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  1. #21
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    Also ich hab es mir auch kürzlich geholt, wie bei mir üblich, recht spät.
    Spoiler:
    Zitat Zitat von Spongebob Schwammkopf
    Da sollte ich Sie vielleicht vorwarnen: Wir finden kleine Verspätungen schick.

    Also ich bin noch nicht sonderlich weit, glaub ich. Tbow schätzt meinen Fortschritt auf etwa ein Drittel ein. Und obwohl das Spiel einen doch recht ordentlich einzusaugen weiß, wie bereits die beiden Vorgänger, kriege ich keinen richtigen Zugang zur Handlung. Der Aufhänger, dass die Erinnerungen der Figuren alle 90 Minuten gelöscht wird, ist mir nicht präsent genug und hatte bisher kaum richtigen Einfluss auf die Figuren (kann sich natürlich noch ändern). Da sehe ich eine Menge verschenktes Potential. Schuld gebe ich:
    Spoiler:
    der Tatsache, dass es wieder ein Vielzahl Verzweigungen gibt, also ein Dutzend an Realitäten. Das ist in Verbindung mit der Erinnerungslöschdroge einfach zu viel. Das ein gefühlter Großteil der Erinnerungsfetzen um 18:00 stattfindet, empfinde ich als unbefriedigend. Das hat in den Vorgänger Virtue's Last Reward besser gepasst.

    Das man schon wieder in 'nem Bunker ist, finde ich auch nicht so geil. Ist mir zu ähnlich zum Vorgänger. Und Teil 1 bleibt in der Hinsicht eh unübertroffen mit seinem Titanic-Schnickschnack.

    Zitat Zitat von T-Bow Beitrag anzeigen
    Die Charaktere sind allesamt gelungen, außer Eric. Hab ihn von Anfang an gehasst! Wobei das widerum heißt, dass der Charakter sehr gut geschrieben wurde.
    Was soll denn an dem Lutscher gut geschrieben sein?
    Spoiler:
    Pöbelt das Kind an, verhält sich wie ein Arschloch, nur um dann urplötzlich auf freundlich zu schalten und sich für sein Verhalten zu entschuldigen. Wird nur noch getoppt von seinen ständigen Zusammenbrüchen, bei denen er rumwinselt. Ja ja, deine Mutti ist tot - getötet von Mira, vermute ich? - dein Vater hat gesoffen und die Leiche deines Bruders hast du im See versenkt. Gott, werden deine Rückblenden lieblos serviert! Sei nicht so ein sprunghafter, vorhersehbarer Langweiler, du bipolare Nuss! Verkackter Eric.
    Mira ist genauso langweilig und schlecht geschrieben. Vielleicht ist das ein wenig meine Schuld, weil ich als erste Q-Erinnerung direkt angesteuert habe, wie sie sich als diese Serienmörderin entpuppt. Die Wendung fand ich in Danganronpa übrigens besser umgesetzt.
    Jedenfalls ist Mira die langweiligste und unglaubwürdigste (fiktive) Psychopathin, die ich kenne.


    Der Artstyle gefällt mir jedoch sehr gut! Und das Spiel ist stellenweise herrlich krank. Es schafft sogar mir als unbeteiligter Zuschauer richtiges Unwohlsein zu bescheren. Cool!
    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Wuuuhh, Risiko. Ein Rebell. Die Anarchie bricht aus!!
    Spoiler:

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  2. #22
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    Du regst dich über Eric auf, das sagt doch alles. Würdest du ihn nicht hassen, wäre er schlecht geschrieben. denn schließlich wollten die Entwickler wahrscheinlich, dass man ihn hasst. In VLR nimmt diesen Platz übrigens Dio ein, bei mir zumindest.
    Geändert von T-Bow (04.01.2017 um 19:21 Uhr)

  3. #23
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    Zitat Zitat von T-Bow Beitrag anzeigen
    Du regst dich über Eric auf, das sagt doch alles. Würdest du ihn nicht hassen, wäre er schlecht geschrieben.
    Nein. Ich rege mich über ihn auf und hasse ihn, weil er so schlecht geschrieben ist! Und das geht mir auf den Sack.
    Carlos finde ich bislang übrigens ein wenig langweilig. Hab aber von Team C noch am wenigsten gespielt bzw. gelesen.

