim ersten Lesen gemerkt, also verreist man sich am Anfang gerne mal. Sowas im Jahre 2010 ‚Ķ

    Also hat man jetzt seine offene Karte und was gibt es zu tun? Monster killen. Größere Monster killen. Einzigartige Monster killen. Und das ganze jetzt sogar auch bei schlechtem Wetter! Ein verdammtes Dorf gibt es immer noch nicht. Und die aufwendigen late game Nebenquests der alten Teile sind wohl auch Geschichte.

    Trotz all dem, Gro√üebenen mit spielerischer Freiheit, eindrucksvollen Riesenmonstern die noch viel zu stark f√ľr einen sind und zumindest einigen kleinen Geheimnissen funktionieren immer gut.


    Und damit zur Story. Vorweg: Was ein bullshit …
    (wer war nochmal Enemy of Cocoon, ich glaube ich muss erneut erinnert werden? )


    Spoiler:
    Sie ist so von Klischees angef√ľllt, dass es nur noch wehtut.
    Barthandelus macht eigenh√§ndig jeden Versuch der Story zunichte, eine Welt einigerma√üen frei von klassischem Gut und B√∂se darzustellen, mit unn√∂tigem fiesen Lachen nach jedem Satz und dem guten alten Superschurkenbed√ľrfnis, seinen b√∂sen Plan sofort rauszuhauen, auch wenn das komplett gegen seine Intention sein m√ľsste.
    Informations√ľbermittlung in der Spielwelt geschieht anscheinend nur √ľber Fernseher, die sich von Zauberhand anschalten wenn zuf√§llig Hauptcharaktere im Raum sind um sie mit Nachrichtensendung auf den neusten Stand zu bringen.
    Charaktere werden immer von irgendeiner Militäreinheit oder einem Monster unterbochen, wenn sie gerade was wichtiges erzählen wollen.
    Der ganze Storyverlauf wirkt oft einfach zurechtgebogen, so dass alle sch√∂n designten Schaupl√§tze und dramatischen Plottwist noch irgendwie untergebracht sind. Am schlimmsten stechen die Eidolon-Auftritte heraus, die immer in den unrealistischsten Momenten hervorgeh√ľpft kommen, die eigentlich gro√üe pers√∂nliche Kriesen der Charaktere darstellen sollten.
    Anstatt also Hopes verdammten Eidolon während dem großen Showdown in Palumpolum (fettes Kapitel, keine Frage) auftreten zu lassen, lässt sich das Vieh nicht blicken und erscheint dann später an einem netten Grillabend auf Gran Pulse. Keine Ahnung was der Storywriter da wieder zu sich genommen hat.

    Auch wundervoll ist, wie das Spiel so schön die Regeln seiner Welt aufstellt - wie ein Focus funktioniert und wie l’Cie dauerhaft zu Kristallen oder seelenlosen Cie’th werden - nur um dann möglichst viele davon zu brechen:
    Cie‚Äôth, willenlose Wesen die generell alles Lebendige angreifen, arbeiten in Kapitel 13 pl√∂tzlich mit Sanctum-Offizieren zusammen (und das, wo das Spiel sogar eine Funktion hat, zwei unterschiedliche Parteien im Kampf zu unterscheiden), Cid Raines‚Äė Verhalten im Bezug auf Halb-Cie‚Äôth- (wtf?) und dann sp√§ter Kristallwerden entzieht sich jeder etablierten Spiellogik und im Finale wird dann kurzerhand fast der gesamte Maincast geCie‚Äôth. Doch Obacht! Nat√ľrlich rettet die Macht der Freundschaft oder so zwei Minuten sp√§ter alle aus der geglaubt unumkehrbaren Verwandlung. Also: Focus erf√ľllt (was auch immer der jetzt war), alle werden Kristall. F√ľr immer. Doch dann h√§tten wir ja kein richtiges Happy End, Mist!
    Also rettet ich-habe-keine-Ahnung-was-diesmal alle von dem Kristalldasein und das Spiel kann endlich unter Gesangseinlage von Leona enden. Schick!

    Auch wenn es nur sechs Hauptcharaktere gibt, so wenige wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr, was auch per se gar nichts Schlechtes ist, sind die Beziehungen zwischen ihnen teilweise extrem d√ľnn ausgebaut. Haben Hope und Fang z.B. im Spiel jemals einen Satz ausgetauscht? Kann mich jedenfalls nicht erinnern.
    H√§tte man jetzt √ľber ordentliche Nichtspielercharaktere l√∂sen k√∂nnen.
    Tat man aber nicht.
    So wenig namhafte Charkatere (ca. 20 inklusive Hauptcast) hatte die Serie zum letzten mal zu NES-Zeiten und an denen die da sind ist gr√∂√ütenteils wenig erinnerungsw√ľrdiges, falls sie √ľberhaupt mehr als einen Auftritt in einer R√ľckblende bekommen.