    Dio fand ich währendessen ziemlich gut geschrieben. Aber VLR fand ich in der Hinsicht sowieso brillant. Da hat mir an irgendeiner Stelle so ziemlich jeder ein Messer in den Rücken gestochen, was ich der jeweiligen Figur auch sehr übel nahm. Und genauso gekonnt hat es das Spiel geschafft, mir diesen Hass wieder zu nehmen . Genial!
    Geändert von Revolvermeister (04.01.2017 um 19:32 Uhr)
    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Wuuuhh, Risiko. Ein Rebell. Die Anarchie bricht aus!!
    Spoiler:

  4. #24
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    Ach, vielleicht sollte ich zu Zero Time Dilemma noch ein paar Worte verlieren. Das Spiel war letztendlich ziemlich ... na ja. Einfach nur na ja. Das Spiel kann man sich in meinen Augen echt schenken.
    Eigentlich schade, wegen der zwei hervorragenden Vorgänger.

    Die Figuren bekommen fast durchgehend keine ordentliche Hintergrundgeschichte, oder sie wird für mein Gefühl nur ungenügend beleuchtet.
    Spoiler:
    Beim weinerlichen Eric bleibt sie vage und wird letztendlich gar nicht mehr thematisiert.
    Bei Mira fehlt mir ebenso eine anständige Sequenz, in der ihre Vorgeschichte schön dargelegt wird. Selbst ihr Morden (vor und während des Nonary Games) wird nur nebenbei erwähnt und gilt dann als abgefrühstückt (scheint auch keinen sonderlich gejuckt zu haben ...)
    Bei Junpei ist mir die charakterliche Veränderung zu stark und die Begründung dafür bleibt zu vage. Die Erklärung „I've seen some shit“ reicht mir nicht, bei diesem Wandel hin zum blöden A-loch.
    Bei Carlos ging es eigentlich, während es bei Phi, Akane und Sigma nicht viel gab, aber die wurden ja in dem Vorgänger ausreichend beleuchtet.
    Q (bzw. Sean) fand ich als fast einzigen richtig gut ausgeschrieben.
    Und Diana ... hatte Diana eigentlich eine Hintergrundgeschichte?

    Mir gefällt auch nicht, wie die ziemlich coole Grundprämisse mit der Gedächtnislöschung letztendlich nur für 'nen unbefriedigenden Plottwist verschwendet wird.
    Und der Q-Twist? Nee, oder? Da war die ganze Zeit ein alter Mann im Rollstuhl bei Team Q, ich schmeiß mich weg!

    Das richtige Ende fand ich auch doof. Wenn man die ganze Story so offen lässt, hätte man sich den dritten Teil doch eigentlich gleich sparen können, finde ich.
    T-Bow hat "Gefällt mir" geklickt.
    Zitat Zitat von Skeletulor64 Beitrag anzeigen
    Wuuuhh, Risiko. Ein Rebell. Die Anarchie bricht aus!!
    Spoiler:

  5. #25
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    Das Spiel nimmt dein Herz, reißt es in Stücke und stopft es dir wieder in den Rachen. Sensationell!
    Alleine das D-Team. Them Feels!


    Das ist ein auch Walking Dead ein Scheiß dagegen, sogar der ordentliche erste Teil. Es zeigt auch, warum Games besser sind als Filme. Sowas könnte man nicht mal in einen 2-Stunden-Film packen, und ich bin erst bei 3/4 des Spiels schätzungsweise.


    Mehr kann ich momentan nicht schreiben, vielleicht später, wenn ich das Spiel durchhabe.

  6. #26
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    Also, jetzt habe ich es fertig "gespielt". Viel spielen war zum Schluss nicht mehr, was mir aber auch nicht ungelegen kam. Habe alle drei Teile in einem Rutsch gespielt, da hingen mir die Rätsel langsam eh schon zum Hals raus. Das folgende bezieht sich teilweise auf alle drei Teile, aber es hat wohl keinen Sinn in zwei oder drei Threads einzeln darauf einzugehen!?

    Grundsätzlich, und das kann man zu allen drei Teilen sagen, eine interessante Mischung aus Escape the Room und Visual Novel. Beides einzeln hätte ich nie gekauft, zusammen aber ist es super, zumindest in der Form von Zero Escape: Verschiedene alternative Wege. Mindfuck, Twists. Da gilt bei mir das Motto: Mehr ist mehr Andere Geschichten arbeiten lange auf einen großen Twist hin und zum Schluss ist es vielleicht trotzdem langweilig und vorhersehbar.