    Wie hier schon anklingt ist die Immersion zur Spielwelt weitgehend einfach schwach. Man lernt fast nichts √ľber das Alltagsleben auf Cocoon, der Welt die man retten soll, und wenig mehr √ľber die Vorgeschichte der Leute die man die ganze Zeit spielt. Die ganze Spielwelt wird kaum bis gar nicht vorgestellt und man lernt nur Teile von ihr kennen, in denen weitgehend eh Ausnahmezustand herrscht.
    Cocoon ist also ein nach innen gest√ľlpter k√ľnstlicher Planet mit umgekehrter Schwerkraft? Mit einer k√ľnstlichen Sonne innen und in mehreren Schalen angelegt? Von denen dann alle bis auf die innerste st√§ndig dunkel sein m√ľssten? So etwa stelle ich mir das vor und mehr gibt das Spiel ja nicht her.
    Und was war jetzt eigentlich der fal’Cie Eden?
    Die ganze Stadt? Edenhall? Der Cradle? Oder kam der einfach gar nicht vor? Warum erwähnt man dass er als einziger fal’Cie sprechen kann, wenn er es nie tut?
    Pulse ist nicht besser. Da läuft man durch eine gigantische Turmruine, die mal mindestens bis auf Höhe von Cocoon geragt haben muss. Und niemand erklärt was das Ding einmal war.
    Die Entwickler fanden es wohl einfach cool eine gigantische Turmruine einzubauen ohne sich irgendwie groß Gedanken zur game lore zu machen entnehme ich dem dann also.
    Und so f√ľhlt sich das ganze Spiel an: Wie eine Aneinanderreihung von eindrucksvoll erdachten Szenen und Schaupl√§tzen ohne viel Zusammenhang.


    Und dann war da Lightning. Der erste Final Fantasy Hauptcharakter der nie irgendwie Einfluss auf die Entwicklung des Hauptplots nahm.* Seit die Serie nahmhafte Charaktere verwendet. Also sehr sehr lange. Aber Hauptsache man hat seinen Cloud mit Titten noch irgendwie als Verkaufsargument mitreingebracht.

    *Sorg daf√ľr dass Vanille und Fang ihren Focus vollenden, indem die beiden vor Orphan gebracht werden und lass Vanille vor Fangs Augen foltern, dass die sich in Ragnarok verwandelt und Cocoon flachlegt. Weder daf√ľr, noch f√ľr das schlussendliche Verhindern dessen, oder f√ľr den langen Weg dorthin ist Lightnings Anwesenheit je von Relevanz


    Ach ja ‚Ķ und gibt es √ľberhaupt einen Grund, warum Vanille und Fang (und Anima) jetzt eigentlich mit Beginn der Vorgeschichte aus dem Kristallschlaf erwacht sind und damit alle Spielereignisse in Gang gesetzt haben? Das Spiel denkt nicht mal daran, da irgendwie Licht reinbringen zu wollen.


    tSpoiler;dr:
    Die Story ist also von Klischees √ľberf√ľllt, wirkt oft so zurechtgebogen wie man es gerade brauchte und bricht dabei immer wieder ihre eigenen Regel ohne je Erkl√§rungen f√ľr n√∂tig zu halten (die Nachfolger scheine auch kaum die gro√üen Logikl√∂cher aufzukl√§ren, nach dem was das Wiki hergibt). Dazu kommt ein ungewohnt schwacher Cast an Haupt- und Nebencharakteren und die entt√§uschende Darstellung einer eigentlich interessanten Spielwelt und ihrer zugrunde liegenden Mythologie. Ich habe selten so ein schlechtes Writing in einer gro√üen Rollenspielproduktion erlebt, und wenn man bedenkt, wie ernst sich das Spiel dabei noch zu jedem Zeitpunkt nimmt, macht es das nicht besser.




    Insgesamt ist FFXIII doch ein anständiges Spiel. Das Kampfsystem funktioniert gut bis sehr gut und zusammen mit den Höhepunkten im Design und Soundtrack treibt es einen motivierend durch das Spiel, egal wie schlecht die Story geschrieben und die Spielwelt teilweise umgesetzt sein mag.

    Der Titel ‚ÄěFinal Fantasy‚Äú ist f√ľr das Spiel meiner Meinung nach klar unpassend und ich denke es w√§re allgemein wesentlich besser aufgenommen worden, wenn es unter anderem Namen ver√∂ffentlicht worden w√§re und Leute nicht mit extrem hoher und vor allem falscher Erwartungshaltung an das Spiel gegangen w√§ren. Aber die Verkaufszahlen, ich wei√ü.
    Geändert von Gumbario (27.09.2017 um 23:09 Uhr)

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