    Was bei anderen Spielen Sammelobjekte oder Ausrüstungsupgrades sind, sind bei Zero Escape Storyfragmente. Habe jedes einzelne gerne gesammelt und konnte auch nicht aufhören. Wollte immer wissen wie's weitergeht oder welche Alternative es gäbe. Apropos Stroy: Das ist so 'ne Sache. Die ist ab Teil 2 so verworren und undurchsichtig, dass ich gar nicht sagen kann, ob ich sie cool finden soll oder nicht. Am Anfang wollte ich natürlich noch dabei sein, aber wenn’s dann anfängt mit
    Spoiler:
    “Dein Bewusstsein springt dann von Punkt D nach C damit dein C-Bewusstein nach D springt und dann machst du X damit du bei E landest weil bei C passiert Y und bei D ausserdem noch das aber wenn du ….“ Da habe ich dann gesagt, „Nee Leute, jetzt hört der Spass auf. Zieht einfach euer Ding durch und ich lass es über mich ergehen.“

    Die Charaktere sind mir zum Großteil an’s Herz gewachsen. Teilweise kennt man sie ja schon seit Teil 1. Wenn ich sage „Großteil“ hast das eben auch, das mir das Q-Team aber auch relativ schnuppe war. A-Team hatte zwei feine Bekannte und Carlos war auch von Anfang an cool. Hätte man annehmen können, es handelt sich um einen arroganten 0815-Hollywood-Schönling, wie es in einem 0815-Hollywood-Horrerfilm auch gewesen wäre, war er echt liebenswert. D-Team hatte ebenfalls zwei bekannte Lieblinge und Diane wächst einem auch schnell an’s Herz.

    Als ich den vorherigen Post geschrieben habe war gerade die „Incinerator-Szene“ dran. Ich liebe die Entwickler dafür, dass ich sie hasse
    Später kam dann das mögliche Ende mit den Zwillingen. Alter, was geht ab?

    Grundsätzlich gab’s es viele Szenen, wo die Personen am ganzen Körper zitterten, aus psychischen Schmerzen oder auch wegen körperlicher. Das geht einem einfach unter die Haut. Zum Glück hatte da Teil 3 richtige Videosequenzen. Die „Standard-Körperbewegungen“ aus Teil 3 fand ich schon nach einiger Zeit ziemlich affig. Insbesondere, wenn sie teilweise gar nicht zur Situation passten (z.B. Clover mit einem verschmitzten Grinsen wenn grade ein Mord passiert ist). Apropos Teil 2: Das AB-Game war gut gemacht. Ich weiß noch genau, als ich gegen Luna wählen musste und habe halt selbstverständlich „Ally“ gewählt. Aber natürlich musste ich später auch noch Variante 2 machen, damit ich alles gesehen habe. Hatte schon im Vorhinein als ich dann Abends in’s Bett bin und am nächsten Tag in der Arbeit ein schlechtes Gewissen, weil ich mein Versprechen später noch brechen musste. Sowas gibt’s nicht oft.


    Ach ja, dann gab’s angeblich auch noch ein Spiel neben der ganzen Story. Ja gut, der größte Escape the Room-Fan bin ich jetzt nicht, deshalb will ich die Güte gar nicht großartig beurteilen. Solange die Rätsel sozusagen auf „Point-and-Click-Adventure-Niveau“ waren, fand ich sie schon in Ordnung. Aber wenn’s dann mit rumrechnen anfängt, oder wenn man um Notizen gar nicht mehr rumkommt, dann bin ich raus. Wo es darum ging eine mathematische Aufgabe in einer fremden Sprache zu lösen, die auf 13 statt 10 Zahlen basiert, habe ich sofort gesagt, „ihr könnt‘ mich!“ Weil ich ja alle drei Teile am Stück gespielt habe, war ich auch durchaus zufrieden, dass Teil 3 wenig Rätsel hatte, aber das habe ich ja schon gesagt. Die meisten davon waren auch einfacher als in Teil 2, würde ich sagen. Ich habe aber auch schnell mal in einer Lösung zu einzeln Rätseln nachgeschaut, weil mir die Story deutlich wichtiger war. Trotzdem habe ich im letzten Teil mehr Räume ohne Hilfe lösen können.

    Alles in allem bin ich froh diese Trilogie erlebt und überlebt zu haben
    War schon knapp davor wässrige Augen zu bekommen. Das hat ein Film oder eine Serie schon sehr sehr lange nicht mehr hingekriegt.


    Anmerkung zur PC-Fassung:
    Habe die Spiele nie aus DS gespielt. Hatte also auch schon bei Teil einen Flowchart (gab es angeblich in der Urfassung noch nicht).
    Dafür war die Steuerung in Teil 2 grausam. Ständig klickt man rum, um die Kamera zu drehen, aber das Spiel sagt mir ständig wieder was sich hinter Gegenstand X verbirgt. Verstehe nicht, dass es so wie bei normalen PC-Programmen ist. Tastendruck macht noch nichts aber man kann rumdrehen, und erst wenn man die Taste loslässt "klickt" man wirklich. In Teil 3 war es schon deutlich besser, aber noch nicht optimal.

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